Donnerstag, 31. Dezember 2020

Trotzdem....

                                                   TE DEUM LAUDAMUS 


                
               

Luther: 500 Jahre Exkommunikation

In einem Gastbeitrag bei Rorate Caeli kommentiert Mark Thomas die Exkommunizierung Martin Luthers durch Papst Leo X, die sich heute zum 500. mal jährt.
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" 500. JAHRESTAG DER EXKOMMUNIKATION DES ERZHÄRETIKERS LUTHER"

An diesem Sonntag, dem 3. Januar 2021 begehen wir den 500. Jahrestag der Exkommunikation Martin Luthers als Häretiker und Schismatiker- den größte Schaden, der der Hl. Katholischen Kirche je zugefügt wurde. Er starb, ohne bereut zu haben, ohne die Sakramente und außerhalb der Einen Wahren Kirche. 

Ja, Papst Leo X, der das Exkommunizierungs-Dekret und die vorangegangene Warnung "Exurge domine" (15. 6. 1520)  an Luther formulierte, hatte eine durchwachsene Bilanz was päpstliche Rechtschaffenheit angeht- aber bei diesem Ereignis ist er fast unübertroffen und gerechtfertigt,

Der Meinung dieses Autors nach, sind diese Dokumente zwei der beeindruckendsten, notwendigsten und mutigsten Dekrete, die je vom Stuhl Petri kamen und die Heilige Römisch-Katholische Kirche vor Angriffen der Lehre schützen. Sie wurden später vom Konzil von Trient - ebenfalls einem der größten Konzile in der Geschichte der Kirche -dem wir viel zu verdanken haben, insbesondere die Eucharistie! - voll und ganz bestätigt. 

Wir stehen immer noch einer großen Gefahr gegenüber. Bei Luther gab es keine Warnung, nur tauchten  95 absurde Thesen aus dem Nichts auf. 

Diesesmal gab es ein Warnung- 1917 in Fatima: "Rußland wird seine Irrtümer in der ganzen Welt verbreiten" warnte Unsere Liebe Frau die dre Kinder und uns Katholiken.

Heute fühlen wir die Auswirkungen- eine weitaus ernstere´Warnung als Luther. In voller Ehrerbeitung vor Unserer Lieben Frau und der Allerheiligsten Dreifaltigkeit ist es (trotz gegenteiliger Behauptungen) äußerst zweifelhaft, daß die vollständige, korrekte Weihe an Russland durchgeführt wurde, oder daß das entscheidende 3. Geheimnis vollständig enthüllt wurde.

Die Fehler, so heißt es, werden "zum großen Abfall vom Glauben“ führen. Im Vatikan scheint es auf keiner Ebene die Absicht zu geben, diese schwerwiegenden Fehler demütig zu akzeptieren und zu beheben. Eher den Wunsch, mit Pachamama in die Zukunft zu hasten; Amazonas-Kultur; Ökologie; und globalen weltlichen Lösungen - wobei die moralische Tugend völlig ignoriert wird und Berufungen und treue Katholiken in Rekordgeschwindigkeit verschwinden.

Wird die Kirche (und unser Land) mit diesem Abstieg fortfahren? Werden wir weiterhin Gottes Göttliche Gnade und Barmherzigkeit erfahren? Steht uns eine schwere Göttliche Strafe bevor? 

Dazu werde ich hier keine Meniung äußern- und sage nur. daß wir alle gut daran täten, unsere eigene Seele in den Zùstand der Gnade zu versetzen und unsere Familien, Freunde und andere dazu zu drängen, das auch zu tun. 

Und Beten! Gott ist sehr gut."

Quelle: M. Thomas, Rorate Caeli

Zur Feier des Tages

Heute gedenkt die Kirche des Hl. Silvesters, der von 314 bis 335 Papst war.

                               HEILIGER SILVESTER BITTE FÜR UNS! 

Lesung von heute, sehr treffend über die Vergänglichkeit der Welt und den Bestand Gottes

 Es ist manchmal ernsthaft faszinierend, wie allen Weichspülbemühungen zu Trotz, es manche Bibelstellen doch geschafft haben in die Messtexte zu kommen.

