Samstag, 1. April 2017

Roberto de Mattei Jahrestage 2017- Fortsetzung 2


Fortsetzung der Jahrestage 1517, 1717 und 1917
hier geht´s zum Original :  klicken

Vladimir Bukovsky schrieb in seinem " Urteile in Moskau"  

"Jedes Ereignis in unseren Leben, auch wenn es nur wenig Bedeutung hat, wird von der einen oder anderen Kommission untersucht: besonders wenn Menschen ermordet worden sind. Ein Flugzeugabsturz, ein Eisenbahnunglück, ein Industrieunfall- und die Experten diskutieren, fertigen Analysen an, versuchen den Grad von Schuld festzustellen (....) sogar von Regierungen, wenn sie im geringsten Zusammenhang mit dem was passierte, stehen(...)
Dennoch haben wir einen Konflikt (...) der praktisch jedes Land der Welt betrifft, Millionen von Menschenleben fordert und Hunderte Milliarden von Dollars und- wie so oft behauptet wurde- brachte fast eine weltweite Zerstörung zuwege, was von keinem einzigen Land oder einer internationalen Organisation untersucht wird.

Es ist so überraschend, daß wir uns gleichzeitig mit unserem Willen, jeden Unfall zu untersuchen, weigern, über die größte Katastrophe unserer Zeit zu recherchieren?
Weil im Innersten unseres Herzens wir das Ergebnis einer solchen Untersuchung bereits kennen, man weicht zurück-wie jeder normale Mensch, der sehr genau weiß, wann er mit dem Bösen zusammentrifft. Sogar wenn der Verstand spezielle logische und äußerlich akzeptable Entschuldigungen liefert, flüstert die Stimme des Gewissens, daß unser Sturz in dem Augenblick begann, als wir einer "friedlichen Koexistenz" mit dem Bösen zustimmten."
Unglücklicherweise hat die Katholische Kirche diese "friedliche Existenz" mit dem Bösen gefördert und fördert sie noch.

Als der kommunistische Diktator Fidel Castro am 26. November 2016 starb, wurde er im gesamten Westen gepriesen, sogar auch von der Katholischen Kirche. Papst Franziskus, der siebte Nachfolger von Pius XI verglich in einem Interview, das er Eugenio Scalfari gab. den Kommunismus mit dem Christentum und behauptete, daß Ungleichheit "das größte Übel ist, das es auf der Welt gibt."
Aber das Wesen des Kommunismus liegt präzise in der Unterdrückung jeder Form sozialer Unterschiede und der religiöse Ausdruck dieses Egalitarismus ist die Gleichsetzung aller Religionen, so wie sein philosophischer Ausdruck der ökologische Pantheismus.

Papst Bergoglio hat vor kurzem im Vatican die Exponenten der sog. "Volksbewegungen", Repräsentanten der neuen Marx-Ökologie-Linken und hat seine Sympthie für die promarxistischen Regime der Castro-Brüder in Cuba, Chavez und Maduro in  Venezuela, Morales in Bolivien, rafael Correa in Ecuador und José Mujica in Uruguay ausgedrückt.

Kardinal Zen, der emeritierte Bischof von Hong Kong und Chinas höchstrangiger Prälat, beschuldigt in einem Interview "die Chinesischen Katholiken asuzuverkaufen, indem er einem Deal mit der kommunistischen Regierung zustimmt."

Die Irrtümer des Kommunismus sind nicht nur über die Welt verstreut worden, sondern sind in den Tempel Gottes eingedrungen, wie der Rauch Satans, der den Mystischen Leib Christi einwickelt und erstickt.

Der Rauch Satans in der Kirche
Und es ist nicht nur das. In Fatima hat die Hl. Jungfrau den drei kleinen Hirten die erschreckende Vision der Hölle, wohin die Seelen der armen Sünder gehen und er wurde  Jacinta offenbart, daß es die Sünde gegen die Reinheit ist, die die meisten Seelen in die Hölle bringt.
Wer hätte sich 100 Jahre später vorstellen können, daß die öffentliche Bekundung von Unanständigkeit zu der immensen Zahl unreiner Sünden, die unter der Form der sexuelle Befreiung und der Einführung außerehelicher Verbindungen, sogar homosexueller in die Gesetze der wichtigsten Länder des Westens hinzugefügt werden mußte?

