Sonntag, 29. November 2020

Fundstück

domradio de. berichtet über die Stippvisite von Papst Franziskus und den 11 in Rom anwesenden, neu ernannten Kardinälen bei Papa emeritus Benedikt XI in Mater Ecclesiae. 
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Unter dem Titel: 

"STIPPVISITE BEIM EMERITUS" 

beginnt der Artikel so- ZITAT

"Die vom Papst neu ernannten Kardinäle haben dem ehemaligen Papst Benedikt XVI. am Samstagabend einen Besuch abgestattet.  Papst Franziskus begleitete die elf in Rom anwesenden neuen Purpurträger in das Vatikan-Kloster "Mater ecclesiae".

Dies teilte der Vatikan mit. Dort, in den Vatikanischen Gärten, lebt sein Vorgänger. Die Neu-Kardinäle stellten sich dem früheren Papst dort vor. Wie der Privatsekretär Benedikts XVI, Erzbischof Georg Gänswein, der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) sagte, legte der 93-jährige Emeritus den neu ernannten Kardinälen drei Dinge ans Herz: Freude im Glauben an Gott, den Advent als Vorbereitungszeit sowie Dankbarkeit gegenüber dem Papst als Nachfolger des Petrus."  (...)

Quelle: domradio.de

Klerikale Unterwürfigkeit & das Vater-unser

Marco Tosatti veröffentlicht bei Stilum Curiae den Kommentar, den Gian Pietro Caliari über die in Italien eingeführte neue Fassung des Vater-unser verfaßt hat. Mit viel Philologie- aber das läßt sich bei Fragen der Übersetzung sicher nicht vermeiden. Dabei geht es um das "in Versuchung führen", das manchem Kirchenmann heute unerträglich erscheint. 
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Liebe Stilumcuriale, Gian Pietro Caliari denkt üder das Vater-unser nach- basieredn auf Texten und Dokumenten zum modus operandi der italienischen Fassung. Wir können nicht anders, als seine Schlußfolgerungen- wie es -wie ich denke viele Italiener tun, zu teilen. Gute Lektüre.

§§§

Sta in iustitia et timore et praepara animam tuam ad tentationem

von Gian Pietro Caliari 

"Das Herren-Gebet" ist ein Text von Gian Battista Bodoni, das 1806 in Parma veröffentlicht wurde, zur Feier der Reise von Papst Pius VII nach Paris - zur Kaiserkrönung von Napoleon Bonaparte. 

Dieses Werk enthält -zum ersten mal gedruckt- diesen evangelischen Text des Vater-unser in 155 Sprachen. In Wirklichkeit -um diese fast 200 verschiedenen Zeichen benutzen zu können, um ihn  215 Mal wiederzugeben..

Ein Gutteil dieser Übersetzungen wurde verwendet, um die wertvolle Majolica zu schaffen, die noch heute den Kreuzgang der Vater-Unser-Kirche auf dem Ölberg in Jerusalem schmückt. 

Im Markus-Evangelium beginnt Jesus das Gebet mit einem richtigen Kommando: " Und so sollt ihr beten" (Mt. 6,9)  : "Οὕτως οὖν προσεύχεσθε ὑμεῖς (oùtos oùn proseùkesfe umeìs" , 

Im Text des Hl. Lukas dagegen, lehrt der Meister die Jünger das Gebet im Anschluss an eine präzise Bitte "Herr, lehre uns zu beten" (Lk 11,1)  "Κύριε, δίδαξον ἡμᾶς προσεύχεσθαι "

Imperativ oder Lehre werden in der traditionellen liturgischen Aufforderung, die dem Gebet des Vater-unser zu Beginn der Kommunion vorangeht, gut zusammengefaßt: ." Praeceptis salutaribus moniti et divina istituzione formati, audemus dicere(Ammoniti dai salutari precetti e formati dal divino insegnamento, osiamo dire).

Der griechische Text des Gebetes kommt anders als bei den beiden Evangelisten- auch noch aus einer anderen zeitgenössischen Quelle hinzu-ebenfalls griechisch: aus einem kurzen kanonischen  Gesetzestext aus dem 1. Jahrhundert, der bei den ersten christlichen Gemeinden von Palestina bis Syrien in Gebrauch war: die Didachè " Διδαχή".

Dieser Text wird im ältesten Dokument - dem Codex Hierosolymitanus wiedergegeben, das die ausfürhlichere Version des Titels "Didache" trägt; "Die Lehre der zwölf Apostel" (didaché tòn dòdeka apostòlon)

Wir wissen, daß bei Matthäus 6, 9-13 der Gebetstext- so wie wir ihn sprechen- durch diese Anrede  "Vater unser, der DU bist im Himmel" (Πάτερ ἡμῶν ὁ ἐν τοῖς οὐρανοῖς) und die folgenden Bitten vervollständigt wird. 

I. Advent

                                                 

 WIR WÜNSCHEN ALLEN EINEN GESEGNTEN I. ADVENT! 

 
               

Besuch in Mater Ecclesiae

 

Samstag, 28. November 2020

Tweet zum Tage

Armin Schwibach berichtet aus Rom:

"Am Ende der Feier des öffentlichen Ordentlichen Konsistoriums haben der Hl. Vater und die elf neuen,  in Rom anwesenden Kardinäle den Papa emeritus Benedikt XVI in der Kapelle von Mater Ecclesiae besucht."

Erzbischof M.Aupetit: "Total dumme Maßnahmen"

A.C. Wimmer berichtet für CNA vom Kampf der franzäösischen Bischöfe gegen die corona-bedingten BEschränungen des Kirchenlebens. 
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Unter dem Titel

"FRANZÖSISCHE BISCHÖFE KLAGEN WEITER GEGEN "DUMME GOTTEDIENSTBESCHRÄNKUNGEN"

unter dem Titel beginnt der Artikel so- ZITAT:

"Der Erzbischof von Paris hat die Nase voll. Als eine "total dumme Maßnahme, die dem gesunden Menschenverstand widerspricht" hat Michel Aupetit laut der Zeitung "Le Figaro" die Beschränkungen gegen die Feier der heiligen Messe durch die französische Regierung bezeichnet.
Präsident Emmanuel Macron hat diese Woche angekündigt, dass er das Gottesdienstverbot zwar aufheben will, dass seit dem 2. November in Kraft ist. Ab dem 29. November sollen jedoch nur maximal 30 Personen zum Gottesdienst gehen dürfen.
Der Pariser Erzbischof Aupetit ist ein erfahrener Mediziner, der jahrzehntelang als Arzt arbeitete und Medizin lehrte, bevor er mit 44 Jahren zum Priester geweiht wurde. 

Quelle: CNA; A.C: Wimmer




Freitag, 27. November 2020

Christmette 2020? Fehlanzeige!

 Ich habe gerade die Gottesdienstordnung für die nächsten paar Wochen erhalten und bin einfach nur fassungslos!

Weil, sagen wir es vornehm, die Gottesdienste an Weihnachen sind ausgesprochen sparsam gesäät.

Dafür macht man einen Haufen ökumenisches Andachtsgedöns, Krippenspiel im Freien,, ökumenische Andacht im Freien, insgesamt 9 "Events" dieser Art. 

Allerdings haben wir nur einen einzigen Gottesdienst am Heiligen Abend zu verzeichnen, und am nächsten Tag, haben wir 2 Gottesdienste im "Angebot". Wo bei da nichts von wegen feierliche Wiehnachtsgottesdienst oder gar Christmette steht, sondern schlicht und einfach,. ach was sind wir ja so bescheiden (ist ironisch gemeint) , "Eucharistiefeier"

Um das ganze noch mal deutlicher zu machen, diese 3 Gottesdienste am Heiligen Abend und am 1. Weihnachtsfeiertag finden in 3 verschiedenen Kirchen statt, werden von 3 veschiedenen Priester gehalten und einer dieser Priester hält, ach was ist er so gut (ist auch ironisch gemeint) auch eine der Andachten am Heiligen Abend!

Im Grunde und für jeden Frommen ersichtlich , für jeden Nichtsofrommen die Bestätigung dessen was er schon immer denkt, lautet die klare Botschaft: Also das mit den Gottesdiensten ist ernsthaft nicht so wichtig!

Schweiz: der Kampf um eine Bischofsernennung

In der Schweiz wird hart um die Bischofsernennung für die Diözese Chur gerungen. Bischof Mario Eleganti hat uns auf das Geschehen aufmerksam gemacht..CathSchweiz und Kathnet berichten:
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Unter dem Titel: 

"IN CHUR STEHT DAS SCHICKSAL DER KIRCHE IN EINEM DER RECIHSTEN LÄNDER AUF DEM SPIEL" 

wird bei kathnet bertichtet,.daß das Dom-Kapitel von Chur die Terna des Papastesw , die sie als "Affront" betrachtete, abgelehnt hat. Auf dieser Dreier-Liste standen der Churer Offizial Joseph Bonnemain, der Abt von Disentis, Vigeli Monn, und Mauro Giuseppe Lepori, der Generalabt der Zisterzienser in Rom. Für das Domkapitel stehen diese Namen für den Versuch, das Bistum au fie "liberale" Linie der Bistümer BAsel und St. Gallen zu bringen.....

Unter dem Titel:

"SO ERNENNT PAPST FRANZISKUS  DEN BISCHOF VON CHUR" 

beschreibt  der Rom-Korrespondetn von CathSchweiz, Roland Juchem  wie die Wahl des Bischofs von Chur vor sich gehen soll.

"Im Bistum Chur gibt es mit dem Domkapitel mindestens einen Hauch von Demokratie. In der Weltkirche ist dies eher die Ausnahme. Rom-Korrespondent Roland Juchem erklärt, wie der Vatikan bischöfliche Nachfolger findet und sich im Prozedere vor Hacks schützt.

