Mittwoch, 12. Juli 2017

Neues zum Turiner Grabtuch. Nanopartikel weisen auf schwerste, für eine Kreuzigung typische Verletzungen hin

Das interessante Ergebnis einer weiteren naturwissenschaftlichen Untersuchung einer einzelnen Faser des Turiner Grabtuchs ist jetzt veröffentlicht worden. U.a. mittels transmissions-elektronenmikroskopischer Untersuchungen wurden Nanopartikel von Serum-Kreatinin und -Ferritin gefunden, Spuren, die schwere Verletzungen beweisen.
Selbst für die rigidesten Fälschungsthesenbefürworter, wird es immer unmöglicher die Mär von einer mittelalterlichen Bemalungen aufrecht zu halten. A. Tornielli berichtet darüber in La Stampa.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"NEUE STUDIE ZUM GRABTUCH: DA GIBT ES BLUT EINES GEFOLTERTEN UND GETÖTEN MANNES"

In einem us-amerikanischen Wissenschaftsjournal sind neue Ergebnisse von CNR und der Universitätvon Padua veröffentlicht worden. Bei elektronenmikroskopischen Analysen einer
der Originalfasern auf atomarer Basis mit einem Transmissionselektronenmikroskop und Weitwinkel-Röntgenscanner wurden Nanopartikel Kreatinin und Ferritin gefunden, was typisch ist für Fälle schwerer Polytraumata.

                         

Das Grabtuch von Turin, das Leinentuch, das nach alter Überlieferung den Körper Jesu nach der Kreuzigung umhüllte, ist mit dem Blut eines toten Mannes in Kontakt gekommen, der viele schwere Verletzungen erlitten hat.  Das ist das Ergebnis einer Untersuchung einer Faser vom Rückenabdruck auf dem Tuch- in Nähe der Füsse.
Die Untersuchung wurde von zwei Instituten durchgeführt: dem "Istituto Officina dei Materliali" in Triest und dem "Institute of Crystallography" in Bari, gemeinsam mit der Fakultät für Industrietechnik der Universität Padua, die dann die Nachricht bekannt gab.
Ein Artikel mit den Beweisen  und Messergebnissen wurde im Amerikanischen Journal "PlosOne" unter dem Titel “New Biological Evidence from Atomic Resolution Studies on the Turin Shroud" veröffentlicht.



  
Die Forscher haben reproduzierbar- nach einer kürzlich in Triest entwickelten Methode-erstmals eine Originalfaser des Turiner Grabtuchs auf Nanopartikel untersucht, wie Elvio Carlino vom Institut für Kristallographie, der das Projekt geleitet hat, erklärt- und zwar an Stellen der Faser, die von den lichtmikroskopisch sichtbaren roten Krusten entfernt lagen.  
"Die Untersuchung zeigt, daß die Faser ganz mit Kreatinin-Nanopartikeln mit einer Größe von 20 bis 100 nm (1 Nanometer entspricht einem Millionsten Millitmeter) , die kleine (2-6 nm) Nanopartikel aus abgefallenen Ferrihydrit umschliessen, typisch für biologische Ferritinbestandteile."

   
  


Abbildung des Grabtuchs, auf dem Abdrücke der Vorder-und Rückseite eines menschlichen Körpers sichtbar sind, Der gelbe Pfeil  zeigt die Stelle an, aus der eine Faser als Studienobjekt entnommen wurde

Nach Aussage von Professot Giulio Fanti von der Universität Padua zeigen die Analysen, daß die"spezielle Struktur, Größe und Verteilung der Nanopartikel keine Artefakte sein können. die während der Jahrhunderte auf as Tuch kamen" .
Viele phantasievolle Rekonstruktionen des Turiner Grabtuchs als ein bemaltes Objekt sind noch einmal widerlegt worden."
Außerdem sagt Fanti, daß die "breite Verteilung von an Ferrihydrit gebundenen Kreatinin-Partikeln im Blutserum eines gesunden menschlichen Organismus´ untypisch ist. Tatsächlich tritt ein hoher Kreatinin- und Ferritinspiegel nur bei Patienten auf, die ein schweres Polytrauma -wie Folter- erlitten haben.
Also weist die Anwesenheit dieser Nanopartikel, die wir während unserer Versuche fanden, auf einen gewaltsamen Tod des Mannes hin, der in das Grabgtuch von Turin eingewickelt.war."

(....) Carlino schließt: "Die an die Leinenfasern gebundenen Nanopartikel geben ein Szenario großen Leidens wieder, dessen Opfer dann in das Grabtuch gewickelt wurde."
Diese Befunde konnten nur mit Hilfe der kürzlich auf dem Gebiet der Elektronenmikroskopie entwickelten Methoden erhoben werden.

Das Ergebnis der von berühmten Wissenschaftszentren ausgeführten Studie ist von großem Interesse und bestätigt die von früheren Untersuchungen vorgetragenen Theorien, wie z.B. die des Biochemikers Alan Adler aus den 90-er Jahren. Es gibt keinen Zweifel mehr, daß das Tuch den Körper eines Mannes umhüllt hat, der gefoltert und auf die selbe Weise getötet wurde wie es im Evangelium für die Kreuzigung Jesu beschrieben wird.




Lichtmikroskopische Aufnahme der untersuchten Faser der in PlosOne veröffentlichten Studie, die Pfeile zeigen auf die roten, als Blut erkannten Partikel auf der Oberfläche der Faser. Die transmissions.-elektronenmikroskopischen Untersuchungen wurde abseits der roten Krusten durchgeführt.

Ein wichtiges Element, das bedacht werden muß, wenn der Hl. Stuhl nächstes mal neue Untersuchungen an offiziellen Proben erlaubt."

Quelle: LaStampa, A. Tornielli,


1 Kommentar:

  1. Genaugenommen lautet der Titel des Artikels "Atomic resolution studies detect new biologic evidences on the Turin Shroud" (s. http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0180487)

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