Montag, 12. Juni 2017

wer ist Christus?

Heute sind meine Gedanken in der Predigt ernsthaft spazieren gegangen,
Der Priester kam irgendwie von Hölzchen auf Stöckchen und erklärte was mit Christus anders geworden war, dass nämlich mit ihm die Dinge, die im Leben eines Frommen wichtig waren, Person geworden wären.
Also das Gelobte Land ist kein konkreter Ort,. sondern eine Person, er Christus, der Gott ist.
Auch die Wahrheit und das sagt angeblich der Heilige Ambrosius dem noch unheiligen Augustinus ist nicht etwas, sondern eine Person, Christus!
Faszinierend, wahr!



Ich habe das dann weiter gedacht und ja es ist, ja so,
Christus  sagt von sich selber, er sei der Weg, die Wahrheit und das Leben.
Wenn man versucht das zu denken, so kommt man schnell nicht weiter, weil man eben nur vom Menschen her denkt,
Aber Christus kann das nur sagen, weil er eben Gott ist, und zwar der einzige Gott und somit wären wir beim gestrigen Sonntag, dem Dreifaltigkeitssonntag.
Das mit der Dreifaltigkeit lässt sich formelmäßig einfach sagen: Ein Gott in drei Personen, aber sobald man anfängt drüber nachzudenken, stellt man fest, so einfach ist es nicht, weswegen über das Thema schon ganze Bibliotheken voll geschrieben worden sind.

Aber die Dreifaltigkeit bedeutet, und deshalb ist sie so wichtig, dass Gott nicht eine unerreichbare, unerkennbare, selbstzufriedene, unverständliche Wesenheit ist,. sondern in sich selber Struktur hat und diese Struktur ist so beschaffen, dass der SOHN Mensch geworden ist, vollkommener Mensch und nur deshalb haben wir die Chance in Gott hinein zu kommen und doch wir selbst zu bleiben.

Gibt man diesen Gedanken auf, was verständlich ist, weil er kompliziert ist, dann kommen wir einfach nicht zu Gott, weil es keine Verbindung zwischen uns gibt.
Christus sagt auch das ganz klar, wie es denn funktioniert, nämlich: "Niemand kommt zum Vater außer durch mich!"
Von daher: Herr Jesus Christus du Sohn des allmächtigen Vaters erbarme dich unser!

1 Kommentar:

  1. Mehr dazu findet man in: Die Wiedergefundene Botschaft, von Louis Caltiaux (Herder).

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