Donnerstag, 31. August 2017

Kardinal Burke

Wie gut, daß die damnatio memoriae in Zeiten des internets, Twitters & FBs nicht funktioniert- das mal nebenbei.
Wie LifeSiteNews berichtet, hat Kardinal R. Burke sich über das Thema Liturgie, irreversible Reformen und die Bedeutung des Papa emeritus für die Liturgie ausgelassen.

LifeSiteNews hat den Titel des heutigen Artikels von Pete Baklinski getwittert:
Hier geht´s zum Original:   klicken

"KARDINAL BURKE: PAPST BENEDIKT HAT DIE RICHTIGE ORDNUNG UND SCHÖNHEIT DER LITURGIE WIEDER HERGESTELLT." 

Pete Baklinski schreibt daß Kardinal Burke kürzlich in einem Interview sagte, daß der "wunderbarste Beitrag" des Papa Emeritus Benedikts für die Katholische Kirche sein Werk ders Restaurierung der Liturgie war.
Dieses Interview war 3 Tage bevor Papst Franziskus seine "lehramtliche Autorität" beschwor, um die liturgischen Reformen des II. Vaticanischen Konzils für "irreversibel" zu erklären.

Bablinski zitiert dann Sandro Magister mit der Aussage, daß diese Erklärung ein Stoppsignal für das Programm des Papa Emeritus zur Wiederbelebung der authentischen Liturgie durch Wiederentdeckung der Traditionellen Lateinischen Messe sei.

"Und tatsächlich gibt es in der langen Rede von Papst Franziskus zahlreiche Zitate von Pius X, Pius XII und PaulVI. Aber fürBenedikt XVI, den außerordentlichen Gelehrten der Liturgie, nicht soviel wie Nicken" sagte Magister.





Ebenso auffällig ist -wie Bablinski feststellt- daß in den Äußerungen von Papst Franziskus jede Erwähnung von Summorum Pontificum, des von Benedikt 2007 veröffentlichten motu proprio, fehlt, das den Priestern erlaubt, die Traditionelle Lateinische Messe zu feiern und so "ihre Reichtümer zu bewahren."

Kardinal Burke stellte dann in seinem Interview mit The Wanderer fest, daß "die Lehre Papst Benedikts XVI zur Liturgie deshalb so "tiefgehend war, "weil er den Mut hatte, Summorum Pontificum zu verfassen".

"Die Lehre in diesem Dokument wird sicher in ihrer Wirkung andauern", sagte er.
Dann erwähnt Baklinski, daß Josef Ratzinger -bervor er 2005 Papst wurde- ein Liturgiker von Weltruf war, Verfasser einiger der bedeutendsten Bücher über das Thema Liturgie- wie z.B, "Das Fest des Glaubens" und "Der Geist der Liturgie", das 2000 veröffentlicht wurde und in dem der damalige Kardinal Ratzinger beklagte, daß "die von den Konzilsvätern  angestrebte Liturgie durch Neuerungen und ihr fremde Neuheiten gefährdet und sogar von Zerstörung bedroht sei."

Nach Baklinski umfaßt das liturgische Erbe von Papst Benedikt;

"- Das Schreiben über die Eucharistie als Quelle und Höhepunkt des Christlichen Lebens in der Apostolischen Exhortation Sacramentum Caritatis.

"- Durch die Unterstützung einer authentischen Neu-Übersetzung des Missale Romanum ins Englische- im Advent 2011 in den USA.

"-Durch Restauration derTraditionellen Lateinischen Messe in seinem Motu Proprio "Summorum, Pontificum" von 2007 und die Aussage, daß "die beiden Formen der Nutzung des Missale Romanum sich gegenseitig bereichern können."

Kardinal Burk habe in "The Wanderer" gesagt, daß Kardinal Sarah-Präfek der Liturgiekongregation den Katholiken eine gute Richtung gezeig habe, um das einzuführen, was er "Reform der Reform" nennt, indem er dazu ermutigt habe, daß bei der Messe jeder auf den Herrn blicken solle (ad orientem). Das würde vielen dabei helfen, zu verstehen, daß die Messe nicht eine Art soziales Event ist, sondern eher das gemeinsame Handeln der Gemeinschafr mit dem Priester vorn, der in persona Christi handelt- dabei "den Vater in Geist und Wahrheit zu verehren, wie unser Herr zur Samaritarin am Brunnen sagte." Das wäre-nach Burke- schon mal ein sehr guter Anfang.
Und der Kardinal schloss:
"Ich denke, daß die Ausrichtung auf den Herrn hin-zusammen mit dem Priester an der Spitze- ( wenn möglich nach Osten) und die Hl. Kommunion ehrfürchtig kniend und auf die Zunge zu empfangen wären ein guter Start."

Quelle: LifeSiteNews, P.Bablinski, Kard. R. Burke, The Wanderer

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen