Donnerstag, 5. November 2020

Gemeinschaft der Heiligen

Rorate Caeli hat die Gedanken Roberto De Matteis zu Allerheiligen und Allersseelen veröffentlicht. Hier geht´s zum Original:  klicken

"DE MATTEI: NOVEMBER DER MONAT DER GEMEINSCHAFT DER HEILIGEN" 

Der Monat November hat mit bedeutenden liturgischen Festen begonnen: Allerheiligen und Allerseelen.  

Am 1. November hat die Kirche das Fest Aller-Heiligen gefeiert- von denen die Apokalypse singt: "Danach sah ich eine große Menge, die ich nicht zählen konnte- aus allen Völkern, Stämmen und Sprachen- die vor dem Thron standen und vor dem Lamm, gekleidet in weiße Gewänder und Palmzweigen in den Händen [10] Und sie riefen mit mächtiger Stimme und sagten: "Die Rettung kommt von unserem Gott "(Apokalypse 7, 9-10) Das ist die Triumphierende Kirche im Himmel, die Kirche der Heiligen, unserer Vorbilder und Fürbitter. 

Am 2. November erinnert die Kirche an die Verstorbenen, von denen der Hl. Paulus sagt: "Und wir wollen euch, Brüder, über die Verstorbenen nicht im Unklaren lassen, damit ihr nicht trauert wie die anderen, die keine Hoffnung haben" (1 Thess. 4,12). Das ist die büßende Kirche der Seelen, die im Fegefeuer leiden und darauf warten, in den Himmel zu gelangen. Und der Glaube lehrt uns, daß die Befreiung von ihren Leiden in unserer Hand liegt-. durch das Gebet. 

Die Triumphierende Kirche im Himmel und die Büßende Kirche im Fegefeuer sind als Militante Kirche vereinigt- bestehend aus den Christen, die auf der Erde leben und gemeinsam die Eine Kirche bilden, den Mystischen Leibe Christi, die Gemeinschaft der Heiligen. 

(Volo mori, o Deus in Te.)



Jede dieser drei Kirchen, die Triumphierende, die Büßende und die Kämpfende wird nicht aus einzelnen Seelen gebildet, sondern bildet eine wahre und eigene Gesellschaft, einen Mystischen Leib, eingefügt in einen größeren Mystischen Leib- der die drei Kirchen vereint.

Die Seele im Paradies sind nicht nur außerordentlich glücklich, weil sie Gott kennen-von Angesicht zu Angesicht-aber sie sind auch glücklich, weil sie einander kennen; sie lieben einander glühend; jeder genießt das Glück und den Ruhm des anderen-als ob es sein eigener wäre. Liebe regiert als Höchstes in der himmlischen Gesellschaft. 

Die Seelen im Fegefeuer haben nicht nur Beziehungen zu den Gläubigen auf der Erde, sondern leben auch in einer Gesellschaft; sie kennen und lieben einander und helfen einander wie Geschwister. Unsere Lieben leben im Fegefeuer nicht isoliert, sondern erfreuen sich familiärer Beziehungen. Das Fegefeuer- sagen die Theologen- ist das Königreich der brüderlichen Liebe. 



Auch die Kämpfende Kirche, deren Teil wir sind, wird nicht aus einzelnen Seele gebildet sondern ist eine Gesellschaft, die aus denen gebildet wird, die durch ihre Taufe in Christus aufgenommen wurden und den Katholischen Glauben bekennen.  Während jedoch alle Seelen im Himmel und im Fegefeuer Teil der Gemeinschaft der Heiligen sind- in der Ecclesia Militans- sind nur die Gläubigen im Stand der Gnade voll und ganz Teil der Gemeinschaft der Heiligen- tatsächlich können nur sie einander spirituell helfen und einander die Verdienste, Zufriedenheit und die Früchte des Gebetes kommunizieren.

Sünder- die Teil der Ecclesia Militans sind, können nicht Teil dieses Austauschs von Verdiensten,  Zufriedenheit und Gebeten sein, angesichts dessen, daß ihnen die Gnade Gottes fehlt- anders als die Gerechten von Abel bis zum Guten Schächer, die -obwohl sie nicht Teil der Ecclesia Militans waren, die erst noch gegründet werden mußte- die Gnade des Himmels verdient haben und jetzt Teil der Triumphierenden Kirche sind. So- sagt der Hl. Gregor- hat die Gemeinschaft der Heiligen ihren Ursprung bei Abel, umfängt alle Gerechten von Abel bis zum Letzten der Erwählten am Ende der Zeiten.

Deshalb ist innerhalb der Gemeinschaft der Heiligen die schwierigste Situation genau die selbe wie die der Mitglieder der Ecclesia Militans, die energisch für ihre Erlösung kämpfen müssen. Während die im Fegefeuer -trotz ihres Leidens- sicher sind, die ewige Seligkeit im Himmel zu erlangen, hat niemand auf der Erde diese Sicherheit-bis zu dem Augenblick des Todes, wenn das offenbart wird. 

Das Ewige Leben wird jedem angeboten- zu der Bedingung, daß er die Gesetze Gottes befolgt. Aber nicht jeder akzeptiert diese Gesetze, nicht jeder bemüht sich, sie zu befolgen, nicht alle vertrauen sich Gott an, um sie zu befolgen und ohne die Hilfe Gottes kann man Seine Gesetze nicht befolgen. Es ist Gott, der uns rettet, aber mir unserer Hilfe. Ohne Seine Hilfe wird keine menschliche Macht uns retten.

Das Leben ist ein Kampf, um die Krone zu erlangen, die denen versprochen wurde, die kämpfen und mit Hilfe Gottes siegen, Wir sind Soldaten und trotz Wunden, Schweiß und Schmutz, mit dem wir bedeckt sind, wollen wir weiter kämpfen, um die Krone, die uns versprochen wurde, zu erlangen. (2. Tim. 4,8).  Deshalb bitten wir im Monat November um die spezielle Hilfe der Heiligen und Verstorbenen, an die wir unsere Gebete erneuern. "

Quelle: Rorate Caeli, R.De Mattei

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