Mittwoch, 9. August 2017

A. Socci zu den Rettungsaktivitäten des Vaticanischen Staatssekretariates

A. Socci kommentiert bei Lo Straniero die Kommunikationspannen und Reparaturarbeiten des Pontifikates. Gefunden haben wir den Beitrag bei benoîtXVI-et-moi.
Hier geht´s zum Original:    klicken

"DIE NEUEN POLITISCHEN KATASTROPHEN VOM GENOSSEN BERGOGLIO UND DIE SELBSTVERTEIDIGUNG DER KIRCHE"

"In Venezuela hat Bergoglio eine schwere Niederlage erlitten: er die Partie verloren und mußte sich dem Staatssekretär, Kardinal Pietro Parolin, und den Bischöfen von Venezuela beugen, die eine Verurteilung des roten Despoten gefordert haben (unterzeichnet von eben diesem Staatssekretär).
Der argentinische Papst stand Maduro de facto nahe ( er ist immer sanft zu den roten Tyrannen, von Fidel Casgro bis zu den Chinesen- während er Trump und die demokratischen Führer verteufelt.)
Heute, wo der Despot Venezuela ausgehungert hat (obwohl es eines der reichsten Länder des Planeten ist,  mit den größten verfügbaren Ölreserven der Welt), heute, wo Maduro die Demonstrationen der Straße im Blut ertränkt, konnten das Volk und die Kirche Venezuelas die schweigende Nähe des argentinischen Papstes zum Regime nicht mehr akzeptieren, so wenig, daß der vaticanische Staatssekretär die Oberhand gewann, und den Standpunkt der venezolanischen Bischöfe den Sieg über Oltretevere davontragen ließ.

Das passiert immer öfter. Im Herzen der Kirche aber wird die Regierung des argentinischen Papstes mit Worten wie "Katastrophe", "Desaster" und "Geißel" beschrieben.
Obwohl man im verfilzten Stil der klerikalen Milieus die Sicherheitsnetze bemerkt, die Selbstverteidigung, um Schläge zu parieren oder die unkalkulierbaren Schäden durch Bergoglio und seinen Hof zu begrenzen oder zu reparieren.
Immer öfter ist es Kardinal Parolin, vaticanischer Staatssekretär, der Protagonist dieser Arbeit der Eindämmung und Korrektur ( wie es mit Venezuela geschehen ist) ist. Es genügt, die letzten Wochen zu betrachten.

KORREKTUR UND BEGRENZUNG
Am 13. Juli -z.B. hat Parolin Erklärungen zur Flüchltingswelle veröffentlicht, die als eine Korrektur wenn nicht als Zurückweisung Msgr. Galantinos betrachtet wurden, also implizit auch Bergoglios, der aus der Immigration das Glaubensdogma seiner Fraktion gemacht hat: es war das obsessive Bergoglio-Einhämmern, alle aufzunehmen, das nach der Reise nach Lampedusa 2013, die Regierungen der Demokratischen Partei (PD) dazu veranlasste, alle Verteidigungen sinken zu lassen, bis dahin, das Land unter der Invasion erdrücken zu lassen.



Aber vor allem  wurden von Kardinal Parolin vor kurzem bei einem internationalen Schnitzer Bergoglios, der etliche Diplimaten hatte aufspringen lassen, kolossale Reparaturarbeiten ausgeführt,- von der großen Mehrheit der Medien wenig bemerkt.
Als am 8. Juli im letzten, surrealistischen Interview mit Scalfari in der Repubblica Bergoglio -unter anderen Enormitäten- eine verblüffende Erklärung zu Trump und Putin abgegeben hatte.
Hier was Scalfari darüber berichtete:

"Papst Franziskus hat mir gesagt, er sei sehr besorgt wegen der G20-Gipfels. "Ich fürchte, daß es sehr gefährliche Allianzen unter den Mächten geben kann, die eine sehr verzerrte Sicht der Welt haben: Amerika und Russland....Putin und Assad im Krieg in Syrien."

Tatsächliche hatten beim G20 Trump und Putin ein Gespräch, das der Anfang eines Dialogs sein könnte (und auch Perspektiven für den Frieden in Syrien eröffnen könnte). Es gibt keinen Menschen mit gesundem Menschenverstand, der nicht mit Zustimmung auf einen friedlichen Austausch zwischen den beiden Großmächten blickte. Besonders in der Katholischen Kirche. Die konstante Linie der Päpste und des Vaticans war immer, maximal zu Dialog und Konsens zu ermutigen, um den Weltfrieden zu bewahren.
Dagegen sind die, die den Konflikt suchen und die Spannung zwischen den USA und Russland schüren, bestimmte, amerikanische, sehr mächtige bellizistische Kreise, die in Obama und vor allem in Hillary Clinton ihre politischen Repräsentanten hatten (und die heute versuchen, Trump auf einen Kollisionskurs mit Russland zu schieben).
Es sind sehr mächtige Milieus, die selbst eine militärische Konfrontation (eventuell unter dem Vorwand Ukraine oder Syrien) erwägen, die unvorhersehbare und unkalkulierbare Konsequenzen hätte.
Es ist also beuruhigend, daß ein Papst an der Seite der Kriegspartei und internationaler Spannung steht- und sich sogar öffentlich zeigt.
Auch wenn das nicht überrascht, weil diese Unterordnung Bergoglios unter die Obama-Clinton-Welt seit einer gewissen Zeit immer offensichtlicher wird.
Diese Erklärung muß klarerweise bei den Vatican-Diplomaten zu Kopfschmerzen geführt haben.
Deshalb hat Kardinal Parolin, der Ende August in Moskau sein wird- am vergangenen 27. Juli, Notfallmaßnahmen ergriffen und erklärt, daß der Westen und Russland kommunizieren und sich verstehen müssen.

