Montag, 16. April 2018

Ein Jubilar- aus der Nähe gesehen.

"Benedikt XVI- Aus der Nähe gesehen"
Anläßlich seines 91. Geburtstages wünschen wir - seine alte Beibootbesetzung - dem Papa emeritus von Herzen:

                                        AD MULTOS ANNOS SANTITA! 


         

Zunächst sehen wir, wie der neugewählte Papst einen Tag nach seiner Wahl in seine Wohung im 3. Stock des Hauses Piazza della Cittá Leonina Nr.1 zurückkehrt, um seinen Umzug vorzubereiten.Dort hatte er 24 Jahre lang wenige Meter von Berninis Colonnaden und vom Vatican gelebt.
Kardinal Kasper, der ebenfalls in diesem Haus wohnte, erzählt, daß Kardinal Ratzinger ein freundlicher, angenehmer Nachbar war, den er öfters im Treppenhaus oder Fahrstuhl getroffen habe.
Auf die Frage nach dem Image Kardinal  Ratzingers als eines kalten und harten Charakters, sagt Kardinal Kasper, das sei ein völlig verzerrtes, unfaires Bild und der neue Papst sei warmherzig und freundlich.

Dann schwenkt die Kamera nach Marktl am Inn, zum Geburtshaus Joseph Ratzingers. Der kehrte  viermal im Jahr in die Heimat zurück und die Geschwister besuchten ihn regelmäßig in Rom.
Bruder Georg, der erste Mensch, den der Neugewählte anrief, erzählt, der Papst habe ihn aufgefordert, sofort nach Rom zu kommen und das habe er zugesagt. Man müsse dem Papst gehorchen.

Anläßlich der Bischofssynode in Rom im Mai 1972 erzählt Kardinal Ratzinger dem Interviewer, daß er als Bayer - Bayern sei römisch gewesen - immer auch ein Römer war.
Ein Mann Gottes, der seine Vorlieben hat, die Musik Mozarts, der Tiere - besonders Katzen - liebt, aber nicht sportlich ist. Dennoch führte er mit Bayern-Trainer Giovanni Trapattoni freundschaftliche Gespräche über Fußball.

Über seine Bischofsernennung: zwar sei das Lehren und die Arbeit mit jungen Menschen immer sein Charisma gewesen, aber auch das Hirtenamt mit der Seelsorge sei eine sehr schöne und erfüllende Erfahrung, basta!"

Kameraschwenk in die Glaubenskongregation - die Papst Benedikt XVI nach seiner Wahl besucht, wo er seinen jetzt ehemaligen Mitarbeitern scherzhaft das Schicksal des Hl. Petrus in Erinnerung ruft, dem Jesus gesagt hatte- "wenn du alt bist, werden sie dich führen, wohin du nicht willst" - das sei jetzt auch mit ihm passiert.
Angesichts von Kritiken am geplanten Jubiläumsjahr und zu vielen Festlichkeiten in der Kirche, stellte er fest, daß er persönlich kein Freund dauernden Feierns sei. Er habe gehört es werde 240 Feiern geben, er persönlich habe Schwierigkeiten, ständig in Feierstimmung zu sein, aber das treffe ja nicht auf alle zu.

Nach der Synode 1987 solle er - so der Moderator des Berichtes - die Kirche - die immer katholischer werden müsse - ins 3. Jahrtausend führen.
1992 - nach der Veröffentlichung des neuen Katechismus- zeigte er den Weg an, den die Kirche gemeinsam mit den Bischöfen der Welt gehen müsse.
Über sein Verhältnis zu Papst Johannes Paul II befragt, sagt er, es habe ein tiefes Verstehen zwischen ihnen gegeben und der Papst habe Vertrauen in seine Theologie und seine Arbeit für den Glauben gehabt. Zwischen den beiden Pontifikaten gäbe es eine deutliche Kontinuität.

Ratzingers Glaubenszeugnis sei ein Zeugnis von Kraft, Zärtlichkeit und Glaubensfreude "Was es in meinem Leben gibt, ist von Gott. Gott ist das Leben."


Soweit eine unvollständige Zusammenfassung des Video-Beitrags.

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