Samstag, 24. Juni 2017

Zum heutigen Festtag

Heute ist der Festtag des Johannes des Täufers, des Vorläufers. des Königs der Propheten, dem größten unter den Menschen, wie Jesus selber ihn nennt, der der sehen darf, was alle Propheten vor ihm, vorhersagten, der der sagen durfte, Ja da ist er! und der dennoch das Schicksal aller Propheten erlitt, also diesem Menschen der nicht zuckersüß, passt schon, alles easy verkündigte, sondern so erschreckende und gleichzeitig tröstliche Sachen sagte wie:

In jenen Tagen trat Johannes der Täufer auf und verkündete in der Wüste von Judäa:
2 Kehrt um! Denn das Himmelreich ist nahe.
3 Er war es, von dem der Prophet Jesaja gesagt hat: Eine Stimme ruft in der Wüste: Bereitet dem Herrn den Weg! Ebnet ihm die Straßen!
4 Johannes trug ein Gewand aus Kamelhaaren und einen ledernen Gürtel um seine Hüften; Heuschrecken und wilder Honig waren seine Nahrung.1
5 Die Leute von Jerusalem und ganz Judäa und aus der ganzen Jordangegend zogen zu ihm hinaus;
6 sie bekannten ihre Sünden und ließen sich im Jordan von ihm taufen.
7 Als Johannes sah, dass viele Pharisäer und Sadduzäer zur Taufe kamen, sagte er zu ihnen: Ihr Schlangenbrut, wer hat euch denn gelehrt, dass ihr dem kommenden Gericht entrinnen könnt?2
8 Bringt Frucht hervor, die eure Umkehr zeigt,
9 und meint nicht, ihr könntet sagen: Wir haben ja Abraham zum Vater. Denn ich sage euch: Gott kann aus diesen Steinen Kinder Abrahams machen.
10 Schon ist die Axt an die Wurzel der Bäume gelegt; jeder Baum, der keine gute Frucht hervorbringt, wird umgehauen und ins Feuer geworfen.
11 Ich taufe euch nur mit Wasser (zum Zeichen) der Umkehr. Der aber, der nach mir kommt, ist stärker als ich und ich bin es nicht wert, ihm die Schuhe auszuziehen. Er wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen.
12 Schon hält er die Schaufel in der Hand; er wird die Spreu vom Weizen trennen und den Weizen in seine Scheune bringen; die Spreu aber wird er in nie erlöschendem Feuer verbrennen.

tröstlich auch deshalb,. weil er von Leuten, die halt im System drinstecken, nicht fordert, nach dem Motto moderner Heilslehrer, alles hinzuschmießen, in den Krümmeln zu wühlen, sondern einfach sagt:


er sagt im Grunde, macht euren Job gut und nehmt nicht die krummen Wege, die euern Berufsstand so in Verruf bringen und die, von eurem Standpunkt aus, so verlockend sind, missbraucht die Macht die ihr habt nicht, um es einfach zu sagen.

davon nochmal abgesehen sind wir nun genau ein halbes Jahr von Weihnachten entfernt, und deshalb habe ich einen ein gutes halbes Jahr alten Beitrag von mir, zum Thema Johannes der Täufer, der Vorläufer,  hier einfach noch mal herkopiert.

Warum Kardinal Sarah seine Gegner in Angst und Schrecken versetzt.....Fortsetzung

Fortsetzung.....

"Schwerwiegende Vorwürfe auszutauschen, ist wahrscheinlich nicht der beste Weg, doktrinale Streitigkeiten zu klären. aber die Rhetorik von Sarahs Kritikern enthüllt etwas Wichtiges über das heutige Katholische Leben: bei doktrinalen, moralischen und liturgischen Streitigkeiten sind liberale Katholiken kirchliche Nationalisten geworden.

Traditionelle Katholiken neigen dazu, konsistente doktrinale Standards und pastorale Zugehensweisen -ungeachtet nationaler Grenzen- zu unterstützen. Wenn sie nicht die Lateinische Messe vorziehen, wollen sie, daß die landessprachliche Übersetzung dem Latein so nahe kommt wie möglich. Sie sind nicht dadurch skandalisiert  wie Afrikaner über Homosexualität oder Christen des Mittleren Ostens über den Islamismus sprechen.

Liberale Katholiken kämpfen inzwischen um eine landessprachliche Übersetzung im idiomatischen Stil - von nationalen Bischofskonferenzen, nicht von Rom- approbiert. Lokale Realitäten erfordern, daß die Wahrheit immer dann verändert werden muß, wenn sie eine Grenze überschreitet. Katholische doktrinale Äußerungen sollten in pastoral sensibler Sprache formuliert werden, soll heißen sensibel für die Sensibilitäten des gebildeten, wohlhabenden Westens.

Einer der Vorteile des kirchlichen Nationalismus ist, daß er den Liberalen erlaubt, nicht direkt auf doktrinalem Grund argumentieren zu müssen, auf dem traditionelle "Rigoristen" meistens die Oberhand behalten.
Wenn Wahrheit als lokale Realität angesehen werden muß, wird keiner in Rom oder Abuja viel über den Glauben in Brüssel oder Stuttgart sagen können (das war der Sinn hinter Kaspers Zurückweisung der Afrikaner).

Das sieht man bei Schreibern wie Rita Ferrone vom Commonweal, die sagt, daß Englischsprachige eher "unseren eigenen Leuten  vertrauen sollten und auf unsere eigen Weisheit, was Gebete in unserer Muttersprache angeht, als Sarah Beachtung zu schenken."
Das "wir" hinter diesem "unsere" ist nicht universal und katholisch sondern bourgeois und amerikanisch.

Was wenn Sarah anstatt an seinen Platz zurückgestellt, zurückgeschlagen, und eingesperrt zu werden, weil er Westliche Sprach-Codes verletzt, Papst wird?
Das ist es, was seine Kritiker am meisten fürchten. Mickens schreibt über die dunkle Möglichkeit eines "Pius XIII" (auch als Robert Sarah bekannt). Lamb sagt, daß Sarah sich als der"erste schwarze Papst" erweisen könnte. (Das wäre eine wundervolle Sache,  Sarahs Eltern, Konvertiten in der Stadt Orous in Guinea nahmen an, daß nur weiße Männer Priester werden können und lachten, als ihr Sohn sagte, er wolle ins Seminar gehen).
Der selbe wohl-vernetzte Vaticanist, der mir sagte, daß Sarahs Aktienkurs während der Synode gefallen sei, sagt jetzt, daß seine Chancen steigen. "Die Menschen haben alle Angriffe  bemerkt und seine gütige Weigerung, auf gleiche Weise zu antworten."


Freitag, 23. Juni 2017

Warum Christus zur Rechten Gottes sitzt

Stephen Bullivant erklärt anhand der Aussagen des Hl. Thomans von Aquin und des Hl. Augustinus im Catholic Herald, warum der Sohn zur Rechten des Vaters sitzt.
Hier geht´s zum Original:   klicken


" DER HL. AUGUSTINUS: WARUM DER SOHN ZUR RECHTEN DES VATERS SITZT"

Wir haben alle das Potential als Miterben mit Christus auf den Thron gesetzt zu werden.

In seiner Predigt vor Katechumenen verkündete der Hl. Augustinus feierlich, daß im Himmel " alles zur Rechten ist, weil es dort kein Elend gibt" (De Symbolo,11)
Aber während die Nachricht, daß es im Himmel kein "zur Linken" gibt, für Ned Flanders, Eigentümer des Leftorium und berühmtester Christ im Fernsehen, eine schlechte Nachricht sein könnte, ist es für die Menschheit eine unglaublich gute.
Hier folgt warum.

Gestern stellte mir eine heilige und gelehrte Freundin eine Frage, die ihr in ihrer RCIA-Klasse gestellt worden war:  "Warum läßt das Credo den Sohn. wenn er dem Vater gleich ist- das heißt, wenn er ebenso Gott ist wie der Vater- ihn auf der rechten Seite des Vaters sitzen? Das scheint zu beinhalten, daß der Sohn dem Vater untergeordnet ist- auf die Weise wie ein "rechte-Hand-Mann" der das tut, was der Boss neben ihm anordnet.

Das ist eine sehr gute Frage. Und wie  so oft, gibt es eine sehr gute Antwort.

Zuerst müssen wir den Satz nicht zu wörtlich nehmen. Während der Sohn mit einem (verherrlichten) menschlichen Körper versehen ist, ist der Vater körperlos. Deshalb hat er weder Hände noch Seiten, bei denen der Sohn wörtlich genommen sitzen kann. Deshalb sprechen wir hier- wie so oft- symbolisch.

Zweitens wird die "rechte Hand" in der Schrift durchgehend als Symbol sowohl für die Nähe mit und der Macht und Autorität von Gott benutzt. So zitiert Jesus in den Evangelien Psalm 110: "Der Herr sagte zu meinem Herrn: "Sitze zu meiner Rechten, bis ich dir deine Feinde unter deine Füße lege" (Matthäus 22:44). Paulus der an die Epheser von Gottes unvergleichlich großer Macht spricht, sagt zu ihnen:

"Diese Macht ist die selbe, die er an Christus entfaltete, indem er ihn von den Toten auferweckte und im Himmel zu seiner Rechten Platz nehmen ließ, hoch erhoben über jede  Herrschaft, Macht, Gewlt und Hoheit und über jeden Namen, der nicht bloß in dieser Welt sondern auch in der zukünftigen genannt wird."
Epheser 1:19 

Offensichtlich denkt Paulus hier nicht über "zur rechten Hand" als einen untergeordneten Schritt auf das göttliche Podium. Eher behauptet er, daß Christus genau die gleiche Macht und Autorität teilt, die der Vater hat.

Drittens sitzt- wie jetzt klar ist- Christus nicht wie Schulkinder vor dem Lehrer, sondern eher wie ein Richter von Königen. (Christus its natürlich beides) Er sitzt in dem Sinne, daß er in einer Position höchster Ehre und Autorität platziert ist.

Die Idee hier ist die, daß Gott "der Vater, der Allmächtige, der Schöpfer des Himmels und der Erde" vor dem sich die ganze Schöpfung verbeugt, im Himmel thront, Und weil er der "eine Herr, Jesus Christus, der einzige Sohn" genauso voll und wahr Gott ist, wie der Vater, thront er neben ihm, als ihm gleich,

Viertens und endlich alles das ist für uns wichtig, oder sollte es sein. Wenn er diesen Satz im Credo kommentiert, zitiert der Hl. Thomas von Aquin zustimmend den Hl. Johannes von Damaskus.