Und wer hätte sich vorstellen können, daß ein päpstliches Dokument, die am 8. April 2016 veröffentlichte postsynodale Exhortation "Amoris Laetitia" den Ehebruch unterstützen würde?
Das Göttliche Recht und das Natur-Recht lassen keine Ausnahmen zu. Jene, die über die Ausnahmen theoretisieren, zerstören die Regel.




In einem der von den Kardinälen formulierten Dubia an den Papst lesen wir: "Ist es nach "Amoris Laetitia"(n. 301) noch möglich, zu bestätigen, daß eine Person, die habituelle im Widerspruch zu den Geboten von Gottes Gesetzen lebt, wie z.B. dem, der Ehebruch verbietet (Mt 19:3-9) sich im einem Zustand schwerwiegender gewohnheitsmäßiger Sünde befindet?"

Die Tatsache, daß heute ein Zweifel dieser Art dem Papst und der Glaubenskongregation präsentiert werden können, zeigt, wie schwer und tief die Krise ist, in die die Kirche eingetaucht ist.

Kardinal Kasper und andere Hirten und Theologen, haben behauptet, daß die Kirche ihre evangelische Botschaft an die Praxis der Zeit anpassen muß. Aber der Primat der Praxis vor der Doktrin ist das Herz der Marxismus-Leninismus. Und wenn Marx feststellt, daß es nicht die Aufgabe des Philosophen ist, die Welt zu kennen, sondern sie zu verändern, heute denken viele Theologen und Hirten, daß die Aufgabe der Theologie nicht ist, die Wahrheit zu verbreiten, sondern sie in der Praxis neu zu interpretieren. Wir brauchen dann nicht die Gebräuche der Christen zu reformieren, um sie zur Lehre des Evangeliums zurück zu bringen, sondern das Evangelium an die Heteropraxis der Christen anpassen.


Am Ende wird mein Unbeflecktes Herz triumphieren
Das Gegengift gegen die Diktatur des Relativismus ist die doktrinale und moralische Reinheit der Unbefleckten Herzens Mariens. Es wird die Hl. Jungfrau sein und keine Menschen, die die Irrtümer, die uns bedrohen, zerstören wird. Der Himmel hat aber um die konkrete Mitarbeit der Menschheit gebeten.

Die Hl. Jungfrau sagt, daß die Bedingungen für das Vermeiden der Bestrafung sind: die öffentliche und feierliche Weihe Rußlands dem Unbefleckten Herzen Mariens durch den Papst -zusammen mit den Bischöfen der Welt und die Praxis einer Wiedergutmachungs-Kommunion am den ersten Samstagen des Monats.

Das Ökumenische II.Vaticanische Konzil wäre eine große Gelegenheit die Forderungen Unserer Lieben Frau zu erfüllen. 1956 unterzeichneten 510 Erzbischöfe und Bischöfe aus 78 Ländern eine Petition, in der sie den Papst zusammen mit den Konzilsvätern, baten, die ganze Welt -und auf besondere Weise Rußland und die anderen Nationen, die vom Kommunismus beherrschte wurden, dem Unbefleckten Herzen 
 Mariens zu weihen. Paul VI jedoch kam dieser Bitte nicht nach.

Pius XII und Johannes Paul II vollzogen Teilakte der Weihe Rußlands oder der Welt, fruchtbar, nicht ohne Folgen, aber unvollständig.
Benedikt XVI sprach am 12. Mai 2010 in der Erscheinungskapelle ein Gebet des Anvertrauens an die Hl. Jungfrau, in dem er um die "Befreiung von jeder Gefahr, die uns bedroht" bat. Aber auch dieser Akt war unvollständig.

