Dienstag, 14. April 2020

die Lesung von heute und der Hildesheimer Bischof

jemand hat mir eine Interview des Deutschlandfunkes mit dem Bischof von Hildesheim geschickt, wo der Bischof rumredet und behauptet das die Sache mit der Eucharistie total überbewertet wird und angesprochen auf seinen Schulfreund, der als LKW Fahrer nicht versteht was der Zölibat soll, erklärt der Bischof, der LKW Fahrer solle Geduld haben.
Ich muss ehrlich sagen solcherlei Aussagen erinnern mich an meinen Lieblingswitz der so geht:
Sitzt ein Elephant im Kirschbaum,, strickt sich einen Yoghurt,. Kommt ein Polizist vorbei, sagt "Angeln ist hier verboten!" Sagt der Elephant:"Macht nichts, ich bin mit dem Fahrrad da!" 
Ich meine: wo ist das Problem? Will der LKW Fahrer Priester werden und kann es nicht, weil verheiratet mit 5 Kindern? Oder will er dass seine Tochter einen Pfarrer heiratet, damit sie sicher versorgt ist? Nee all das will ich ausschließen, von daher: Warum soll der LKW Fahrer der eh mit dem Glauben nichts am Hut hat, Geduld haben wegen dem Zölibat?
Wie ich gestern schon schrieb, kann es mir ja recht egal sein, was der Bischof von Hildesheim so verbrät, er ist nicht mein Bischof.


Allerdings hört und sieht man von meinem Bischof so wenig, dass man sich fragt, ob es ihn überhaupt noch gibt! Und selbst wenn dem nicht so wäre,  scheint mir der  Hildesheimer Bischof mit seiner Ansicht, dass das mit der Eucharistie eh total überbewertet sei nicht alleine zu stehen. Er schlägt dann vor, dass  sich doch auch über das Internet versammeln könne und dann sei Jesus auch mitten unter uns!
Also völlig im Ernst, das kann er doch nicht wirklich ernst meinen!
Auch äußert er sich recht gelassen darüber, dass die Leute derzeit ohne die Sterbesakramente sterben und die uns jahrzehntelang eingetrichterte Idee, dass das ja eigentlich nicht die Sterbesakrament sind, sondern die Krankensalbung, auf diese Idee kommt er nicht, weil ist ja albern gegen Krankheiten zu beten, oder Sakramentalien zu benutzen, Lourdes ist ja auch derzeit dicht! Mir fällt bei solcherlei Nachrichten nur das Wort vom "Schönwetterchristentum" ein.
Also der Herr Bischof und Nachfolger der Apostel  berichtet darüber, dass er sich angetan mit kompletter Schutzausrüstung an ein Krankenbett gesetzt hat, weil der schon mit den Sakramenten  versehene unbedingt den Bischof hat sehen wollen, was zu der Schlussfolgerung berechtigt, dort lag nicht Otto Normalo, auch so ne Sache!
Aber der Bischof betont ausdrücklich, dass es die Ausnahme war, weil ich meine was will den Otto Katholik Normalo schon mit den Sterbesakramenten oder auch nur  einem priesterlichen Gebet am Bett?
Interesanterweise ist er aber nicht ganz so vernagelt, wie er tut und sieht durchaus in den derzeit leeren Kirchen einen Ausblick auf die Zukunft, aber wie denkt der katholische Zyniker in mir, bei solcherlei Statements? "Na dem wird das fürstliche Gehalt wohl am längsten bezahlt und wenn keiner mehr kommt, dann bekommen die ihr Geld halt weiter fürs Nichtstun!"
Anstatt sich darüber Gedanken zu machen, in den eigenen Dom zu eilen und sich vor dem Tabernakel auf die Knie zu werfen, sülzt er einfach über was anderes, so darüber, das, ich schrieb es schon zweimal die Eucharistie total überbewertet wird.