Daß ein Domkapitel den Bischof wählt – wenn auch aus einer vom Papst vorgegebenen Liste -, wie dies in der Schweiz oder Deutschland oft geschieht, ist heutzutage die Ausnahme in der katholischen Weltkirche. In fast allen anderen Ländern bestimmt der Papst frei, wer eine Ortskirche leiten soll.(...)

Quelle: kathnet. CathSchweiz, R. Juchem 

Donnerstag, 26. November 2020

Fr. Hunwicke spricht...

heute bei liturgicalnotes anhand eines Zitates über Gebete und Anrufe an den Herrn um sofortige Hilfe gegen Feinde und Gefahren.
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"SCHLAG SIE NIEDER, HERR, UND WIRF SIE ZU BODEN" 

Das Gebet Leos am Fuß der Altars nach der Messe, stellt die unverwechselbare Art des 19. Jahrhunderts dar, auf die Notwendigkeit um einer dringende Göttliche Intervention zu bitten, zu reagieren. Natürlich gab es immer die Möglichkeit ein Votiv-Gebet zu sprechen oder dem Tagesgebet zusätzlich ein Weihe-Gedenken hinzuzufügen. (Ganz zu schweigen von den Möglichkeiten, die die Litanei bietet....wie flexibel doch unsere westliche Liturgie war.)

Aber es gab einmal eine Praxis, die als solche einen ad-hoc-Zugang in das Herz der Liturgie brachte. Überlebende Texte ähneln eher Antworten auf die Besetzung des Hl. Landes durch Islamische Kräfte. Und bzgl. der Logik der Liturgie sind sie vielleicht keine Million Meilen von dem Motiv entfernt, das der Kanoniker Arthur Couratin der Aufnahme der Fürbitten auf den Platz im Hochgebet des Byzantinischen Ritus zuschreibt- den sie jetzt dort einnehmen, d.h. wir stellen die Anwesenheit des Allmächtigen Gottes auf dem Altar sicher, um sie zu benutzen, ihm zu sagen, was wir wollen. 

So warf sich in Sarum an einem betimmten Tag die Gemeinde nach dem Sanctus nieder; dann wieder nach dem Libera Nos und vor dem Pax...; die Psalmen 78, 66 und 20 wurden "in prostratione" rezitiert, gefolgt vom Kyrie...und Vater-unser..-Verse und Antworten; diese drei Sammlungen drücken folgende Intention aus: Ut Terram quam Unigenitus Filius tuus proprio sanguine consecravit, de manibus inimicorum crucis Christi eripiens, restituas cultui Christiano ...

In einem zweiten Teil sollen die alten Carmelitischen Gebete beschrieben werden. 

Die Psalmen sind nach der Vulgata numeriert. 

Quelle: litrugicalnotes, Fr.J.Hunwicke

 

Fratelli Tutti....ein politisch korrektes Manifest?

Marco Tosatti hat bei Stilum Curiae einen kritischen Artikel veröffentlicht, den der Direktor der Zeitung "Il Borgo di Monopoli"  über die Enzyklika"Fratelli Tuti" geschrieben hat.
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"FRATELLI TUTTI, EIN GLOBALISTISCHES, POLITISCH KORREKTES MANIFEST" 

Liebe Stilumcurialsiten, wir haben diesen Leitartikel des Direktors der Zeitung Borgo di Monopoli Vitantonio  Marasciulo,, zugeschickt  bekommen und geben ihn gern weiter. Gute Lektüre. 

§§§

                                      "FRATELLI TUTTI"
                                         Ein globalistisches, politisch korrektes Manifest 
"Fratelli Tutti" stellt die Frage, ob man den Wert des Allgemeinwohls mit allen Göttern der Welt-
gemeinsam in einem friedlichen Zusammenleben leben kann? 

Das ist nicht leicht zu bentworten, weil das Thema Brüderlichkeit als Allgemeinwohl komplesx ist- wenn auch von enrwaffnender Einfachheit als das Heilmittel aller Heilmiittel:"die Liebe"  Der Punkt ist, welche Liebe macht uns frei. macht uns zu Brüdern und Schwestern,  gibt uns die versprochene Menschenwürde? 

Die von Papst Franziskus am 3. Okotber in Assisi unterzeichnete Enzyklika stammt eher von einem prominenten UNO-Politiker als vom Oberhaupt des mystischen Leibes Christi. 
Sie bekräftigt, daß man die universale Brüderlichkeit mit den anderen Göttern gemeinsam erreichen könnte. Die Enzyklika ist ein sozialpolitisches Manifest, das ethische Themen entwickelt, die die Dreifaltigkeit verwässern und Jesus Christus zu einem Pfennig-Ökumeniker machen.

Da erhebt sich spontan die Frage: alle Götter sind Gott, dem Vater Jesu Christi gleich? 

Die Enzyklika trägt den Gedanken vor, daß-um das Böse in der Welt zu bekämpfen-ein Zusammenleben der Religionen und der Völker nötig ist. Meiner bescheidenen Meinung nach wäre das ein aus allem gemischter Brei, in dem man keine Identität erkennen kann. Es  gibt den Verdacht, daß dieses heilige Dokument Jesus Christus zu einem Propheten herabstuft, einem Buddha, einem Mohammed, einem der vielen gesunden Erleuchteten in der Geschichte der Menschheit. Das wäre dann im Widerspruch zur ersten Lesung vom Sonntag, 18. Oktober aus dem Buch des Propheten Jesaja "...Ich bin der Herr und außer mir gibt es keinen anderen Gott...Ich bin der Herr, es gibt keine 
anderen." 

Zu den Migranten analysiert Franziskus die Barmherzigkeit, die die Herzen erneuert (ja) und das dem Warum des Akzeptierens und der Integrstion Sinn verleiht- bekäftrig aber gleichzeitig, daß sie (die Migranten) das soziale Gefüge verändern und daß wir ihnen  in ihren Ländern  helfen müssen (vgl. Nr 18). Das Phänomen Migranten, hinter dem so viele schmutzige Interessen stehen (s, China, Framkreich, GB mit ihrer Hegemonie auf dem Schwarezn Kontinent) ist komplex.
Zurück zum Punkt. Welche Liebe? 

In der Enzyklka steht nirgends in klaren Buchstaben geschrieben- auch nicht im Hintergrund-,daß die Erlösung nur aus der Liebe Jesu Christi kommt, der unser Elend bis zum Ende am Kreuz auf sich genommen hat. Dieser zerbrochene Körper, dieses Blut sind Zeichen dieser Liebe, die er allen seinen Geschöpfen anbietet, jedem Menschen auf diesem Planeten, nicht  nur vielen, wie wir  es heute in der Transubstanziation feiern: "mein Blut, das ich für euch und viele vergossen habe". Es gibt einen wesentlichen Unterschied zur vorherigen Ausgabe, in der gesagt wurde "mein Blut, das für euch und für alle vergossen habe", um zu sagen, daß Christus gekommen ist, um das Leben des Vaters allen zu geben, nicht vielen. 

Mittwoch, 25. November 2020

Sandro Magister - Krieg gegen die Religionsfreiheit in Zeiten der Pandemie

Sandro Magister kommentiert in seinem blog "Settimo Cielo" die augenblickliche Gefährdung der Kirche und der Religionsfreiheit durch die pandemiebedingten Restriktionen, die den Kirche auferlegt werden und analysiert dann einen Beitrag des Jesuiten Felix Körner aus La Civiltà Cattolica zum Thema Religionsfreiheit.
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"GESCHLOSSENE KIRCHEN. WAS SICH IM KRIEG GEGEN DIE RELIGIONSFREIHEIT GEÄNDERT HAT" 

Die von den verschiedenen Regierungen wegen der Corona-Pandemie verordneten Einschränkungen für Messfeiern in Kirchen sind im Vatican nicht unbemerkt geblieben. Wenn Papst Franziskus zuzhustuimmen scheint, tut das Staatssekretariat das nicht. Am 16. November hat Erzbischof Paul Richard Gallagher, der Sekretär für die Beziehungen zu den Staaten, bei einem Treffen, an dem jährlich viele Repräsentanten zahlreicher Regierungen aus aller Welt teilnehmen, dem  "Ministerial zur Förderung des Religions-und Glaubensfreiheit", gesprochen, um wegen dieser Restriktionen, die "die Relgionsfreiheit gefährden" die Alarmglocken zu läuten. 

Für die katholische Kirche hat Gallagher erklärt, daß der Zugang zu den Sakramenten de facto nicht nur eine logische Folge der Versammlungsfreiheit darstellt, sondern ein unabdingbares Attribut des Rechtes auf Relgionsfreiheit ist. 

Mit dieser Behauptung steht Gallagher direkt auf einer Linie mit den beiden jüngsten, gelehrten Dokumentationen- eine davon zur Relgionsfreiheit-, die die Internationale Theologen-Kommission in diesem Jahr mit Zustimmung des Präfekten der Glaubenskongregation, Kardinal Ladaria Ferrer, und unter dem "wohlwollenden Blick" des Hl. Vaters Franziskus veröffentlicht hat. - gewidmet der "Gegenseitigkeit zwischen Glaube und Sakramenten"

Eine Reziprozität, die für die ersten Christen so unauflöslich war, daß sie das Martyrium wert war: "sine dominico non possumujs" - sagten die Märtyrer con Abilene zu ihren Verfolgern- was aber heute die Pointe eines Witzes für den neu ernannten Kardinal Mario Grech ist, der kürzlich in einem Interview mit "La Civiltà  Cattolica"jene Christen, die unter dem Fehlen der Eucharistie-Feier während der Lock-downs leiden, des "Spirituellen Analphabetismus" beschuldigte, er sagte, daß die Saktramente ausgelassen werden können, weil es "andere Wege gibt, zum Mysterium zu gelangen". 

Tatsache ist, daß das Verbot der Messe und die Schließung der Kirchen nur der letzte Akt - zu rechtfertigen nur in seltenen und vorübergehenden Notfällen- zu einer Welle von Beschränkungen der Religionsfreiheit gehört, die seit Jahren auf globaler Ebene ständig zunehmen. 