Die Fatima-Gläubigen erhofften von Papst Franziskus etwas mehr als von seinen Vorgängern, wurden aber enttäuscht. In seinem Marianischen Akt im Oktober 2013 hat der Papst weder das Unbefleckte Herz, noch die Welt oder die Kirche erwähnt, ganz zu schweigen von Rußland. 
Papst Franziskus wird am kommenden 13. Mai nach Fatima kommen, Was wird er dort sagen und tun


Heute ist die Weihe Rußlands immer noch nicht durchgeführt worden , die Praxis der ....Kommunion an den ersten Samstagen hat sich nicht verbreitet und über allem liegt die Atmosphäre, in der wir in den Geist eines degenerierten Hedonismus eingetaucht sind, die Befriedigung jedes Vergnügens und jedes Verlangens, außerhalb der Moralgesetze.Wer könnte also behaupten, daß die Prophezeiung von Fatima erfüllt wurde und daß die von Unserer Lieben Frau 1917 angekündigten großen Ereignisse hinter uns liegen?

Die Hl. Jungfrau von Fatima hat nicht nur die Hiuerarchie der Kirche um öffentliche Aktionen gebeten. Diese notwendigen Aktionen mußten von einem tiefen Geist der inneren Konversion und Buße begleitet werden, wie uns das Dritte Geheimnis -mit dem freifachen Anruf des Engels Buße zu tun- erinnert.

Buße bedeutet vor allem Reue, einen Geist der Reue, der uns für die Schwere de Sünden, die wir und andere begangen haben, aufmerksam macht, der sie uns von ganzem Herzen verabscheuen läßt.
Buße bedeutet eine doktrinale und moralische Revision aller im letzten Jahrhundert von der Westlichen Gesellschaft angenommenen Irrtümer.
Die Botschaft von Fatima erinnert uns ausdrücklich daran, daß die Alternative zur Buße eine schreckliche Strafe ist, die die Menschheit bedroht. 

Um diese Strafe zu vermeiden, muß die Welt ihren Geist ändern, aber das kann sie nicht, ohne die Enormität der Sünden, die begangen werden, anzuerkennen: beginnend mit de Einführung von Massenmord und gleichgeschlechtlichen Verbindungen ins Gesetz. Beides direkte Sünden gegen Gott, dem Schöpfer der Natur; Sünden- wie der Katechismus lehrt-die zum Himmel nach Vergeltung schreien; mit anderen Worten, sie führen zu einer großen Züchtigung.

Ohne Reue kann die Züchtigung nicht verhindert werden. Ohne Bezug auf diese Züchtigung ist die Botschaft von Fatima ihrer Bedeutung entleert.

Buße bedeutet Reue; Buße bedeutet, die Sünde zu verabscheuen und zu hassen: der Haß auf die Sünde muß uns dazu veranlassen, sie zu bekämpfen und wenn die Sünde öffentlich ist, muß sie uns zur Handlung anspornen, um die Wurzeln und Folgen des Übels in der Gesellschaft zu bekämpfen. Deshalb ist die Aufforderung zur Buße in Fatima auch der Aufruf die Irrtümer zu bekämpfen, die die ganze heutige Gesellschaft bedrohen.

Die Botschaft von Fatima ist nicht nur eine antikommunistische: sie ist auch anti-liberal und anti-lutherisch, weil die Irrtümer Rußlands von den Irrtümern der Französischen Revolution und dem Protestantismus stammen. Sie sind die Irrtümer der anti-christlichen Revolution, der die katholische Konterrevolution entgegen steht. Wie Count de Maistre feststellt, ist keine Revolution im entgegengesetzten Sinn, sondern das Gegenteil der Revolution mit all ihren politischen, kulturellen und religiösen Aspekten.

Fatima steht gegen 1917, 1717 und 1517. Wir werden keines dieser Daten feiern.

Erlauben Sie mir. an eine Offenbarung unserer Lieben Frau von Fatima zu erinnern, von der wir vor einigen Jahren gehört haben: genau 2013 als der Carmel von Coimbra den Band "Um Caminho sob o olhar de Maria"(Ein Weg unter dem Blick Marias) veröffentlichte.