Ist dem Herrn Bischof vielleicht schon mal die Idee gekommen, dass in den Zeiten wo der Glaube auch ohne die Sakramente überlebt hat, der Glaube auch ohne Amtsträger in Würde und Wohlleben überlebt hat? Bzw dass das meistens Zeiten waren, in die Unter dem label "Verfolgungszeiten" firmierten, und wo es meist so war, dass die Verfolgung besonders  die Amtsträger traf, die dann im besten Fall zur Zwangsarbeit verurteilt wurden, wenn nicht gar zu schlimmeren.
Mich nervt dieses Geschwalle von den Vorteilen schlechter Zeiten für den Glauben schon lange und sehr extrem, weil ich mir dann immer denke "Wisst ihr denn von was ihr redet?" die in Abitene im heutigen Tunesien  verurteilten Christen erklärten übrigens dem Richter, dass sie ohne die Eucharistie nicht leben könnten, nur mal so.


Dennoch habe ich beschlossen, da man ja heutzutage und hierzulande genau nicht zur Messe gehen kann, was unsere Bischöfe, im Gegensatz zu ihren Vorgängern, ganz klasse, normal und vernünftig finden, man fragt sich dann nur, warum sie noch gestern den Priestermangel beklagt haben und mehr oder weniger offen dafür waren, jeden bzw jede  der will zum Priester zu weihen!
Ich meine alles für was so ein Priester wirklich notwendig ist, sind nun mal die Sakramente, aber wie gesagt diese werden  ja sowieso überbewertet und gilt, im Fall der Sterbesakramente eh als Ausnahmen, weil braucht mal ja nicht!
Wenn man aber keine Priester braucht, dann braucht man auch keine Bischöfe, weil für was sollen die denn dann noch gut sein?
Ich meine noch das 2. Vatikanum bezeichnet die gemeinsame Messe als  "Quelle und der Höhepunkt des ganzen christlichen Lebens" naja das kann wohl dann auch weg, oder wie?
Bevor ich mich nun weiter aufrege, habe  ich also beschlossen mich mal mit den Texten von heute zu beschäftigen .
Da hätten wir die Rede des Petrus an Pfingsten, wo selbiger Petrus die Leute beschwört sich durch die Taufe retten zu lassen aus dieser verdorbenen Generation!
Aber das würde ihm heutzutage auch angekreidet werden, weil die Welt ist doch gut und man muss von der Welt lernen usw. Mittel der Rettung ist, so sagt Petrus die Taufe, auch so ein seltsames Sakrament, das braucht es bestimmt nicht, weil wie wir seit Karl Rahner wissen sind eh alle schon Christen besonders die, die das nun partout nicht sein wollen!
Manchmal frage ich mich ob diese "sprungbereite Feindseligkeit" nicht genau daher rührt, dass die Kirche sich mittels der modernen Theologie anmaßt über Leute zu verfügen die genau das nicht wollen!
Das Evangeliums von heute berichtet uns von der weinenden Maria von Magdala die den HERRN sucht und das ist ja das interessante ihn gar nicht erkennt, aber darum geht es gerade nicht, obwohl das einer eingehenden Untersuchung wert wäre, warum sie den auferstandenen Christus nicht erkennt, obwohl die Stelle ja hergibt, dass der Auferstandene aussieht wie immer, wie ein ganz gewöhnlicher Mensch, nicht so im Licht leuchtend dass man nicht hingucken kann, auch nicht wie eine Luftspiegelung,oder irgendwie so oszillierend, dass man die Gestalt nicht anschauen kann.
Maria von Magdala sucht den HERRN; sie sucht ihn konkret und nicht im Abstrakten, sie will ihn konkret finden und erfahren und nicht im Ausdenken von Interpretamenten den Glauben bewahren.
Auch sie würde kein Verständnis von Seiten moderner Bischöfe erfahren!
Dennoch bleibt auch hier etwas seltsames, Christus spricht sie an und erst dann erkennt sie Christus und dann kommst ein sehr, sehr merkwürdigen Satz "Halte mich nicht fest! Geh und verkünde meinen Brüdern!"
Vielleicht fehlt unseren Bischöfen wirklich das Hören auf die Frau die Christus sucht und die die Botschaft zu verkünden hat "Christus ist bei Gott! Dort ist er zu finden, nicht hier auf der Erde!"?


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