So haben wir heute die Lesung aus dem 1. Johannesbrief.

Das mit dem Apostel Johannes ist schon so eine merkwürdige Sache, Wir sind es gewohnt uns unter dem Johannes so einen Softi vorzustellen, wozu auch die übliche Darstellung als sanfter, junger Mann im Kreis der doch alt und knorrig dargestellten anderen Apostel ihren Anteil hat. Am bekanntesten ist hier das Abendmahlsbild von Leonardo Da Vinci, aber auch auf anderen Bildern erkennt man den Johannes sofort, weil er immer so sanft und lieb guckt.

Interessanterweise heißt es in der Schrift aber von ihm, dass Christus ihm und seinem Bruder Jakobus den Beinamen "Boanerges" (Donnersöhne) MK 3,17 und das Bibellexikon meint, das wäre daher gekommen, weil sie keineswegs sanftmütig waren, sondern meinte, auf  ein Dorf dass sie nicht aufnehmen wollte, sollte doch Feuer vom Himmel fallen und es verbrennen. Christus wies sie deshalb zurecht.

Ich denke es kommt hier eines der schwerwiegendsten Missverständnisse des Christentums an die Oberfläche, dass man nämlich meint wer  sanftmütig, geduldig und demütig daher komme, der sei auch schwach. Ich denke das Gegenteil ist der Fall! Wirklich so wie Christus sanftmütig, demütig und geduldig sein, das kann nur der, der wirklich stark ist und Christus kann das nur sein, weil er Gott ist.

Weil Gott der wahrhaft Starke, der Herr aller Herren, der Schöpfer aller Ding ist, deshalb kann er siegen indem er verliert. Es kann sich, das ist logisch, nur der klein machen, der groß ist. Nur rumgedreht geht es nicht, wer klein ist, kann sich zwar aufblasen, aber er wird dadurch nicht groß!

Nun aber zurück zu dem Lesungstext aus dem 1. Johannesbrief, dort unterschiedet der Apostel sehr streng und sehr genau zwischen Gott und der Welt und stellt folgendes fest:

liebt nicht die Welt und was in der Welt ist! Wer die Welt liebt, hat die Liebe zum Vater nicht.
Denn alles, was in der Welt ist, die Begierde des Fleisches, die Begierde der Augen und das Prahlen mit dem Besitz, ist nicht vom Vater, sondern von der Welt.
Die Welt und ihre Begierde vergeht; wer aber den Willen Gottes tut, bleibt in Ewigkeit.

Mittwoch, 30. Dezember 2020

EB Gänswein über seine Beurlaubung als Präfekt des Päpstlichen Hauses

Katholisch.de veröffentlicht was Erzbischof Georg Gänswein zu seiner Beurlaubung als Präfekt des Päpstlkichen Hauses zu sagen hat.
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Unter dem Titel:

"ERZBISCHOF GÄNSWEIN: BEURLAUBUNG DURCH PAPST FRANZISKUS WAR EIN SCHOCK" 

 beginnt der Artikel so- ZITAT

" Überraschend war Erzbischof Georg Gänswein im Februar als Präfekt des Päpstlichen Hauses beurlaubt worden. Jetzt spricht der Privatsekretär Benedikts XVI. über die Hintergründe. Die Entscheidung des Papstes habe er als Strafe empfunden – zunächst." (...)

Quelle: katholisch.de

Fundstück

Wie kathnet berichtet hat Kardinal Walter Brandmüller hat dem umgestaltungswütigen Vorsitzenden der DBK Bischof Bätzing einen weertwollen Hinweis gegeben
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Unter dem Titel: 

"OHNE DIESEN EID WÄREN SIE NIEMALS GEWEIHT WORDEN!"

beginnt der Artikel so: ZITAT

"Kardinal Brandmüller antwortet Bischof Bätzing: "Sollte dies wirklich zutreffen, müsste Ihnen in Erinnerung gerufen werden, dass Sie vor der Bischofsweihe Ihre Treue zu Lehre und Ordnung der Kirche mit einem Eid bekräftigt haben"

Quelle. kathnet. Kard. Brandmüller

Auf dem Mars macht man sich Sorgen....