Wir sprechen von der Rechten Gottes nicht als von einem Ort, denn wie kann ein Ort durch seine rechte Hand definiert werden, wo er über jedem Ort steht? ....Aber wir bezeichnen als die rechte Hand des Vaters die Glorie und die Ehre der Gottheit (Summa theologiae, III, 58, 1)

So sitzt Christus zur Rechten des Vaters, weil er als wahrer  Gott die Glorie und Ehre der Gottheit teilt.

Aber erinnern Sie sich daran, was wir darüber sagten, daß er-weil er auch wahrer Mensch ist- einen (verherrlichten) menschlichen Körper hat. Das bedeutet bemerkenswerterweise, daß in Christus die Menschheit selbst auch zur Rechten des Vaters sitzt. Kirchenväter vom Kaliber eines Athanasius und eines Gregor von Nazians fanden diese Tatsache so erstaunlich, daß sie wieder und wieder darauf hinwiesen. Und in der Tat untermauert das ihre häufig wiederholte Maxime, "daß Gott Mensch geworden ist, damit der Mensch Gott werden kann."

Durch Christus sind wir "Erben Gottes (oder können es werden) und Miterben mit Christus (Römer 8: 17). Als solche wohnen wir-in unserem rechtmäßigen Heim im Himmel- in der göttlichen Seligkeit, das heißt zur Rechten des Vaters, gemeinsam mit unserem Mitmenschen Jesus Christus.

Und das ist es, weshalb es für den Hl. Augustinus kein "zur Linken"  in der Glückseligkeit unseres himmlischen Zuhauses geben kann. Weil dort alles "zur Rechten" ist.

Quelle: Catholic Herald,  S. Bullivant



   

Neues vom Malteser Orden

Für NCR-online berichtet Joshua McElwee von einer Audienz für die "neuen"  Ritter des Malteser Ordens bei Papst Franziskus. Es ist ihnen ergangen wie den FFI und man muß wohl sagen, daß der handzahmen Führungsriege ad interim die Zähne gezogen wurden......
Hier geht´s zum Original:   klicken

DAS NEUE OBERHAUPT DER MALTESER RITTER KNIET BEIM TREFFEN IM VATICAN VOR FRANZISKUS 

Papst Franziskus hat am Freitag bei einer heruntergespielten Begegnung den neuen Anführer der Malteser Ritter getroffen, bei dem das Oberhaupt des historischen Ritterordens - nach einer Periode der Spannungen mit dem Vatican früher in diesem Jahr- seine Loyalität gegenüber dem Pontifex betont zu haben scheint.

                        


Als Franziskus Fra´ Giacomo Dalla Torre del Tempio di Sanguinetto im Vorzimmer der päsptlichen Bibliothek begrüßte, kniete der oberste Ritter vor dem Pontifex nieder und küßte seinen Ring. Sein Gesicht verzog sich in Emotionen, Dalla Torre erzählte Franziskus, daß er von dieser Begegnung besonders bewegt sei und daß sein Pontifikat genau verfolgt habe.

Dalla Torre, ein Italiener, wurde am 29. April als "Leutnant des Großmeisters ad interim" der Ritter gewählt, eine Führungsposten für ein Jahr. Die Wahl erfolgte nach Monaten von Spannungen zwischen dem Vatican und dem vorherigen Großmeister, dem Briten Matthew Festing.

Die Spannungen begannen im späten Dezember, nachdem Festing den Großkanzler des Ordens, den Deutschen Albrecht von Boeselager entlassen hatte.

Diese Entlassung entfachte einen 2 Monate währenden Streit, Franziskus setzte eine Kommission ein, die den Streit untersuchen sollte und Festing, der zunächst die Zusammenaerbeit mit dieser Kommission verweigert hatte und (zu Recht) sagte, diese Kommission respektiere nicht den historischen Status des Ordens als souveräne Entität, trat am 25. Januar zurück.

Dalla Torre erschien Freitag mit 12 Leuten aus seiner Entourage im Vatican, die zum größten Teil den Souveränen Rat des Ordens ausmachen- Unter ihnen war auch Albrecht von Boeselager. der wieder Großkanzler des Ordens ist.

Im Gegensatz zu früheren Begegnungen mit dem Papst, kamen die Ritter in Anzug und Krawatte gekleidet anstatt in die formelle Militäruniform des Ordens. (.....)


Warum Kardinal Sarah seine Gegner in Angst und Schecken versetzt.....

Matthew Schmitz analysiert für den Catholic Herald die Feindseligkeit liberaler Kleriker und katholischer Journalisten gegenüber Kardinal Sarah und den Hintergrund dieser Ablehnung, die nur allzu oft in unentschuldbaren verbalen Entgleisungen mündet, wie die Beispiele belegen, die er anführt.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"WARUM KARDINAL SARAH SEINE KRITIKER IN ANGST UND SCHRECKEN VERSETZT"
Kardinal Sarahs Gegner haben seine Ansichten angegriffen und seine Entlassung verlangt. Seine Antwort war gütiges Schweigen.

Eine anwachsende Menge will Kardinal Robert Sarahs Kopf auf einer Platte. Öffnen Sie eine Katholische Zeitschrift und Sie werden leicht einen Ruf nach Entlassung des guineischen Kardinal finden, der die Vaticanische Liturgie-Kongregation leitet:
"Es ist höchste Zeit (für Papst Franziskus) Kardinal Sarah zu ersetzen" (Maureen Fiedler, NCR)
"In der Liturgie-Kongregation könnte neuer Wein nötig sein" (Christopher Lamb, the Tablet),
"Kurienmitglieder, die sich weigern Franziskus´ Programm mitzutragen, sollten gehen. Oder der Papst sollte sie anderswo hinschicken" (Robert Mickens, Commonweal),
"Franziskus muß sich durchsetzen. Kardinäle wie Robert Sarah mögen denken, daß dieses Pontifikat die falsche Richtung einschlägt und Verzögerung eine Pflicht ist. Aber das bedeutet nicht, daß Franziskus sich mit ihnen auseinandersetzen muß" (Herausgeber von the Tablet)

Sarah ist nicht immer wie der gefährlichste Mann der Christenheit behandelt worden. Als er 2014 von Papst Franziskus auf seinen Posten ernannt wurde, erfreute er sich der Gunst sogar derer, die ihn jetzt kritisieren. Mickens beschrieb ihn als einen "nicht ehrgeizigen, guten Zuhörer und-obwohl er eine klar konservative Seite zeigt, seit er nach Rom kam.....ein Vatican II-Mann."
Lamb erfuhr von seinen Quellen, daß Sarah jemand sei, den Liberale mögen könnten, die Art Bischof, der der "Inkulturation" positiv gegenüber stehe. John Allen faßte den Konsens rund um den Vatican zusammen: Sarah war ein wenig profilierter Bischof, "warm, amüsant und bescheiden".

Das alles änderte sich am 6. Oktober 2015, dem dritten Tag der umstrittenen Familien-Synode.
Die Synoden-Väter waren hin-und hergerissen durch sich widersprechende Forderungen, die Menschen zu erreichen, die sich durch die Sexuallehre der Kirche verletzt fühlten und kühn die Wahrheit  einer feindlichen Welt verkündeten.
In der Rede, die als die "Rede vom Apokalyptischen Tier" bekannt wurde, bestand  Sarah darauf, daß beides möglich sei. "Wir kämpfen nicht gegen Kreaturen aus Fleisch und Blut" sagte er seinen Mitbrüdern im Bischofsamt "wir müssen gegenüber allen Menschen inklusiv und freundlich sein.
Aber die Kirche muß trotzdem gegenüber zwei großen Herausforderungen die Wahrheit verkünden.
Auf der einen Seite gegenüber der Vergötzung der westlichen Freiheit; auf der anderen Seite dem Islamischen Fundamentalismus; atheistischer Säkularismus gegen religiösen Fanatismus."


Donnerstag, 22. Juni 2017

Hl. John Fisher - "In te domine speravi!"

Heute feiert die Kirche den Gedenktag des Hl. John Fischers, der wegen des Willens sich scheiden zu lassen sein Leben verlor. rorate caeli veröffentlicht zur Feier des Tages die Beschreibung der letzten Stunden des Märtyrers für den Glauben durch den Protestanten Thomas Fuller.
Hier geht´s zum Original:  klicken 


"HEILIGER JOHN FISHER BITTE FÜR UNS !  "ICH STERBE FÜR DEN GLAUBEN DER HEILIGEN KATHOLISCHEN KIRCHE"

Nachdem der Leutnant des Towers den Befehl für seine Exekution erhalten hatte, war es schon sehr spät und der Gefangene schlief, wollte er ihn nur ungern aus seiner Ruhe wecken. Aber am Morgen -vor 5 Uhr morgens-kam er zu ihm in den Bell-Tower und fand ihn immer noch schlafend in seinem Bett, weckte ihn und sagte ihm, daß er mit einer Botschaft des Königs gekommen sei, in der ihm mitgeteilt werde, es sei ihm eine Freude, daß er den Tod an diesem Vormittag erleiden sollte.
"Gut" sagte der Bischof" wenn das dein Auftrag ist, bringst du mir keine große neue Nachricht; weil ich seit langer Zeit auf diese Botschaft warte und ich muß seiner Majestät demütig danken, daß es ihm gefällt. mit von allen weltlichen Aufgaben zu befreien, Lassen Sie mich doch noch eine oder zwei Stunden schlafen, weil ich in dieser Nacht sehr schlecht geschlafen habe, nicht aus Angst vor dem Tod, Gott sei dank, sondern wegen meiner großen Gebrechlichkeit und Schwäche."

                        

"Eine Freude für den König wäre darüber hinaus" sagte der Leutnant  "daß du so wenig sprichst wie möglich, besonders über alles, was seine Majestät betrifft,damit die Leute keinen Grund haben anders als gut über ihn und sein Vorgehen zu denken.
"Dafür" sagte er "sollst Du mich als von Gottes Gnade selbst eingesetzt sehen und niemand, nicht einmal der König selbst oder irgendein anderer Mensch soll deshalb die Gelegenheit haben, meine Worte zu mißdeuten."