Fundstück

Hanna Brockhaus hat den zum Kardinal ernannten Prediger des Papstes für CNA interwviewt. Hier geht´s zum Original:  klicken

Unter dem Titel:

"EINFACHER PRIESTER DER KIRCHE" UND KARDINAL: DER PREDIGER DES PAPSTES IM INTERVIEW" 

beginnt der Artikel so- ZITAT:
  

"Seit über 60 Jahren predigt Pater Raniero Cantalamessa als Priester das Wort Gottes  – und er beabsichtigt, dies auch weiterhin zu tun. Er bereitet sich darauf vor, in der nächsten Woche den roten Hut des Kardinals zu erhalten.

"Mein einziger Dienst für die Kirche besteht darin, das Wort Gottes zu verkünden, deshalb glaube ich, dass meine Ernennung zum Kardinal eine Anerkennung der lebenswichtigen Bedeutung des Wortes für die Kirche ist, mehr als eine Anerkennung meiner Person", sagte der Kapuziner gegenüber der CNA . " (...)

Quelle: H. Brockhaus, CNA 




 

Was wir vom Papst nicht brauchen...

Marco Tosatti veröffentlicht bei Stilum Curiae einen Brief den Luca Del Pozzo  dem Direktor der italienischen Tagespzeitung Il Foglio geschrieben hat.
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POZZO : "VOM PAPST BRAUCHEN WIR ALLES AUSSER VERWIRRUNG" 

Liebe Stilumcuriale. es erschein t uns interessant und nützlich, diesen Brief wiederzugeben, den Luca Del Pozzo an den Direktor von Il Foglio geschickt hat. Über das Thema, daß zur Zeit so viele Diskussionen auslöst.Gute Lektüre. P.S.; Der Artikel von vor einigen Tagen war in den dunklen Vorhöfen von S.C. vergraben; aber das Problem ist leider ein Evergreen....                

§§§ 

An den Direktor:  Beim offensichtlichen Versuch ihre Wirkung zu dämpfen und sie in einigen Fällen zu Nichtnachrichten zu erklären,  versuchen die meisten Kommentare zur päpstlichen Billigung ziviler gleichgeschlechtlicher Ehen zu versichern, daß -nein- die Doktrin sich nicht ändert und das Lehramt das gleiche wie immer bleibt. Das heißt, die Familie ist eine Sache- nämlich ein Vereinigung zwischen Mann und Frau- eine andere Sache ist alles, was man nicht Familie nennen kann. 

Kurz gesagt, nichts Neues unter der Sonne, wenn nicht eine weitere Bestätigung der Tatsache, daß jetzt der Schwerpunkt nicht auf die konkreten Bedürfnisse, die Akzeeptanz der Menschen und den Dialog mit ihnen gerichtet ist.

Aber mit diesen Begriffen zu diskutieren bedeutet, auf das Gesagte hinzuweisen, nicht in den Mond zu schauen. Weil, was hier auf dem Spiel steht, ist nicht die Ehelehre (zumindest nicht allein) sondern im Prinzip die Lehre über die Homosexualität. 

Und dann ist es schwer, zu glauben, daß sich das Lehramt der Kirche tatsächlich nicht geändert hat, als der Papst sagt, er befürworte, daß zwei Personem des gleichen Geschlechts dauerhaft zusammen leben können, weil eine solche Verbindung -wie wir uns vorstellen- nicht nur eine spirituelle sondern auch eine physische, fleischliche ist. 

Oder haben wir etwas übersehen? Nicht zufällig hat Vito Mancuso, ein Theologe, der keinerlei doktrinalen Rigidität oder des "Traditionalismus" verdächtig ist, gestern in "Repubblica" das, was der Papst sagte besonders mit Paragraph 2357 des Katechismus, der homosexuelle Handlungen als "in sich gestört" ,"denen man in keinem Fall zustimmen kann" -in Beziehung gesetzt, um zu unterstreichen, daß er glaubt, daß im Licht dieses Textes die explosive Neuheit der Worte von Franziskus klar ist, daß homosexuelle Personen "das Recht auf eine Familie haben". 

In der Tat. alles klar. Bleibt noch, zu verstehen ob es ein Zufall war, daß die Worte des Pontifex, von denen man sich leicht vorstellen konnte, daß sie ein planetarische Echo auslösen würden, auch wenn sie nur aus einem Dokumentarfilm stammen (und als solche für die Gläubigen, Laien -oder nicht -nicht bindend sind) mitten in den schönsten Skandalen veröffentlicht wurden-  den Skandalen rund um die Affäre Becciu und mit der deutschen Synode, deren Schlußfolgerungen bekanntermaßen häßliche Überraschungen für Rom bereithalten könnten.

Aber wenn die Worte des Pontifex auch als Mittel benutzt werden, um die Massen abzulenken oder als Olivenzweig gegenüber der stark schwankenden deutschen Kirche- muß noch beweisen werden, daß der Flicken nicht schlechter ist als das Loch  (umso mehr, als das Schicksal des Katholizismus in Europa nicht ganz oben auf der Agenda des aktuellen Pontifikates zu stehen scheint.)  

Und ohne die möglichen Auswirkungen- z.B, auf die Beziehung zu anderen Religionen zu vergessen - voran dem Islam, der eine -wie soll man sagen- eher rigide Vission zur Homosexualität u.ä. hat. Visionen, die kürzlich auch vom Groß-Imam von Al Azhar, Ahmed Al Tayyeb (ja, genau dem, mit dem Franziskus das Abu-Dhabe-Dokument unterzeichnet hat) bestätigt wurden und der in einem Interview zur Lesart des vergangenen 1. März ohne gemäßigte Worte sagte: "Der Islam ist gegen den, der die Ethik geringschätzt. Wenn das menschliche Gessetz Homosexualität erlaubt, ist das für den Islam nicht annehmbar") 

In einer bereits turbulenten und problematischen Phase des kirchlichen Lebens (ganz zu schweigen vom äußeren Kontext) brauchen die Gläubigen alles außer weitere Verwirrung." 

Luca Del Pozzo

Quelle: Stilum Curaie, M.Tosatti, L.Del Pozzo 
 
 
  





  

Dienstag, 24. November 2020

R.I.P.

Wie die Nachrichtenagenturen - so auch CNA- berichten, ist der ehemalige Kammerdiener von Papst Benedikt XVI Paolo Gabriele im Alter von 54 Jahren gestorben.
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Paolo Gabriele wurde berühmt-berüchtigt als eine Hauptfigur im 1. Vatileaks-Skandal, der zu einer Gefängnisdstrafe verurteilt und dann von Papst Benedikt XVI begnadigt wurde, der ihm auch verzieh.

Quelle: CNA 

Mozart am Abend

 

               

Fr. Hunwicke spricht

bei liturgicalnotes auf politisch sehr unkorrekte dafür aber umso anregendere Art über Sklaverei, Sklavenhalter und -befreier. Heilige und fehlende Denkmäler. Der Bezug zu den modernen Denkmalstürzern kann niemandem verborgen bleiben.
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"SKLAVEREI ...FRAGEN"

1) ...ich thematisiere das...nicht als Agenda--nur aus Neugier....Welche Heilige, die wir kennen, waren Besitzer von Sklaven? Ich glaube mich zu erinnern- daß der Hl. Philemon im Byzantinischen Heiligenkalender steht. Und ich habe ein oder zwei vorsichtige Fragen:

2) Warum  gibt es kein großartiges Momument, das ins Auge fällt..für jene Küstenbewohner von Südwest-England, deren Dörfer von algerischen Korsaren überfallen und die gekidnappt und in die Sklaverei verkauft wurden? (Ich würde es Carn Brae nennen-erster und letzter Hügel- der Lands End überblickt; das würde der Tourismusindustrie von Cornwall helfen. Man könnte billige Repliken Arabischer Münzen aus der Sklaverei-Zeit verkaufen - zusammen mit anderen geschmacklosen Nippes der Art, die den niedrigeren Schichten so gefallen. "Entkomme deiner Arabischen Sklaverei"-Spiele, die lose auf dem Monopoly-Prinzip beruhen, wären ein großer Hit. Man könnte den Kindern Sklavenfesseln zum spielen schenken , "Sklaven-Peitschen" könnten exotischen Geschmäcker interessieren. Reichere Touristen aus Übersee würde gern Modelle von arabischen Sklavenschiffen kaufen und internet-Spiele. die es einem ermöglichen, hereinkommende Korsaren zu versenken-usw. usw. )

3) Gibt es bei Lepanto ein Denkmal, das an die glorreiche Befreiung der von den Türken ausgebeuteten christlichen (und anderen) Galeerensklaven erinnert? Wo könnt ich einen Video-clip finden, in dem Herr Erdogan sich für das Galeeren-Sklaven-System entschuldigt? (Was für eine Schande, daß Papst Montini-so ein dummer Mann- jene Lepanto-Banner am Bruder Türke zurück gab: sie hätten in Lepanto in einem Lepanto-Befreiungs-Schrein ausgestellt werden können.)

4) Ich bin sehr sicher, daß die Inkas und Azteken Sklaven hatten. Gehörten Sklaven zu denen, die lebend gehäutet und denen-bei lebendigem Leib- die Herzen herausgeschnitten wurden? Welche Monumente erinnern an die bewunderswerte Abschaffung dieser entsetzlichen indigenen Kulturen durch das Katholische Spanien, die mit der Befreiung ihrer Sklaven endete? 

5) Welche großen internationalen Studien gibt es über Afrikanische Stammeshäuptlinge, die Mitglieder geringerer Stämme versklavten und sie an die Händler verkauften, die sie an europäische Sklavenhändler weiterreichten? Welches ist die Sklaven-Connection der Benin Erz-Kultur? Wann werden die Erze geschmolzen und die Bronze für ein großes Denkmal benutzt- errichtet für die britischen Seeleute, die ihr Leben verloren, als sie den Sklavenhandel bekämpften? 

