Mittwoch, 8. März 2017

Papst Franziskus, Amoris Laetitia, die Kurienreform und die Abwesenheit der Theologie, Fortsetzung

Gagliarduccis Text aus Monday in the Vatican, KLICKEN

Fortsetzung  
"Fr. Gheddos hat die  gleiche Rationale wie Fontana. Soziales Engagement - die fundamentale Option für die Armen. die Kritik an den globalen Finanzen und der ökologische Drive- alles Themen im Zentrum der Soziallehre der Kirche, die größeren Nachdruck unter Papst Franziskus bekamen , würden keinerlei Grundlage mehr haben, wenn ihre theologische Bedeutung verloren ginge. Wie kann es Gerechtigkeit geben. ohne die durch die Sakramente gegebene Gnade? Wie kann das Prinzip der Gnade halten?
Wenn die Eucharistie weniger wichtig wird, läuft die Kirche Gefahr eine barmherzige NGO zu werden, etwas, was zu vermeiden Papst Franziskus die Gläubigen immer gebeten hat.
Dennoch scheint  das Thema der Sakramenten-Theologie im Namen des Pragmatismus unterschätzt zu werden, der darauf abzielt, die Kirche mit den Peripherien und den Nichtgläubigen zu verbinden, sowohl wie die Idee, daß Theologie ein Pfad ist, der eingeschlagen wird, während man auf ihm geht und während Dinge zu Ende gebracht werden- wie Papst Franziskus bei seinem Besuch in der Anglikanischen Kirche Aller Heiligen im Herzen Roms erklärte.
Das Thema der Sakramente wurde unterschätzt, als Papst Franziskus bei seinem Besuch der Institutionen der Europäischen Union am 25. November 2014 keinen einzigen Augenblick für ein Gebet finden konnte. Die Reden, die er hielt handelten von der Soziallehre und Christlichen Werten. Aber das Fehlen eines Gebetsmomentes oder eines Treffens mit den Katholischen Parlamentsmitgliedern führte zu der säkularistischen Wahrnehmung, daß der Papst nur ein Staatsoberhaupt wie andere sei. Das ist er nicht. Staatsoberhaupt ist er wegen seiner spirituellen Rolle und nicht umgekehrt.
Wenn die Kurienreform diskutiert wird, ist ds Hauptthema wie die Dikasterien funktionieren und eine Stromlinienausrichtung der Ränge der Kurie, während Kardinäle und Bischöfe -wenn überhaupt- behandelt werden als ob ein massiveres Engagement von Laien in der Kurie alle offenen Fragen lösen könne.
Das wahre Thema, das auf dem Spiel steht- und Papst Franziskus unterstreicht das auch immer- ist nicht die Umkehr der Werte. Aber welche Form kann eine Umkehr der Herzen annehmen, wenn die Diskussion der Kurienreform sich nicht um die theologische Bedeutung der Dikasterien und ihre Mission der Evangelisierung, sondern nur um ihre Organisation.

Hinter Papst Franziskus gibt es eine Welt, die indem sie die theologische Bedeutung von Handlungen unterschätzen und riskiert, die selbe Motivation, die die Basis von Papst Franziskus´ Sorge um die Menschen und Volksbewegungen auf´s Spiel zu setzen- zur Umkehr der Herzen aufzufordern, die Kirche zu einem Friedensvermittler zu machen un eine Achse in den Beziehungen zwischen Menschen und Nationen.

Ein Thema, das ausgesprochen auf dem Spiel steht, ist die Abwesenheit der Theologie oder eine manipulative Nutzung einer Theologie, die darauf zielt, die Kirche zu zerstören. Diesen Prozess von der Wurzel auf zu verstehen ist lebensnotwendig. Es ist wichtiger als sich an die laufende Diskussion zu halten, nach Schlagzeilen zu  greife.
Es ist Zeit den Blick auszuweiten.

Um die Kirche aus der Umgrenzung der laufenden Diskussion herauszubringen, über die Trennung zwischen Progressiven und Konservativen hinaus. Es ist Zeit zur Freude des Evangeliums zurück zu kehren, einem Thema das nie erforscht wird, trotz der Tatsache, daß "Freude des Evangeliums" (Evangelii Gaudium) der Titel der programmatischen apostolischen Exhortation von Papst Franziskus ist. Das ist paradox für ein Pontifikat, das darauf abzielt zuerst ein missionarisches Pontifikat zu sein."

Quelle: A. Gagliarducci, Monday in the Vatican

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