Mittwoch, 18. November 2020

Ich empfehle allen, die besorgt sind, die heutigen Lesungstexte zu lesen

dann werden sie noch besorgter sein.

Die erst Lesung berichtet von dem Martyrium der Mutter und ihrer sieben Söhne aus dem AT.

Und es ist vielleicht auch hier noch erschreckender zu wissen, dass in der Kirche zu Mossul bis auf neulich sich jährlich das Wunder ereignete, dass das Bild dieser Mutter an der Kirchenwand erschien und dennoch die Kirche ganz verwüstet wurde.

Man könnte dann sagen, na egal und sich dem Evangelium zuwenden, das wird aber auch nicht besser, erzählt es doch von dem Herrn; der auf Reisen geht, sein Vermögen unter seine Leute verteilt und will, dass die damit arbeiten und am Ende bekommt der; der eh schon superviel hat auch noch das von  dem, der nichts erwirtschaftet hat.

 

Gut es gibt hierfür eine Menge Erklärungen, die einfachste ist die, dass man einfach das tun soll, was man tun kann, also sein Talent auf die Bank bringen und das Problem des bösen Dieners nicht seine Unfähigkeit zu monetärer Spekulation ist, sondern dass er es weiß, dass seinem Herrn alles gelingt und er das, was er weiß, nicht glaubt.

Er weiß es sicher und glaubt es nicht, das ist sein Problem und nicht das Problem, das unsereins so hat, er glaubt, aber fühlt sich all den Superklugen, angeblich Wissenden hilflos unterlegen, weil er das nicht gelesen, sell nicht durchdacht hat und ihm die griechische Übersetzung des hebräischen Wortes in der 3 Pentateuchschicht total egal ist, weil er weder altgriechisch, noch hebräisch perfekt spricht und denkt, dass die Kirche in all den Jahrtausenden sich was dabei gedacht hat, wenn im Lateinischen das steht und nicht jenes! Weil er vertraut, dass der liebe Gott, wenn es wirklich so wichtig wäre, dass da jenes steht und nicht dieses, schon dafür gesorgt hätte, dass das offenbar wird.

Auf jeden Fall berichtet die andere Lesung, die man anstatt der Mutter und den 7 Söhnen noch nehmen kann, von dem thronenden Gott im Himmel, thronend in aller Macht und Herrlichkeit, und wenn man sich das versucht vorzustellen ist es ein so gewaltiges Bild, dass es schon erschreckend ist.

Aber dieses Bild sagt, dass Gott der Schöpfer ist, der die Welt erhalten hat, solange es ihm gefällt und der der absolute und einzige Herrscher über die ganze Schöpfung ist und dem deshalb alles gebührt, Ehre, Macht und Herrlichkeit.

Und sorum ist es ein gewaltiges Trostbild, weil es sagt, dass Gott ist und er alles geschaffen hat und deshalb weiß was er da geschaffen hat und wirklich weiß wie es funktioniert.

Und wenn man die goldenen Kränze der 24 Ältesten interpretiert als Macht, Gewalt, Herrschaft im irdischen Sinn, so könnte man es interpretieren, dass alle irdische Macht, Gewalt und Herrschaft, die die Menschen so oft unterdrückt und nervt und so willkürlich daher kommt, am Ende gereinigt wird, und vor Gott stehen wird und ihm dienen wird, so wie er es will.


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