Donnerstag, 4. Mai 2017

Antonio Socci schreibt einen offenen Brief an Papst Franziskus

Antonio Socci hat bei Lo Straniero, nachdem er den Video-Aufruf des Papstes an die Jugendlichen mit seinem Gebetsanliegen für den Monat Mai gesehen hatte, einen offenen Brief an den Pontifex geschrieben.
Hier geht´s zum Original: klicken

"PAPST BERGOGLIO, WARUM VERMEIDEN SIE ES, ZU DEN JUGENDLICHEN ÜBER JESUS ZU SPRECHEN?"
                   
"Lieber Vater Bergoglio, (wie Sie sich gern nennen lassen) 
jeden Tag versuche ich ängstlich in Ihren zahlreichen Äußerungen etwas Schönes, Klares, etwas nicht Zweideutiges, nicht Parteisches zu finden, was verbessert und weitergegeben werden kann.
Und fast jeden Tag werde ich enttäuscht.
Ich habe gerade Ihr monatliches Video für Gebete im Internet gesehen. Es ist den Jugendlichen gewidmet. Aber kein mal - sage ich - kein mal kommt der Name Jesu vor. Niemals - sei es aus Versehen - noch als Beispiel für eine großen Mann.
Auch laden Sie die Jugendlichen ein "sich für die großen Ziele der Welt zu mobilisieren".
Aber sollte ein Papst nicht die Jugendlichen eher dazu aufrufen, sich für die große Sache Gottes  zu engagieren und für das Heil der Seelen und das Heil der Menschheit?
Sollte er nicht in Christus die "kostbare Perle" zeigen, die gesucht und umarmt werden muß, um das eigene Leben zum Blühen zu bringen?
Ist die Rettung der Seelen vielleicht nicht das oberste Gesetz der Kirche? Jesus hat gesagt: was nützt es dem Menschen, wenn er die ganze Welt erobert aber dann seine Seele verliert?"(Luk 9,25)
Ist also nicht die Begegnung mit ihm unsere Rettung - für die wir geboren sind? Ist nicht ER der Sinn unseres Lebens?
Können Sie in diesen Jahren der großen Apostasie, in denen die Saat des christlichen Glaubens auf der ganzen Welt hinweggefegt zu werden scheint, tatenlos bleiben, ohne die Jungen auszurufen, Christus zu folgen und mutig Zeugnis für IHN abzulegen?  
Für IHN nicht für alle Probleme der Welt.  War es nicht Jesus, der sich selbst gegen die Welt stellte? 
Jesus hat gesagt: "Ich habe euch diese Dinge gesagt, damit ihr in mir den Frieden findet. Ihr habt Angst in der Welt, aber seid getrost: ICH HABE DIE WELT BESIEGT!"(Joh,16,33) 
Sie dagegen laden die Jugendlichen ein. "Sich für die großen Dinge der Welt zu engagieren"
Hier die Worte, die Sie, Papst Bergoglio, an die Jungen gerichtet haben:
"Ich weiß, daß Ihr Jungen nicht in der Illusion, in einer Freiheit leben wollt, die sich durch die Mode mitziehen läßt und nach oben zeigt. Habe ich Recht? Lassen Sie nicht die anderen Agenten des Wandels sein! Ihr jungen Leute seid jene, denen die Zukunft gehört. Ich bitte euch, Erbauer der Welt zu sein, Euch an die Arbeit zu machen für eine bessere Welt. Es ist eine Herausforderung, ja, eine Herausforderung. Nehmt Ihr die an? Betet mit mir für die Jungen, damit sie großzügig die eigene Berufung annehmen, sich für die großen Dinge der Welt einzusetzen."
Sie reihen eine Menge politisch korrekter Banalitäten aneinander, die einem die Arme sinken lassen. Eine Jugendsprache ohne Inhalt - wenn nicht - genau- die der Welt. 
Warum verkünden Sie nicht Jesus Christus und die Erlösung?



Zwischen Ihren Worten und dem,  was der große Johannes Paul II vor 2 Millionen Jugendlichen sagte, die zum Jubiläumsjahr 2000 nach Tor Vergata gekommen waren, liegen Welten:  
"In Wirklichkeit sucht Ihr Jesus, wenn Ihr vom Glück träumt: ER ist es, der Euch erwartet, wenn Euch das, was Ihr findet, nicht befriedigt: Er ist die Schönheit, die Euch so anzieht. 
ER ist es, der Euch mit diesem radikalen Durst provoziert, der es Euch nicht erlaubt, Euch mit Kompromissen zufrieden zu geben, ER ist es, der Euch dazu drängt, die Masken abzulegen, die das Leben verfälschen; ER ist es, der in Eurem Herzen die wahren Entscheidungen findet, die die anderen ersticken wollen, ER ist es, der in Euch den Wunsch erweckt, aus Eurem Leben etwas Großes zu machen, den Willen einem Ideal zu folgen, die Weigerung Euch von Mittelmäßigkeit schlucken zu lassen, den Mut, Euch demütig zu engagieren und Ausdauer, Euch selbst und die Gesellschaft zu verbessern, sie menschlicher und brüderlicher zu machen."
Antonio Socci
Und weil wir seit vier Jahren schöne und große Worte aus pontifikalem Munde nicht mehr gehört haben - hier das Video von der Messe in Tor Vergata:
                                                                                                                  
        

Quelle: Lo Straniero, A. Socci

Kommentare:

  1. es ist traurig aber wahr, die Kirche hat keine Führung mehr!

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    1. Doch hat Sie:
      Gott, Jesus, Heiliger Geist, Maria und alle Engel und Heiligen.
      ... und Jesus hat uns versprochen, dass die Mächte der Unterwelt die Kirche nicht überwinden.
      Wir müssen weiterhin auf Gott vertrauen!

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