Marco Tosatti veröffentlicht bei Stilum Curiae, die Überlegungen, die ihm der Osservatore Marziano vom Roten Planeten geschickt hat.
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"OSSERVATORE MARZIANO.  MARS-ANALYSEN ÜBER DIE RISIKEN EINES AUTOKRATISCHEN PAPSTES."

Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae, der Osservtore Marziano hat uns eine Studie geschickt, die demnächst auf seinem Planeten veröffentlicht wird und läßt uns wünschen, daß ein ähnliches Werk auch bei uns produziert und gedruckt werden möge...gute Lektüre.

§§§

Lieber Tosatti, ich schlage Ihnen eine Überlegung vor, die Zusammenfassung einer intellektuellen Notiz vom Mars, die unter einem nom de plume erscheinen wird. Der Autor der Studie stellt sich eine Frage und versucht, diese Frage zu beantworten, ob auch ein Papst unter "Stolz" leiden kan und analysiert dazu einige Texte. 

Die absolute Macht, die ein Papst hat, könnte ihn stolz werden lassen, weil sie ihn sich groß und stark fühlen lassen könnte- entgegen jeglicher Kritik und frei von jedem Zweifel an dem, was er sagt.

Vor allem, wenn er von Personen umgeben ist, die ihm immer Recht geben und sogar vorhersehen, womit er Recht haben könnte. 
So könnte er, der Arme, allmählich die Angst des Diktators bekommen, der nie müde wird, neue Wahrheiten für das Allgemeinwohl, die nur er sich vorstellt, aufzuzwingen. 

Wenn bei einem Papst zum Stolz der Macht auch noch der geistliche Stolz dazukommt, könnte ihn das sich als Instrument der Rettung der Menscheit fühlen lassen, er könnte sich als Herr der Wahrheit fühlen, die er durchsetzen muß, aber ohne sich jemals mit irgendwem wegen der Angst, irgendwelche möglichen Irrtümer eingestehen zu müssen, auseinanderezusetzen. 

So würde er weiterhin lehramtliche Dokumente schreiben, die denen seiner Vorgänger widersprechen und die ihm erlauben würden, den Stolz sich als Instrument der Menschheitsrettung zu fühlen, befriedigen. 

Dieser Stolz könnte einen Papst dazu bringen, sich selbst zu blenden, um die Wahrheiten der Tradition neu zu interpretieren und zu formulieren.

Sollten seine Fähigkeiten der Wissenschaft und der existentialistischen Philosophie zuneigen, könnte er entdecken, daß die Wahrheit das Reale, das Immanente ist. 

Sollte er auch zufällig zum Solipsismus neigen, würde ihn das noch mehr treffen, und das-, was unwahrscheinlich ist- könnte ihn dazu bringen, als wahr und real anzusehen, was ihm gut und barmherzig erscheint, natürlich unabhängig davon, ob es das wirklich ist. So könnte er sich damit zufrieden geben, die populäre Zustimmung zu gewinnen, und so das Gute und Wahre in das zu verwandeln, was der Welt gefällt. 

Weil seine Gedanken aus intuitiven Vorstellungen entstehen könnten, nicht aus Überlegungen, die der Vernunft, dem Willen und dem Vergleich unterworfen sind, könnte er damit enden, mit Autorität falsche Vorstellungen aufzuzwingen, die ihn aber erobert haben, deren Ursache er nicht kenn, sondern nur die Wirkung und weil die Sünde ihn verwirren könnte, könnte er sie sogar rechtfertigen, wenn nicht sogar aufheben. 
Aber es ist offensichtlich, daß das eine unrealistische Hypothese ist, die Kirche würde nie so einen Papst haben. Diese Hypothese stammt aus einem Roman von Dan Brown."

