Freitag, 24. April 2020

Fundstück

In Zeiten einer Virus-Pandemie, in denen das magische Denken auch bei Katholiken ganz neue Blüten treibt, tut eine nüchterne Erinnerung an Glaubenswahrheiten gut. Pater Karl Wallner, OCist, Direktor von Missio Österreich und ehemaliger Rektor der Benedikt XVI-Hochschule in Heiligenkreuz hat sich in einem Interview mit R. Gehrig für CNA dazu geäußert.
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Unter dem Titel:

"PATER KARL WALLNER ÜBER CORONA-KRISE: "SAKRRAMENTE SIND KEINE MAGISCHEN ZAUBERMITTEL"

beginnt das Interview so: ZITAT

"Der Zisterzienser-Mönch Pater Karl Wallner OCist hat im Exklusiv-Interview mit CNA Deutsch die Schutzmaßnamen der Kirche zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie als einen Akt der Nächstenliebe verteidigt. Der Schmerz der Gläubigen sei durchaus verständlich, so Wallner, doch die gegenwärtige Krise sei auch eine Chance, die Verkündigung der Kirche wieder missionarischer und "christozentrischer" zu gestalten. [...]
 Seit 2016 ist Wallner Nationaldirektor des päpstlichen Missionswerks Missio in Österreich. Im Interview sprach er mit uns über die Herausforderungen der Corona-Krise und über einen möglichen "Fingerzeig Gottes". (....)

Quelle: CNA, R.Gehrig, Pater K.Wallner, OCist 

Kommentare:

  1. Ich weiss nicht was das heisst: "die gegenwärtige Krise sei auch eine Chance, die Verkündigung der Kirche wieder missionarischer und "christozentrischer" zu gestalten."
    Aber jeder versteht, was dies heisst:
    "Und sie zogen aus und verkündeten die Umkehr. Sie trieben viele Dämonen aus und salbten viele Kranke mit Öl und heilten sie." (Markus 6,12-13)
    "Ist einer unter euch krank, dann rufe er die Ältesten der Gemeinde zu sich; sie sollen Gebete über ihn sprechen und ihn im Namen des Herrn mit Öl salben. Das gläubige Gebet wird den Kranken retten und der Herr wird ihn aufrichten; und wenn er Sünden begangen hat, werden sie ihm vergeben." (Jak 5,1.14-15)
    Klare Aussage, kein Geschwurbel: Beispiele sakramentaler Handlungen bereits in der frühesten Christengemeinde zur Heilung von Krankheit und Sünde.

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    1. Aber guter Mann, würde ihnen so ein moderner Bischof oder Abt oder sonstwas, antworten, das darf man doch nicht wortwörtlich verstehen.
      Und im übrigen, guter Mann, werden diese hinzufügen, wir haben solche altertümlichen Vorstellungen, dass Gott irgendwelche Krankheiten, wegen irgendwelcher Sünden verhängt, ja nun wirklich, Gottseidank, überwunden, aber, guter Mann, werden diese fortfahren, da nun Gott mit den Krankheiten nichts zu tun hat, kann er sie auch nicht heilen, und schon gar nicht durch ein einfaches Händeauflegen und salben mit Öl!

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    2. Achso. Tia. Dann halt. ("Wort Gottes" und so - falsch verstanden oder von vornherein sowieso alles gelogen...)

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