Sonntag, 23. April 2017

Sandro Magister zum bei uns lauthals beschwiegenen Kongress über die Unklarheiten in Amoris Laetitia in Rom, Teil 1

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"NACH VIERKARDINÄLEN SPRECHEN SECHS LAIEN. WER WEISS OB DER PAPST WENIGSTENS IHNEN ZUHÖRT."

Die vier Kardinäle waren nie allein mit ihren Dubia. Der Beweis dafür ist, was am 22. April im Auditorium des Hotels Columbus- einen kurzen Spaziergang vom Petersplatz entfernt passierte, sechs renommierte Gelehrte aus ebenso vielen Ländern trafen sich, um einem Appell ihre Stimme zu leihen, der von großen Teilen des Gottesvolkes ....wurde, damit Klarheit geschaffen werde in der  durch Amoris Laetitia ausgelösten Verwirrung.

Anna M. Silvas ist aus Australien gekommen, Claudio Pierantoni aus Chile, Jürgen Liminski aus Deutschland, Douglas Farrow aus Kanada, Jean P. Messina aus Kamerun und Thibaud Collin aus Frankreich. Und einer nach dem anderen-wandte sich im Verlauf eines Tages der Krise zu, die das Dokument von Papst Franziskus ein Jahr nach einer Veröffentlichung in der Kirche erzeugt hat.

Settimo Cielo bietet seinen Lesern die vollständigen Texte der sechs Vorträge in ihrer Originalsprache an . Aber wir lenken die Aufmerksamkeit besonders auf den von Claudio Pierantoni, Patristiker und Professor für mittelalterliche Philosophie an der Universität von Chile in Santiago, den wir zusammengefaßt wiedergeben.

Pierantoni bringt noch einmal den Fall der beiden Päpste, die während der ersten christlichen Jahrhunderte in Irrtümer verfielen. Der ein wurde "post mortem" von einem Ökumenischen Konzil verurteilt und der andere dazu gebracht, sich zu Lebzeiten zu korrigieren.

Aber auch heute- argumentiert er- gibt es einen Papst. der "Opfer" einer weitverbreiteten Tendenz zum Irrtum ist, der die Fundamente und  der Glauben der Kirche unterminiert, "auch wenn er sich dessen kaum bewußt ist. Und auch er benötigt eine barmherzige Korrektur, die der Wahrheit ihren Glanz zurückbringen kann.

Pierantoni ist nicht der einzige unter den sechs, der auf die Lehren der älteren und jüngeren Vergangenheit zurückgreift.

Thibaut Collin, ein Professor für Moralphilosophie und Politik am Collège Stanislas in Paris erinnere an das Beispiel des Widerstandes zahlreicher Theologen und ganzer Episkopate gegen die Enzyklika "Humanae Vitae" von Paul VI, die als "rein ideal" herabgestuft und so als undurchführbar gemacht wurde. Und er zeigte, wie diese zerstörerische "pastorale" Logik mit "Amoris Laetitia" in Bezug auf die Unausflöslichkeit der Ehe wieder modern wurde- und bald aauch für homosexuelle Liebschaften.

Anna M. Silvas, Australierin, die dem Östlichen Ritus angehört, Patristikerin und Professorin an der Universität von Neu England , wies dagegen auf die Gefahr hin, daß auch die Katholische Kirche den jahrhundertealten Weg der Protestanten und Orthodoxen hinab zur Scheidung beschreiten könnte, gerade in dem Augenblick- wie sie überraschend hinzufügte- in dem die Koptische Kirche zur ausnahmslosen Unauflöslichkeit der Christlichen Ehe zurück kehrt.

Was eine Antwort von Papst Franziskus auf die Dubia und auch die Möglichkeit einer Korrektur von seiner Seite angeht, drückte Anna M. Silvas Skepsis aus. Sie schlägt statt dessen eine "Benedikt-Option" für die aktuelle nach-christliche Ära vor, inspiriert vom Mönchstum während des Kollaps der Antike, ein demütiges und gemeinsames Verweilen "bei Jesus und den Vätern"(Joh.14, 23) in gläubiger Erwartung, bestehend aus Gebet und Arbeit, damit der Sturm, der die Welt und die Kirche von heute erschüttert,ein Ende haben möge.