6) Welches Stadium hat die Kampagne erreicht, Washington (und Washington) umzubennen? Gibt es irgendwelche Länder, die politisch so unkorrekt sind, daß sie Porträts des Sklavenhalters Washington auf ihren elenden Münzen haben? Könnten wir ihn posthum wegen Verrats anklagen und seine Überreste am Tyburn aufhängen? Warum haben wir kein jährliches Todesfest dieses berüchtigten Mannes- mit Lagerfeuern aus Kirschholz und mit Bildern von Washington in effigie darauf - ...Prozessionen...Straßenfeste...am Tag seines Todes?" 

Quelle: Fr. J. Hunwicke, liturgicalnotes

Montag, 23. November 2020

Gagliarducci: Finanzskandal, Verschwörung, Geldwäsche, Moneyval, ein (?) SÜndenbock...und die Kirche?

In seiner heutigen Kolumne in Monday in the Vatican analysiert und kommenteirt A. Gagliarducci den derzeitigen Stand der Dinge im vaticanischen Finanzs-Skandal und der causa Becciu und die möglichen -jetzt schon absehbaren-Folgen. Außerdem geht es auch um einen Pressekrieg in Italien. 
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"PAPST FRANZISKUS UND DIE VATICAN- VERSCHWÖRUNGEN"

Am Ende hat Kardinal Angeklo Becciu das italienische Magazin L´Espresso wegen einer Verleumdungskampagne gegen ihn  verklagt. Die Klage legt eine Setre von Details vor, die darflegen, daß es eine Veschwörung gegen den Kardinal gab. Das Wort "Verschwörung" wurde zuerst von Vittorio Feltri, dem Herausgeber der italienischen Zeitung Libero erwähnt. Feltri benutzt ausführliche Zitate aus den Klageschrift, um besser erklären zu können, was Kardinal Becciu  passiert ist.

Was war die Verschwörung? Feltri notiert die Theorie, daß während die Inspektoren von Moneyval ihren vor-Ort-Besuch im Vatican machten, wollte der Vatican einen bedeutednen Kopf auf dem Silbertablett servieren- um das ehrliche Interesse des Hl. Stuhls am Kampf gegen Geldwäsche zu betonen. 

Um die Geschichte zu verstehen, müssen wir sie zurück verfolgen. Am 24. September geht Kardinal Angelo Becciu zu einer regulären Audienz mit dem Papst. Nach 20 Minuten forderte der Papst ihn auf, von seinem Posten als Präfekt der Heiligsprechungskongregation zurückzutreten und auf seine Vorrechte als Kardinal zu verzichten., Die Nachricht von seinem Amtsverzicht wird vom Pressebüro des Hl.Stuhls veröffentlicht, bevor der Kardinal sie kommunzieren kann. In einer Pressekonferenz am nächsten Tag wird Kardinal Becciu erklären, daß der Papst ihm sagte, er könne ihm nicht mehr vertrauen, weil die Richter des Vaticans herausfanden, daß er angeblich zugunsten eines seiner Verwandten Gelder veruntreut habe. 

Noch in der gleichen Woche  veröffentichte L`Espresso einen investigativen Bericht über die angebliche Vetternwirtschaft Beccius gegenüber seiner Familie- indem er Gelder zweckentfremdete (oder bat darum ) an Unternehmen deren Besitzer oder Mizbesitzer seine Brüder waren. Während dieser Zeit war er noch Substsitut im Staatssekretariat. 

Von da an veröffentlichte L´Espresso fünf in die Tiefe gehende Artikel über Kardinal Beccius Aktivitäten. Der erste landete vor seiner Veröffentlichung auf dem Schreibtisch des Papstes. Maurizio Mollinari. Herausgeber der Repubblica (die Zeitung gehört zum selben Verlag wie L´Éspresso)sagte in einer Fernsehsendung daß im Büro am Tag von Beccius Rücktritt große Aufregung gehreescht habe. Weil sie im selben Gebäude und vom selben Verleger herausgebracht wird, wußten die Journalisten von Repubblica vom Espresso-Scoop. Aber sie wußten auch- fügte Molinari hinzu, daß einige bereits gedruckte Kopien, die bereit zhur Auslieferung an die GEschäfte waren, irrtümlicherweise ans Domus Sanctae Marthae geleifert wurden, in dem der Papst lebt. Laut Kardinal Becciu hielt der Papst eine Kopie des Magazins in den Händen, als er ihn aufforderte zurückzutreten.

Kardinal Beccius Anwalt geht noch weiter und analysierte die Quell-codes der website des L´Espresso. So entdeckten sie, daß das Magazin den Text über Beccius Rücktritt bereits 8 Stunden vor dem geplanten Treffen Beccius mit dem Papst verfaßt und gepostet hatte. Das kann man  nicht erfinden- Quellen-codes sind präzise. 

Wir sind aktuell aus der Zeit gefallen :-)

 

Kirchentechnisch gesehen sind wir aktuell aus der Zeit gefallen, sozusagen "zwischen den Jahren" gelandet und zwar mehr zwischen den Jahren als in der Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr. Am Sonntag hatten wir den Sonntag ,der das Kirchenjahr beschließt und der verschiedene Namen hat, Christkönigssonntag, Totensonntag, Ewigkeitssonntag,  oder einfach „letzter Sonntag nach Pfingsten“.

Auf jeden Fall ist es halt so, wie es ist, und das Kirchenjahr ist, seit Sonntag, zu Ende, und das nächste fängt erst am kommenden Sonntag mit dem 1. Advent an und deshalb sind wir nun  faktisch aus der Zeit gefallen.

Allerdings so durchgeknallt wie die Zeit aktuell ist, tut es richtig gut, sich vorzustellen dass diese Zeit und diese Welt nicht alles ist, sondern wir und das kann uns ja besonders in dieser Zeit neu bewusst werden, auf Gott hin leben und für die Ewigkeit bei Ihm, der nicht von dieser Welt ist, geschaffen sind. 

Tweet zum Tage

 Kardinal Robert Sarah: 

"Ich lade Sie ein, für unserer Brüder in Armenien zu beten. für die Gläubigen, die Priester, die Mönche und Nonnen. Ich habe diese Märtyrer des Glaubens  jeden Tag in meinem Gebet- die von der Welt  einfach vergessen werden. Hab Mitleid- Jesus."

Sonntag, 22. November 2020

Heilige Caecilia bitte für uns!

In Zeiten, in denen in den Kirchen nicht gesunden werden darf....das Sanctus aus der Caecilienmesse von Gounod 


                

Assisi: Altbekannte Slogans, kein Christus

Riccardo Cascioli kommentiert bei La Nuova Bussola Quotidiana die drei Tage von Assisi und den dort beschlossenen Pakt.
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"IM PAKT VON ASSISI IST KEIN PLATZ FÜR CHRISTUS" 

Die drei virtuellen, der "Wirtschaft von Franziskus" gewidmeten Tage von Assisi sind zuende gegangen- mit vielen Slogans und der Entscheidung, einen Prozess in Gang zu setzen, der neue Instrumente finden soll, um die wirtschaftlichen und sozialen Strukturen in der Welt zu überwinden. Eine ganz und gar horizontale Perspektive, auch in der abschließenden Video Botschaft von Papst Franziskus , die an die Vision einer integralen, menschlichen Entwicklung erinnert,- wie sie von Papst Paul VI sie in Populorum Progressio und vom Benedikt XVI in Caritas in Veritate definiert wurde. 

"EINFÜHRUNG DER NACHHALTIGEN ENTWICKLUNG"     von Maurizio Milano 

Zwischen der Einladung von einer glücklichen Zukunft mit einer "neuen" Wirtsvhaft zu träumen und den Lösungvorschlägen, die wir reichlich gehört haben, sind gestern die drei Tage der "Wirtschaft von Franziskus"  und die vom Papst gewollte -Begegnung von Assisi zuende gegangen, an der cirka 2000  junge Wirtschaftsfachleute- und Forscher aus 115 Ländern teilgenommen haben. Und es war Papst Franziskus, der diese Begegnung mit einer Videobotschaft beendete, in der er unterstrich, was man von dieser Begegnung erwartet hatte - die offensichtlich der Anfang eines Prozesses ist (vergessen Sie diesen Ausdruck nicht- einen Prozess anfangen- Wege verfolgen, Horizonte erweitern, Zugehörigkeit schaffen...) 

Die Zunkunft bauen, als ob sie ein weißes Blatt wäre, auf das man zeichnen soll. ist zweifllos der Leitfaden für die drei Tage gewesen, in denen man es für selbstverständlich hielt, daß man die egenwärtigen Welt abschaffen sollte, -tatsächlich steht sie bereits am Rand des Abgrunds -indem die aktuelle Pandemie wie Vorsehung erscheint, weil sie die nötigen Änderungen erleichtert, die bereits auf Grund des Klima-Alarms vorgesehen sind. 

Wir brauchen eine Veränderung, wir wollen eine Veränderung, wir suchen Veränderung" hat der Papst gesagt und seine Rede aus dem Jahr 2015 vor den Volks-Bewegungen zitiert. In Assisi wurden die Slogans wiederholt:Tod dem BIP, denken wir an das Glück, Kampf der Ungleicheit, Träumen ist ein Menschenrecht etc., und einige Vorschläge, die diejnigen wiederholen, die bereits beim Klima-Ökologismus, der Energiewende, grüner Wirtschaft usw. in Mode sind. "Null Kohlenstoffemission, keine Wohlstandskonzentration, keine Arbeitslosigkeit"- beschwört Muhammad Yunus, der "Bankier der Armen", Erfinder der Mikrokredite in Bangladesh. Und der unvermeidliche Jeffrey Sachs -mit einer Karriere als Ökonom bei den UN, heute Direktor des Earth-Institute an der Clumbia-Universität und Hauptberater des Hl. Stuhls - schlägt das Modell der nordeuropäischen Sozialdemokratien vor, die "glücklichen Gesellschaften"sind, weil sie die "geringste Ungleichheit haben" : hohe Steuern und viele Dienstleistungen für alle. 

