Samstag, 24. Juni 2017

Zum heutigen Festtag

Heute ist der Festtag des Johannes des Täufers, des Vorläufers. des Königs der Propheten, dem größten unter den Menschen, wie Jesus selber ihn nennt, der der sehen darf, was alle Propheten vor ihm, vorhersagten, der der sagen durfte, Ja da ist er! und der dennoch das Schicksal aller Propheten erlitt, also diesem Menschen der nicht zuckersüß, passt schon, alles easy verkündigte, sondern so erschreckende und gleichzeitig tröstliche Sachen sagte wie:

In jenen Tagen trat Johannes der Täufer auf und verkündete in der Wüste von Judäa:
2 Kehrt um! Denn das Himmelreich ist nahe.
3 Er war es, von dem der Prophet Jesaja gesagt hat: Eine Stimme ruft in der Wüste: Bereitet dem Herrn den Weg! Ebnet ihm die Straßen!
4 Johannes trug ein Gewand aus Kamelhaaren und einen ledernen Gürtel um seine Hüften; Heuschrecken und wilder Honig waren seine Nahrung.1
5 Die Leute von Jerusalem und ganz Judäa und aus der ganzen Jordangegend zogen zu ihm hinaus;
6 sie bekannten ihre Sünden und ließen sich im Jordan von ihm taufen.
7 Als Johannes sah, dass viele Pharisäer und Sadduzäer zur Taufe kamen, sagte er zu ihnen: Ihr Schlangenbrut, wer hat euch denn gelehrt, dass ihr dem kommenden Gericht entrinnen könnt?2
8 Bringt Frucht hervor, die eure Umkehr zeigt,
9 und meint nicht, ihr könntet sagen: Wir haben ja Abraham zum Vater. Denn ich sage euch: Gott kann aus diesen Steinen Kinder Abrahams machen.
10 Schon ist die Axt an die Wurzel der Bäume gelegt; jeder Baum, der keine gute Frucht hervorbringt, wird umgehauen und ins Feuer geworfen.
11 Ich taufe euch nur mit Wasser (zum Zeichen) der Umkehr. Der aber, der nach mir kommt, ist stärker als ich und ich bin es nicht wert, ihm die Schuhe auszuziehen. Er wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen.
12 Schon hält er die Schaufel in der Hand; er wird die Spreu vom Weizen trennen und den Weizen in seine Scheune bringen; die Spreu aber wird er in nie erlöschendem Feuer verbrennen.

tröstlich auch deshalb,. weil er von Leuten, die halt im System drinstecken, nicht fordert, nach dem Motto moderner Heilslehrer, alles hinzuschmießen, in den Krümmeln zu wühlen, sondern einfach sagt:


er sagt im Grunde, macht euren Job gut und nehmt nicht die krummen Wege, die euern Berufsstand so in Verruf bringen und die, von eurem Standpunkt aus, so verlockend sind, missbraucht die Macht die ihr habt nicht, um es einfach zu sagen.

davon nochmal abgesehen sind wir nun genau ein halbes Jahr von Weihnachten entfernt, und deshalb habe ich einen ein gutes halbes Jahr alten Beitrag von mir, zum Thema Johannes der Täufer, der Vorläufer,  hier einfach noch mal herkopiert.



