Mittwoch, 29. Mai 2019

Breaking.....Msgr. Viganò hat Recht

Dr. Maike Hickson hat bei LifeSiteNews Bericht von Msgr. Figueiredo, einem Ex-Mitarbeiter und wohl auch Opfer des ehemaligen Kardinals McCarrick veröffentlicht, der beweist, daß Msgr. Viganòs mit seinem Zeugnis rund um diese causa Recht hat.
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"FRÜHERER MITARBEITER PRÄZISIERT, WIE McCARRICK DIE SANKTIONEN BENEDIKTS XVI IGNORIERTE UND SICH MIT FRANZISKUS TRAF"  

"Heute hat Msgr. Anthony Figueiredo, lange Zeit Mitarbeiter des damaligen Kardinals Theodore McCarricks in den USA und später in Rom -in einem historischen Schritt Ausschnitte aus McCaricks Korrespondenz aus den Jahren 2008 - 2017 veröffentlicht.
Aus verschiedenen Briefen wird klar, daß in der Amtszeit von Papst Benedikt XVI aufgefordert wurde, ein privates Leben abseits jedes öffentlichen Erscheinens oder Gespräches zu führen, nicht nach Rom zu kommen und sich eine andere Wohnung zu suchen.

Die Korrespondenz macht auch klar, daß Kardinal Donald Wuerl - der damalige Erzbischof von Washington, D.C. über diese Restriktionen informiert und eng in einige der damit verbundenen praktischen Dinge verwickelt war- wie z.B. den Wohnungswechsel.

Die Katholische Nachrichtenseite Crux hat sich an Kardinal Wuerls Büro gewandt und folgenden Kommentar erhalten: "Kardinal Wuerl hat zuvor geäußert- und er wiederholt das- daß er sich keiner Sanktionen oder Restriktionen gegen Theodore McCarrick wegen eines Mißbrauchsvorwurfs oder unangemessenen Verhaltens bewußt war."

Msgr. Fugueiredos Enthüllungen zeigen auch, daß McCarrick sich Benedikts Restriktionen widersetzte- während der Regierung Benedikts und dann- unter Papst Franziskus- zahlreiche Aufträge "im Dienst der Kirche" hatte. Außerdem fuhr er fort, Briefe an Papst Franziskus zu schreiben, um ihn über seine diversen Reisen z.B. nach China zu informieren.
Bzgl. seiner Rolle im Hinblick auf China kommentiert Crux: "Obwohl nichts in den e-mails und Briefen, die Crux geprüft hat direkt beweist, daß McCarrick Anteil am umstrittenen Abkommen über die Bischofsernennungen, das im September 2018 zwischen Peking und Rom geschlossen wurde, hatte, ist der Bericht vielsagend."





Der Bericht offenbart, daß McCarrick leugnet, irgendwelche sexuellen Beziehungen mit Minderjährigen oder Erwachsenen gehabt zu haben.
Verschiedene Briefe zeigen, daß diverse hochrangige Prälaten in Rom und Washington D.C.über die persönlichen Restriktionen, die über McCarrick verhängt wurden, informiert waren.

Crux hat -zusammen mit CBS- zuerst über den Figueiredo-Report berichtet.

Msgr. Figueiredo, ein englischer Priester, der in Rom lebt, ist in der US-Diözese Newark ordiniert. Er sagt, daß er sich durch das motu proprio des Hl. Vaters "Vos Estis Lux Mundis" ermutigt fühlt, in dem die Leute aufgefordert werden, über sexuellen Mißbrauch zu berichten, sogar wenn dabei vertrauliche Dinge enthüllt werden und daß jene, die Mißbrauch aufdecken, unter besonderen Schutz stellt.