Wenn wir auf das Treffen von Assisi schauen fallen zwei fundamentale Fragen ins Auge:

Erstens -  daß wir in der schlechtesten aller Welten leben. "Das aktuelle Weltsystem ist unter diversen Gesichtspunkten nicht nachhaltig" sagte Papst Franziskus in seiner Videobotschaft und bezog sich dabei immer auf sich selbst- diesmal auf die Enzyklika Laudato Si ´ - bzgl, unserer Schwester Erde, die so schwer mißhandelt und ausgebeutet wird- wie auch so viele arme Ausgeschlossene. Das gehört zusammen: man beutet die Erde aus und es gibt viele arme Ausgeschlossene. 

Die vielen Sprecher bei diesen drei Tagen lagen alle auf der selben Wellenlänge. Das Problem liegt in den Industrieländern, den Sklaven eines perversen Produktions-Verbrauchs-Zyklus, die die Natur brutal ausbeuten, ihre Ressourcen plündern und so größere Armnut schaffen. 

Die realen Daten erzählen uns allerdings eine ganz andere Geschichte: die Umweltindikatoren sind in den industrialisierten Ländern deutlich besser, wo die Verschmutzung abnimmt, die Waldfläche wächst, die biologische Vielfalt besser geschützt wird.  Aber im Allgemeinen haben sich die Lebensbedingungen auf der ganzen Welt deutlich verbessert, und selbst die ärmsten Länder sind - mit wenigen Ausnahmen - weniger arm als vor 50 bis 100 Jahren. Ein Beweis dafür ist, daß wir seit vielen Jahrzehnten keine schweren Hungersnöte mehr erlebt haben. Dies bedeutet nicht, daß alles perfekt läuft, weit davon entfernt: Wir können den Skandal vieler Bevölkerungsgruppen, die immer noch unterernährt sind und keine angemessenen Lebensbedingungen haben, nicht ignorieren, wenn es heute mehr als genug Ressourcen, Nahrung und sonstiges für alle Bewohner des Planeten gibt.

Fundstück

Bernd Meuser befaßt sich in "Dir Tagespost" mit der Frage des Umgangs der Kirche mit Apostaten.Hier geht´s zum Original: klicken

Unter dem Titel:

"TAGESPOSTING: DAS SPIEL DER APOSTATEN" 

beginnt der Artikel so: 

"Wer sich als Arbeitnehmer öffentlich illoyal zum Arbeitgeber zeigt, wer als VW-Manager mit einem BMW erscheint, muss mit deutlichen Konsequenzen rechnen. In der Kirche hingegen leugnen Funktionsträger Teile der Lehre, Leben offen in Sünde oder wenden sich gar gegen die Schöpfungsordnung. Was haben Sie zu befürchten, außer als mutige Kritiker gefeiert zu werden?"

Quelle: B.Meuser, Die Tagespost

Samstag, 21. November 2020

Fr. Hunwicke spricht....

heute beim liturgicalnotes darüber, wer Ratzingers Jesus von Nazareth gelesen hat und wer nicht, Hier geht´s zum Original:  klicken

"DER PAPST, DIE RABBIS UND DER ANGLIKANISCHE BISCHOF"

Die BBC (Beeb) -die gute alte, gealterte Hure hat jeden Morgen auf dem Home Service eine süße kleine Religions-Sendezeit - mit Namen...nein, nicht "ein Prophetisches Wort" , nicht über "Wahrheit und Macht" ...sondern (wie very English) "Gedanken zum Tage". Vor kurzem machte das einer dieser lustigen anglikanischen Bischöfe, die froh sind, wenn sie sich ausdrücklich freiwillig verpflichten können, den Zeitgeist nicht anzugreifen.

Wie viele solche Leute, zelebrierte dieser Bischof den Tod einer bedeutenden Persönlichkeit mit einer  "Knuff- Wink-Ich habe ihn gekannt -Aktion " Er tat das, indem er auf den verstorbenen großen Rabbi Lord Sacks herabstieß..."der zu mir sagte: "James, weißt du, was die drei außergewöhnlichsten Worte Jesu sind?"

Die Antwort ist: "Ich aber sage ..." (Mt. 5:21,27,31,33,38,44) Warum ich diesen Wortwechsel interessant finde, ist daß genau diese Wahrnehmung ziemlich ausführlich in Joseph Ratzingers "Jesus von Nazareth" diskutiert wird, wo der Autor mit Rabbi Neusner über die Bergpredigt debattiert.. 

Natürlich gibt es solche Komplikationen wie einen möglichen Zufall. Aber ich bin ziemlich sicher, daß Sacks den Ratzingerr gelesen hat...und der Bischof nicht.

Und weiter...denke ich, daß Lord Sacks, der nicht dumm war, wußte, daß der Bischof Ratzinger nicht gelesen haben würde!! 

Ho- was denken Sie- hoho- ich denke das auch. " 

 Quelle: liturgicalnotes, Fr-J.Hunwicke

Der McCarrick-Bericht: 4 Schurken und ein Held ????

So lautet die knappe Zusammenfassung des McCarrick-Berichts von P. Stravinskas im Catholicworldreports. 
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"DER McCARRICK-BERICHT: 4 SCHURKEN, EIN  HEILIGER UND VIELE UNBEWANTWORTETE FRAGEN"

Auf gewisse Weise ist der Bericht hilfreich, aber sündigt auf andere Art durch Auslassung. Seine allgemeine Richtung und sein Hauptziel aber sind klar und das ist, Papst Franziskus für vollkommen untadelig zu erklären. 

Vor einigen Monaten wiesen unbestätigte Gerüchte darauf hin, daß der lange erwartete McCarrick-Bericht 600 Seiten stark sein würde. Wie sich jetzt herausstellt, umfaßt der englische Text 449 Seiten. Eine sehr nachdenklicher Person im Vatican hat die Medien mit einer 14-seitigen Zusammenfassung versorgt. Ich möchte noch gütiger sein und unseren Lesern ein Zusammenfassung in zwei Sätzen präsentieren. Es gibt 4 Schurken und einen Heiligen. Die Schurken sind Karol,Wojtyla, Stanislaw Dziwicz, Jodeph Ratzinger und Carlo Maria Viganò, der Heilige ist Jorge Mario Bergoglio. 

Das Dokument liest sich trotz seiner legalistischen Struktur wie ein Roman, tatsächlich wäre ich überrascht, wenn nicht schon jemand einen Film plante. Die Gesamtlänge und die 1410 Fußnoten würden einen schließen lassen, daß er umfassend und völlig transparent ist. Näheres Hinschauen spricht gegen eine solche Interpretation. Schauen wir etwas näher hin . 

Jedem fair Denkenden  ist klar, daß Theodore McCarrick - ob schuldig oder unschuldig- von Papst Franziskus als persönliche "Trophäe" benutzt wurde, mit der er vor den Bischöfen, die am Vatican-Gipfeltreffen 2018 über sexuellen Mißrauch teilgenommen haben, herumwedelte. "Die Laisierung McCarricks ist ein Beweis, daß ich (Franziskus) dieses Thema ernst nehme." Aber ist es das, was der McCarrick-Report enhüllt?

Die Zeugnisse- von mindestens einer der Mütter und eines der Priesters sind seltsam und nach keinem Standard glaubwürdig. Hat man ihnen deshalb so viel Platz im Bericht eingeräumt? Um (subtil) anzudeuten, daß die meisten möglichen Zeugen für McCarricks Mißbrauch nicht die überzeugendsten sind und deshalb die Autoritäten wegen ihres Nichthandelns zu diskreditieren? Ich würde einem solchen Gedanken nicht widersprechen. Nachdem das alles gesagt ist- mit Spielraum für die Zeugnisse, -warum sind wir nicht mt der Zeugenaussage McCarricks vor demTribunal der Erzdiözese New York vertraut gemacht worden? 

Die angenommene Grundlage für die Versetzung McCarricks in den Laienstand war der Mißbrauch Minderjähriger (und Angebote während des Bußsakramentes). Warum sind diese Aussagen nicht enthalten, wo doch die beiden Beschuldigungen so öffentlich vorgebracht wurden? Weil diese Geschichten de facto nicht sehr glaubwürdig sind (worauf  viele Psychologen und Strafvollzugsmitarbeiter hingewisesn haben) McCarricks modus operandi war nicht auf Kinder gerichtet, sein Interesse galt jungen Männern. Die Beschuldigung wegen der "Angebote"ist angesichts dessen bizarr: wenn McCarrick einen so leichten Zugang zu  potentiellen Opfern gehabt hätte, warum mußte er dann das Bußsakrament prostituieren? Einer der Priester, der Mißbrauch angibt, sagt, daß er Zeuge war, wie McCarrick und ein Priester miteinander sexuell aktiv waren und dann zur Beichte - der eine jeweils beim anderen- gingen (und so eine automatische Exkommunikation auslösten) wobei McCarrick gegenüber dem angenommenen Zuschauer scherzte, daß er eines Tages vielleicht einem Bischof die Beichte abnehmen müsse! Über alle Maßen bizarr.

Freitag, 20. November 2020

Musik

 

               

Tosatti: Msgr. ICS fragt sich, warum die Repubblica Scalfari immer noch schreiben läßt- aus Respekt oder aus Tücke?

M. Tosatti veröffentlicht bei Sitlum Curiae einen Kommentsr von Msgr. ICS zum neuesten Versuch Eugenio Scalfari in eiem Artikel in La Repubblica Papst Franziskus gegen imaginäre Feinde zu verteidigen.Hier geht´s zum Original:  klicken

"MSGR ICS: SCALFARI WILL DEN PAPST VERTEIDIGEN, VERGISST ABER WOVOR" 

Am dritten Tag hintereinander hat Msgr. ICS die Repubblica gekauft und gelesen. Aber dieses mal gab es ein warum...und welches warum, sagt er uns selber. Gute Lektüre. 