Quelle: Stilum Curiae, M.Tosatti, OM 


Dienstag, 29. Dezember 2020

Transeamus usque Bethlehem

 mit den Regensburger Domspatzen unter der Leitung von Domkapellmeister Georg Ratzinger

      
              .   

oder aus dem Kölner Dom 2013

     
              

Heiliger Thomas Becket

bitte für uns! 

Heute vor 850 Jahren, am 29.12.1170,  wurde der Hl. Thomas Becket, Erzbischof von Canterbury am Altar seiner Kirche im Auftrag König Heinrichs II ermordet. 

15 Jahre ....

sind seit der Veröffentlichung der Enzyklika  "Deus caritas est" vergangen. Aus diesem Anlass  veröffentlicht La Nuova Bussola Quotidiana eine Würdigung dieser Enzyklika von Kurienkardinal Paul Cordes.
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"DEUS CARITAS EST, SO STELLTE BENEDIKT GOTT INS ZENTRUM ZURÜCK"

Am 25. Dezember 2005 hat Benedikt XVI seine erste Enzyklika Deus caritas est  unterzeichnet, die einen Monat später veröffentlicht wurde. Am Ursprung des Dokumentes steht ein Gedanke von Cor Unum, der vom Staatssekretariat zurückgewiesen,aber von Ratzinger, der Papst geworden war,unterstützt wurde, der ihn weiterentwickelte und ihm ein völlig neues Gesicht gab. Vom Anfang bis zum Ende der Enzyklika weist Benedikt gegen jeden Säkularismus auf die Zentralität Gottes als fundamentale Basis der Liebe und jeder Erlösung der Menschheit hin.

Foto

EINE UNERWÜNSCHTE IDEE 

1995 ernannte mich der Hl. Johannes Paul II zum Präsidenten von Cor Unum, dem vaticanischen Dicasterium für die Koordinierung der caritativen Aktivitäten der Kirche. Mit der Zeit kam mir der Gedanke, daß in einer Welt des säkularen Humanismus- auch bei den Gläubigen- die christlichen Wurzeln der kirchlichen Caritas vergessen werden. Nachdem ich mich mit dem Hl. Vater beraten hatte, erhielt ich den Auftrag, einen klärenden Text zu formulieren. Ich habe mich mit meinem Dicasterium sofort an die Arbeit gemacht. Nach tiefergehenden Überlegungen haben wir dem Staatssekretariat einen Entwurf geschickt. Im Sommer 2004 kam die Antwort, daß das Projekt abgelehnt wurde.Leider war inzwischen die Schwächung der Caritas offensichtlich geworden und vor allem ging die Mission des Papstes zuende. Ich habe mich dann an den Präfekten der Glaubenskongregation, Kardinal Joseph Ratzinger gewandt und ihm unseren Text geschickt. Als ich ihn kurz danach besuchte, hat er sofort ans Staatssekretariat geschrieben und unseren abgelehnten Entwurf verteidigt. 

Papst Johannes Paul II kehrte am 2. April 2005 ins Haus des Vaters zurück. Sein Nachfolger wurde Kardinal J.Ratzinger. In den ersten Tagen seines Pontifikates wohnte er in der Casa Santa Marta im Vatican. Ich traf ihn kurze Zeit später, wir begrüßten uns sofort-und als ob er meine unausgesprochene Bitte ahnte, fragte er mich "Was passiert jetzt mit der Enzyklika?" Natürlich wußte ich, daß im ersten Apostolischen Brief des Papstes sein "Regierungsprogramm" formuliert wird" wie bei Johannes XXIII mit Ad Petri cathedram (29. Juni 1959), Paul VI mit Ecclesiam suam ( 6. August 1964) und Johannes Paul II mit Redemptor hominis (4. März 1979). Ich habe dann spontan geantwortet "Ich denke, daß der neue Papst soviele Dinge im Kopf hat, die er in seiner ersten Enzyklika ansprechen will. Aber wenn in seinem Kopf noch ein bißchen Platz für das Thema "Caritas" ist, wäre ich darüber sehr glücklich." Er antwortete: "Ich werde mich bald entscheiden." Kurz darauf ließ er mich wissen, daß er begonnen habe, das Thema des Liebesgebotes anzugehen.