Die Kirche befindet sich in einer Vollkrise

Edward Pentin hat für den National Catholic Register Msgr. Nicola Bux zur aktuellen Situation in der Kirche- nachdem der Papst die Bitte der vier dubia-Kardinäle unbeantwortet gelassen hat- interviewt.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"MSGR: BUX: WIR BEFINDEN UNS MITTEN IN EINER GLAUBENSKRISE"
Der Theologe und frühere Berater der Glaubenkongregation ruft den Papst auf, eine Glaubenserklärung abzugeben und warnt davor, daß der Papst keine Diszilplin fordern kann, wenn der die Lehre nicht bewahrt.

       Msgr. Nicola Bux.

Um die aktuelle Krise in der Kirche wegen des päpstlichen Lehramtes und seiner Autorität muß der Papst eine Glaubenserklärung abgeben, in der er bekräftigt, was katholisch ist und seine eigenen zweideutigen und irrigen Worte und Handlungen korrigiert, die  auf nichtkatholische Weise interpretiert worden sind.

Das verlangt Msgr.Nicola Bux, ein respektierter Theologe, der während des Pontifikates von Benedikt XVI Berater bei der Glaubenskongregation war.
Im folgenden Interview mit dem National Register erklärt Msgr. Bux, daß die Kirche sich in einer "Vollkrise des Glaubens" befindet und daß die Stürme, die die Kirche zur Zeit erlebt, der Apostasie geschuldet sind, "dem Verlassen des Katholischen Denkens".

Msgr. Bux´ Kommentare folgen der Nachricht, daß die vier dubia-Kardinäle nach ihrem Ersuchen um päpstliche Klarstellung seiner Exhortation Amoris Laetitia, am 25. April einen Brief an den Papst geschrieben haben, in dem sie ihn um eine Audienz bitten aber immer noch auf eine Antwort warten.

Die Kardinäle drücken ihre Sorge über die "bedenkliche Situation" der Bischofskonferenzen und einzelner Bischöfe aus, die weit auseinandergehende Interpretationen des Dokumentes anbieten, die-wie sie sagen- mit der Kirchenlehre brechen. Besonders besorgt sind sie über die tiefe Verwirrung, die sie verursacht hat- besonders bei den Priestern.
"Für viele Katholiken ist es unfaßbar, daß der Papst die Bischöfe bittet, mit denen einen Dialog zu führen, die anders denken [nicht-katholische Christen] aber nicht vorher die Kardinäle treffen will, die seine Hauptberater sind" sagt Msgr. Bux.
"Wenn der Papst die Doktrin nicht bewahrt" fügt er hinzu "kann er keine Disziplin einfordern"


Nachdenken über die Merkwürden

Ich war vorhin lange spazieren und habe über all diese Merkwürden, die in der Kirche so das Sagen zu haben scheinen, nachgedacht und versucht, zu ergründen warum das alles, so komisch daher kommt, wie es nun mal daher kommt.
Weil man hat das Gefühl diesen Leute ist gar nicht bewusst, was für ein komischer Haufen die Kirche so in den Augen der Welt ist, und wenn ich an manche Kirchenleute der Abteilung superprogressiv, denke, die ich persönlich kannte, so hatten die alle die Idee, das die Welt ungemein wild drauf sei, von ihnen den Segen für alle ihre weltlichen Aktivitäten zu bekommen und konnten es gar nicht verstehen, dass die örtliche Zeitung, der Gemeinderat, die örtlichen Parteigrößen überhaupt kein Interesse an der Kirche hatte, außer es ging um "Menschen, Tiere. Sensationen" also handfeste Skandale.
Es war diesen Leuten nicht einsichtig, dass die Welt zwar ihnen den Willen nach Segen für all ihre
 weltliches Tun beständig abforderte, aber den Segen, also das Wohlwollen Gottes gar nicht haben wollte. Weil, und das betont die Bibel ja beständig Gott liebt man, wenn man seine Gebote hält und wenn man ihn, weil man kein spiritueller Mensch ist,  nicht einfach so lieben kann, so sollte man, sofern man ihn lieben will, seine Gebote halten, was laut Jesus das höchste ist, selig sind die, die nicht sehen und doch glauben!
Warum nur wollen da Leute den Segen eines Gottes an den sie nicht glauben, ich meine, wenn es keinen Gott gibt, dann ist so ein Segen ja nur eine Ansammlung von altertümlichen Worten und bewirkt nichts. 
Gibt es aber einen Gott, einen mächtigen Gott, einen allmächtigen Gott, oder auch nur einen ein bisschen mächtigen Gott, so wissen alle Religionen, dass man dessen Wohlwollen nur dann erhält, wenn man das tut, was er will.

Mittwoch, 21. Juni 2017

Fundstück: das neueste Bild vom Papa emeritus....

das Vigna del Signore bei facebook gepostet hat. Gefunden haben wir es bei BenoîtXVI-et-moi -merci beaucoup! 
Hier geht´s zum Original:    klicken

"Der Papa emeritus Benedikt XVI nach einem "kleinen spirituellen Abendkonzert" zu seinen Ehren in den Vaticanischen Gärten am 16. Juni."

             

Quelle: Vigna del Signore, BenoîtXVI-et-moi




Der Kardinal Müller- Report

Edward Pentin  berichtet im NCR über das neue Interviewbuch Kardinal Müllers.
Hier geht´s zum Original:  klicken


"DER KARDINAL MÜLLER REPORT ZUR CHRISTLICHEN HOFFNUNG"

Der Präfekt der Glaubenskongregation spricht über sein neues Buch, das auf die selbe Weise geschrieben wurde wie der "Ratzinger-Report".

Das Christentum bietet die "größte Alternative" gegen die "Kultur des Todes" an, weil "Christen die Kultur des Lebens und der Hoffnung fördern", hat Kardinal Gerhard L. Müller, Präfekt der Glaubenskongregation festgestellt.

In diesem e-mail-Interview vom 14. Juni mit dem Register spricht der deutsche Kardinal über die Notwendigkeit für die Christliche Hoffnung in der Welt von heute - ein Thema, das das neue Interview-Buch mit ihm durchzieht, das gerade veröffentlicht worden ist.

Unter dem Titel "Der Kardinal Müller-Report: ein Exklusiv-Interview zum Zustand der Kirche" sagte Kardinal Müller, daß er unter diesem  Titel des Buches zugestimmt habe, mitzuarbeiten.

1985, als er Präfekt der Glaubenskongregation war, hatte Joseph Ratzinger dem italienischen Schriftsteller Vittorio Messori ein ähnliches buch-langes Interview - mit dem Titel "Der Ratzinger-Report" gewährt.
Kardinal Müller diskutiert auch darüber, ob die Glaubenskongregation dazu zurückkehren sollte, das "oberste Dikasterium" zu sein, das höchstrangige Vaticanamt, das sie gewesen war, bis Paul VI 1960 dieses Privileg dem Staatssekretariat übertrug.
Er erinnert die Leser daran, daß Kardinal Ratzinger, als er Präfekt der CDF war, glaubte, daß sie das "wichtigste Instrumenrt des päpstlichen Lehramtes sei, weil Jesus Christus Petrus und seine Nachfolger als Hauptquelle und Basis für die Einheit der gesamten Kirche eingesetzt hat".

"Wir vertrauen mehr auf den Katholischen Glauben als auf  Diplomatie und Politik," sagt Kardinal Müller.

Quelle: NCR, E. Pentin

Roberto de Mattei zum Dauerschweigen des Papstes gegenüber den dubia-Kardinälen

Roberto de Mattei kommentiert in seinem blog "corrispondenza romana" das obstinate Schweigen des Papstes gegenüber den vier dubia-Kardinälen. Auch er vermutet, daß die vier Purpurträger bei der erbetenen Audienz die -nachdem die dubia unbeantwortet blieben- nach kanonischem Recht anstehende brüderliche Korrektur vornehmen wollten.
Hier geht´s zum Original: klicken
In den eckigen Klammern steht bei de Mattei der Brief von Kard, Caffarra.

           "DER SKANDAL DES SCHWEIGENS"

"Die vier Kardinäle, Autoren der Dubia zum postsynodalen Schreiben "Amoris laetitia", haben über den Blog des Vatikanisten Sandro Magister ein Audienzgesuch bekannt gemacht, das Kardinal Carlo Caffarra am vergangenen 25. April dem Papst zukommen ließ, darauf aber keine Antwort erhielt. 
Das vorsätzliche Schweigen von Papst Franziskus – der in Santa Marta auch weniger relevante Persönlichkeiten empfängt, um über für das Leben der Kirche weniger wichtige Probleme zu diskutieren – ist der Grund für die Veröffentlichung des Dokuments.
In der respektvollen Bitte um Audienz lassen die vier Kardinäle (Brandmüller, Burke, Caffarra und Meisner) wissen, daß sie dem Papst die Gründe ihrer „Dubia“ erklären und ihm die Lage der Kirche aufzeigen möchten, die sich in einer schwerwiegenden Verwirrung und Orientierungslosigkeit befindet, vor allem was die Seelenhirten betrifft und „in primis“ die Pfarrer.  Es sind Tatsachen, die sie in ihrem neuen Brief schreiben.[...]
Es ist weder ein Skandal noch eine Rebellion in der Tatsache, daß Mitarbeiter des Papstes ihn um eine Privataudienz bitten und in der Bitte mit Parrhesia, aber mit Objektivität die Spaltung aufzeigen, die in der Kirche jeden Tag größer wird. 
Ein  Skandal ist dagegen die Weigerung des Nachfolgers Petri, jene anzuhören, die darum bitten, empfangen zu werden. Das um so mehr, als Franziskus aus dem „Willkommen heißen“ ein Markenzeichen seines Pontifikats gemacht hat, als er in einer seiner ersten Predigten in Santa Marta (25. Mai 2013) sagte, daß „Christen, die bitten, nie eine verschlossene Tür vorfinden dürfen“. 
Warum wird dann vier Kardinälen eine Audienz verweigert, die nichts anderes als ihre Pflicht als Berater des Papstes tun?
Die Worte der Kardinäle sind respektvoll. Man darf annehmen, daß sie durch das direkte Gespräch in einer persönlichen Audienz die Absichten und Pläne von Papst Franziskus besser „unterscheiden“ wollen und ihm eventuell in "camera caritatis" eine brüderliche Zurechtweisung zukommen zu lassen.
Das Schweigen von Papst Franziskus ihnen gegenüber ist stur und respektlos und bringt in seinem Fortdauern die Position von jemandem zum Ausdruck, der entschlossen ist, seinen Weg fortzusetzen, Da eine private Zurechtweisung wegen der Verweigerung einer Audienz unmöglich ist, werden nun auch die Kardinäle mit Entschlossenheit ihren Weg weitergehen müssen, wenn sie verhindern wollen, daß in der Kirche das Schweigen lauter ist als ihre Worte.