§§§

"Repubblica: "Warum den Papst verteidigen" von Eugenio Scalfari. Aber warum sagt er nicht: 

Lieber Tosatti, ich habe mich geopfert, Ich habe die Repubblica gekauft und ich habe sie gelesen. Aber ich habe keine Erklärung von Scalfari dafür gefunden, warum er Papst Franziskus verteidigt:

Meiner Meinung nach hat Scalfari angefangen zu schreiben und dann vergessen, was er sagen wollte, Er beginnt damit, das internationale Prestige Bergoglios zu loben und gibt sofort zu verstehen, daß es Bergoglio ist, der den Ruf der Jesuiten aufwertet. Aber er erklärt nicht. warum er ihn verteidigt, außer weil er sein Freund ist. 

Außerdem schenkt er uns eine realistischere Hypothese: man muß Bergoglio verteidigen, weil er religiösen Synchretismus macht, weil er einen einzigen und vor allem nicht christlichen Gott propagiert. (Pachamama?)

Aber das sagt er seit Jahren. Dann verliert Scalfari sich ein bißchen und erklärt, daß wir ihn auch unterstützen müssen, weil der arme Papst Franziskus wegen Covid-19 nicht dahin reisen kann, wohin er möchte ("er ist gezwungen im päpsltichen Apartamento zu bleiben").

Ich habe mich gefragt, warum sie ihn noch schreiben lassen, den armen Eugenio. Aus Respekt oder aus Tücke? 

Das bewunderswerte Alter des Gründers der Repubblica sollte Respekt verdienen, auch von der Repubblica, oder nicht? 

Einen Artikel zu veröffentlichen, ohne Anfang und Ende- der von einer Person mit Problemen wg. ihres senilen Alters geschrieben worden zu sein scheint, scheint mir eine implizite Trennung zu bedeuten-  zwischen der neuen Repubblica und ihrem alten, mißhandelten Gründer, der Papst Franziskus verteidigen will, aber vergessen hat warum. Dramatisch.

Als ich den Titel las, habe ich etwas ganz anderes erwartet- etwa "wir mssen Papst Franziskus vor mehreren Feinden verteidigen, nicht nur vor den üblichen vier unterbewerteten alten Traditionalisten (mit  Zahnersatz) sondern auch ganz anderen. 

Wir haben sehr wohl verstanden, daß Xi Jinping ihn nicht schätzt und ihn benutzt. Wir wissen, daß Biden an einer Politik des Wirtschaftswachstums arbeitet, die jene Wirtschaft von Franziskus verleugnet. Merkel und Macron ignorieren ihn und beziehen ihn nicht in ihre Überlegungen ein.

Die jüdische Welt liebt ihn nicht, die islamische auch nicht, trotz seiner Versuche, sich bei ihnen einzuschmeicheln, 

Nicht einmal die Jesuiten schätzen ihn. Wahrscheinlich sind die einzigen, die ihn unterstützen, die Fratelli Freimaurer. Aber die von der "Wegwerf-Gesellschaft"...

Quelle: Stilum Curiae, M. Tosatti, Msgr. ICS


 

Fundstück

In der Rubrik "5 vor 12" kommentiert Stefan Meetschen in "Die Tagespost" die derzeitige Lage der universalen Kirche-die an einen Auflösungsprozess denken lassen.
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unter dem Titel:

"DREI KATHOLISCHE NÄCHTE"

beginnt der Artikel so- ZITAT

Man kann in diesen Monaten den Eindruck haben, dass sich die Kirche an allen Ecken und Enden in einem Auflösungsprozess befindet. Wie soll das weitergehen?

Es sind starke Worte, die Tomasz Terlikowski, einer der bekanntesten konservativen Kirchen-Journalisten Polens zur aktuellen Lage der Kirche findet: Von einer „finsteren Nacht“ schreibt der 46-Jährige, und seine Äußerungen zielen nicht nur auf die durch Missbrauchsskandale durchgeschüttelte Kirche seines Landes, sondern auf die Kirche weltweit. Weitere Kirchen-Skandale sieht er am globalen Horizont aufziehen, „auch an Orten, die bisher als ruhig galten wie Afrika oder Asien“, so zitiert ihn die FAZ " (...)

Quelle: S.Meetschen, Die Tagespost

Donnerstag, 19. November 2020

McCarrick und (fast) kein Ende....

Marco Tosatti veröffentlicht bei Stilum Curiae einen Kommentar von Luca Del Pozzo zum McCarrick-Bericht und seinen Hintergründen- Hier geht´s zum Original: klicken

"WAS McCARRICK MIT DEM PÄPSTLICHEN PLACET ZU HOMOSEXUELLEN BEZIEHUNGEN VERBINDET" 

Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae, Luca del Pozzo hat uns diese Überlegung zu zwei kürzlichen Ereignissen im Leben der Kirche geschickt. Wir danlen ihm für diesens ehr interessanten Beitrag, der eine Hilfe beim Lesen und Interpretieren der sicher nicht erhebenden Realität ist, in der wir uns befinden. Gemießn Sie die Lektüre. .

§§§

Der McCarrick-Bericht und die gleichgeschlechtlichen Ehen: das wahre Thema ist die Lehre zur Homosexualität.  

Auf den ersten Blick scheint es nichts Gemeinsames zwischen dem  sog. McCarrick-Bericht, dem umfangreichen Dossier, das die Taten und Missetaten des Seirentäters, der auch der ehemalige Kardinal Etrzbischof von Washington, Theodore McCarrick und der päpstlichen Unterstützung für gleichgeschlechtliche Beziehungen von vor einigen Wochen zu geben. 

Aber bei näherem Hinsehen scheinen diese beiden Dinge miteinander verbunden zu sein, weil sie das Problem betreffen, das vor allem in den vergangenen beiden Jahren eine Dimension angenommen haben, die keineswegs unwichtig ist. Offensichtlich sprechen wir über Homosexualität oder besser gesagt den Standpunkt der Kirche zu ihr. 

Was mit nicht zu leugnender Offensichtlichkeit erscheint- sogar in Gegenwart eines anderen (zumindest bis jetzt) Zugangs dazu, ob Homosexualität innerhalb und außerhalb der Kirche existiert, ist, daß es eine zunehmende Entkoppelung von Lehre und Praxis gibt. Wo Erstere formal bestätigt wird- um die Wahrheit zu sagen, manchmal mehr aus offizieller Pflicht als aus Überzeugung (das ist zumindest der Eindruck, der entsteht) wird Letztere seit einiger Zeit - auch auf Grund eines ungerechtfertigten und irreführenden Bedürfnisses nach Wiedergutmachung - durch eine derart bedingungslose (wörtlich: ohne Bedingungen) Akzeptanz homosexueller Menschen gekennzeichnet, die es in der öffentlichen Meinung  erzeugt hat, ganz zu schweigen von der Überzeugung in großen Teilen der Kirche, daß die Kirche Homosexualität jetzt ebenso wie Heterosexualität als einen absolut normalen Zustand betrachtet.

Und das ist genau der Aspekt des McCarrick-Berichts, der für die Ziele unserer gegenwärtigen Diskussion am beunruhigendsten ist, ist die Tatsache, daß - wie Riccardo Cascioli klar betotn hat.- daß die Alarmglocken    bzgl. des damaligen Prälaten und allem, was seiner Rückversetzzung in den Laienstand folgte, erst 2017 läuteten, als die ersten Beschuldigungen über seinen Mißbrauch eines Minderjährigen aufkamen,. Als ob das Problem nur der Aspekt der Päsophilei doer Ephebophilie in seiunem Verhalten warmund nicht auch die sein homosexuelles Verhalten, das er -im fraglichen Fall ä- seit Jahrzehnten praktizierte, (Wir würden auch hinzufügen, daß das primäre Problem das homosexuelle Verhalten ist, das wir in seinem kausalem Zusammenhang  in 8 von 10 Fällen bei klerikaler Pädophilie  finden. Aus einem anderenr Blickwinkel betrachtet, stellt es auch den besten Beweis dafür dar. daß die Krise der Berufungen nicht durch Abschaffung des Zölibats gelöstr wird, weil ein Homosexueller nicht wissen würde, was er tun solle, wenn er eine Frau heiraten dürfte.)

Mit anderen Worten, solange sich McCarrick selbst auf Sodomie beschränkte, war diese PRaxis sicher moralisch fragwürdig, aber "transeat" (lassen wir es ihm durchgehen) ; aber als McCArrick seine Aufmerksamkeit Minderjährigen zuwandte- dann nein- dann "basta". Ich ahne die Einwände: aber von Anbeginn der Zeit blüte Homosexualität unter den Männern Gottes, auch haben wir nicht erst jetzt entdeckt, daß die Kirche immer ein Auge- oder vielleicht beide Augen zugedrückt hat- gegenüber -sollen wir es "Schwäche" bei sexuellen Dingen des Klerus nennen. Aber in Wirklichkeit sind die Dinge nicht so. Vittorio Messori hat das in einem Interview erklärt, das mit ihm zu führen, ich vor einiger Zeit das Vergnügen hatte. Als ich ihn fragte, ob er glaube, daß es den Versuch gäbe. der Homosexualtiät in der Kirche freie Bahn zu geben- hat er Folgendes geantwortet: 

"Homosexualität ist immer von der Kirche, Schiffen, der Armee, Feuerwehr und vom Baugewerbe angezogen worden- und sogar heute ist das für einen großen Prozentsatz von Männern immer noch der Fall. DaS wußte jeder katholische Bischof und war wachsam,.bereit Anwärter aus dem Seminar zu entlassen, der sich als "schwul" herausstellte.- vielleicht sogar nachdem er die ersten Prüfungen bestanden hatte, wenn siche war, daß er diese Tendenzen hatte,. Dann  kam das Konzil und mit ihm drang das auoritäre und groteske Virus des "politische Korrekten"  in die Kirche ein. So also keine Diskriminieruzng mehr, offen Türen für jeden, Abweisung für jeden desssen Betragen "faschistisch" genannt wurde, Außerdem schämte sich in Ländern wie Deutschland oder England und auch den USA die Katholische Hierarchie dafür , sich nicht der Protestantischen Mehrheit angepaßt zu haben, bei der Schweule aks privilegiert akzeptiert wurden und werden und sogar Bischof werden können- vielleicht sogr mit dem Mann verheiratet, den sie lieben, Ohne in extremis zu gehen (jedenfalls bis jetzt) hat sich die Anwesenheit von Homosexuellen im Kagtholischen Klerus weit verbreitet.