Am 3. Januar 1944 gegen 3 Uhr nachmittags drängte die Hl. Jungfrau Schwester Lucia in der Kapelle von Tuy vor dem Tabernakel, den Text des Dritten Geheimnisses aufzuschreiben und Schwester Lucia berichtet:
"Ich fühlte meinen Geist überschwemmt durch ein Geheimnis von Licht, das Gott ist und in IHM sah und hörte ich die Spitze einer Lanze, wie eine Flamme, die sich gelöst hat, die die Erdachse berührte und sie erzitterte: Berge, Städte, Dörfer mit ihren Bewohnern werden begraben. 
Das Meer, die Flüsse, die Wolken ergießen sich über ihre Grenzen und überschwemmen in einem Wirbel, in dem sie unzählige Häuser und Menschen mit sich reißen; das ist die Reinigung der Welt von der Sünde, in die sie eingetaucht ist. Haß und Ehrgeiz provozieren den zerstörerischen Krieg.
Danach fühlte ich mein Herz rasen und in meinem Inneren sagte eine sanfte Stimme: "In der Zeit ein Glaube, eine Taufe, eine Kirche- Heilig, Katholisch, Apostolisch. In Ewigkeit der Himmel"
Dieses Wort Himmel erfüllte mein Herr so mit Frieden und Glück, daß ich- fast ohne es zu merken- für mich selbst lange Zeit wiederholte: Himmel, Himmel" 

Die Hl. Jungfrau erinnert uns daran, daß eine furchtbare Züchtigung die Menschheit bedroht und daß die Bezeugung des Katholischen Glaubens als Ganzes in der dramatischen Zeit, in der wir leben nötig ist. Außerhalb ihrer Pforten ist nur der trostlose Abgrund der Hölle. Es bleibt die Alternative zwischen Himmel und Hölle, die auf dieser Erde ihren eigenen Vorgeschmack haben.
Das Paradies für die Nationen ist: strenge, hierarchische, Heilige Christliche Zivilisation.

Wir erobern den Himmel aus Erden, indem wir in Verteidigung der wahren Kirche kämpfen, die so oft von Kirchenmännern verlassen wurde.

Und der Ausruf am Ende "Himmel, Himmel" scheint sich auf die dramatische Wahl zwischen Himmel, dem Platz wo Seelen gerettet sind und ewige Glückseligkeit erreichen- und Hölle, dem Platz in dem die Verdammten ewige Qualen erleiden.

Die, die dem Tod entkommen wollen - in Zeit und Ewigkeit-haben nur einen Weg vor sich: gegen die Unordnung der modernen Welt und die immerwährenden Prinzipien der natürlichen und christlichen Ordnung in ihrem Leben und in der Gesellschaft zu festigen. Das war der Weg, den viele Heilige, die uns ein Beispiel sein sollten, so wie der Hl. Maximilian Kolbe (1894-1941)

Am 17. Oktober 1917, am Vorabend der Russischen Revolution und ohne irgendetwas über die Erscheinungen von Fatima zu wissen, gründete der Polnische Franziskaner die "Militia der Unbefleckten" um die Freimauerei zu bekämpfen, die den 200. Geburtstag der Konstitution  der Londoner Großloge mit blasphemischen Paraden durch die Straßen Roms feierte.
Der Hl. Maximilian Kolbe ist einer der Heiligen, die den Triumph des Unbefleckten Herzens Mariens vorhersagte.

Der Triumph des Unbefleckten Herzens Mariens, der auch die Herrschaft Marias ist, die von vielen privilegierrten Seelen angekündigt wurde, ist nichts anderes als der Triumph der von der Kirche bewahrten natürlichen und christlichen Ordnung in der Geschichte. die Hl. Jungfrau kündigte ihren Triumph als Endergebnis eines langen Prozesses tragischer Tage der Buße und des Kampfes, aber auch des unbegrenzten Vertrauens in ihr Versprechen.

Wenden wir und ihr also zu, in diesem Jahrhundert ihrer Erscheinung, bitten wir sie, sich zu beeilen,  jetzt in diesem Moment und uns zu einem Werkzeug zu machen in unserer Zeit, für ihren Sieg gegen die Revolution: super Revolutionem victoria in diebus nostris, was soviel heißt, wie zu sagen:

Am Ende wird ihr Unbeflecktes Herz triumphieren.

Quelle: rorate caeli, R.de Mattei




Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen