Freitag, 24. März 2017

was zum Trost

Neulich war ich in Nightfever und wieder ging mir auf, was mir unmittelbar nach meiner Heimkehr in die Kirche aufgegangen war.
Die Schönheit eines allein von Kerzen erleuchteten Kirchenraums und den wunderbaren Trost, der von feierlich ausgesetztem Allerheiligsten mitsamt geistlicher Musik ausgeht.
Und doch fand ich es, wie damals schon, irgendwie zuwenig.
Man hat den starken Eindruck, dass die Geborgenheit, die man durchaus, so man will, der Präsens Gottes in der Hostie zuschreiben kann, absolut machtlos ist und das gute Gefühl hinter der Kirchentür aufhört und dazu  und das ist ja auch eine Erfahrung niemanden, der das nicht kennt einfach so trifft.



Wer kennt nicht das bedrückende Gefühl, wenn man irgendwelche berühmten Kirchen gemeinsam mit Horden von Touristen besichtigt, dass die das alles zwar nett finden, aber unberührt sind vom Geist der darin weht?
 So kann man bei einigem Nachdenken auf die Idee verfallen, dass der ganze Glaube nur eine Einbildung ist, weil er, irgendwie nicht wirklich trägt.
Aber es ist denke ich genau umgedreht, die Welt des Glaubens und die Welt der Welt sind zwei ganz unterschiedliche Dinge.
So sind die Bauten und die Liturgie menschliche Dinge, die auf Gott hinzielen und die sprechen halt nur zu dem, der eben auch auf Gott hinzielen will, der zu Gott kommen will,
So heißt es schon im Johannes Prolog,
"Allen aber die ihn aufnahmen gab er die Macht Kinder Gottes zu werden, allen die an seinen Namen glauben!"
Das Reich Gottes ist in der Tat nicht von dieser Welt!

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