Samstag, 1. Juli 2017

Schreckliche Wahrheiten aus der Bibel

Ich habe mir angewöhnt, wenn mich persönliche, aber auch öffentliche Nachrichten verwirrt und unruhig zurücklassen, bei den Messtexten des jeweiligen Tages zu gucken.
Auch und wenn man zunächst das Gefühl hat, das passt gar nicht, passt es doch.

Diese Prinzip habe ich auch heute angewandt und ich muss sagen, ich kann mich nicht erinnern jemals so geballt Texte gefunden zu haben, die vom Zorn Gottes und dem Elend seiner Frommen reden, wie die von heute.

Anfangen tut es ja ganz harmlos, wie wir das so gewöhnt sind, von wegen, ach lassen wir das, also mit dem Tagesgebet, aus der Abteilung sanft, nett, harmlos, rosarote Zuckerwatte, den lieben Gott zu einem Wellnessagenten degradierend, wenn da nicht sich die eine, wahre Zeile. eingeschlichen hätte, die da lautet

Verwirrt vom Geschwätz unserer Tage,.....

es geht dann weiter mit dem Besuch Gottes, des Dreifaltigen bei Abraham., wo Gott dem Abraham,. die Geburt des Isaak ankündigt und hat als Antwortpsalm das Magnificat.

Aus einem mir unerfindlichen Grund, geht es dann mit dem Texten vom Lesejahr 2 weiter, und da kommt es dann knüppeldick, die erste Lesung stammt aus den Klageliedern und beschreibt furchtbare Zustände, deren Ursache ist dass 

14Deine Propheten schauten dir Lug und Trug. Deine Schuld haben sie nicht aufgedeckt, um dein Schicksal zu wenden. Sie schauten dir als Prophetenworte nur Trug und Verführung.

als Heilmittel empfiehlt der Text das Klagen und Schreien zum Herrn!
Man lese, wie gesagt, selbst hier noch mal der Link 

Der Antwortpsalm ist der 74. und in diesem finden sich Verse wie:

Der Feind hat im Heiligtum alles verwüstet.

 Deine Widersacher lärmten an deiner heiligen Stätte,
stellten ihre Banner auf als Zeichen des Sieges. ...


Sie legten an dein Heiligtum Feuer,
entweihten die Wohnung deines Namens bis auf den Grund. 

um dann zu bitten, dass doch der HERR sich der Bedrängten erbarmen möge, das kommt einem fast vor wie das berühmte Pfeifen im Walde.

Auf jeden Fall berichtet der zugehörige Evangeliumstext, für beide Lesejahre von der Heilung des Dieners des Hauptmannes von Kafarnaum

Der Vollständigkeit halber sei der Text hierher gestellt:

5. Als er aber in Kapharnaum einzog, trat ein Hauptmann9 zu ihm, bat ihn, [Lk 7,1]. 
6. und sprach: Herr! mein Knecht liegt zu Hause gelähmt, und leidet große Qual. 
7. Und Jesus sprach zu ihm: Ich will kommen, und ihn heilen.10 
8. Und der Hauptmann antwortete, und sprach: Herr! ich bin nicht würdig, dass du eingehst unter mein Dach, sondern sprich nur ein Wort, so wird mein Knecht geheilt sein.11 [Lk 7,6]. 
9. Denn auch ich bin ein Mann, der Obrigkeit unterworfen, und habe Soldaten unter mir; und sage ich zu diesem: Geh! und er geht; und zu einem andern: Komm her! und er kommt; und zu meinem Knechte: Tu das! und er tut es.12 
10. Da nun Jesus das hörte, verwunderte er sich, und sprach zu denen, die ihm folgten: Wahrlich, ich sage euch, so großen Glauben habe ich nicht gefunden in Israel!13 
11. Ich sage euch aber, viele werden von Aufgang und Niedergang kommen,14 und mit Abraham, Isaak und Jakob im Himmelreiche zu Tische sitzen;15 [Mal 1,11
12. die Kinder des Reiches aber werden in die Finsternis draußen hinausgeworfen werden;16 dort wird Heulen und Zähneknirschen sein.17 [Mt 22,13

13. Und Jesus sprach zu dem Hauptmanne: Gehe hin, und wie18 du geglaubt hast, geschehe dir! Und der Knecht ward gesund zu derselben Stunde. 
14. Und als Jesus in das Haus des Petrus kam,19 fand er die Schwiegermutter desselben20 bettlägerig und fieberkrank. 
15. Da berührte er ihre Hand,21 und das Fieber verließ sie; und sie stand auf, und bediente sie.22 
16. Als es aber Abend geworden war, brachten sie viele Besessene zu ihm; und er trieb die Geister durch ein Wort aus, und heilte alle Kranken;23 [Mk 1,32
17. damit erfüllet werde, was durch den Propheten Isaias gesagt ist, der da spricht: Er hat unsere Gebrechen auf sich genommen, und unsere Krankheiten getragen.24 [1Petr 2,24

noch erschreckender ist das Gedicht am Schluss, welches von Edzard Scharper stammt und wo unsere Zeit beschreiben wird, als eine, wo  alte Ordnungen untergehen, neue noch nicht gewachsen sind und das Ende aller Geschichte, wegen des Überhandnehmens des Böses als  eine reale Möglichkeit  in "Erwägung gezogen werden muss," wie es wörtlich heißt, in diesen Zeiten, schreibt Scharper "ruht das Christentum und seine Kirche auf den Kniescheiben glaubhafter Christen!

Hier, noch mal der Link und bitte klicken, lesen und auf die Knie gehen!







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