Samstag, 1. April 2017

Das steingewordene lebendige Herz des Christentums- die Kathedrale von Chartres

         
In den ganzen Wirren um Exhortationen und Traditionsbrüchen ist es gut, sich auf die steinernen Zeugen zu besinnen. Die Kathedrale von Chartres ist das steingewordene, geschichtsprägende Sinnbild der Glaubenkraft- gebaut über mehreren Vorgängerbauten- wie der ersten Kirche an diesem speziellen Ort im 4. Jahrhundert.
Man störe sich nicht an dem distanzierend-relativierenden Duktus des Filmes, der für zeitgenössische Kommentatoren obligat zu sein scheint. Oder man schaltet den Ton ab.....


       


Das nur nebenbei: es ist nicht zu leugnen, daß auch Esoteriker und aus der Keltenzeit überlebende heidnische Götzenkulte die Kathedrale als magischen Ort betrachten und versuchen, sie von ihrer christlichen Seele zu trennen, um sie sich dienstbar zu machen. Dabei berufen sie sich auf einen Brunnen aus der Keltenzeit und eine alte heidnische Prophezeiung von einer Jungfrau, die einen Sohn gebären sollte.
Sie weigern sich, darin die Hl. Jungfrau und Jesus Christus zu erkennen- und ziehen eine pantheistische Viele-Götter-Interpretation mit zufälliger Koinzidenz vor.
Und natürlich durfte und darf auch die übliche Zuordnung zum Templer-Orden nicht fehlen, die in angeblich geheimnisvollen Zahlenverhältnissen in der Architektur der Kathedrale verborgene Geheimbotschaften der Tempelritter ausgemacht haben wollen. Was aber nur für ihr gestörtes Verhältnis zu nützlichen Verschwörungstheorien charakteristisch ist.
Kurzum viel potentieller Stoff für literarische und fernseh-doku-taugliche Schmonzetten.

Wir kümmern uns nicht darum und erfreuen uns an diesem wunderbaren steingewordenen Glaubenszeugnis.

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