Sechs Stimmen, sechs verschieden Interpretationen. Alle tief beeinflußt von "Caritas in veritate".
Wer weiß, ob Papst Franziskus wenigstens ihnen zuhört.




1. Claudio Pierantoni
"DIE NOTWENDIGE KONSISTENZ DES LEHRAMTES MIT DER TRADITION. BEISPIELE AUS DER GESCHICHTE"
In diesem Vortrag werden wir kurz die Begebenheiten mit zwei Päpsten des Altertums untersuchen- Liberius und Honorius, die während der langen trinitarischen Kontroverse,die die Kirche im 4. und 7. Jahrhundert beschäftigte, aus verschiedenen Gründen beschuldigt wurden, von der Tradition der Kirche abzuweichen.
Im Licht der Reaktionen des krichlichen Körperschaften auf diese Abweichungen von der Doktrin werden wir die laufende Debatte untersuchen, die sich rund um die Vorschläge von Papst Franziskus in seiner apostolischen Exhortation "Amoris Laetitia" und die fünf Dubia der vier Kardinäle entwickelt hat.

1. Der Fall Honorius
Honorius I war der einzige Papst der formal wegen Häresie verurteilt wurde. Wir befinden uns in den frühen Jahrzehnten des 7. Jahrhunderts im Kontext der Kontorverse um die beiden Willen Christi.
Honorius hielt an der Lehre des einen Willen in Christus -oder "Monothelitismus" fest, die jedoch später als im Gegensatz zum Dogma der beiden Naturen,einer göttlichen und einer menschlichen, stehend erklärt wurde.einer Lehre, die solide auf der biblischen Offenbarung beruht und vom Konzil von Chalzedon feierlich dekretiert wurde.
Hier ist der Text, in dem 681, nach seinem Tod, das Dritte Ökumneische Konzil von Konstantinopel ihn gemeinsam mit Patriarch Sergius verurteilte.

"Nachdem wir die von Sergius in seiner Zeit als Patriarch dieser kaiserlichen Stadt geschriebenen dogmatischen Briefe untersucht haben.... und den Brief, mit dem Honorius Sergius antwortete und gesehen haben, daß sie sich nicht an die apostolische Lehre und die Definitionen der Hl. Konzile und der illustren Heiligen Väter halten und daß sie im Gegenteil den falschen Lehren der Ketzer folgen, verwerfen wir sie und  verfluchen sie als korrupt."

2. Der Fall Liberius
Liberius dagegen war Papst in den delikatesten Momenten der Arianischen Kontroverse, Mitte des 4. Jahrhunderts. Sein Vorgänger, Julius I, hatte den Glauben kühn verteidigt und 325 das Konzil von Nicäa einberufen, das den Sohn als gleicher Natur mit dem Vater erklärte.
Aber Konstantius,  der Kaiser Ostroms, unterstützte die Mehrheitsmeinung der östlichen Bischöfe, die im Gegensatz zu Nicäa stand, das ihrer Meinung nach für eine Unterscheidung zwischen dem Vater und dem Sohn keinen Raum ließ. Er ließ den Papst entführen, absetzen und ins Exil nach Thrakien schicken, wo der nach einem Jahr nachgab.
Liberius widerrief so den Glauben von Nicäa und exkommunizierte Athanasius, ihren bedeutendsten Verteidiger. Jetzt- dem Kaiser gehorsam- erhielt Liberius die Erlaubnsi nach Rom zurückzukehren, wo er als Bischof wieder eingesetzt wurde. In den folgenden Monaten konnten alle Prälaten, die durch die Gunst Konstantius´ ihre Karrieren ausbauen konnten, ihre Macht auf den wichtigsten Bischofssitzen konsolidieren.
Das ist der Augenblick, in dem nach dem berühmten Ausspruch des Hl. Hieronymus "Die Welt beklagte, daß sie arianisch geworden war" Von den mehr als 1000 Bischöfen, die das Christentum zählte, hatten nur 3  im Exil standgehalten: Athanasius von Alexandria, Hilarius von Poitiers und Lucifer von Cagliari.

