Donnerstag, 24. August 2017

Father Hunwicke spricht...

Dieses mal bei liturgicalnotes über das von Austen Ivereigh, einem der führenden Bergoglio-Cheerleader aufgeworfene Konvertiten-Problem.
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                          "DAS KONVERTITEN PROBLEM"

Mister Austin Ivereigh denkt, daß wir Konvertiten still demütig sein sollten. Wir sollten uns erinnern, daß wir nie das selbe reine, ausgewogene und ganzheitliche Verständnis der Glaubens haben können wie er und seine Mit-Katholiken von Geburt an.
Also gut, ich werde ihn nicht kritisieren, weil ich ihn ziemlich unheimlich finde. Er hat vor einigen Jahren Geld von der Daily Mail bekommen, weil die -  wie die Jury der Verleumdungskammer einstimmig entschied- einige Episoden aus seinem früheren Lebens massiv fehlinterpretiert hatte.

Ich mag die Mail nicht...sie scheint mir eine böse kleine Zeitung zu sein.....also viel  Glück jedem, der sie wegen Verleumdung "rankriegen" kann....aber ich habe nicht den Wunsch, mein eigenes Scheckheft für irgendjemanden zu zücken - Kavalier hin oder her - was immer Sie sagen, Mister Ivereigh.
Und ich erwarte, daß Sie mit uns Konvertiten sogar noch schlechtgelaunter sind, jetzt, wo einer aus unseren Reihen, der sündige Father Aidan Nichols gerade die Kühnheit besessen hat, zu suggerieren, daß es eine Krise des Römischen Lehramtes gäbe und daß es Mittel kanonischer Zurechtweisung für Menschen geben sollte, die denken, daß ein Inhaber des Römischen Sitzes für Heterodoxie veranwortlich gemacht werden könnte.
Das ist genau die Art Dinge, die einige Konvertiten sagen würden, die ihre Zeit damit verschwenden, herumzugehen und jährlich ein paar Bücher über die Katholische Lehre und Geschichte schreiben, nicht wahr? Ich stimme mit Ihnen überein Austin - die ganze Zeit.
"Good on your Cobber", wie sie in Oz zu sagen pflegen - wie berichtet wird. (Gut für deinen Kumpel)

Deshalb werde ich statt dessen meinen Scheinwerfer auf einen Amerikaner richten, der sich selbst konvertiert hat. David Mills hat demütig zugegeben, daß wir Konvertiten immer unter den ursprünglichen, geborenen Katholiken stehen werden.
Und Mr. Mill scheint etwas sogar noch Schlimmeres zu beweisen: daß seit er in die katholische Kirche eingetreten ist, sein Verstehen der Katholischen Kirche schlechter geworden ist.
Zwei Beispiele:
1. er scheint über unsere Selige Jungfrau als eine Art Gefäß zu denken, das das inkarnierte Wort enthalten hat. Eher außerhalb des Zentrums: der Herr nahm menschliche Gestalt von der Jungfrau Maria, seiner Mutter, an (wie die Einleitung zum Weihnachts-Evangelium im Anglikanischen Usus klar macht); er ist durch sie nicht nur hindurchgegangen wie Wasser durch ein Rohr oder isr nicht wie das Blut Unseres Herrn  im Kelch.

Und 2. nennt er die Kirche "einen lebenden Körper, der sich durch die Geschichte bewegt..." was dürftig ist. Die Kirche ist der Leib und die Braut Christi. Die Triumphierende Kirche  (die Hl. Jungfrau und die verherrlichten Heiligen) und die Kirche in Erwartung (die Seelen, derer wir vor dem Vater gedenken) stehen im wörtlichen Sinn des Satzes nicht innerhalb der Geschichte. Nur die Ecclesia Militans könnte so beschrieben werden, wie David Mills das tut.

Die Gewohnheit "die Kirche" hier auf Erden als synonym mit der Ecclesia Militans zu betrachten, ist ein verbreiteter Fehler sowohl unter Römisch Katholischen Theologen als auch unter "gewöhnlichen" Katholiken. Diejenigen unter uns - die dem Anglikanischen Erbe entstammen - hatten die Gelegenheit, zu lernen (z.B: vom großen Eric Mascall), daß die Kirche etwas unendlich größeres ist, als die Ecclesia militans. Mit den Worten eines anderen gewaltigen anglikanischen Schriftstellers, C.S. Lewis, ist sie durch "alle Zeiten und Räume ausgebreitet und in der Ewigkeit verwurzelt, so furchtbar wie eine Armee mit Bannern."

Ich vermute, daß dieses viel gesündere und ausgewogenere Verständnis von "Kirche" dem Einfluss zu verdanken sein mag, den einige orthodoxe Schreiber auf Anglikanische Katholiken - hatten, wie Mascall im 20. Jahrhundert.
Wie dem auch sei, wir sehen die Weisheit Papst Benedikts XVI, der uns körperlich in die Katholische Kirche rief und uns drängte, an den Reichtümern festzuhalten, die uns rechtmäßig gehören.

Ich habe nicht die Absicht, Mr. Mills zu bitten, mit mir sein Sackleinen zu teilen oder mir etwas von seiner Asche aufzuheben.

Quelle: liturgicalnotes, Fr. J.Hunwicke

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