Quelle: corrispondenza romana, R.De Mattei

Warum der Papst auf die dubia antworten muß

Father Alexander Lucie-Smith warnt in einem Beitrag für den Catholic Herald davor, was passiert, wenn die dubia unbeantwortet blieben.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"WENN DIE DUBIA UNBEANTWORTET BLEIBEN, KÖNNTEN DIE FOLGEN KATASTROPHAL SEIN"

Es ist gefährlich für die Glaubwürdigkeit der Kirche, daß das, was in Deutschland für gut erachtet wird,in Polen als falsch betrachtet wird. 

Die vier Kardinäle zeigen keine  Anzeichen dafür, aufzugeben und das sollten sie auch nicht. An diesem Punkt könnte es nützlich sein, die Chronologie der 4 Kardinäle und der dubia zu präsentieren. Die geht so:

- am 19. September 2106 haben vier Kardinäle- Caffarra, Burke, Brandmüller und Meisner- dem    Papst 5 dubia oder Bitten um Klärung bzgl. bestimmter Unklarheiten überreicht.

- am 19. November 2016 haben die vier Kardinäle ihre dubia veröffentlicht, weil sie keine Antwort      erhielten

- am 25. April 2017 haben die vier Kardinäle an den Papst geschrieben und um eine Audienz gebeten   und einen Audienzzettel beigefügt, in dem stand, was sie mit ihm zu diskutieren wünschten

- am 19. Juni 2017 wurde der Brief der vier Kardinäle, der unbeantwortet blieb- veröffentlicht.

Was passiert hier also? Das ist wirklich sehr einfach. Der Papst will auf die fünf dubia nicht antworten, auf die alle man mit ja oder nein antworten kann. Der Grund dafür ist ebenfalls einfach. Wenn der Papst auf die eine Weise antwortet, widerspricht er dem Lehramt seiner Vorgänger.
Wenn er auf die andere Weise antwortet, zerstört er praktisch das, was er versucht hat durch Amoris Laetitia zu erreichen, das ist, eine Änderung in die Praxis der Kirche einzuführen, die per se eine Änderung der Lehre bedeutet.
Deshalb fährt der Papst fort, auf dem Zaun zu sitzen und zu versuchen beides zu haben, während die vier Kardinäle versuchen ihn anzustoßen-auf die ein oder andere Weise, indem sie hoffen oder wissen, daß -wenn er vom Zaun gestoßen wird- es nur einen möglichen Weg für ihn gibt, zu springen.

Interessanterweise hat der Papst durch seine Weigerung auf die dubia zu antworten, auf gewisse Weise schon eine Antwort gegeben. Seine Weigerung zu antworten, bedeutet effektiv, daß er -zumindest offiziell- die Leitlinien der Malteser Bischöfe und anderer nicht unterstützt.
Was die Malteser Bischöfe sagen. bleibt eine lokale Verlautbarung, nicht die offizielle Kirchenlehre, auch wenn sie im Osservatore Romano veröffentlicht wurden.
Was die Malteser Bischöfe in ihren Leitlinien lehren, kann durch den Papst oder seine Nachfolger auf dem Stuhl Petri annulliert werden.

Aber hier begegnen wir der Hauptsorge der vier Kardinäle. Es ist verwirrend, tatsächlich mehr als verwirrend, es ist unerträglich, weil es gefährlich für die Glaubwürdigkeit der Kirche ist, daß das, was in Deutschland gut ist, in Polen als falsch betrachtet wird.
Das ist kein Katholizismus, das entspricht eher den Nationalkirchen nach Anglikanischem und Orthodoxen Modell. Wenn diese Zweideutigkeit weiter bestehen darf, werden die Folgen katastrophal sein.


Dienstag, 20. Juni 2017

Kollegialität in Zeiten von Amoris Laetitia


Father J. Hunwicke denkt über Kollegialität, Synodalität  und Amoris Laetitia nebst Auswirkungen nach. Hier geht´s zum Original bei liturgicalnotes : klicken

                   "KARDINÄLE, KOLLEGIALITÄT UND AMORIS LAETITIA"

Kollegialität hat nicht darauf gewartet vom II. Vaticanischen Konzil erfunden zu werden. In den 1950-er Jahren schrieb Papa Pacelli, Pius XII,  an jeden Bischof der Katholischen Kirche, um zu fragen, ob er an die leibliche Aufnahme der Gottesmutter glaube; und ob er es für opportun halte, das als Dogma zu definieren. Die nachfolgende "Feierliche Definition"  folgte auf den überwältigenden Konsens in den Antworten des weltweiten Episkopates.


Mehr als 1 Jahr ist seit dem Erscheinen des entzweienden und schlecht formulierten Dokumentes namens Amoris Laetitia. In dieser Zeit haben viele Bischöfe und Bischofskonferenzen Letilinien formuliert, die klar machen, daß sich seit der Hl. Johannes Paul II in Familiaris Consortio und Papst Benedikt XVI in Sacramentum Caritatis die uralte Disziplin der Kirche erneut unterstrichen, nichts geändert hat: "wiederverheiratete Geschiedene, die ihren Ehebruch nicht bereuen und sich nicht trennen oder zumindest versuchen mit Hilfe der Gnade Gottes in Keuschheit zusammen zu leben, schließen sich selbst während der Zeit ihre Reuelosigkeit von den Sakramenten aus.   

Einige Konferenzen und Bischöfe haben Äußerungen formuliert, die so verstanden werden, daß die so Nichtbereuenden durch Amoris Laetitia die Sakramente erhalten können. 
Andere Konferenzen jedoch , wie die von England und Wales waren offensichtlich unfähig, sich untereinander zu einigen. Es ist klar, daß der Weltepiskopat nicht vereint hinter der "Deutschen Interpretation von Amoris Laetitia steht. Sehr weit davon entfernt.

Im Kontext  der Einheit der Una Catholica und der kollegialen Natur des Universalen Episkopates- cum et sub Petro- ist sicher die Zeit dafür gekommen, diesen Dialog auf eine neue Ebene zu stellen. 
Wenn wir auf dieser peinlichen Vorstellung bestehen sollen, daß wir zu einer Kirche mit einer Lehre über die Eucharistie und das Sakrament der Hl. Ehe gehören, müssen Schritte unternommen werden, um uns in Richtung auf Kohärenz, Harmonie und vereintem Zeugnis zu bewegen. 
Der Gedanke. daß jemand, der von den Sakramenten durch seine eigene reuelose Zurückweisung des Evangeliums ausgeschlossen ist, nur die Grenze zwischen Polen und Deutschland zu überqueren braucht, oder von einer amerikanischen Diözese zur anderen, um begeistert als Kommunikant in gutem Stande willlkommen geheißen zu werden, ist offensichtlich eine unkatholische Absurdität, die schnell gelöst werden muß.
In der Tat, wenn eine von Bischof Lopes Ordinariatsgemeinden geographisch innerhalb einer liberalen, chupich-artigen Diözese lägen, wäre die Dissonanz zwischen den beiden die Lehre und die Disziplin betreffend noch haarsträubender.

Die Zeit, die Frage zu überdenken, ist für die vier Kardinäle, die im letzten Jahr mit ihren dubia intervenierten, ist sicher gekommen. Und die Zeit für die Bischöfe, Nachfolger der Apostel-nach der Lehre Leos XIII und des II Vaticanischen Konzils  und nicht nur die des Vikars des Römischen Pontifex,mutig, klar und einheitlich zu sprechen.  Und für Klerus, Laien und Akademiker  das selbe zu tun. 
Erinnern Sie sich daran, daß auf der Höhe der Arianischen Krise es nicht die Bischöfe waren, oder auch in Rom, daß der Glaube am auffälligsten geschützt und verteidigt wurde.
Erinnern Sie sich an die sorgfältige und lichte Lehre des Sel. John Henr Newman, den geliebten Patron unserer englischen Ordinariate zur Ungewißheit des Lehramtes.

Parrhesia, Kühnheit bei der Bezeugung der Wahrheit, eine Tugend, die einst ( nur vor einigen Jahren....die wie eine Ewigkeit erscheinen,nocht wahr?) so unablässig auf den Lippen des aktuellen Inhabers des Römischen Stuhls waren, ist sicher immer noch eine Pflicht für alle gläubigen Katholiken.

Je mehr kühn sprechen, desto weniger werden Einzelne unter feindlichen Druck geraten.

Quelle: liturgicalnotes, Fr.J.Hunwicke





No comments:

Liebst Du mich?

 Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes (21,15-17):


15 Als sie gegessen hatten, sagte Jesus zu Simon Petrus: Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich mehr als diese? Er antwortete ihm: Ja, Herr, du weißt, dass ich dich liebe. Jesus sagte zu ihm: Weide meine Lämmer! 
16 Zum zweiten Mal fragte er ihn: Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich? Er antwortete ihm: Ja, Herr, du weißt, dass ich dich liebe. Jesus sagte zu ihm: Weide meine Schafe! 
17 Zum dritten Mal fragte er ihn: Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich? Da wurde Petrus traurig, weil Jesus ihn zum dritten Mal gefragt hatte: Hast du mich lieb? Er gab ihm zu Antwort: Herr, du weißt alles; du weißt, dass ich dich lieb habe. Jesus sagte zu ihm: Weide meine Schafe! 


Bildquelle: Screenshot aus der Liveübertragung zur
Fronleichnamsmesse am Sonntag in Rom



Damit ist dann auch schon alles gesagt.

Noch ein Brief der Kardinäle und wieder keine Antwort.....breaking....

