Donnerstag, 25. Mai 2017

Christi Himmelfahrt: Ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende

So hörten wir es heute in der Lesung.

Dieses "ich bin bei Euch alle Tage" ist wahr geworden - in der Kirche, die auf das Wort Christi begründet wurde und die als die "Braut Christi" uns zur Seite steht.
Wir können uns also freuen, dass Gott an unserer Seite ist und uns mit seiner Kirche seine Lebendigkeit zeigt. Das heißt, die Kirche besteht bis an der Welt Ende.

Was hat es aber nun zu bedeuten, dass man - besonders hier in Europa, aber auch in der Kirchenführung - auf die Zerstörung der Kirche hinarbeitet? Geht denen, die uns doch eigentlich leiten und schützen sollen und uns das Wort lebendig erhalten sollen das Ende der Welt nicht schnell genug? Ist die Kirche zerstört, ist das Ende der Welt nahe ... denn sie wird dann nicht mehr gebraucht.

Freuen wir uns also an all dieser Pracht und Herrlichkeit, die Gott uns geschenkt hat.

Wunderbar die Verknüpfung von Glaube und Kultur, die uns einen Blick in die himmlische Herrlichkeit vermitteln. Heute war es die Mariazeller Messe von Joseph Haydn ...
Hier das Sanctus:



Immer wieder kommt mir in diesem Zusammenhang mit dieser Messe der Besuch von Papst Benedikt in Mariazell in Erinnerung. Ich denke an die Menschen, die dort dichtgedrängt im strömenden Regen standen und eine der besten und beeindruckendsten Predigten Benedikts hören durften: Eine Ermahnung an uns alle, die Gebote zu beachten.
Die Mariazeller Messe wurde allerdings dann erst einen Tag später bei der Messe im Wiener Stephansdom gesungen.

Mit der Beachtung der Gebote geht es allerdings weiter bergab - auch weil man in höchsten Kreisen unserer Kirche doch der Meinung ist, dass man alles nicht "so eng sehen sollte". Dafür hat man dann den Kuscheljesus kreiert.

Besonders erleben kann man das derzeit auf dem "evangelischen Kirchentag". Es wird darüber berichtet, dass das Wort "Gott" heute den ganzen Tag nicht vorgekommen sei. Dafür aber die allseits bekannten "Modewörter". SpOn hat das heute sehr beeindruckend geschildert:

Der Kirchentag mit rund 140.000 Dauerteilnehmern war am Mittwochabend mit drei Gottesdiensten am Reichstag, am Brandenburger Tor und auf dem Gendarmenmarkt eröffnet worden. Vor dem Hintergrund der Terrorgefahr wurden die Polizeikontrollen verschärft. An den Zufahrten zu den verschiedenen Veranstaltungsorten wurden Betonbarrieren aufgestellt, zudem gibt es Taschenkontrollen. Die Polizei zeigt deutlich sichtbar Präsenz, zum Teil sind die Beamten mit Maschinenpistolen bewaffnet.

Und ich habe mich gefragt, ob jetzt Frau Kässmann diesem Kirchentag überhaupt beiwohnt. Denn sie ist ja eine der Hauptkreateure des Kuscheljesus. Und sie ist ja felsenfest der Überzeugung, dass man den Islamisten nur mit Liebe begegnen sollte.
Naja vielleicht hat man ja auf die Betonbarrieren ein paar rosa Herzchen draufgemalt... oder so ähnlich.

Auch die Evangelischen hatten mal bessere Zeiten und daran wurden wir heute in der Messe erinnert: Zum Offertorium hörten wir Bach's "Jesus meine Freude" - einen eindrucksvollen Choral, der mehr als deutlich macht, dass man zu Bach's Zeiten auch in der Evangelischen Kirche an Gott und Jesus geglaubt hat. Aber das ist schon lange her und deshalb sind wir froh, dass wir manchmal die wunderbare Kirchenmusik aus dieser Zeit zu hören bekommen:






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