"Es ist meine feste Hoffnung, daß diese Information der Kirche bei ihren weiteren Bemühungen, eine Kultur der Transparenz zu schaffen, helfen wird. "

Figueiredo wurde 1994 von McCarrick geweiht, war 1994 und 1995 sein persönlicher Sekretär und später 19 Jahre lang sein Mitarbeiter in Rom. Er hat Briefe für McCarrick übersetzt und persönliche Briefe an verschiedene hochrangige Mitarbeiter des Vaticans überbracht.
Wie Figueiredo zeigt, hat McCarrick nie aufgehört nach Rom zu reisen, trotz der über ihn von Papst Benedikt XVI verhängten Sanktionen. Wie Figueiredo in seinem Bericht schreibt: "Als Priester, der vom damaligen Erzbischof McCarrick geweiht wurde und der ihm in enger Mitarbeit gedient hat, denke ich darüber nach, wieviel Schaden für das physische, psychologische und spirituelle Leben so Vieler hätte vermieden werden können, wenn die Restriktionen bekannt gegeben und durchgesetzt- worden wären- sobald sie ausgesprochen wurden. "

Der Figueiredo-Report besteht aus zwei Teilen. Der erste handelt von den Maßnahmen gegen McCarrick und zeigt dann, wie sehr der diese ignorierte.

Wie klar wird, war es Kardinal Battista Re, der damalige Präfekt der Bischofskongregation. der McCarrick 2008 über die privaten Sanktionen informierte. In einem Brief vom 25. August 2008 an Erzbischof Pietro Sambi - den damaligen päpstlichen Nuntius in Washington D.C. - erkennt McCarrick diese Maßnahmen an und sagt über Kardinal Wuerl:
"Ich könnte in einer der Gemeinden der Erzdiözese Washington einen Ort finden, an dem ich wohnen kann. Der Erzbischof [Wuerl] ist bereit, das in jedem Bezirk, den der Hl. Stuhl wünscht, zu arrangieren."
"Ich werde mich also" fährt er fort " in Zukunf keinerlei Einladungen zu öffentlichen Auftritten oder Gesprächen ohne die ausdrückliche Erlaubnis des Nuntius oder des Hl. Stuhls selbst -annehmen."

Laut dem Entwurf eines Briefes an Kardinal Tarcisio Bertone vom 1. September- von dem Msgr. Figueiredo nicht weiß, ob er je seinen Adressaten erreichte- behauptet McCarrick seine Unschuld bzgl, der Vorwürfe gegen ihn. Er beschuldigt sich selber lediglich eines "mangelnden Urteilsvermögens"  was das Schlafen mit Priestern und Seminaristen im selben Bett anging" "In keinem Fall waren Minderjährige betroffen. sondern Männer in den 20-ern und 30-gern"- stellt er fest-"ich hatte nie sexuelle Beziehungen mit irgendwem, Männer, Frauen, Kindern, noch habe ich je solche angestrebt."

Im selben Brief erkennt er an, daß "ich eine weniger öffentliche Person sein kann"  und weist so noch einmal auf die Art der Restriktionen hin. 
In einer e-mail an Msgr. Figueiredo vom Oktober 2008 erzählt McCarrick seinem Mitarbeiter, daß er von Rom die Erlaubnis erhalten habe, "in eine Gemeinde zu ziehen, und mein Erzbischof war großartig darin, daran zu arbeiten." Er stimmte auch dem Verzicht auf alle Ämter in Rom und der US-amerikanischen Bischofskonferenz zu- und fügte hinzu, daß Kardinal Re ihm verboten habe."nach Rom zu kommen."

Wie Quellen LifeSiteNews berichteten, ist das nie der Fall gewesen. "McCarrick hat nie aufgehört, nach Rom zu reisen und zu kommen" sagt eine gut informierte Quelle in Rom. McCarrick wohnte im Nordamerikanischen College in Rom und führte seine Arbeitsbeziehungen zu zahlreichen hochrangigen Vatican-Prälaten weiter. 


Das kann man auch im zweiten Teil des Figueiredo-Reports sehen. Der stellt fest: "Weil die auferlegten Restriktionen nicht bekannt gemacht wurden und trotz der Versprechen McCarricks, führte er sein öffentliches Amt weiter, einschließlich einer sehr sichtbaren Rolle, interagierte mit hochrangigen Vatican-Mitarbeitern (einschließlich der Kardinäle Sodano und Bertone und Leitern von Dicasterien) und Beamten in den USA und der Welt."