DER ESSENTIELLE PUNKT 

Die Enzyklika wurde weltweit ungewöhnlich positiv aufgenommen. Zeitungen und elektronische Medien haben ihr in vielen westlichen Ländern viel Raum gegeben, um Kommentare zuzulassen. Sogar die New York Times - nicht gerade ein gegenüber der Katholischen Kirche wohlgesinntes Organ - stimmte ihr zu und widmete ihr einen Artikel auf der Titelseite. Natürlich haben wir bei Cor Unum freudig aufgeatmet."

Bei aufmerksamerer Lektüre haben wir dann festgestellt, daß dem Text ein völlig neues Gesicht gegeben worden war. Erstens war da Neues durch die lebendige Sprache des Papstes und es gab viele neue Aspekte, die wir bei unserer Argumentation vergessen hatten. Entscheidend war jedoch, daß der Papst unsere alte Version sozusagen umgeworfen hatte. In der Vorarbeit hatten wir das betreffendeProblem induktiv dargestellt. Thema war der neue Wille der heutigen Menschen und Gesellschaft, den Bedürftigen zu helfen. Der "Marshall-Plan" und die Einrichtung von Entwicklungsministerien waren noch sehr jung; Das europäische Interesse an fremden Ländern war jahrhundertelang in erster Linie kolonial, wenn nicht ausbeuterisch gewesen. Aber jetzt hat sich das Bewusstsein verbreitet, daß der Mensch wegen seiner Würde Unterstützung und Hilfe verdient. In diesen Zusammenhang haben wir dann das Engagement der Christen eingebracht, ihre vielen spontanen, individuellen, ökumenischen und kirchlich-offiziellen Initiativen.

Als letzten aber nicht weniger wichtigen Punkt haben wir dann das II.Vaticanische Konzil und den Beitrag der Kirche zum Erfolg der menschlichen Gesellschaft bedacht ( z.B. die pastorale Konstitution  Gaudium et spes, Nr. 26, 42) Und dann folgte der Augenblick, in dem sich die Kirche ihren Anteil am vielstimmigen Chor aller Wohlgesinnten sicherte und sich nicht in Selbstbespiegelung isolierte. 

Fundstück

wie KNA und domradio.de berichten. kehrt eine Kirchenglocke nach 77 Jahren aus dem Bistum Münster in ihre Heimatgemeinde nach Slawiecice in Polen zurück, wo sie Hier geht´s zum Original:  klicken

Unter dem Titel: 

"SOBALD DIE PANDEMIE ES ZULÄSST" 

berginnt der Artikel so: 

"Eine im Zweiten Weltkrieg verschollene Kirchenglocke kommt nach 77 Jahren in ihre polnische Heimatgemeinde zurück. Das Bistum Münster, wo sich die Glocke derzeit befindet, hat nun einen Dauerleihvertrag geschlossen." (...)

Quelle domradio.de

Brich an du schönes Morgenlicht

 und lass den Himmel tagen ! 

               

Montag, 28. Dezember 2020

Fr. Hunwicke spricht....

heute bei liturgicalnotes über die "Legalisierung" der als Sterbehilfe verkleideten Euthanasie in GB und fügt dem einen kleinen Seitenhieb gegen die BBC an, den wir angesichts unserer ÖRM sehr gut nachvollziehen können.
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"WIE VIELE MÖRDERÄRZTE BRAUCHT MAN....?"

Wieviele Mörderärzte braucht man? 
Am Heiligabend brachte die alte Tante BBC mit ihrem zuverlässigen Sinn für das, was
völlig unangemessen ist, vor dem Frühstück eine Sendung zur „Sterbeassistenz“ - so 
nennen wir die Euthanasie heute, damit es humaner klingt.
Die Stelle, an der mir ein Schauder den Rücken herunterlief;war die, wo es hieß, daß
zwei Ärzte ein Stück Papier unterzeichnen müßten, um die Tötung legal zu machen.
Eine Sicherheitsmaßnahme?
Als dieses heruntergekommene und mörderische Königreich ganz demokratisch die
Abtreibung erlaubte, war in den Ausführungsbestimmungen von zwei Ärzten die Rede.
Tatsächlich wurde die Abtreibung gar nicht legalisiert, sondern sie blieb illegal – außer
für zwei eng umschriebene Sachverhalte. 
Das war Lebensgefahr oder Gefahr für die geistige Gesundheit der Frau. Und so müssen also zwei Ärzte durch ihre Unterschrift bestätigen, daß eine dieser beiden Gefahren vorliegt. Die Schwangerschaft könnte Frau X umbringen, bzw. Frau X ist geistig schwer erkrankt, oder beides.