Zu dem Punkt zu gelanbgen, an dem man dem die "offizielle Freigabe" , nach der verlanbgt wird, geben kann, erscheint schwierig, weil sowohl das Alte als auch das Neue Testanent an ihrer unbestreitbaren und strengen Verdammung beteiligt sind,  Allerdings wurde ein Trick angewendet, den viele  naive Katholiken nicht bemerkt haben, De facto wurde eine ganze Synode  organisiert, der es gelang niemals- ich wiederhole niemals die Worte  Homosexuelle oder Homosexualität  auszusprechen: Diese Synode beschränkte sich strikt darauf, die Pädophilie anzusprechen- den sexuellen Angriff auf Kinder. Aber das sigt eine sehr seltene Perversion- genau so wie es sehr selten ist. daß junge Kinder allein in der Sakristei oder der Kapelle sind. Laut der traurigen Statistik waren  und sind mehr als 80% der Verletzten oder zumindest Belästigten keine jungen Kinder sondern eher heranwachsende Jugendliche, junge Männer . Kurz gesagt, nicht Pädophilie sondern "normale " homosexuelle Päderastie. Aber das durfte nicht gesagt werden, um nicht die Verurteilung so vieler und mächtiger homosexueller Gentlemen auszulösen." 

Ich woillte Messoris vollständige Antwort bringen, weil sie zielgenau zutrifft. Das Ziele ist a) daß es nicht wahr ist, daß die Kirche in der Vergangenheit Fälle von Homosexualität zwischen Priestern oder Anwärtern auf das Priestertum ignoriert hat, b) die Veränderun g nach dem Konzil kam, als wegen einer flasch verstandnene "Öffnung" der Kirche zur Welt  (eine Öffnung, das muß gesagt werden, die man nicht dem Konzil als solchem zhuschrieben kann, was immer die Kritiker sagen- sondern der "progressiven" Lesart des Konzils- zumindest der "Schule von Bologna" in Italien -die sich selbst historische etabliert hat) sogar die Ausbildun g des Klerus sowie die Gesamtheit der Katholischen Sexualmoral ließ es zu, von den Sirenen der Moderne eingelullt zu wereden, Die Konserquenzen sind für jeden sichtbar. 

Wir haben gesagt, daß es zusätzlich zum McCarrick-Bericht die jetzt berühmte päsptliche Unterstützung für, gleichgeschlechtliche zivile Partnerschaften gibt, was wichtig ist, um zu verstehen wie die Kirche Homosexuelle heute sieht, (Dieses Statement - das muß sofort gesagt werden, um Verwirrung zu vermeiden, war in einem Intervie enthalten, das Franziskus 2019  der mexikanischen Vatican-Journalistin Valentina Alazraki gegebn wurde, dann aus der Radiofassung bei Televisa  herausgeschnitten wuirde und dann schließlich auf bis heute geheimnisvolle Weise im Dokumentarfilm "Francesco" wieder aufzutauchen, der beim Rom Film-Festivel präsentiert wurde.) 

Nach dem anfänglichen Aufschrei in den Medien und der Lawine an REkonstruktionen und Analysen in den Tagen die dem "Scoop" unmittelbar folgten,und die sich oft völlig widersprachen, ist es jetzt, nachdem der Staub sich gesetzt hat, möglich zumindest  zu einem Punkt Klarheit zu erlangen ( mit dem gebotenen Respekt für einen Brief , den das Staatssekretariat an alle Nuntiaturen der Welt geschickt hat,, der viele Fragen unbeantwortet ließ und einer Geschcihte, die von Anfang an undurchsichtige Umrisse hatte- gar bnicht zu sprechen von der Tatsache, daß diese Note volle zwei Wochen nach dem Start der Dokumentation vetrschickt wurde- ohne Unterschrift und ohne von den Vatican-Medien verbreitet zu werden- also mit nur geringem oder gar keinem Abdeckungsbereich, 

Bereits Stunden direkt nach dem vom Paäsptlichen Statement ausgelösten Tsunami "Was wir amchen müssen, ist ein Gesetz über zivile PArtnerscahften. Sie [die Homoseuxellen] haben das Recht auf juristischen Schutz , Ich habe das verteidigt...."haben sich die meisten Kommentatoren bemüht, jedermann - im offensichtlichen Versuch seine Wirkung zu dämpfen- zu überzeguen, daß das nicht bemerkenswert sei. daß die Lehre nicht geändert wurde, das Lehramt das slebe bliebe wie immer. ( Bis dahin zu sagen, daß "der Papst das nie gesagt habe" .

Kurz gesagt, diese Verteidiger behauptetenm daß die Familie eine Sache ist- die Verbiudnung zwischen einem Mann und einer Frau- und alles, was nicht Familie genannt werden kann, etwas anderes ist. Also- das wollen sie sagen. nichts Neues unter der Sonne.hier- außer einer weiteren Beteuerung. daß jetzt der Akzent -sozusgane- mehr auf das Hören auf die konkrten Bedürfnisse der Homsexuellen gelegt wird,  die willkommen zu heißen und mit ihnen zu dialogisieren. Aber in diesen Begriffen zu denken, bedeutet, den Wald vor lauter Bäumen nicht zu sehen,

Das Grundmißverständnis (höchstwahrscheinlich  geschickt ermutigt, um Menschen abzulenken) bestand darin zu denken, daß das Problem tatsächlich nur die Doktrin über die Ehe war, ohne die andere Seite der Medaille, die Doktrin über Homosexualität, zu berücksichtigen. Nicht zufällig stellte Vito Mancuso, ein Theologe, dem niemals eine Rigidität in der Lehre vorgeworfen werden könnte, setzt  das, was der Papst sagte, in Bezug auf Paragraph 2357 des Katechismus, um zu betonen, wie „ ich im Lichte dieses Textes denke, daß die explosive Neuheit von Franziskus´ 'Worten, die besagen, daß homosexuelle Personen "das Recht auf eine Familie haben“, klar ist.

Eine Sache ist sicher: wenn die Lehre sich tatsäschlicht nicht geändert hat, nur die Sensibilität der Hirten, gibt es nur einen Weg diese beiden Dinge zusammen zu halten: indem man homosexuelle Partnerschaften als rein "platonisch" betrachtet- d.h. ohne jeglich sexuelle Beziehung., Wenn das nicht passiert, und wir haben den Eindruck, daß es das bei der großen Mehrheit der Fälle nicht tut- ist es schwer zu glauben, daß das Lehramt zur Homosexualität sich nicht geändert hat, wenn die Kirche bereit ist, zu akzeptieren, daß zwei homosexuelle Personen ihre PArtnerschaft physisch leben können, was sie objektiv in den Zustand der Todsünde versetzt, Oder haben wir irgendetwas verpaßt?  Falls de facto homosexuelle "Handlungen" nicht länger als das angesehen werden, als was der Katechismus sie wie die Dinge stehen zur Zeit betrachtet, Daher also die Frage - die selbe Frage, die sich durch die McCarrick-Affäre stellt_ betrachtet die Kirche homosexuelle HAndlungen noch als "in sich falsch? Ja oder nein? 

Wenn ja. und wenn alle sagen, daß die Doktrin sich nicht geändert hat, sollte vielleicht jemand A. Ribera darauf hingewisen haben (und wir bezweifeln, daß das passiert ist), der im Film Francesco auftritt und Sprecher der "Christlichen LGBT.Vereinigung Cammini di speranza ist, die u.a. am vergangenen 18. Juni ein Diskussions-Treffen veranstaltete -für das Buch "Kirche und Homosexualität, eine Untersuchung im Lichte des Lehramtes von Papst Franziskus" von einem wohlbekannten Journalisten, der für die ZEitung der Bischöfe schreibt, daß Leihmutterschaft unter jedem Aspekt eine unmoralische Praxis ist und daß wenn er und sein Partner "ihren" Kindern wirklich katholische erziehen wollten, das sehr schwer werden würde, weil sie objektiv im Zustand der Todsünde leben- wenn ihre Verbindung auch eine körperliche ist (nur für die Akten: wie erinnern an den zuvor erwähnten Rubera, der zusammen mit Herrn Dario Di Gregorio -durch Leihmutterschaft.- drei Kinder hat und über deren Mutter Herr De Gregorio während eines Fernsehinterviews die suggestive These aufsttellte,die nicht weiter kommentiert werden muß- "es gibt keine Mutter, die ist ein anthropologisches Konzept, es gibt sei nicht.")

Wenn dagegen die Antwort Nein lautet, ist es notwendig, von Taten zu Worten überzugehen und dies offen und formal zu sagen, wobei klar zu verkünden ist, daß homosexuelle Handlungen für die Kirche nicht länger sündig sind. Was viele der Gläubigen beunruhigt und verbittert, ist sicherlich die Verwirrung, die Kirche mit ihren Füßen in zwei Steigbügeln zu sehen, dank der extravaganten theologischen und pastoralen Akrobatik der Lehre „Ja, aber“, die nichts mit dem evangelischen Gebot zu tun hat: „Lass ihr Ja ein Ja sein und ihr Nein ein Nein. Alles andere stammt vom Bösen. “(Und um ehrlich zu sein, es gibt nicht nur zwei Steigbügel, da man aus einer Entfernung von einer Meile sehen kann, auf welche Seite die Nadel zwischen Lehre und "Hirten sein “kippen soll.). Zusammen mit dem erschwerenden Umstand, daß sie nicht einmal berücksichtigen, daß die Kirche auf diese Weise, um ein wenig billiger Barmherzigkeit willen, ihnen nicht nur nichts Gutes tut, sondern selbst homosexuelle Personen in  Risikosituationen  bringt, indem sie sie täuscht, daß wenn jemand seine Homosexualität physisch ausübt, dies schließlich nur ein vernachlässigbares Detail ist, auch wenn es nicht gerade legal ist.