So kam McCarrick z.B. 2009 zu einem Treffen der APSA nach Rom. 2010 schrieb er Msgr. Figueido, daß er nach "mehr als zwei Jahren den Hl. Vater gesehen habe." 2012 reiste er im Auftrag Katholischer Hilfswerke nach Bosnien-Herzegowina und zum Internationalen Eucharistischen Kongress nach Irland. 

Msgr. Figureiredo kann zeigen, daß "ohne daß die Sanktionen aufgehoben worden wären, McCarrick nach der Wahl von Papst Franziskus am 13. März 2013 weiterhin  ins Ausland reiste."

Immer in Kontakt mit dem damaligen Erzbischof Pietro Parolin, Papst Franziskus´Staatssekretär- reiste McCarrick nach China, Zentral-Asien, auf den Balkan, in den Mittleren Osten, den Libanon, das Hl. Land und viele andere Länder. Er hat Papst Franziskus fortwährend Briefe geschrieben und ihn über seine Aktivitäten informiert. 

So erzählte McCarrick ihm am 24. November 2013 nicht lange nach Franziskus´Wahl: "Ich habe meine Rückreise nach China verschoben und werde sicherstellen, daß ich bevor ich das nächste mal fahre, mit Erzbischof Parolin sprechen kann." 

In seinen Briefen erwähnt er auch seine Zusammenarbeit mit "Kardinal Tauran, der ein lieber Freund und ein sehr weiser Berater ist." "Ich fühle mich immer besser" schrieb McCarrick an den Papst im Januar 2016 "wenn Sie wissen, was ich versuche zu tun."

Zwei Großprojekte lagen McCarrick in dieser Zeit am Herzen: die Beziehungen zu den Muslimen und zu China. Am 23. März 2016 schrieb er an Msgr. Figueiredo: "Mein Besuch [in Rom] war auch sehr hilfreich und es sieht so aus, als ob zwei Projekte- China und der Islam- sich weiterhin langsam vorwärts bewegen." Er fügte hinzu "Ich werde versuchen, in Kontakt mit Kardinal Turkson und Kardinal Parolin zu treten, um den Fortschritt beim geplanten Treffen mit den Chinesen zu überprüfen." 

Erzbischof Peter Gallagher, der Außenminister des Vaticans, war zu der Zeit auch einer von McCarricks engen Mitarbeitern. Dieser Prälat hatte- laut einer e-mail an Figueiredo vom 21. November 2014- "die Idee einer speziellen Studiengruppe für die Diskussion der Probleme des Mittleren Ostens "


McCarrick hat den Papst sogar persönlich getroffen. Am 11. Februar 2016 berichtete McCarrick Figueiredo, daß Papst Franziskus sich mit ihm treffen wolle. "Ich habe gerade eine Nachricht vom Nuntius bekommen- mit einer Botschaft des Substituten an mich- mit dem Hinweis, daß der Hl. Vater mich empfangen würde, wenn ich nach Rom komme." schrieb er. 

Das sind die wichtigen Enthüllungen durch Msgr. Anthony Figueiredo, der seinem eigenen Zeugnis zufolge- durch seine Zusammenarbeit mit McCarrick schwer geschädigt worden ist "und Trost im Alkohol gesucht habe". 2018 hatte er einen Autounfall unter Alkoholeinfluss, in den eine schwangere Frau verwickelt war. Auf seiner neuen website lädt er andere, die wegen der Kultur des sexuellen Mißbrauchs und der Vertuschung des Mißbrauchs ähnliche Probleme haben, ein, Kontakt  mit ihm aufzunehmen. 

LifeSiteNews hat sich für weitere Kommentare an Msgr. Figueiredo gewandt, aber er lehnte ab und sagte: "Danke für Ihre Antwort und Ihre Bitte bgzl. des "Figueiredo-Reports". Es wird jetzt keine weiteren Kommentare und Interviews geben, weil der Report für sich selbst spricht, auf Tatsachen und der Authentifizierung der Korrespondenz beruht:" 

Quelle: Dr. M.Hickson, LifeSiteNews


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