Die aktuellen Zahlen sagen uns, daß derzeit täglich etwa 600 Frauen eine ärztliche
Bescheinigung darüber erhalten, daß sie in Lebensgefahr oder schwer geisteskrank
sind. Zwei Ärzte haben jede von ihnen eingehend untersucht und durch ihre
Unterschrift bestätigt.
Aber natürlich haben sie das nicht. Vor einiger Zeit kam heraus, daß in einer Arztpraxis
entsprechende Formulare in großer Zahl blanko unterschrieben worden waren – sein
Kollege mußte bei Bedarf nur noch den Namen der betreffenden Person einsetzen.
Wie Obersturmbannführer Adolph „Die Banalität des Bösen“ Eichmann sicher
liebenswürdig erklärt hätte, sind es kluge Details wie dieses, die dafür sorgen, daß eine
Tötungsmaschinerie noch ein Stückchen reibungsloser läuft.

Die Beweislage in dieser Sache war völlig klar. Trotzdem ließ die Kronanwaltschaft
mitteilen, es „liege nicht im öffentlichen Interesse“, die Mörder juristisch zu verfolgen.
Das erscheint mir doch reichlich unfair gegenüber den ganz normalen Mördern, die
über keine medizinische Qualifikation verfügen."

Quelle: liturgicalnotes, Fr. J.Hunwicke

Die Weihnachtsansprache an die Kurie...ist der Papst ein Provokateur?

In seiner montäglichen Kolumne kommentiert A. Gagliarducci die traditionelle Weihnachtsansprache des Papstes an die Kurie und interpretiert sie kritisch als charakteristisch für das Pontifikat
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"PAPST FRANZISKUS, ENTZIFFERUNG SEINER REDE AN DIE KURIE" 

Was, wenn die Weihnachtsansprache an die Römische Kurie die letzte von Papst Franziskus    gewesen ist? Einige Tage nach der Veröffentlichung dieser Rede, verbreitete sich das Gerücht, daß Papst Franziskus zwischen Weihnachten und Neujahr auf sein Papsttum verzichten könnte, so wie es Benedikt XVI schon getan hatte. Die Gerüchte wurden durch einen angeblichen Kommentar von Austen Ivereigh gestützt, der sich selbst als den Biographen des Papstes betrachtet und der ein Interview-Buch über ihn geschtieben hat. Ivereigh hat übrigens geleugnet, das jemals kommentiert zu haben. Am Ende waren es fake news. 

Auf alle Fälle lohnt es sich, auf diese Hypothese einzugehen, die zugleich sowohl realitätsfern als auch suggestiv ist. Auch wenn es wahr ist, daß als Bergoiglio gewählt wurde, Gerüchte von "drei oder vier Jahre Bergoglio" sprachen, "genug um die Kirche zu verändern" und daß Papst Franziskus die Entscheidung Benedikts XVI als prophetisch erachtete. Es ist auch wahr. daß Papst Franziskus nicht die Art Persönlichkeit zu sein scheint, die auf ihr Pontifikat verzichten würde und das auch nicht tun zu wollen scheint, solange Benedikt XVI lebt. 

Alles in allem ist es aber eine suggestive Hypothese, die auch einlädt aus verschiedenen Blickwinkeln auf Papst Franziskus´ Rede an die Kurie zu schauen: was würden wir über diese Rede sagen, wenn sie als sein Erbe anzusehen wäre? 