wenn man die biblischen Texte richtig interpretiert, schien zur Geburt Jesu eh alles verloren, die theologischen Führer spalteten sich in die Pharisäer und die Sadduzäer,. wobei letztere eh nicht an ein, wie auch immer geartetes, Leben nach dem Tode glaubten, und die Pharisäer die dachten halt "mache mer halt, was mer schon immer gemacht haben, und dann wird alles gut, weil? Ach egal!"
Man muss sich das mal vorstellen, das Volk wartet und hofft auf den Herrn, steigt unter Salomo (seltsamerweise nicht unter David), wobei dieses ganze Königtum definitiv nicht Gottes Wille ist, aber dennoch sind die Könige gesalbte des Herrn und David ist derjenige an dem alles hängt, der Dichter der Psalmen, der, dessen Sohn das Heil bringen soll!
Also unter Salomo wird das Reich groß, wichtig, Salomo ist der fleischgewordene Prototypund Idealtyp des guten Königs anundfürsich und dennoch versagt er einfach, wie gesagt, seltsame Geschichten.
Auf jeden Fall ist das schon lange her, man hat sich gegen die Griechen gewehrt, sich irgendwie in den Diadochenkämpfen den Glauben und die Identität halbwegs bewahrt, und nun ist man unwichtige, römische Provinz und der Glaube, die Hoffnung, Gott, sein Dasein? Nun ja!
Irgendwie kommt einem das doch irgendwie vertraut vor, als also die Nacht am weitesten fortgeschritten war, das Dunkel die Völker bedeckte, da sandte Gott nun den größten der Propheten, der jedoch nichts besonderes getan hat, sondern nur gesagt hat "Da ist er!" was dennoch das Ziel aller Propheten ist und war.
All dieses kommt einem doch irgendwie bekannt vor, man ist müde geworden und versteht das göttliche nur noch und ausschließlich innerweltlich und die, die irgendwie noch eine Idee haben, was Gott ist, die, die diese reine Innerweltlichkeit nicht mitmachen wollen, die bestehen auf Ritualen, sind auch irgendwie leer. 
Und dann erscheint der Engel des Herrn dem Priester Zacharias und wenn man sich die Umstände vergegenwärtigt so ist völlig klar, warum der nun ausgerechnet das nicht glaubt!
Und dann bricht es bei der Geburt des Täufers aus ihm heraus, wunderschön, wahr und gut!


Lobgesang des Zacharias

Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels!
Denn Er hat Sein Volk besucht und ihm Erlösung geschaffen.
Er hat uns einen starken Retter erweckt
im Hause Seines Knechtes David.
So hat Er verheißen von alters her
durch den Mund Seiner heiligen Propheten.



Er hat uns errettet vor unseren Feinden
und aus der Hand aller, die uns hassen.
Er hat das Erbarmen mit den Vätern an uns vollendet
und an Seinen heiligen Bund gedacht,
an den Eid, den Er unserem Vater Abraham geschworen hat.
Er hat uns geschenkt, dass wir, aus Feindeshand befreit, 
Ihm furchtlos dienen in Heiligkeit und Gerechtigkeit
vor Seinem Angesicht all unsere Tage.
Und du Kind, wirst Prophet des Höchsten heißen,
denn du wirst dem Herrn vorangehen
und Ihm den Weg bereiten.
Du wirst Sein Volk mit der Erfahrung des Heils beschenken
in der Vergebung seiner Sünden.
Durch die barmherzige Liebe unseres Gottes
wird uns besuchen das aufstrahlende Licht aus der Höhe,
um allen zu leuchten, die in Finsternis sitzen und im Schatten des Todes
und unsere Schritte zu lenken auf den Weg des Friedens.

 die uralte Verheißung an die schon kaum einer, von so seltsamen Gestalten wie der jungen Maria, der alten Hanna und dem greisen Simeon abgesehen mehr geglaubt hat, ist wahr geworden.

Und sie ist immer noch wahr, alles Geschehen läuft immer noch auf das Leben Jesus zwischen Krippe und Kreuz hin und zu.
Das ist das Ziel aller Geschichte, die sich vollenden und enden wird, wenn ER wiederkommt, am Ende der Zeiten!

Amen!



P.S. was ich aber richtig spannend finde ist, was der Engel des Herrn den Zacharias über die Aufgabe des Johannes sagt, er sagt nämlich
Er wird die Herzen der Väter zu ihren Kindern umkehren lassen und Ungehorsame zur Gesinnung von Gerechten zurückführen, um so das Volk für das Kommen des Herrn bereit zu machen.
Wir sehen wir haben Weihnachten immer noch nötig!

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