Mittwoch, 15. März 2017

Ultramontane und Nepotismus und die Zukunft- die 4 Jahre

Auch Father Ray Blake hat sich sein eigenen G.edanken zum 4. Jahrestag gemacht und sie auf seinem marymagdalen.blog veröffentlicht. Damit soll es dann auch genug sein- mit diesem Jahrestag.  Hier geht´s zu Father Blakes Original klicken

     "Gratulation an den Hl. Vater zum 4. Jahrestag seiner Wahl."
"Die Gerüchte basieren auf Marco Tosattis Artikel, daß sogar Franziskus´ Wähler noch einmal nachgedacht haben, das ist wahrscheinlich, natürlich, aber es gibt verschiedene Gründe, daß das wirklich geschehen sollte.

                                           
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1. Er hat das Papsttum "vergrößert".
Nach Johannes Paul II, der die Welt umrundete, haben viele Kardinäle und Bischöfe auf ein kleineres Papsttum gehofft, in dem der Papst zuerst der Bischof von Rom sein und sich weniger in die Diözesen der anderen Bischöfe einmischen sollte.
Ich bin nicht sicher, ob es da einen Schrei nach Nationalkirchen gab, sondern einfach nur nach weniger Schreiben vom Hl. Stuhl, um den  Bischöfen mehr Zeit zu geben, ihre Diözesen zu leiten.

2. Die trennende Natur von Papst Franziskus
Wo immer Jorge Mario Bergoglio war, hat er Spaltung gebracht, in der Gesellschaft Jesu, in seiner Diözese in Buenos Aires und jetzt in den Universalen Kirchen.
Ich würde denken, daß die meisten Bischöfe eine Kirche im Frieden wollen und keine von inneren Streitigkeiten, die sie von ihrer Mission ablenken, zerrissene. 
Der Pontifex, der Brückenbauer, sollte sich um die innere Einheit und Heilung der Kirche sorgen, aber Franziskus führt praktisch jede Woche noch ein anderes kontroverses Thema ein. 

3. Der Aufstieg der Ultramontanisten
Wenige seiner Wähler können vorhergesehen haben. daß das Pontifikat nicht von der Gründung der Kirche durch den Herrn abhängt sondern lediglich von der Persönlichkeit des aktuellen Amtsinhabers, der Männer wie Erzbischof Scicluna von Malta gezwungen hat, auf eine Weise, die mit der Christlichen Lehre völlig unvereinbar ist, vorzuschlagen-so sagt man- daß um Jesus zu hören, man nur dem gegenwärtigen Papst zuhören müsse, nicht Benedikt XVI oder Johannes Paul II. 
Die Basis des Katholizismus und seine Zukunft kann nicht auf der Popularität oder dem Medien-Spin eines einzigen Mannes beruhen, sondern auf Wahrheit und Authentizität. 
Wäre ich Wähler gewesen, würde ich -selbst wenn ich müde geworden wäre, oder eine Ablehnung der formelhaften doktrinalen Antworten der Vergangenheit der Kirche durch die säkulare Welt erkennen würde,- mich zunehmend über den Anti-Intellektualismus  dieses Pontifikates sorgen, der zwar zu den ersten Jahrzehnten des 21. Jahrhunderts spricht, aber sehr unwahrscheinlich darüber hinaus, viel zu sagen haben wird.

4. Nepotismus
Ob es um sexuellen Mißbrauch geht oder den Malteser Orden oder die Ernennung von Bischöfen geht,(und dann ist da noch China), hängt bei Franziskus´ Pontifikat sehr davon ab, wer deine Freunde sind, Doktrin und das Kirchengesetz scheinen unbedeutend.

5. Die Zukunft
Die Hauptsorge des Konklaves, das Benedikt gewählt hatte, war - wie mir berichtet wurde- wer wohl dem hochgradig einzigartigen Wojtyla folgen könnte, in wenigen Jahren wird die Frage noch intensiver sein: wer könnte möglicherweise Bergoglio folgen, der das Papsttum nach seinem eigenen Bilde neu geschaffen hat. Was würde für die Zukunft des Papsttums beunruhigend sein könnte, ist, daß keiner weiß (oder versteht), wohin sie gehen soll."

Quelle: Father R.Blake, marymagdalen.blog

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