Aber 351 starb Konstantius plötzlich und Kasier Julian, später der Apostat genannt, bestieg den Thron. Er verfügte die Rückkehr des Römischen Staates zum Heidentum, schaffte auf einen Streich die gesamte Kirchenpolitik von Konstantius ab und erlaubte den exilierten Bischöfen zu ihrer Jurisdiktion zurück zu kehren. Von Drohungen befreit, schickte Papst Liberius eine Enzyklik, die die Formel für ungültig erklärte, der er zuvor zugestimmt hatte und verlangte von den Bischöfen in Italien das Glaubensbekenntnis von Nicäa anzuerkennen.
356 wurde ihm bei einer Synode, die in Rom kurz vor seinem Tod gefeiert wurde, sogar die Freude zuteil, die Unterschrift der Ostbischöfe unter das Glaubensbekenntnis von Nicäa zu bekommen. Kurz nach seinem Tod, wurde er als Bekenner des Glaubens verehrt, aber seine Verehrung wurde in Erinnerung an sein Nachgeben bald unterbrochen.

Trotz der Unterschied haben die Fälle von Honorius und Liberius einen mildernden Umstand gemeinsam und das ist die Tatsache, daß ihre Abweichungen von der Lehre stattfanden, als die entsprechenden Lehren noch festgelegt wurden, im Fall von Liberius die der Trinität und im Fall von Honorius der Christologische.

3. Der Fall Franziskus
Die doktrinale Abweichung jedoch, die während des laufenden Pontifikates stattfindet hat einen erschwerenden Umstand, weil sie nicht Lehren widerspricht, die noch unklar sind oder noch festegt werden, sondern Lehren, die zudem fest in der Tradition verankert sind und in vergangenen Jahrzehnten auch erschöpfend diskutiert und vom vergangenen Lehramt im Detail geklärt worden sind.

Natürlich ist die fragliche doktrinale Abweichung schon in den letzten Jahrzehnten präsent und mit ihr deshalb auch das verdeckte Schisma, die das bedeutet. Aber wenn man von einem Mißverstehen zur praktischen Ebene der Rechtfertigung auf doktrinaler Ebene durch einen Text des päpstlichen Lehramtes, wie Amoris Laetitia übergeht und durch positive Äußerungen und Gesten des Papstes selbst, ändert sich die Situation radikal.

Versuchen wir in vier Punkten das Fortschreiten dieser Zerstörung des depositum fidei zu sehen

Erstens
Wenn die Ehe unauflöslich ist und dennoch in einigen Fällen den geschiedenen Wiederverheiratetem die  Kommunion ermöglicht wird, scheint es offensichtlich, daß diese Unauflöslichkeit nicht länger als absolut angesehen wird, sondern nur als generelle Regel, von der es Ausnahmen geben kann.

Das aber widerspricht -wie Kardinal Caffarra gut erklärt hat- aber der Natur des Ehesakraments, das kein einfaches Versprechenist- so feierlich es auch sein mag- das vor Gott gemacht wurde, sondern eine Gnadenhandlung, die auf ontologischer Ebene wirkt.
Deshalb wurde gesagt, daß die Ehe unauflöslich ist, und das wird nicht nur als generelle Regel festgestellt, sondern es wird gesagt, daß die ontologische Ehe nicht aufgelöst werden kann, weil sie ein Zeichen für die Realität der unauflöslichen Verbindung zwischen Gott und seinem Volk, zwischen Christus und seiner Kirche ist. Und diese mystische Hochzeit ist genau das Endziel des ganzen göttlichen Planes der Schöpfung und Erlösung.

Zweitens
Der Autor von Amoris Laetitia hat statt dessen beschlossen, in seiner Argumentation auf der subjektiven Seite der moralischen Handlung zu bestehen. Das Subjekt- sagt er-kann sich aus verschiedenen Gründen nicht im Zustand der Todsünde befinden, er ist sich nicht voll bewußt, daß seine Situation Ehebruch darstellt.

