Dienstag, 18. Juli 2017

George Neumayer : "Die Kirche in jesuitischer Gefangenschaft"

George Neumayer faßt im American Spectator die einzelnen Ernennungen von Jesuiten auf strategisch wichtige Posten in Kirche und Kurie als Ausdruck einer "liberalen jesuitischen Gefangenschaft" der Kirche zusammen. Und wir?
An den Wassern zu Rom sitzen wir und weinen, wenn wir an die Kirche denken...
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"PAPST FRANZISKUS ARBEITET MIT GLEICHGESINNTEN LIBERALEN JESUITEN ZUSAMMEN UM DIE KIRCHE ZU DEMOLIEREN"

Jorge Bergoglio ist der erste Jesuit, der Papst wurde und wird vielleicht auch der letzte Jesuit sein, der Papst ist- im Licht des Chaos gesehen, das er in der Kirche anrichtet. Aber wer weiß?
Immerhin baut er das Kardinalskollegium mit liberalen Ernennungen auf, in der Hoffnung, daß sie im nächsten Konklave einen modernistischen Klon wählen werden.

Auf jeden Fall war es außerordentlich kühn, daß die Kardinäle in dem Moment einen Jesuiten wählten, als dieser religiöse Orden am korruptesten und theologisch brüchigsten war, um die Kirche zu leiten.
Diese Tatsache allein wird Gibbonianischen Historikern in Zukunft Stoff für Untersuchungen über Niedergang und Fall der modernen Katholischen Kirche geben.

Bergoglio ist um die Zeit des revolutionären Fermentes des Geistes des II.Vaticanums eingetreten,in den Jesuiten-Orden eingetreten , genau weil er eine liberale Revolution in der Kirche vorantreiben wollte. Als linker Polit-Aktivist, mit einem paraguayanischen Kommunisten als Mentor, neigte Bergoglio natürlich zu den Jesuiten, weil sie die Orthodoxie zugunsten "sozialer Gerechtigkeit" (was aber just die Fördderung des Kommunismus bedeutete) und trendigem Psychogeschwätz aufgaben.
Es sollte niemanden überraschen, daß der Slogan dieses Pontifikates "who am I to judge"  und "Ungleichheit ist die Wurzel allen Übels" von einem lateinamerikanischen in den Liberalismus der 60-er Jahre eingetauchten Jesuiten kommt.






Papst Franziskus hat sich selbst als "undiszipliniert" beschrieben, und deutete damit an, daß ihn das merkwürdig passend machte für einen Orden, den der militärische Hl. Ignatius von Loyola gegründet wurde. Aber in den 60-ern war es gerade dieser Mangel an Disziplin der ihn perfekt passend machte.
Die Jesuiten waren eifrig dabei, dem Hl. Ignatius und all seinen "reaktionären Aufhängern" den Rücken zuzukehren.
Ignatius´ spirituelle Exerzitien sind durch die Werke Sigmund Freuds ersetzt worden.
Vatican II- Jesuiten waren berüchtigt dafür, destruktive Pschologen wie Carl Rogers einzuladen, um für sie Seminare für "nicht-richtliniengebende Therapie" abzuhalten (Carl Rogers Assisten William Coulson sagt einmal bereuend zu mir, daß diese Sitzungen den Zweck hatten, Priester sich im "Schlechtsein gut fühlen zu lassen.")

Pedro Arrupe, der katastrophal permissive Leiter der Jesuiten, als sie in den Sozialismus und die moderne der 60-er und 70-er eintauchten-sah Bergoglio als aufgehenden Stern innerhalb des Ordens und hob ihn im Alter von erst 36 Jahren an die Spitzenposition des JesuiteSpanische Jesuitenn in Argentinien.
Arrupe benutzte Bergoglio als einen seiner liberalen Verstärker gegen rastlose konservative Jesuiten

Bei einem weltweiten Treffen der Jesuiten in den frühen 70-ern bat Arrupe Bergoglio Spanische Jesuiten abzuweisen, die den Vatican um Hilfe gegen das modernstische Diktat Arrupes zu retten.
Bergoglio willigte ein.

Wenn die Zukunft ihre Schatten zurückweirft, wie Malcolm Muggeridge zu sagne pflegte, kann man einige Blick auf diese biographischen Details werfen.
Bergoglio war von Anfang an bei der Revolution der Kirche dabei und wartete ab bis er das Papsttum erreicht hatte.
Sicher eingebettet, begann er seinen verbündeten liberalen jesuitischen Revolutionären "Pflaumen zuzuwerfen".:

"Ich habe nie zum rechten Flügel gehört" sagte er in einem Interview mit jseuitischen Herausgebern- im selben Interview, in dem er auch erklärte, die Kirche sei zu von Abtreibung und Ehe zu "besessen".Der Jesuit Antonio Spadaro, einer von Papst Franziskus´  engsten Beratern hat dieses Interview geführt.
Spadaro ist offen heterodox und sein möglicherweise berühmtester Ausspruch in Franziskus´ einfühlsamen und empathischen Pontifikat ist, daß 2+2 nicht mehr 4 ist.
Mit anderen Worten die neue Orthodoxie ist Heterodoxie.

Im April hat Papst Franziskus den Jesuiten James Martin (twitterer kennen ihn nur zu gut) -der gerade ein Buch, das die Lehre der Kirche zu homosexuellem Verhalten entsorgt, veröffentlicht hat zu, "Berater des Vaticanischen Kommunikations-Sekretariates" gemacht.

Vor zwei Wochen entließ Papst Franziskus den Präfekten der  Glaibenskongregation Kardinal Gerhard Müller, der Franziskus  verärgert hatte, weil er die Kommunion für Ehebrecher nicht unterstützt und ersetze ihn durch einen spanischen Jesuiten, den biegsamen Erzbischof Luis Ladaria.

Eine aufgeregte New York Times wandte sich an den zuvor erwähnten James Martin, um sich das alles erklären zu lassen. "Das gibt dem Papsr die Gelegenheit endlich seinen eigenen Mann auf einen sehr wichtigen Posten zu setzen" sagte Martin. "Für viele Bewunderer Benedikts war Kardinal Müller die letzte Verbindung zu Benedikt."




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