Papst Franziskus hat die Ansprachen an die Kurie zu einer Gelegenheit gemacht, zu ...wen der Papst angreifen will. Seit der Rede über die 16 Krankheiten hat der Papst die Linie beibehalten, die Kurie wegen verschiedener Themen zu reizen. Nicht nur. Die Weihnachtsansprachen sind auch Antworten auf die an ihn gerichtete Kritik. Z.B. war das so bei der Rede von 2016, in der er Punkt für Punkt die Reformen, die durchgeführt worden waren, umriss. 

Die Rede vom vergangenen 21. Dezember antwortet ebenfalls auf zahlreiche Beobachtungen. Es wurde gesagt, daß der Papst, wenn er die Kurie angreift, ebenso die vielen guten Menschen, die dort arbeiten, angreift. Aber der Papst preist die Kurienmitarbeiter. auch wenn das in den Zeitungen nicht erwähnt wird. 

Und wieder: ist die Idee der Kurienreform wegen der Art , wie sie in letzter Zeit ausgeführt wurde, kritisiert worden? Der Papst warnt davor, sich bei der Definierung der Kurienreform nur auf den Entwurf einer Apostolischen Konstitution zu verlassen. 

Wird Papst Franziskus beschuldigt, einen Konflikt heraufzubeschwören? Der Papst erklärt, daß er Krisen liebt, weil Krisen Gelegenheiten bieten, zu Akzeptanz zu führen, aber daß Streitigkeiten vermieden werden müssen. Für den Papst bringt eine Krise etwas auf den Weg, während Konflikte zu Klatsch und Selbstbezogenheit führen. 

Das Sprichwort sagt: "In  cauda venenum" - das Gift ist am Ende. Und tatsächlich bittet der Papst am Ende des Tages die Kurienmitglieder um das Weihnachtsgeschenk einer "großzügigen und leidenschaftlichen Mitarbeit an der Frohen Botschaft, besonders gegenüber den Armen."

Sonntag, 27. Dezember 2020

Gedanken zu Gott und seiner Kirche

 Ich war in der Christmette und wie es war, da sträubt sich die Tastatur, das hier zu schreiben.

Es sei nur soviel gesagt, die Plan die Leute aus der Kirche zu treiben, ist aufgegangen.

Mindestens 50 Jahre lang wurde uns um die Ohren gehauen, es ginge nicht an, einfach nur die Messe zu konsumieren, vielleicht noch gemütlich in der Bank sitzen dabei, oder gar knieend zu versinken, nein teilnehmen muss man, tätig teilnehmen, was zu lauter merkwürdigen Events geführt hat, wir kennen das alles.

Auf jeden Fall ist davon nun überhaupt keine Rede mehr und die Grundvoraussetzung der 
Actuosa participatio also die pure, reine körperliche Anwesenheit wird kräftig und erfolgreich madig gemacht und zwar nicht von wilden Kirchenfeinden, nein von den eigenen Leuten!

Auf jeden Fall waren kaum Leute da, obwohl es in der ganzen Seelsorgeeinheit nur eine einzige Christmette gab, waren gerade man soviel Leute da wie an einem schlecht besuchten Sonntag, in einer einzigen Kirche normalerweise anwesend sind. 

Leute haben mir berichtet dass es in der Hauptkirche der Superseelsorgeeinheit noch viel schlimmer ausgesehen habe.

Okay ich erspare mir und meinen Lesern die Details, es war, um es kurz zu machen furchbar.

Fast witzig war eigentlich nur, dass man nachdem  man permanent auf Distanz und Abstand und nicht singen, nicht sprechen, kurz auf all das Verzichten was zu Weihnachten gehört gedrillt wurde, kam dann sozusagen der Kontrapunkt, man hatte Päckchen gepackt, Teebeutel, ein bisschen, ganz wenig  gekaufte Waffeln, ein Apfel, und man wurde aufgefordert doch mit dem Päckchen in der Hand die an Weihnachten Einsamen und Verlassenen aufzusuchen und zu beschenken. 

Ich weiß manchmal nicht in welchem Paralleluniversum  unsere Pastoralteams so leben.