Die Dubia-Kardinäle haben am 25, April dem Papst einen Brief geschrieben, in dem sie ihn - weil sie seit dem vergangenen September keine Antwort auf die dubia bekommen haben - und um eine Audienz gebeten. Auch dieser Brief ist unbeantwortet geblieben.
Deshalb haben sie ihn jetzt veröffentlicht. La Nuova Bussola Quotidiana, Marco Tosatti und Sandro Magister haben ihn kommentiert.
Hier geht´s zum Original von Marco Tosatti bei La Nuova Bussola: klicken

                   

"WAS IN POLEN SÜNDE IST; IST IN DEUTSCHLAND GUT; HEILIGKEIT EMPFANGEN SIE UNS: "ABER VOM PAPST NUR SCHWEIGEN."

Klarstellung zu den im vergangenen September formulierten "Dubia", Ausleuchtung der Situation von Verwirrung und Schaden, die in der Kirche auf Grund der gegenteiligen Interpretationen von Amoris Laetitia anwachsen, besonders im Hinblick auf die Zulassung zur Kommunion für die wiederverheirateten Geschiedenen.
Das sind die Motive, die Kardinal Carlo Caffarra dazu bewogen haben, am vergangenen 25. April im Namen aller vier Kardinäle, die die Dubia formuliert haben, an den Papst zu schreiben und um eine klärende Audienz zu bitten.
Aber noch einmal hat der Kardinal keine Antwort bekommen. Hier der Text des Briefes.

Beatissimo Padre,
mit einer gewissen Beklemmung wende ich mich während dieser Tage der Osterzeit an Eure Heiligkeit  Ich tue das im Namen der Emenentissimi Kardinäle Walter Brandmüller, Raymond Burke, Joachim Meisner und meiner Person.
Wir möchten vor allem unsere absolute Hingabe und unsere bedingungslose Liebe an die Cathedra Petri und Ihre ehrwürdige Person, in der wir den Nachfolger Petri erkennen und den Stellvertreter Jesu, "den süßen Christus auf Erden"  wie es die Hl. Catarina von Siena zu sagen liebte,
Wir vertreten nicht im geringsten die Position derer,  die den Stuhl Petri für vakant erachten, noch die derer, die anderen die unteilbare Verantwortung des munus petrino  zugestehen wollen.
Uns bewegt einzig und allein das Wissen um unsere schwere Verantwortung, die dem Kardinalsamt
entstammt- Berater des Nachfolger Petri in seinem souveränen Amt zu sein..
Und aus dem Sakrament der Bischofsweihe, das uns in das Amt, als Bischöfe die Kirche zu weiden, gegeben hat, die ER durch sein Blut erworben hat. (At 20, 28)


Ist das Erbe des Hl. Johannes Pauls II bei Papst Franziskus und seinen Mitarbeitern in guten Händen?

A. Giagliarducci in macht sich in Monday in the Vatican Gedanken darüber, ob und wie Papst Franziskus das Lehramt und Erbe des Hl. Johannes Pauls II bewahren und verteidigen wird.
Hier geht´s zum Original: klicken

"PAPST FRANZISKUS: WIE WIRD ER DAS ERBE DES HL JOHANNES PAULS II VERTEIDIGEN?"

Die Nachricht von einer Kommission zur Neuinterpretation von Humanae Vitae, die zuerst vom Vaticanista Marco Tosatti und später von der website Corriapondenza Romana verbreitet wurde, ist Teil eines größeren Themas. Dieses Thema umfaßt nicht nur die Enzklika des Sel. Pauls VI sondern handelt auf breiterer Basis vom Erbe des Hl. Johannes Pauls II.

Humanae Vitae wird im nächsten Jahr 50 Jahre alt. Nie zuvor wurde eine Enzklika so in Frage gestellt. Nach der Arbeit der Vorbereitungskommissionen hielt die Entscheidung eines mtigen Papstes die Lehre er Kirche intakt, trotz des Druckes, der sogar in leaks zu einer Zeitung konkret wurde, um eine öffentliche Meinung zu erzeugen, die gegenüber Humanae Vitae wahre Feindseligkeit zeigte.

Nach dem Sel. Paul VI  warderHl. Johannes Paul II, ein junger und starker Papst, der einzige, der in der Lage war, die Post-Vatican-II-Debatten zu überwinden und die Lehre der Kirche erneut zu bestätigen indem der polnische Papst seine originellen Gedanken über die Sexualität und den Menschen in der berühmten "Theologie des Leibes" präsentierte.fg

Wie wichtig dieses Thema heute ist, zeigt eine Tatsache, die nicht zu unterschätzen ist, insbesondere wenn man allem eine eschatologische Bedetuung gibt: die Gründung des Päpstlichen Institutes Johannes Paul II für Studien zu Ehe und Familie, das von Johannes Paul II am 13. Mai 1981 eingeweiht wurde, dem Tag, an dem der Papst Opfer eines Mordversuches wurde.

Im Lauf der Jahre stellte das Institut den theologischen Hauptvorposten des Katholischen Denkens zu Sexual-und Ehethemen dar. Die Studien des Institutes, die Ganzheitlichkeit des Themas auf einer globalen Skala und seine akademische Gemeinschaft sind mit realen Lebenserfahrungen und dem Studium dringender Themen befaßt. Unter den Mitgliedern dieses Institutes ist Stanislaw Grygiel, ein früherer Freund Johannes Pauls II, der noch die Vorlesung "Sexuelle Identität: Entwicklung und Bildung oder Wahl?" hält.

Bis jetzt war klar, was das Denken dieser Gemeinschaft an Gelehrten war. Jetzt erlebt das Institut eine Verwandlung. Bis zum vergangenen August war Msgr. Livio Melina seit 8 Jahren sein Präsident und
während seiner Amtszeit konzentrierte er sich vor allem auf Moral-Themen. Im vergangenen August ernannte Papst Franziskus Msgr. Pierangelo Sequeri hum Präsidenten, einen bekanten Theologen, der auch als Musiker und Komponist bekannt ist.

Zu gleichen Zeit ernannte der Papst Erzbischof Vincenzo Paglia zum Großkanzler des Institutes, der auch an der Spitze des Päpstlichen Insitutes für das Leben steht. Der Erzbischof, emeritierter Präsident des Päpstlichen Rates für die Familie, ist damit beauftragt zu garantieren, daß die Hauptrichtlinien des Pontifikates von Papst Franziskus eingehalten werden: die des Dialogs und der Kultur der Begegnung.

Wie betreibt Paglia den Dialog? Ein Beispiel sind die kürzlich erfolgte Auswahl der neuen Mitglieder der Päpstlichen Akademie für das Leben. Die neue Mitgliederliste umfaßt konservative Professoren aber auch einen anglikanischen Theologen, der die Abtreibung befürwortet, damit "die Position der Kirche jeden überzeugen können wird."


Montag, 19. Juni 2017

Alexander Solschenyzins Rede zum Völkermord in der Vendèe

Am 25. September 1993 hat Alexander Solschenyzin in der Vendée-Gedenkstätte  in Les-Lucs-sur-Boulogne zum 200. Jahrestag des Massakers eine Rede gehalten. Dieses einem Völkermord gleichkommende historische Ereignis sollte den Europäern immer im Bewußtsein bleiben, besonders den Revolutionsromatikern aller couleur.
Hier geht´s zum Original bei "zirkonyl": klicken und hier bei vendée-guide:  klicken

  "ALEXANDER SOLSCHENYZINS REDE IN DER VENDÉE"

"Herr Präsident des Generalrates der Vendée, verehrte Vendéaner:
Vor Zweidritteln eines Jahrhunderts, als ich noch ein Junge war, las ich mit Bewunderung über den mutigen und verzweifelten Aufstand in der Vendée. Aber ich hätte nie geträumt, daß ich in meinen späteren Jahren die Ehre haben würde, den Helden und Opfern dieses Aufstandes ein Gedenken zu widmen.
Zwanzig Jahrzehnte sind jetzt vergangen und während dieser Zeit ist der Aufstand der Vendée und seine blutige Niederschlagung in Frankreich und anderswo immer wieder anders betrachtet worden, tatsächlich werden historische Ereignisse in der Hitze ihrer eigenen Zeit nie ganz verstanden, sondern nur mit großem Abstand, nachdem die Leidenschaften abgekühlt sind.
Allzulange Zeit wollten wir nicht hören oder zugeben, was die Stimmen derer, die umkamen oder lebendig begraben wurden schrien: daß die Bauern einer hart arbeitenden Region durch Unterdrückung und Demütigung durch eine Revolution in extremis gebracht wurden. die angeblich zu ihrem Besten gemacht wurde, daß sich diese Bauern gegen die Revolution erhoben haben.

Diese Revolution bringt Instinkte von urweltlicher Barbarei zutage, die dunklen Kräfte, von Neid, Gier und Hass, die sogar ihre Zeitgenossen nur zu gut sehen konnten. Sie mußten einen furchtbaren Preis für die Massenpsychose des Tages bezahlen, als ein bloß gemäßigtes Betragen oder nur deren Wahrnehmung als solche bereits als Verbrechen erschien.
Aber das 20. Jahrhundert hat besonders viel getan, um die romantische Glasur der Revolution , die im 18. Jahrhundert vorherrschte, zu trüben.
Nachdem eineinhalb Jahrhunderte vergangen sind, haben die Menschen aus ihrem eigenen Unglück gelernt, daß Revolutionen die organischen Strukturen der Gesellschaft zerstören, den natürlichen Fluß des Lebens unterbrechen, die besten Elemente der Bevölkerung zerstören und dem Schlimmsten die Zügel freigeben, daß eine Revolution einer Nation niemals Wohlstand bringt, sondern nur einigen schamlosen Opportunisten, während sie für das Land als Ganzem zahllose Tote, weitverbreitete Armut und in den schlimmsten Fällen eine langanhaltene Degeneraton des Volkes mit sich bringt.

