Sonntag, 26. März 2017

Manfred Lütz über Eugen Drewermann und seine psychischen Probleme

Manfred Lütz spricht bei domradio über Eugen Drewermann,dem vor 25 Jahren die Lehrerlaubnis und Predigtbefugnis entzogen wurde. Lütz geht mit den psychologischen Kenntnissen des Herrn Drewermann, auf die seine medialen Jünger immer so abhoben, sehr kritisch um...

Hier geht´s zum Original mit dem Titel: "Ein tragischer Clinch"    klicken

Er beginnt so: 

" Ich habe damals das Klerikerbuch gelesen, weil es ja sozusagen um eine Psychoanalyse der Kleriker ging, und war so entsetzt über die fachlichen Fehler, die da drin standen, dass ich zunächst mal Eugen Drewermann privat geschrieben habe und ihn um ein Gespräch gebeten habe. Das hat dann irgendwann nach einigen Komplikationen auch in seiner Wohnung stattgefunden, weil ich erst mit ihm reden wollte, bevor ich über ihn rede. Aber es war eigentlich ein Dialog gar nicht möglich, weil er völlig an seine Begrifflichkeiten gebunden war und so eine absolute Sicht von seiner Meinung hatte, dass das überhaupt nicht veränderbar war. Es gibt eine Stelle im Klerikerbuch, da hat er offensichtlich eine endomorph-depressive Frau psychoanalysiert und das ist lebensgefährlich, wie wir Fachleute wissen. Und die hat sich nachher  umgebracht und das hat er der Mutter vorgeworfen - die hatte eine Mutterproblematik gehabt. Und das fand ich richtig gefährlich. Ich habe das auch anderen Kollegen gezeigt und deswegen versucht, mit ihm darüber zu sprechen, weil er ja noch nicht mal eine abgeschlossene Ausbildung hat."

Quelle: domradio. de

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