Sonntag, 26. März 2017

über die Wahrheit

früher sagte ich immer:
Selbst wenn irgendwann einmal nur noch drei alte rosenkranzbetende Weiber und der Papst übrig sind, ist das kein Zeichen dafür, dass irgendwas an der Lehre falsch ist.
Heute bin ich mir beim Papst nicht mehr so sicher.
Aber es stimmt immer noch.
Selbst wenn niemand mehr übrig ist, ist das kein Hinweis darauf, dass irgendwas verkehrt ist am Katholischen.

Mehrheiten sind kein Kriterium für Wahrheiten,
Wahrheit ist., so es sie gibt, göttlich und das ist nun mal nicht der Sphäre des rein menschlichen zugeordnet.

Viel vornehmer ausgedrückt habe ich es heute gelesen, und zwar so.

Weder menschliche Enttäuschungen, auch nicht von Priestern, noch das Versagen kirchlicher Autoritäten ändert was an der Wahrheit des katholischen Glaubens!

Vielleicht ist es das, was wir, nach dem Willen Gottes wieder lernen sollen.
Die Wahrheit ist eine Person, Jesus der Christus, sagte, angeblich, der heilige Amborsius dem nochnichtheiligen Augustinus, worauf hin der, eh schon auf der Suche nach der Wahrheit weiter suchte und auch fand.

Die Wahrheit ist mehr als richtig oder falsch, mehr als sinnvoll oder sinnlos, mehr als nützlich oder hinderlich, sie ist einfach wahr.
Es gibt im dritten Teil von "Herr der Ringe" eine Szene die das wunderschön ausdrückt, alles kämpft, streitet, müht sich, die einen wie die anderen, Frodo und Sam sind schon tief in Mordor, alles ist düster und dunkel, und da sieht Sam plötzlich einen Stern am dunklen Himmel und das ist ihm Zeichen genug, dass es hinter allem eine Wahrheit gibt, etwas gibt was ist,  nicht wird, nicht war, sondern immer und ewig ist.
Und deswegen, einfach wegen der Existenz der absoluten Wahrheit, finden die beiden Kraft weiter zu gehen.




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