Jetzt wird immer besser verstanden, daß der soziale Fortschritt, den wie alle so leidenschaftlich ersehnen, durch eine normale evolutionäre Entwicklung erreicht werden kann, mit erheblich weniger Verlusten und ohne allumfassenden Zerfall. Wir müssen fähig sein, das was wir heute haben, geduldig zu verbessern.
Es wäre vergeblich, zu hoffen, daß eine Revolution die menschliche Natur verbessern kann, dennoch hoffte Ihre Revolution und besonders unsere Russische Revolution,auf diesen Effekt.
Die Französische Revolution entfaltete sich unter dem Banner, des sich selbst widersprechenden und unrealisierbaren Slogans: "Liberté. Egalité.Fraternité" .
Aber im Leben der Gesellschaft schließen sich Freiheit und Gleichheit gegenseitig aus und sind sogar feindliche Konzepte.
Freiheit unterminiert durch ihre Natur soziale Gleichheit und Gleichheit unterdrückt die Freiheit- denn wie sonst könnte sie erreicht werden ?
Brüderlichkeit wiederum kommt aus einer ganz anderen Quelle- in diesem Zusammenhang ist es nur eine zugkräftige Ergänzung zum Slogan. Wahre Brüderlichkeit wird nicht durch soziale Mittel sondern spirituell erreicht. Außerdem wurden die ominösen Worte "oder Tod" diesem dreifältigen Slogan hinzugefügt- und zerstörten so seine Bedeutung.


Eine neue postchristliche Ferula....


Der Pontifex hat eine neue Ferula.....

             

Ein Kreuz ist es nicht, immerhin auch nicht Hammer und Sichel, Man darf wohl annehmen, daß es sich um ein Boot-(ein Flüchtlingsboot) handelt. Symbol für die Reduzierung des Christlichen Glaubens und der Katholischen Kirche auf eine Flüchtlingshilfe-NGO.

Quelle:


Und die Schuhe???





Sonntag, 18. Juni 2017

Die doktrinale Anarchie nach Amoris Laetitia

Edward Pentin denkt im NCR über die von Amoris Laetitia ausgelöste doktrinale Anarchie in der Kirche nach.  Hier geht´s zum Original:  klicken

"DOKTRINALE ANARCHIE"  WIE SIE DIE KONTROVERSEN POSITIONEN DER BISCHÖFE ZU AMORIS LAETITIA ZEIGEN"

Polnische und Belgische Bischöfe waren die letzten, die sich zur Kommunion für die wiederverheirateten Geschiedenen  geäußert haben und sie widersprechen einander.
Seit der Veröffentlichung der apostolischen Exhortation "Amoris Laetitia" durch Papst Franziskus im letzten Jahr, fürchtete und sagte man voraus, was bei der Familiensynode offenbar gewordem war: ein doktrinale Anarchie.
Die Belgischen Bischöfe waren die letzten, die die Exhortation so lasen, daß -unter bestimmten Umständen, aber mit Betonung auf dem Primat des Gewissens- den wiederverheirateten Geschiedenen ohne Annullierung der Empfang der Kommunion erlaubt wird.
Sie folgen damit sowohl den  Bischofskonferenzen von Malta. den Philippinen, Deutschlands als auch einzelnen Bischöfen aus anderen Ländern, die ähnliche Richtlinien und Interpretationen des umstrittenen 8. Kapitels von Amoris Laetitia veröffentlicht haben.

Im Gegensatz dazu war die Polnische Bischofskonferenz die erste nationale Konferenz, die erklärt hat, daß Amoris Laetitia die Lehre der Kirche zur Hl. Kommunion  für wiederverheiratete Geschiedene nicht verändert hat und daß die weiterhin keinen Zugang zu den Sakramenten haben. weil die  Kirche urteilt, daß sie objektiv im Ehebruch leben.

In einem Statement, das ihrer jährlichen Vollversammlung voranging, sagten die Bischöfe, daß die Exhortation in der Kontinuität der Kirchenlehre gelesen werden muß, besonders im Hinblick auf die postsynodale Exhortation Johannes Pauls II "Familiaris Consortio". Dieses Dokument stellt fest, daß die Kirche den wiederverheirateten  Geschiednen die Hl.Kommunion nicht erlaubt, außer sie leben wie Bruder und Schwester.

Im letzten Jahr sagte der Vorsitzende der Polnischen Bischofskonferenz Erzbischof Stanislaw Gadecki,  daß es nicht erlaubt sein könnte, die Hl.Kommunion nach einer Zeit der pastoralen Begleitung zu spenden.
Die Position der polnischen Bischöfe vertritt auch Kardinal Gerhard Müller, Präfekt der Glaubenskongregation, der fortdauernd betont hat, daß Amoris Laetitia nur auf der Linie der Kirchenlehre interpretiert werden sollte und daß sie die Disziplin der Kirche nicht verändert hat.
Als der Register ihn diese Woche zu seinen Sorgen zu diesem Thema befragte, bekräftigte Kardinal Müller noch einmal, daß das, "was die Kirche immer gelehrt und praktiziert hat, immer noch gilt.".

"Wir sollten den Menschen helfen, die sich in ehelichen Schwierigkeiten befinden" sagte der Kardinal "aber nicht nur mit pragmatischen Überlegungen, die mit dem Zeitgeist übereinstimmen, sondern in Übereinstimmung mit dem Hl. Geist, im Sinn der Sakramente und den inneren und kanonischen Bedingungen für den Empfang der Hl. Kommunion, die notwendigerweise die Beichte schwerer Sünden einschließen.


Heimweh nach Bayern


Tweet zum Tage

Samstag, 17. Juni 2017

Wer führte das Fest Corpus Christi ein?

Father J. Hunwicke dankt im Zusammenhang mit dieser Frage in seinem blog "liturgicalnotes"  Papst Johannes XII. Hier geht´s zum Original:  klicken

           "WER FÜHRTE CORPUS CHRISTI EIN?"
"Ein großes Danke-schön an Papst Johannes XII für dieses große Fest.
"Wirklich?" rufen Sie "sicher weiß jeder, daß Urban IV 1264 durch die Bulle "Transiturus"  das Fest und dessen Feier anordnete."
Nun ja, bis zu einem gewissen Punkt, Lord Copper. Aber das Seltsame ist, daß diese Bulle keinen oder nur einen sehr kleinen Effekt  hatte-.
Es sieht sogar so aus (seltsame Gestalten, diese Leute im Mittelalter), daß diese Anordnung nicht mal vom päpstlichen Hof selbst befolgt wurde!!!
Nicht bis Johannes XXII  1317 der gesamten Westlichen Hierarchie eine Sammlung von Dekreten schickte, "Clementines" genannt, wurde es allgemein befolgt.  Und Transiturus hatte solche Dinge wie Aussetzung und Prozession mit dem Sakrament nicht erwähnt.
Obwohl es zwischen 1264 und 1317 einige wenige Bezüge zu solcherlei Aktivitäten gegeben haben mag, durchflutete erst nach diesem Datum eine große Welle von Enthusiasmus für den Kultus des Allerheiligsten Sakramentes die Kirche.

Corpus Christi, wie Sie es kennen und lieben, resultiert daraus, daß Johannes XXII exakt den Augenblick ergriff, als der Gemütszustand der Gläubigen zur Verehrung bereit war.

Während der meisten der ersten 1200 Jahre der Kirchengeschichte gab es keine Verehrung des Allerheiligsten Sakramentes, wie wir es kennen. Man wußte, daß das Sakrament wirklich der Leib des Herrn war und dafür gedacht war, den Kranken gegeben zu werden. Aber es gab keine Erkenntnis, daß es auch im Mittelpunkt der Verehrung stehen könnte und daß es für eine persönliche Beziehung zu unserem wahrhaft präsenten Herrn bereit stand.
Das war ein kostbares Geschenk, dessen die Gläubigen sich im 13. und 14. Jahrhundert bewußt wurden.
Und es war ein Beispiel dafür, was Johannes XXII tat, als er die Hostie in ruhmvollem Ritus durch die Straßen der Papst-Stadt Avignon tragen ließ, das in der gesamten katholischen Welt nachgeahmt wurde und das das Muster ist für das, was Sie in dieser Corpus-Christi-Zeit tun.

Ein dreifaches Hoch auf das Avignon-Papsttum und den größten der Avignon-Päpste, Johannes XXII!

Quelle: liturgicalnotes, Father J. Hunwicke



Das Wort, das der Papst nicht aussprechen kann

Roberto de Mattei fragt sich in einem Kommentar bei Corrispondenza Romana, warum der Papst das Wort Islam angesichts der beständigen Terrorakte nicht aussprechen kann.
Hier geht´s zum Original:  klicken

     
    "DAS WORT, DAS DER PAPST NICHT AUSSPRICHT"

Die Attentäter von London Bridge haben als sie mordeten "das ist für Allah" gerufen. Am 14. Juli 2016 hat Mohammed Lahouaiej Bouhalel im Namen Allahs 84 Menschen auf der Promenade des Anglais niedergemäht, am 21. Juli 2016 schrie der Killer von München den Kindern, auf die er schoss, "Allah Akbar"ins Gesicht,  den selben Schrei hörte man am 26. Juli von dem Fanatiker, der dem Priester Jacques Hamel die Kehle durchschnitt und am 1. Januar 2017 vom Nachtclub-Attentäter in Istanbul, am 2. Juli des vergangenen Jahres in Dacca, wo neun Italiener gefoltert und ermordet wurden, weil sie den Koran nicht kannten.
Für ISIS drücken alle Attentate eine einheitliche Treue zu den Lehren des Islams aus. Der Name Allahs, dem Gott des Islams, dessen Prophet Mohammed ist, ertönt düster von einem Ende des Westens zum anderen.
Kann man fortfahren die Existenz dieses Religionskrieges zu leugnen?
Es genügt nicht, zu bekräftigen, daß  man "nicht im Namen Gottes morden darf" um die Realität einer religiösen Eroberung der Welr durch Gewalt abzuschaffen.
Die englische Premierministerin Theresa May hat nach dem neuen Attentat in Großbritannien vom "islamischen Extremismus",einer "Ideologie, die sich durch das Internet und die großen Unternehmen verbreitet" dem man nicht nur durch Militär- und Geheimdienstaktionen sondern auch mit den "Werten des Pluralismus" der britischen Kultur entgegentreten kann, die den Botschaften der "extremistischten Prediger überlegen" ist.

Am 4.Juli, beim Regina Coeli hat Papst Franziskus den "Terrorismus" verdammt, aber das Wort "Islam" scheint für ihn unaussprechbar  zu sein. Ausdrücklich den Islam zu kritisieren, scheint zu bedeuten, in jenen Proselytismus zu verfallen, der nach Papst Franziskus eine der schlimmstmöglichen Sünden für einen Katholiken zu sein scheint.