Das kann allgemein gesehen, sicher passieren, allerdings macht Amoris Laetitia daraus einen offensichtlichen Widerspruch. De facto ist es klar, daß die viel beschworene Differenzierung und Begleitung individueller Situationen in direktem Widerspruch zur Annahme steht, daß das Subjekt sich für unendliche Zeit seiner Lage unbewußt bleibt.

Aber der Autor von Amoris Laetitia- weit davon entfernt diesen Widerspruch wahrzunehmen-drängt weiter in die Absurdität indem er bekräftigt, daß eine tiefe Unterscheidung das Subjekt dazu führen kann, sicher zu sein, daß seine Situation. die objektiv dem Göttlichen Gesetz widerspricht, genau das sei, was Gott von ihm will.

Drittens
Der Rückgriff auf das vorherige Argument dagegen verrät eine gefährliche Konfusion, die zusätzlich bei der Sakramentenlehre wo weit geht. die bloße Wahrnehmung des göttlichen Gesetzes zu unterminieren, das als Quelle des Naturgesetzes gilt- reflektiert in den 10 Geboten: ein Gesetz, das dem Menschen gegeben wurde, weil es sein fundamentales Verhalten reguliert, nicht begrenzt auf bestimmte historische Umstände, sondern beruhend auf seiner Natur, dessen Urheber niemand anderes als Gott selbst ist.

Deshalb ist vorzuschlagen, daß das Naturgesetz Ausnahmen zulassen könnte ein wirklicher und reiner Widerspruch, es ist ein Vorschlag, der seine wahre Essenz nicht versteht und es deshalb mit Rechtspositivismus verwechselt.
Diese schwere Verwirrung wird durch den wiederholten Angriff bestätigt, die in Amoris Laetitia immer wieder gegen die Haarspalter, die angenommenen Pharisäer, die Heuchler sind und hartherzig vorgetragen werden. Dieser Angriff verrät de facto ein völliges Mißverständnis der Stellung Jesu gegenüber dem Göttlichen Gesetz, weil seine Kritik am Verhalten der Pharisäer auf einer klaren Unterscheidung zwischen dem positiven Gesetz- den Vorschriften der Menschen- dem die Pharisäer so verbunden sind und den fundamentalen Geboten, die dagegen die erste Forderung dafür sind, die er selber von den Jüngern fordert. Auf der Basis dieses Mißverstehens  versteht man den wahren Grund, warum nachdem er die Pharisäer so schwer beleidigt hat, der Papst in einer de-facto -Anpassung an ihren Standpunkt zugunsten der Scheidung und gegen Jesus endet.

Aber sogar noch tiefer ist es wichtig, zu bemerken, daß diese Verwirrung den wahren Inhalt des Evangeliums gründlich verzerrt und seine nötige Verwurzelung in der Person Christi.

Viertens
Christus ist nach den Evangelien zu urteilen nicht nur einfach ein guter Mann, der in die Welt kam, um eine Botschaft von Frieden und Gerechtigkeit zu predigen. Er ist- zuallererst- der Logos, das Wort, das am  Anfang war und der in der Fülle der Zei inkarniert wird. Es ist wichtig, daß Benedikt XVI .direkt aus seiner Predigt "Pro eligndo romano  pontefice" eben diesen Logos zur Achse seiner Lehre machte, nicht zufällig bis zum Tode bekämpft vom Subjektivismus moderner Theorien.

Nun, im  Reich dieser subjektivistischen Philosophie liegt die Rechtfertigung einer dieser Forderungen, die Papst Franziskus am liebsten sind, nach denen "Die Wirklichkeit wichtiger ist als Ideen"
Eine solche Maxime ergibt nur in einer Vision einen Sinn, in der es keine wahren Ideen gibt, die nur die Realität getreu reflektieren kann sondern sie auch beurteilen und lenken kann.
Das Evangelium als Ganzes genommen, bietet diese metaphysische und epistemiologische Struktur an, in der die Wahrheit an erster Stelle die Versöhnung der Dinge mit dem Intellekt ist und des Intellekt an erster Stelle das ist, was Göttlich ist, in der Tat das Göttliche Wort.

