Dienstag, 28. März 2017

warum zeigt sich Gott nicht?

In der Antwort auf diese Frage sind schon mehrere Bibliotheken voll geschrieben worden und wahrscheinlich schon ganze Meere voller verzweifelter Tränen geweint worden und deshalb kann auch ich sie nicht beantworten.
Was man aber feststellen muss, ist, dass Gott den Seinen nichts erspart, keinen Irrtum und keine Sünde, und schon gar nicht die Folgen davon.
Was man aber auch feststellen muss, ist dass Gott zwar nichts verhindert, nicht eingreift, aber immer da ist.
Das ist wohl eines der Geheimnisse des Kreuzes, das  Gott ermöglicht hat in allen unseren Dunkelheiten, gar Finsternissen da zu sein.

Wunderschön hat Papst Benedikt in seiner Antrittspredigt dazu gesagt:

Nicht die Gewalt erlöst, sondern die Liebe. Sie ist das Zeichen Gottes, der selbst die Liebe ist. Wie oft wünschten wir, daß Gott sich stärker zeigen würde. Daß er dreinschlagen würde, das Böse ausrotten und die bessere Welt schaffen. Alle Ideologien der Gewalt rechtfertigen sich mit diesen Motiven: Es müsse auf solche Weise zerstört werden, was dem Fortschritt und der Befreiung der Menschheit entgegenstehe. Wir leiden unter der Geduld Gottes. Und doch brauchen wir sie alle. Der Gott, der Lamm wurde, sagt es uns: Die Welt wird durch den Gekreuzigten und nicht durch die Kreuziger erlöst. Die Welt wird durch die Geduld Gottes erlöst und durch die Ungeduld der Menschen verwüstet.

vollständiger Text hier 

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