Freitag, 7. April 2017

La Stampa :"Wahrheit, Liebe und Freiheit: die Theologie von Benedikt XVI, eine Hommage..."

Angela Ambrogetti bei ACI/LaStampa über eine Hommage an die Theologie Benedikts XVI von der Ratzinger-Stiftung-herausgegeben von der Libreria Editrice Vaticana.
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"WAHRHEIT LIEBE FREIHEIT: DIE THEOLOGIE BENEDIKTS XVI UND EINE HOMMAGE DER VATICAN-STIFTUNG"

"Ein großer Autor macht einen Herausgeber groß. So hat der Direktor der LEV einen ganz besonderen Autoren präsentiert: den Papa emeritus Benedikt XVI.
Anlaß war die Vorstellung eines kleinen Bandes-den die Ratzinger-Stiftung zum 90. Geburtstag dieses "speziellen" Autors, der der Theologe und Papst Benedikt XVI ist. 
Don Giuseppe Costa erinnerte an die Augenblicke der Begegnungen mit seinem "Autoren" und hat erklärt wie ihre Beziehung immer von Freiheit bestimmt war. 


                        



Und von Freiheit, als Frucht der Wahrheit und das ist des Glaubens sprach Kardinal Koch, der Präsident des Päpstlichen Rates für die Einheit der Christen, der die Hauptrede des Abends gehalten hat.

Ausgehend vom Tag der Geburt Joseph Ratzingers, einem Ostersamstag, hat der Kardinal die Dreiheit im Denken des bayrischen Theologen zurück verfolgt: Wahrheit, Liebe und Freiheit.

"Nur wenn die Wahrheit und die Liebe miteinander im Einklang stehen, kann der Mensch glücklich sein: nur die Wahrheit macht frei" schreibt Ratzinger -indem er sein theologisches Denken verdichtet, "vereint er das wieder"- sagte Koch-, "was die heutige Mentalität trennt, weil sie Liebe und Wahrheit als Gegenteile ansieht und die Freiheit allein der Liebe zuspricht, aber nicht der Wahrheit."





Dagegen brauchen für Benedikt XVI Liebe und Wahrheit einander und nähren sich voneinander, so daß er behaupten kann:
"Die Liebe ohne Wahrheit wird blind und verwandelt sich in eine Karikatur ihrer selbst, die Wahrheit ohne Liebe wird grausam und verliert sich selbst."

Benedikt XVI, der noch einmal ein großer Liebender wird- dessen, was offensichtlich ist: "Das Christentum ist effektiv die Religion der Liebe, nicht nur wegen ihres Ursprungs sondern auch wegen ihrer tiefsten Natur. Das Christentum kommt aus der Liebe Gottes, der uns liebt und uns Menschen zur Liebe führt, die wir Gott zurückgeben und die wir uns gegenseitig geben. Diese Liebe-ist aber nichts Bequemes und Billiges, sondern sie erfordert von uns, daß auch wir uns der herausfordernden Wahrheit öffnen.

"Die Wahrheit ist nur über den Glauben zugänglich" sagte der Kardinal- "und Absicht des Theologen Ratzingers als Papst Benedikt XVI war es, den Glauben der Einfachen und den Primat der Liebe zu bewahren."

In die Präsentation hat Pater Giuseppe Caruso, der Vorsitzende des Institutes für Patristik -Augustinianum und Gastgeber, eingeführt und dabei an das Band zwischen Benedikt XVI und Augustinus erinnert, einschließlich der Rede, die er in Pavia am Grab des Kirchenvaters gehalten hatte.

Pater Federico Lombardi, Präsident der Ratzinger-Stiftung- hat Ziel und Aktivitäten der Stiftung betont und gleichzeitig den Inhalt des Bandes "Cooperatores veritatis", der mit dem Bischofs-Motto Benedikts XVI verbindet und Gelehrte aller Art versammelt, einschließlich derer, die bis heute mit dem Ratzinger-Preis der Stiftung ausgezeichnet wurden.

Die Texte steht im Original-Text und ist deshalb leider nicht für das große Publikum bestimmt, wie es dagegen die Inhalte der Beiträge sind, die ausdrücklich in einem "Laien-Schlüssel" geschrieben sind

Auf dem Umschlagsfoto erscheint auch Papst Franhziskus, aber er hat keinen Beitrag geschrieben."

Quelle: LaStampa, Angela Ambrogetti

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