In dieser Atmosphäre kann man verstehen, wie es möglich ist, daß der Herausgeber von "La Cilviltá Cattolica" behaupten konnte, daß es die pastorale Praxis ist, die die Lehre leiten muß und nicht andersherum und daß in der Theologie" 2+2= 5 könne"
Das erklärt, warum eine lutheranische  Frau die Kommunion zusammen mit ihrem katholischen Ehemann empfangen kann: diese Praxis- ist de facto die Handlung des letzten Abendmahles des Herrn, das sie gemeinsam haben, während sie ich nur in der "Interpretation und den Erklärungen" unterscheiden, scleißlich nur Konzepte.
Aber es erklärt auch. wie -nach dem Generalsuperior der Gesellschaft Jesu- ist das inkarnierte Wort nicht in der Lage durch die Mittel, die er selbst geschaffen hat, die Apostolische Tradition- mit seinen Geschöpfen in Kontakt zu treten. Es wäre de facto nötig zu wissen, was Jesus wirklich sagte, aber das können wir nicht, weil- wie er sagte "es damals keine Aufzeichnungsgeräte gab".

Noch weitergehend wird dann am Ende erklärt, warum der Papst auf die Dubia  nicht mit ja oder nein antworten kann. Wenn wirklich die "Reaitäten wichtiger sind als Ideen" dann braucht der Mensch über das Konzept des Nicht-Widerspruchs nicht einmal nachzudenken und muß nicht einmal dem transzendenten Naturgesetz gehorchen, das nicht mit der Realität identifiziert wird. Kurz- der Mensch braucht keine Lehre, weil die historische Realität sich selbst genügt. Sie ist der "Weltgeist".

4. Schlußfolgerung

Was in der aktuellen Situation ins Auge springt  ist die zugrundeliegende doktrinale Deformation, die-so vorsichtig sie auch direkt heterodoxe Formulierungen vermeidet, sich immer noch so bewegt, daß der Angriff sich nicht nur gegen bestimmte Dogmen, wie die Unauflöslichkeit der Ehe und die Objektivität des Naturrechtes, richtet sondern sogar gegen das Konzept der richtigen Lehre überhaupt und damit gegen die Person Christi als Logos selbst. Das erste Opfer dieser doktrinalen Deformation ist der Papst, der -wie ich rate- dessen nicht bewußt ist, Opfer einer generalisierten epochalen Entfremdung von der Tradition und weiten Teilen der Theologischen Lehre.

Wenn er mit dem Leugnen der Tradition und des Lehramtes seiner Vorgänger antworten sollte, würde er auch formal häretisch, also kann er das nicht machen. Aber wenn er in Übereinstimmung mit dem vorangegangenen Lehramt antworten würde, würde er vielen für die Lehre wichtigen Handlungen während seines Pontifikates widersprechen, es wäre also eine sehr schwierige Wahl.
Er hat deshalb das Schweigen gewählt´, weil- menschlich gesehen- es eine Situation ohne Ausweg war. Aber inzwischen verbreiten sich die Verwirrung und das "de facto" Schisma in der Kirche.

Im Licht all dessen wird es also um so notwendiger als je- von Seiten der Kardinäle aber auch der Bischöfe und dann der qualifizierten Laien, die sich dem anschließen möchte, einen weiteren Schritt des Mutes. der Wahrheit und der Barmherzigkeit zu machen.
In einer so ernsten Lage der Gefahr für den Glauben und eines allgemeinen Skandals, ist es nicht nur legitim sondern sogar Pflicht Petrus in einer brüderlichen Korrektur klar anzusprechen, zu seinem Wohl und dem der ganzen Kirche.

Eine brüderliche Korrektur ist weder ein Akt der Feindseligkeit noch mangelnden Respekts oder ein Akt des Ungehorsams. Sie ist nichts anderes als eine Erklärung der Wahrheit: "caritas in veritate". Der Papst ist noch bevor er Papst ist, unser Bruder."

Quelle: Settimo Cielo, Sandro Magister, C. Pierantoni 


Fortsetzung folgt...




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