NEIN ZU MAUERN MIT RUSSLAND  
Zur internationalen Rolle Russland (der sich vor allem mächtige us-amerikanische Kreise entgegenstellen) hat Parolin gesagt;
"In diesen Tagen unterstreicht man oft die Differenzen zwischen verschiedenen westlichen Ländern und Russland, als ob es zwei verschiedene Welten wären, jede mit ihren eigenen Werten, ihren eigenen Interessen, ihrem nationalen oder transnationalem Stolz und sogar ihrem eigenen Konzept vom internationalen Recht - im Gegensatz zu den anderen. In einem solchen Kontext, ist die Herausforderung zu einem besseren  gegenseitigen Verständnis zwischen denen beizutragen, die dafür empfänglich sind, sich als Gegenpole zu präsentieren.
Die Bemühung, sich gegenseitig zu verstehen, bedeutet nicht Einverständnis mit den Standpunkten des anderen, sondern  eher einen geduldigen, konstruktiven, freien und gleicheitig respektvollen Dialog. Der ist bzgl. der Fragen, die am Beginn des aktuellen Konfliktes stehen und die drohen, zu einer weiteren Erhöhung der Spannung beizutragen, noch wichtiger.
In diesem Sinne sollte die Frage nach Frieden und die Suche nach Lösungen für die verschiedenen aktuellen Krisen zumindest teilweise über alle nationalen oder Partial-Interessen gestellt werden. Hier kann es weder Gewinner noch Verlierer geben.


Der Staatssekretär hat auch daran erinnert, daß "die Möglichkeit einer Katastrophe nicht völlig ausgeschlossen ist" und bezieht sich dabei auf einen Krieg und endet: "Ich bin überzeugt, daß es Teil der Mission des Hl. Stuhls ist. auf diesem Aspekt zu bestehen."

Wir sind bei den "Antipoden" der katastrophalen Erklärung Bergoglios. Für den das Staatssekretariat Kardinal Parolins auch interveniert ist, um ihm das zigste Malheur zu ersparen: die Ernennung Enzo Bianchis zum Kardinal, der Bergoglio gefällt, weil er das Konzentrat des estremsten Kathoprogressismus darstelllt

DER KLEINE CHARLIE
Das Staatssekretariat ist es -wie es aussieht- gelungen die Sache zu beenden, weil Bianchi nicht einmal Priester ist: er ist ein Laie ( vielleicht kommt Bergoglio auch eines Tages auf die Idee, Scalfari zum Kardinal zu kreieren).

In der letzten Phase der "Affäre Charlie" war wahrscheinlich auch die Hand Parolins im Spiel, um den Ruf des Hl. Stuhls zu retten, der durch das sture Schweigen Bergoglios zu diesem Thema schwer kompromittiert war.
Wenn Bergoglio Dank einer Flut von Protestanrufen im Vatican sich um den 1. Juli herum dazu bereit fand, (als das Schicksal des Kindes schon entschieden war) eine schüchterne und indirekte Botschaft zu schicken, war es anschließend Parolin, der am 4. Juli erklärte, "daß wir alles tun werden, was möglich ist", das Krankenhaus Bambino Gesù aktivierte und bekräftigte: "wir sind für das Leben" und "wir bieten alle Möglichkeiten an, damit diesem Kind jede Pflege zuteil wird."

Außerdem hat das Staatssekretariat die Sektoren der Kurie wieder zurückgewonnen, die Bergoglio ihm entzogen hatte, als er den Gipfel der neun Kardinäle und Pells Amt für Wirtschaftsfragen erfand.
Man sagt schließlich, daß eben dieses Staatssekretariat sich anschickt, "revolutionäre" Projekte des Bergoglio-Hofes für die Liturgie zu stoppen (Veränderungen der Messe sind ein Minenfeld, das droht, das Schisma  aufbrechen zu lassen).

Parolins Aktivismus bekommt immer mehr Unterstützung von denen, die durch die Abrissarbeit Bergoglios beunruhigt sind. Aber wie lange kann diese Situation andauern?

Quelle: LoStraniero, A. Socci



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