Samstag, 13. Mai 2017

Zur Nacht





es ist die Schönheit die die Welt retten wird, sagt Dostojewski.
Und Dostojewski ist einer dessen Romane sich um die Abgründe des Daseins drehen, er ist also kein rosarote Brille die Welt ist ein Ponyhof Schriftsteller, sondern fast jemand dem man raten möchte doch die dunkle Brille abzunehmen, weil alles was er schreibt so düster ist.
Aber ich denke gerade deshalb ist er einer der weiß was los ist.
Und schöne Musik ist Teil dieser Schönheit, die die Welt retten wird, auch und wenn es im Bereich der Kunst nur einige, wenige echt Große gibt und heutzutage sich im Bereich der Kunst  zuviele  Leute tummeln, die zwar technisch perfekt sind, handwerklich großartig, aber deren Werke die Seele fehlt.
Da nun das richtig schöne auch das wahre ist, und weil es wahr ist, einem auch fast zum Heulen bringt (zumindest mich) und die Wahrheit eine Person, nämlich Christus ist, so verwundert es nicht, dass die schönsten Lieder seiner Mutter gewidmet sind.
Und hier sind wir wieder bei den katholischen Wahrheiten die eigentlich, rein logisch absurd sind.
Eigentlich, rein logisch, sollten es die Lieder für Christus sein, und sind es auch, aber wenn man z.B ein richtig gut gesungenes Ave verum hört, dann merkt man nur diese absolute Distanz zwischen uns und Christus, diese absolute Verblendung und am Eigentlichen vorbeigehende Bösartigkeit und Hochmütigkeit der Passion  Christi und die ungeheurer Liebe die Gott zu uns haben muss, weil er uns dadurch erlöst hat.
Christus ist sowas wie die Sonne, ein alter Vergleich und die Sonne kann man nicht anschauen, aber Maria kann man anschauen, da sie einfach Mensch ist, nur Mensch nicht Gottmensch und Erlöser wie Christus.
Daher weiterhin gesegneten Marienmonat Mai

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