Die Situation wird unter anderem durch die Tatsache verschärft, daß in der katholischen Sphäre die These anscheinend an Boden gewinnt, daß Homosexualität ein angeborener Zustand ist, ein biologisches Datum, das in die Gene eines Menschen eingeschrieben ist, obwohl dies keineswegs bewiesen ist und im wissenschaftlichen Bereich und nicht nur dort stark umstritten ist. Das ist für viele gleichbedeutend mit einer Art „frei für alle“, was bedeutet, daß Homosexualität, da sie etwas Natürliches und damit Irreversibles ist, nichts anderes tun muss, als sich dessen bewusst zu sein und so zu leben, daß man so glücklich wie möglich ist. Wer das nun auf diese Weise begründet, scheint das nicht triviale Detail zu übersehen, das sogar zugibt aber nicht für erwiesen ansieht, daß Homosexuelle auf diese Weise geboren wurden. Das macht diese Menschen nicht weniger frei und daher weniger verantwortlich für ihre Handlungen. Anders gesagt: man kann immer noch so oder so sündigen, ob heterosexuell oder homosexuell, unabhängig davon, wie man geboren wird. Wie? Einfach indem man seine Sexualität auf eine Weise auslebt, die nicht keusch ist oder vielmehr auf eine Weise, die nicht dem Willen Gottes entspricht. Die Tatsache, daß dies in der Praxis bedeutet, daß eine homosexuelle Person, die auf christliche Weise leben möchte, auf jede Art von Beziehung verzichten muss, da homosexuelle Beziehungen nicht lebensnah und fruchtbar sein können, was eine sekundäre Tatsache ist, die man mögen kann oder nicht, die mehr oder weniger belastend sein mag, die aber sicherlich nichts an der Realität ändert.

Zu oft vergessen wir, daß das Gut für jemanden zu wollen,  nicht unbedingt bedeutet, ihm Gutes zu tun. Nicht zufällig sagte der Heilige Alphonsus Maria de'Liguori, daß Barmherzigkeit mehr Seelen in die Hölle schickt als göttliche Gerechtigkeit. Dieser ärgerlich „realistische“ Ansatz, dieser Wunsch, sich fast vor dem „wirklichen Leben“, dem wahren Leben, der konkreten Existenz von Personen [im Namen der „Seelsorge“] zu verbeugen, erscheint nicht nur dramatisch kurzsichtig, sondern sogar die meiste Zeit durch ein Gefühl verdorben, das letztendlich mehr auf den Skandal des Kreuzes als auf einen echten evangelischen Blick zurückzuführen ist. Und nicht nur das, sondern so paradox es auch scheinen mag (was aber überhaupt nicht paradox ist), es ist nicht schwer, hinter jedem Ansatz, der so wohlwollend und so aufmerksam für das „Wahre“ ist, die Grundlage für pilatusähnliche Selbstsucht zu erkennen, die Realität “von Personen, die ihre Freiheit so respektieren - so respektvoll, daß sie das Böse tun können, indem sie sich weigern, das wahre Gute, das Christus ist, anzubieten und anzukündigen. Als ob "Realität“ - wahrscheinlich auch aufgrund einer ungefähren Theologie der Menschwerdung - an sich etwas Heiliges und Unverletzliches hätte. Es ist wie bei einer Mutter, die ihr Kind gefährlich am Rand eines Abgrunds laufen sieht und anstatt alles zu tun, um zu verhindern, daß ihr Kind fällt, sich darauf beschränkt zu sagen: "Willst du am Rand der Schlucht gehen? Sei ruhig, fühle dich frei, es ist dein Leben. " Oder wie ein Arzt, der sich darauf beschränkte, die Wunden zu heilen, ohne sich auch (und in erster Linie) um das Wichtigste zu kümmern, daß sich die kranke Person nicht mehr selbst verletzt. Oder glauben wir nicht mehr, daß Gott die Kraft hat, das menschliche Herz zu verändern? Aber es heißt: "Die Zeiten ändern sich und die Gesellschaft mit ihnen, und die Kirche sollte mit der Zeit Schritt halten." Wahr. Wir sind uns jedoch nicht sicher, ob "im Einklang mit der Zeit sein“ notwendigerweise zu einer einfachen "Anerkennung“ führen sollte, bei der jedes Urteil über Geschichte und Realität ausgesetzt wird, als ob Veränderung an sich eine positive Sache ist (und wenn man bedenkt, wie sich die Dinge in der letzten Hälfte des Jahrhunderts entwickelt haben) würde ich sagen, daß es viele Beweise gibt, die einen daran zweifeln lassen. So wie wir nicht sicher sind, ob ein einfaches "Willkommen“ von wem auch immer es kommen mag, einfach jemanden mit einer "Umarmung voller Barmherzigkeit“ ohne einen kontextuellen Aufruf zur Bekehrung (natürlich von Herzen) zu begegnen, gleichbedeutend mit wahrer Nächstenliebe ist. Es ist ein kurzer Schritt, um aus dem "Seht und kostet“ des Christentums mit einem Hauch von Historismus faszinierender und das Evangelium zu einer Sache zu machen, die xich am Menschen misst.

Das bringt uns direkt zu der entscheidenden Frage: ob die Kirche immer noch glaubt, daß ihr oberstes Gesetz die Errettung der Seelen ist, oder etwas anderes. "Der gute Gott“, wie Bernanos sagte, "hat nicht geschrieben, daß wir der Honig der Erde sind, mein Junge, sondern das Salz. Salz brennt, wenn es die Haut berührt. Aber es verhindert auch, daß es verfault. “ Die Wahl, die die Kirche heute wie gestern hat, liegt zwischen Aaron und Moses, zwischen dem der Welt ein wenig Honig geben und ihr zu sagen, was die Welt hören will, selbst wenn man , was Gott nicht gefällt; oder wieder Salz werden, Salz, das die Haut verbrennt und der Welt sagt, was Gott gefällt, auch wenn das, was es sagt, der Welt nicht gefällt.oder ob man wieder Salz wird, Salz, das auf der Haut brennt, und der Welt sagt, was Gott gefällt, sogar wenn es der Welt nicht gefällt. "

Luca Del Pozzo

Quelle" Stilum Curiae, M.Tosatti, L.Del Pozzo


 

George Weigel: Ein narzisstischer, pathologischer Lügner wird entlarvt

Der Biograph der Hl. Johannes Paul II, George Weigel kommentiert den McCarrick-Bericht, analysiert die Persönlichkeit des wie er ihn nennt " narzisstischen pathhologischen Lügners" und entlarvt die durchsichtigen Versuche von interessierter Seite Karol Wojtyla zum Sündernbock für die Missetaten den Ec-Kardinals zu machen. 

"HARTE LEHREN AUS DEM McCARRICK-BERICHT"

Von dem Tag an, als angekündigt wurde, daß der Vatican die Karriere des früheren Kardinal-Erzbischofs von Washington, Theodore McCarrick (der dann gezwungen wurde auf sein Kardinalsamt zu verzichten und in der Folge wg. sexuellen und -Machtmißbrauchs laisiert wurde) zu untersuchen, erschien es unwahrscheinlich, daß der McCarrick-Bericht allen gefallen würde. Dieses Gefühl verfestigte sich in den folgenden zwei Jahren und ich kam auch zu der Überzeugung, daß -was der Bericht auch immer an Details berichten würde. nichts die Grundumrisse dieser geschmacklosen Geschichte ändert: Theodore McCarrick ist ein narzisstischer, pathologischer Lügner; pathologische Lügner täuschen Leute; Theodore McCarrick hat viele Leute getäuscht. 

Der McCarrick-Report hat- wie sich zeigt- nicht jedem gefallen, sogar als die Weltpresse ihn seltsam in einen Angriff auf Johannes Paul II verdrehte. Aber dadurch wurde sicher unterstrichen, daß McCarrick ein einzigartig vollendeter Betrüger ist. 

Unter denen, die er getäuscht hat, waren viele sehr intelligente Menschen, mehr als nur einige heilige Menschen und viele aus der Welt der progressiven US-Katholiken, für die er sowohl ein Held als auch Fund-Raiser war- ganz so, wie der auf ähnliche Weise in Ungnade gefallene Marcial Maciel jahrzehntelang viele der Tradition zugeneigte Katholiken getäuscht hatte. Es gibt keinen sicheren Hafen im Spektrum der Katholischen Meinungen, in dem die eigenen Wahrnehmungen und Urteile gegen Betrüger gewappnet sind. Weil ihre Boshaftigkeit eine Manifestation der Arbeit des Großen Betrügers ist, den der Hl. Johannes als den "Betrüger der ganzen Welt"beschreibt. (Offenbarung 12:9) Es wäre gut, diese allgemeine Verletzbarkeit durch Betrug in Zukunft im Gedächtnis zu behalten und wie manche- leider- versuchen, den McCarrick-Bericht als Munition bei den divesen internen Katholischen Kämpfe zu benutzen. Die schändliche Geschichtre von Theodore McCarrick illustriert jedoch mehr als nur die dämonische Kraft des Betruges. McCarricks Täuschungen funktionierten innerhalb einer kulturellen Matrix, die es ihm ermöglichte, den Konsequenzen seiner jahrzehntelangen Verwüstung zu entgehen.