Dabei ist das die beste Gelegenheit um die Wahrheit des Katholischen Glaubens den Religionen entgegenzustellen, die wie der Islam Gewalt predigen und um zu erklären, daß der Pluralismus, auf den sich die britische Premierministerin beruft, in Wirklichkeit ein moralischer Relativismus ist, der den Weg zur Gewalt des Islams ebnet. Groß Britannien ist ein Land, das einen sehr hohen Preis für das Scheitern der multikulturellen Ideologie bezahlt, zu der es sich so viele Jahre bekannt hat.

Die Alternative zur islamischen Gewalr ist weder der Multikultrualismus noch der Ökomenismus sondern die klare und reine Bekräftigung der Prinzipien des Evangeliums. Was könnte der Stellvertreter Christi anderes verkünden?

Quelle: Roberto de Mattei, corrispondenza romana


   2017) 

San Giovanni in Laterano: bitte nur Migranten und Flüchtlinge....oder Marco Tosatti platzt der Kragen

Marco Tosatti setzt sich bei Stilum Curiae mit einem kuriosen Verbot von San Giovanni in Laterano im Korridor des Vikariates auseinander, Auch dieses Verbot steht unter dem Leitmotiv des aktuellen Pontifikates: "nur Migranten und Flüchtlinge bitte!"
Hier geht´s zum Original:  klicken

"DER PAPST IM LATERAN. DER FÜR DIE PRIESTER, NONNEN UND LAIEN  VERBOTENE KREUZGANG. NUR MIGRANTEN UND FLÜCHTLINGE BITTE!"
"Manchmal gibt es Details,  die die ganze Geschichte wert sind.Und die, die man uns erzählt hat und die wir Ihnen erzählen, ist eine davon.

Ort des Geschehens ist San Giovanni in Laterano, die Kathedrale Roms. Sonntag Abend um 19 Uhr wird der Pontifex dort die Corpus Domini-Messe zelebrieren; die Prozession quer durch Rom ist vom Donnerstag(an der der regierende Pontifex im Gegensatz zu seinen Vorgängern nie teilgenommen hat) nur auf den Sonntag verlegt worden.

                                   
                       
Am folgenden Tag, dem Montag dem 19. wird der Pontifex wieder an seinem Sitz sein, um die Arbeiten des Kirchenkongresses, der einen zentralen Augenblick im Leben der Diözese darstellt, zu eröffnen.
Es wird die Bilanz von 12 Monaten gezogen und die Aktivität des folgenden Jahres festegelegt.
Das für den Kirchlichen Kongress dieses Jahres gewählte Thema ist "Lassen wir sie nicht allein! Die Eltern bei der Erziehung der heranwachsenden Kinder begleiten."

Der regierende Pontifex wird die Eröffnungsrede halten, eine Meditation.

Und hier das Detail. Der Pontifex wird durch den Garten kommen und unter dem Palast, in dem die Kanoniker wohnen hindurchgehen. Er wird einen langen Korridor betreten, der vom Garten direkt in die Sakristei führt und dann in die Kirche gehen, wo die Zeremonie stattfindet.


Fundstück zum Thema "Kreuzzüge und Djihad"

Nach jedem islamistischen Terroranschlag werden von interessierter Seite immer wieder die Kreuzzüge zur Relativierung und Rechtfertigung herangezogen. Auch noch so viele Wiederholungen dieses falschen Ablenkungmanövers machen es nicht richtiger.
Marco Gallina äußert sich auf seinem Löwenblog kritisch zu dieser unzulässigen Analogie.


                                                tours-und-poitiers


Hier geht´s zum Funstück:  klicken

Freitag, 16. Juni 2017

Nachrichten vom Emeritus

Anne Kurian, franz. Theologin, berichtet für die Nachrichtenagentur "Zenit" von der Vorstellung des neuen Buches über das Leben Joseph Ratzingers durch Msgr. Gänswein. Und so erfahren wir auch, daß es dem Emeritus gut geht.
Hier geht´s zum Original:  klicken

    "BENEDIKT XVI : EINE STILLE ANWESENHEIT, DIE SEHR GUT TUT."

"Die stille Anwesenheit des Papa Emeritus Benedikt XVI "tut der Kirche und dem Volk Gottes viel Gutes". Das hat Msgr. Georg Gänswein, Präfekt des Päpstlichen Hauses anläßlich der Präsentation des Buces "Joseph Ratzinger- Benedikt XVI. Bilder eines Lebens" am 14. Juni 2017 in der Deputiertenkammer bekräftigt.


                              

Der von Maria Giuseppina Buonanno und Luca Caruso anläßlich des 90.Geburtstages Joseph Ratzingers geschriebene Band, bezeugt "viel Liebe, Unterstützung, Ermutigung und Dankbarkeit", nicht nur von der katholischen Welt angesichts des Papa emeritus, fuhr Msgr. Gänswein fort, dessen Worte von der Agentur SIR dokumentiert wurden.

Der Privatsekretär Benedikts XVI hat auch einige Neuigkeiten vom Papa emeritus erzählt.
"Jeden Abend machen wir einen kleinen Spaziergang, der vor der Lourdes-Grotte in den Vaticanischen Gärten beginnt und endet und wir beten den Rosenkranz" erklärte Gänswein, der dann hinzufügte, vorher war das ein langer Spaziergang, jetzt hat sich der Radius verkleinert, aber die Kraft des Herzens ist größer geworden."

"Die Anwesenheit des emeritierten Papstes ist sehr still und vielen Menschen sehr willkommen und er ist sehr aktiv im Gebet." sagte der Präfekt der Casa Pontifica. "Indem er nicht spricht, spricht er: das ist ein sehr stilles Sprechen, das -wie ich glaube- vielen Leuten Gutes tut, es tut der Kirche und dem Volk Gottes viel Gutes."

An der Begegnung hat auch Pater Federico Lombardi SJ, Präsident der Ratzinger-Stiftung, teilgenommen, der das Buch als "eine komplette, zuverlässige mit Fotographien illustrierte Erzählung
beschreibt, von denen einige sehr selten, andere bekannter sind, die uns das Gesicht Joseph Ratzingers zeigen, besonders seinen  Blick, seine klaren und tiefen Augen eines Wahrheitssuchers, der ihm immer geblieben ist- von der Kindheit bis heute."

Der Band "hilft uns, über die Existenz eines außerordentlichen Mannes in seiner Komplexität zu reflektieren" fugt der Vaticansprecher hinzu, der auch an das "historische Verdienst" Benedikts XVI bei der Behandlung des Mißbrauchsskandals durch Mitglieder des Klerus erinnerte : "von der Anerkennung der Verantwortlichkeit, über die persönliche Begegnung mit den Opfern, dem Bestreben nach Vergebung, die Bestrafung der Schuldigenbis zur Schaffung einer Kultur des Opferschutzes."

Quelle : Zenit, A. Kurian




Wenn die Akademie für das Leben in ihr Gegenteil verkehrt wird.....

Auch Riccardo Cascioli kommentiert in la Nuova Bussola Quotidiana die Ernennungen der 45 neuen Mitglieder für die Akademie für das Leben.
Hier geht´s zum Original: klicken

"IN DER PÄPSTLICHEN AKADEMIE FÜR DAS LEBEN IST KEIN LEBEN MEHR"
Das Schwerwiegende der Nominierungen für die Päpstliche Akademie für das Leben ist derart, daß es sicher eine Präzisierung über die schon gestern veröffentlichten Analysen hinaus verdient.  Es sind besonders zwei Punkte, die eine Überlegung wert sind.
Zuerst wird die Absicht immer klarer, die Enzyklika Humanae Vitae von Paul VI erneut zur Diskussion zu stellen und- als Konsequenz- auch "Donum Vitae" von Johannes Paul II .
Was die Letztere angeht, so hat sie bereits einmal durch die Annullierung der Internationalen Konferenz zu den 30 Jahren Donum Vitae von sich reden machen, die die Akademie für das Leben bereits geplant hatt ( mit zahlreichen Rednern und ihnen zugeteilten Themen)- offensichtlich vor der Ankunft von Msgr. Vincenzo Paglia in der Leitung der Akademie.

Bzgl. Humanae Vitae gibt es schon seit einiger Zeit Stimmen, die von einer möglichen "geheimen" Kommission sprechen, die mit einer Revision der Enzyklika beauftragt ist, die als sie 1968 veröffentlicht wurde, eine wahre Revolte vieler Theologen bis zu Bischofskonferenzen auslöste, die eine Zulassung der Empfängnisverhütung forderten.
Gestern haben diese Stimmen Konsistenz gewonnen: Professor de Mattei hat die Namen der Mitglieder dieser Kommission enthüllt (wir haben berichtet) , unter denen Don Pierangelo Segueri herausragt, der vor kurzem als Leiter des Johannes-Paul II-Institutes für Studien zu Ehe und Familie ernannt wurde und Msgr. Gilfredo Marengo, Dozent an selben Institut, der auch Koordinator dieser Kommision sein wird.
Die neuen Ernennungen von Theologen, Philosophen, und Bioethikern für die Päpstliche Akademie für das Leben gegen exskt in die selbe Richtung einer "Neuinterpretation" von Humanae Vitae.
Ein Name unter alles ist der von Don Maurizio Chiodi, Moraltheologe der Theologischen Fakultät Italiens, 73 Jahre alt, hatte in seinen Lektionen nicht mit Kritik an der Enzyklik Pauls VI gespart, und Msgr. Paglia hatte dem Päpstlichen Rat für doe Familie bereits den Versuch, angekündigt, die Direktiven für die Mitglieder des Dikasteriums zu ändern.

Das Schema, durch das die die Veränderung herbeigeführt werden soll. ist jenes, das bereits erfolgreich bei Amoris Laetitia angewendet wurde: man wird sagen. daß die Lehre über die Empfängnisverhütung nicht geändert wird. sondern daß Fall für Fall differenziert werden muß.
Im Übrigen- erinnert De Mattei indem er einen Artikel zitiert, der in Vatican Insider erschienen ist-hat der selbe Marengo dazu eingeladen den Dualismus "Pille ja- Pille nein" zu überwinden, so wie man es bei Koommunion für die wiederverheirateten Geschiedenen ja- Kommunion für die wiederverheirateten Geschiedenen nein"  tun sollte.  Um genau zu sein und damit man sich in Zukunft daran erinnert, daß  es besonders diese Art das Gesetz Gottes zu umgehen- zum eigenen Nutzen und Gebrauch- ist, den man als "pharisäisch" definiert.
Aber hier geht das Problem weit über Heuchelei hinaus. Es wird geplant. das Schlüsselprinzip an der Basis von Humanae Vitae auszuhebeln, das mit dem übereinstimmt, was die Kirche immer gelehrt hat: die Untrennbarkeit des vereinigenden und prokreativen Zweckes des ehelichen Aktes.Empfängnisverhütung zuzulassen  bedeutet. ein Mittel einzuführen. das schon am Ursprung der demographischen und sozialen Katastrophe in unseren westlichen Ländern steht.


