Sonntag, 16. April 2017

Der Herr ist auferstanden, er ist wahrhaft auferstanden!

Wir wünschen allen unseren Lesern frohe und gesegnete Ostern

viel wäre zu schreiben, viel müsste man schreiben und manchmal hat man das Gefühl man müsste noch mehr beten und noch mehr schweigen.



Wichtig scheint mir in allen Auseinandersetzungen, bei aller Resignation, bei allem mit erstaunten Augen diese merkwürdigen Vorgänge in Kirche und Welt verfolgen zu sein, eins nicht aus den Augen zu verlieren.
Welt ist Welt und Gott ist Gott und wir, die Kirche wir haben nun mal das Problem in der Welt zu sein, in der Welt bestehen zu müssen, aber nicht so ganz von dieser Welt zu sein, auf jeden Fall in ihr nicht das Ziel von allem zu verstehen.
Und der Grund dafür ist, dass unser wahres Sein bei Gott ist, dessen Reich nicht von dieser Welt ist.
Nur eben, weil es nicht von dieser Welt ist, wir aber in der Welt sind, haben wir nur die Sprache dieser Welt, das Sein in dieser Welt mit dem wir darüber denken  und reden können wo wir eigentlich hingehören und hinsollen.
Und das führt nun mal, liegt allerdings in der Natur der Sache zu Missverständnissen und Irrtümern.
Dass aber alle unseren Sehnsüchte, das im Grunde nicht genügen der Welt ein Ziel haben, dieses unklare Tasten und Hoffen und Sehnen, diese Sehnsucht die keinen rechten Namen hat, die Tränen die einem, zumindest mir, angesichts vollendeter Momente kommen dennoch auf eine Wirklichkeit hinverweisen, das findet sein Ziel, weil Christus von den Toten auferstanden ist, und damit auch wir von den Toten auferstehen werden.
Wäre dem nicht so, so wäre, wie der Apostel Paulus schreibt, unser Glauben sinnlos, unsere Hoffnung idiotisch und es wäre dann zu sagen "lasst uns das Leben genießen, denn morgen sind wir eh tot"

im 15. Kapitel des 1. Korinterbriefs verknüpft Paulus die Auferstehung Christi und unsere Auferweckung von den Toten  als untrennbar:

Wenn aber verkündigt wird, dass Christus von den Toten auferweckt worden ist, wie können dann einige von euch sagen: Eine Auferstehung der Toten gibt es nicht?2
13 Wenn es keine Auferstehung der Toten gibt, ist auch Christus nicht auferweckt worden.
14 Ist aber Christus nicht auferweckt worden, dann ist unsere Verkündigung leer und euer Glaube sinnlos.
15 Wir werden dann auch als falsche Zeugen Gottes entlarvt, weil wir im Widerspruch zu Gott das Zeugnis abgelegt haben: Er hat Christus auferweckt. Er hat ihn eben nicht auferweckt, wenn Tote nicht auferweckt werden.
16 Denn wenn Tote nicht auferweckt werden, ist auch Christus nicht auferweckt worden.
17 Wenn aber Christus nicht auferweckt worden ist, dann ist euer Glaube nutzlos und ihr seid immer noch in euren Sünden;
18 und auch die in Christus Entschlafenen sind dann verloren.
19 Wenn wir unsere Hoffnung nur in diesem Leben auf Christus gesetzt haben, sind wir erbärmlicher daran als alle anderen Menschen.
20 Nun aber ist Christus von den Toten auferweckt worden als der Erste der Entschlafenen......
Wenn Tote nicht auferweckt werden, dann lasst uns essen und trinken; denn morgen sind wir tot
.

Wie gesagt ER IST AUFERSTANDEN; ER IST WAHRHAFT AUFERSTANDEN!

Daher gesegnete Ostern!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen