Sonntag, 2. Juni 2019

Vatican-Kommunikation: der Bote hat immer Schuld.

Steve Skojec kommentiert bei OnePeterFive die Bemühungen der Papst-Entourage, die Glaubwürdigkeit - und gleich noch den Charakter- von Msgr. Figueiredo in Frage zu stellen und ihn ad personam anzugreifen, wie wir es auch schon bei Msgr. Viganò erlebt haben. Dagegen kein Wort über den Inhalt des Reports- auch das wie schon bei Msgr. Viganò.
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"WÄHREND DIE TINTE AUF DEM FIGUEIREDO-REPORT TROCKNET, HINTERFRAGEN DIE VERBÜNDETEN DES PAPSTES CHARAKTER UND MOTIV DES AUTORS."

"Nach der Veröffentlichung seines Reports über Theodore McCarrick habe ich an Msgr. Figueiredo geschrieben, um ihm für seinen wichtigen Beitrag zur Reinigung der Kirche von Korruption zu danken. Ich habe ihn auch gefragt, ob er plane, die Bedenken zu kommentieren, die CNA bzgl. der Verifizierung seiner Dokumentation über McCarrick und über seinen Stand in seiner Heimatdiözese Newark geäußert hat. Er hatte sich mehrfach geweigert, dorthin zurück zu kehren, nachdem er dazu von Kardinal "Nighty-night-baby" Tobin aufgefordert worden war.

Er sagte mir, daß er erwäge, diese Bedenken in Zukunft anzusprechen, daß er aber vorziehe, daß der Report jetzt die Aufmerksamkeit bekommt, in der Hoffnung, daß er "das Ziel erreicht, eine größere Transparenz für den Schutz Minderjähriger und verletzlicher Erwachsener , das Wohl der Kirche und die Rettung der Seelen zu fördern."

Ich sagte. daß ich das verstehe aber ich warnte ihn auch, daß ich mit Sicherheit erwarte, daß "sie alles tun werden, was sie können, "um den Boten umzubringen" -so wie sie es mit Viganò gemacht haben.

Heute haben wir in einem Beitrag eines progressiven katholischen Journalisten, Robert Mickens von La Croix International" gesehen, daß er bereits im Fadenkreuz eines Papst-Fanboys gelandet ist.

"Es ist nur natürlich, daß wenn man mehr als 30 Jahre in Rom gelebt und die kirchlichen Affären und Politik verfolgt hat," schreibt Micken "ein  bißchen skeptisch wird, wenn ein Kleriker eine plötzliche Konversion erlebt und beginnt die schmutzige Wäsche der Kirche zu waschen. Da steckt oft mehr dahinter als man mit bloßem Auge erkennt."

"Ohne MSgr. Figueiredos Integrität oder Motivation in Frage zu stellen "fügt Mickens hinzu- und wirklich -möge der Gedanke verderben- "gibt es eine Reihe von Aspekten in seiner persönlichen Geschichte  und Berufung, die jeden Journalisten dazu bewegen sollte, die vollen Gründe für seine letzte Aktion sorgfältig zu überprüfen...."





Mickens fährt dann damit fort, zu behaupten, daß Figueiredo "sehr viel mehr weiß als das, was er so was er bisher in seiner sparsamen und sorgfältigen Auswahl der Korrespondenz mit Theodore McCarrick mitgeteilt hat."

McCarrick war- versichert Mickens uns "Figueiredos einflußreichster und gut vernetzter Kirchen-Patron" bis er es nicht mehr war. McCarrick ist jetzt- sagt Mickens- Figueiredos größte Verantwortung, verständlich zu machen, warum der Priester sich selbst von dem Mann distanzieren will, dem er früher so großen Respekt entgegen gebracht hat."

Diese Schlußfolgerung ist logisch genug. Und? Die Frage, die zählt, ist: ist der Report eine genaue Wiedergabe dessen, was mit McCarrick passierte.

Mickens vermeidet Schwerfälligkeit bei den Details der Geschichte von Figueiredo und McCarrick, die begann, als der jüngere Priester, der in Kenia geboren wurde und in England aufwuchs, und dessen Weg zur Weihe über den neokatechumenalen Weg und missionarische Arbeit in Amerika und Afrika ging, und in der Diözese Newark  endete.

Mickens Geschichte Figueiredos, die hinter  der irritierenden paywall von LaCroix verborgen ist, folgt ihm von der Weihe Mitte der 90-er bis zum Sommer 2016 -wo, wie er sagt, das Resümee des Msgr. unklar wird. "

Mickens scheint zu denken, daß das Motiv des Msgr. nicht Reue ist- der seine Verhaftung wegen einer Trunkenheitsfahrt im vergangenen Jahr und seine erneute Entziehungstherapie als Katalysator für seine Offenheit - sondern eher eine unterbrochene Kirchenkarriere. Er stellt fest, daß Figueiredo einen Dauerjob iun Rom anstrebte, aber trotz einiger vielversprechender Aufgaben, nie einen bekam.

Die Details seiner verschiedenen Positionen scheinen jedoch nicht viel mehr zu sein als eine Schaufensterdekoration um den eigentlichen Zweck des Stücks, nämlich eine enge Beziehung zwischen dem Monsignore und seinem in Ungnade gefallenen früheren „Vater in Christus“ zu zeichnen und  die wahren Motive des Autors und seines gleichnamigen Berichts in Frage zu stellen, der eine Bombe mitten in den Vorgarten des Vaticans abwirft.

Dies ist das erste derartige Profil von Figueiredo, das ich gesehen habe, und vielleicht ist es nur journalistische Neugier aus einer der progressiveren, franziskusfreundlichen Ecken der Kirche, aber vielleicht ist es tatsächlich auch Kreuzfeuer gegen Figueiredo.

Wenn es das letztere ist und er nicht zurückweicht, wird es sicherlich nicht das letzte sein."

Quelle: S. Skojec, OnePeterFive 

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