Das Heil der Welt

wie ich gestern schon schrieb, war unsere Fronleichnamsprozession wirklich nichts besonderes, wirklich nicht, wir sangen ein bisschen, beteten ein bisschen, gingen ansonsten durch die ungeschmückten Straßen und dennoch war es gut.
Eines der Lieder, das wir sagen, war "Das Heil der Welt Herr Jesus Christ wahrhaftig hier zugegen ist, im Sakrament das Höchste Gut verborgen ist, mit Fleisch und Blut...."
Und da gingen meine Erinnerungen zurück an den 8. April 2005 wo ich mich vor den Fernseher gesetzt hatte um das Requiem für Johannes Paul II anzuschauen.

Hier in kompletter Länge:




Besonders beeindruckt hat mich das Agnus Dei
Wo mir zum ersten mal so richtig klar wurden, dieser Jesus in dieser gewandelten Hostie ist das Heil der Welt, aber die Welt und jeder einzelne muss das nicht annehmen, es wird ihr nur angeboten.

Donnerstag, 15. Juni 2017

München war heute das "Ersatz"-Rom ...

An so einem herrlichen Tag lief ja fast alles Rund ... eine wunderbare Messe und eine schöne Prozession durch die Altstadt und einer neuer Weg zum Königsplatz (gewöhnungsbedürftig) .... Aber alles in allem durften wir den Herrn durch unsere Stadt begleiten. An dem dafür im Kalender vorgesehenen Tag ... denn den Römern war dies ja nicht vergönnt.



Da freuen wir uns, ein paar wunderbare Bilder aus München nach Rom zu schicken, begleitet von unseren Gebeten und der Hoffnung auf bessere Zeiten.

Erstaunliches an Fronleichnam

Heute ist bekanntermaßen Fronleichnam und eigentlich schwebt mir schon lange ein böser Beitrag über diverse hochwürdige Merkwürden vor, aber der wird noch  warten müssen, weil wir ja auch genug Beiträge über diese Seltsamkeiten schon veröffentlicht haben.
Die Prozession hat mich mild gestimmt, obwohl  sie nichts irgendwie besonderes, beeindruckendes oder gar bemerkenswertes gehabt hat, weder im Guten noch im Schlechten, ganz normale Fronleichnamsprozession im Gebiet katholischer Diaspora, wo die Gemeinde hauptsächlich aus Leuten besteht die dir erzählen, dass bei ihnen zuHause eh alles besser ist, besonders die Kirche.
Aber ich hatte vorher auf die Seite mit dem Messtexten geklickt und da zu  meinem größten Erstaunen die alte Fronleichnamssequenz gefunden, hier klicken

heißt es da komplett eindeutig,

Wer ihm nahet voll Verlangen, / darf ihn unversehrt empfangen, / ungemindert, wunderbar.
Einer kommt, und tausend kommen, / doch so viele ihn genommen, / er bleibt immer, der er war.
Gute kommen, Böse kommen, / alle haben ihn genommen, / die zum Leben, die zum Tod.
Bösen wird er Tod und Hölle, / Guten ihres Lebens Quelle, / wie verschieden wirkt dies Brot!


Weil heute Fronleichnam ist.....

und es noch vor gar nicht allzu langer Zeit in Rom eine Eucharistische Prozession gab....und weil seit den -wie Kardinal Sarah sie nennt- diabolischen Angriffen auf den Papa Emeritus wegen seines Vorwortes zum Buch des Kardinals -Benedikt XVI auch mit Fotos, die ihn mit den Besuchern in den Vaticanischen Gärten zeigen- komplett aus der Öffentlichkeit verschwunden ist, greifen wir auf die Archive zurück.


         

Pläne zur Neuinterpretation von Humanae Vitae oder einfach Häresie?


Das fragt sich und uns Roberto de Mattei bei corrispondenza romana angesichts der von Papst Franziskus einer entsprechenden Kommission in Auftrag gegebenen Neu-Interpretation von Humanae Vitae, mit dem Ziel die Enzyklika Pauls VI seiner Exhortation Amoris Laetitia anzupassen.
Hier geht´s zum Original:  klicken


       "DER PLAN HUMANAE VITAE NEU ZU INTERPRETIEREN"
Gilfredo Marengo, Dozent am Päpstlichen Institut Johannes Paul II, ist der von Papst Franziskus ernannte Koordinator der Kommission, die im Licht von Amoris Laetitia die anläßlich des im nächsten Jahr stattfindenden 50. Jahrestages ihrer Promulgierung die Enzyklika Humanae Vitae von Paul VI neu interpretieren soll.


                   



Der Vaticanist Marco Tosatti hat über erste Indiskretionen zur Existenz dieser -noch geheimen- Pläne berichtet und die waren eine gute Quelle.

Wir können bestätigen, daß eine Kommission existiert, die aus Msgr. Pierangelo Sequeri, Präsident des Päpstlichen Institutes Johannes Paul II, Professor Philippe Chenaux, Dozent für Kirchengeschichtean der Päpstlichen Lateranuniversität und aus Msgr.Angelo Maffeis, Präsident des Paul VI-Institutes in Brescia besteht.
Koordinator ist Msgr. Gilfredo Marengo, Dozent für Theologische Anthropologie am Päpstlichen Johannes-Paul II Institut und Mitglied des Direktoriums der Zeitschrift "CVII-Centro Vaticano II Studi e ricerche".


Heute in Rom: kein Corpus Domini

klicken

Heute am Hochfest Corpus Christi wird es erstmals in Rom keine offizielle Messe und keine Prozession geben.


Wie rorate caeli berichtet zelebriert dagegen Kardinal Burke in Belém de Pará, Brasilien eine Pontifikalmesse . 




Und der Tweet zum Tage:

"Zum ersten mal, seit ich in Rom wohne, kein Corpus Domini. Ein Mangel. Eine andere Sache, die weg ist.  Die Dinge zerfallen."

Mittwoch, 14. Juni 2017

Cardinal Sarah bringt es auf den Punkt.

Aus seinem neuen Buch "Die Kraft der Stille" stammt diese Passage:


Der Kardinal ist wirklich sehr mutig in diesen Tagen. Ein echter und wahrer Mann Gottes!
Beten wir für ihn!


Fundstück

Dieses Fundstück, das wir bei katholisch.de gefunden haben, sollte Schule machen.
Hier geht´s zum Original-Fundort:   klicken

Was tut ein Abtreibungsbefürworter in der Päpstlichen Akademie für das Leben?

 Marco Tosatti kommentiert bei stilum curiae die erstaunliche und kontroverse Ernennug von Prof. N.Biggar zum ordentlichen Mitglied des Päpstlichen Akademie für das Leben.

"DIESES JA IST EINE NEUHEIT IM VATICAN. ES GIBT EINEN ABTREIBUNGSBEFÜRWORTER IN DER AKADEMIE FÜR DAS LEBEN"

Die Päpstliche Akademie für das Leben hat seit gestern 45 neue ordentliche Mitglieder. Das Außerordentliche  ist,daß einer von ihnen, Professor Nigel Biggar, ein Abtreiber ist.
Nach Berichten des Catholic Heralds unterrichtet er in Oxford, wo er Professor für Moral-und Pastoral-Theologie ist.
Im Dialog mit dem Philosophen* Peter Singer hat Biggar 2011 -nach dem was die Zeitschrift Standpoint schrieb- gesagt: "Ich wäre geneigt, eine  Grenze für Abtreibungen 18 Wochen nach der Empfängnis zu ziehen, wo so ziemlich zum erstenmal Anzeichen von Hirnaktivität und daher von Bewußtsein auftreten. Im Hinblick auf ein starkes soziales Engagement menschliches Leben in begrenzten Formen zu erhalten, und mit Begriffen, die nicht zu lässig gegenüber dem menschlichen Leben sind, müssen wir eine sehr konservative Linie ziehen.

Um das zu rechtfertigen. was allgemein als ein offensichtlicher Gegensatz zur Verteidigung des menschlichen Lebens ist, nämlich es zu eliminieren, sagte Biggar: "Es ist nicht klar, daß ein menschlicher Foetus das selbe ist wie ein Erwachsener oder ein reifes mescnhliches Wesen und deshalb die selbe Behandlung verdient. Dann wird ein  Problem, wo man die Grenze ziehen soll, es gibt keinen absolut zwingenden Grund sie eher an der einen als an der anderen Stelle zu ziehen."

Persönlich finde ich, daß diese Äußerung für jemanden, der in Oxford lehrt, keine außerordentliche Leistung ist- weder durch einfache Logik noch wissenschaftlich. Aber jeder ist frei, in dem was er sagt und tut, inkonsequent zu sein.
Man versteht allerdings nicht, was eine Person in der Akademie für das Leben tut, die Abtreibungen bis zu 18. Woche vorschlägt, was dem 5. Schwangerschaftsmonat entspricht.
Auf dieser website- die keine pro-Life-Seite ist-sondern eine der allgemeinen Informationsquellen für alle, die ein Kind erwarten,  kann man detaillierte Informationen über den Zustand des menschlichen Foetus im 5. Monat finden.

Die Wahl Biggars ist sicher eine, die Probleme bereitet und außerdem eine, -wie es besonders in diesem Pontifikat bei wichtigen Fragen vorkommt. Wer hat seine Nominierung vorgeschlagen?
Warum hat ihn der für die Päpstliche Akademie für das Leben verantwortliche Msgr. Paglia ausgewählt,  wenn er über seine Position auf dem Laufenden war?
Ist der Pontifex darüber informiert worden?"

Quelle: Marco Tosatti, Stilum Curiae
*(wobei man hier den Terminus Philosoph in Anführungszeichen setzen müßte)