Aber lassen wir auch das, Fakt ist man hat immer mehr das Gefühl., dass der liebe Gott seine Kirche verlassen hat!

Heute vor 1483 Jahren,

 am 27. Dezember 537  wurde in Konstantinopel die Hagia Sophia von Kaiser Justinian eingeweiht. 


Weihnachtskonzert in Notre Dame

 -angepaßt an die äußeren Umstände der Kathedrale im Baustellenzustand und an die Erfordernisse in Zeiten von Corona....

               

Kardinal Pells Weihnachtsgedanken

Sandro Magister hat bei Settimo Cielo  die Gedaanken Kardinal Pells zu Weihnachten veröffentlicht. Hier geht´s zum Original:  klicken

"WEIHNACHTEN MIT KARDINAL PELL. DAS LICHT JESU LEUCHTET AUCH FÜR DIE, DIE IM GEFÄNGNIS SIND."     

Die folgende Weihnachts-Mediation wurde von Kardinal Pell Asia News, der Presseagentur des Päpstlichen Institutes für Auswärtige Mission angeboten, deren Direktor Fr. Bernardo Cervellera seit Jahrzehnten sein Freund ist. 

Asia News hat sie am 18,Dezember veröffentlicht und Serttimo Cielo autorisiert, sie zu veröffentlichen.

Vor einem Jahr war Pell Weihnachten in einer Hochsicherheitszelle eingesperrt, ohne Messe und Kommunion,. Ein bißchen wie auf den Weihnachts-Ikonen der Ostkirche, die den neugeborenen Jesus - wenn auch nicht ganz im Gefängnis- so doch in einer Höhle darstellen, die so dunkel ist wie ein Grab und gewickelt wie in ein Grabtuch. 

Settimo Cielo hat einige Seiten aus seinem Gefängnis-Tagebuch veröffentlicht.
Jetzt ist er an der Reihe. mit der Vigil zur Heiligen Nacht

"DIESE WIRKLICH WUNDERBARE GEBURT" 

von George Pell

Covid 19 hat während des letzten JAhres Krankheit und Tod gebrcht (aber nicht so viel wie wir gefürchtet haben) -und beinahe das internationale Reisen unterbrochen und geschäftliche Aktivitäten beschädigt und verringert. So feiern wir dieses Jahr Weihnachten in einer schlechgten Zeit- auch wenn es nicht die schlimmste aller Zeiten ist. Es tobt kein Weltkrieg, es gibt keine große Hungersnot und es gibt diese neuen Impfstoffe, die versprechen, daß die Krankheit eingedämmt und kontrollerit werden kann. 

In diesem Jahr sind die Dinge für mich besser, In dieser Isaloation und Verwirrung stehe ich gegen den Trend, weil ich das vorige Weihnachten in Melbourne/ Australien im Gefängnis verbrachte- wegen sexueller Verbrechen, die ich nicht begangen hatte. Ich konnte während meiner 404 Tage dauernden Haft nicht die Hl. Messe feiern, die Hl. Kommunion nur zweimal in der Woche von einer wunderbaren Nonne empfangen, die das Team der Katholischen Kaplan-Stelle leitete. Nicht am Weihnachtstag, der sich durch gutes Weihnachtsessen im englischen Stil mit Truthahn und Plumpudding auszeichnete und ich konnte den Wärtern Frohe Weihnachten wünschen. 

Ansonsten war es nur ein anderer Tag im Gefängnis, aus dem ich nur in Gedanken oder durch Lesen oder Fernsehen - das religiöse Weihnachtsprogramm und Unterhaltung- entfliehen konnte. 

Seit meiner Kindheit habe ich Weihnachtslieder geliebt, nicht nur der Gemeinde zuzuhören, wenn sie "Adeste Fideles" und das deutsche Lied "Stille Nacht" sang, die meine Lieblingslieder waren., obwohl jetzt " O Holy Night" oben auf meiner Liste steht.Während ich letztes Weihnachten "Weihnachtslieder im  Kerzenschein" im Fernsehen sehen konnte, konnte ich die beiden Chöre aus  Unterstützern (einer war eine vietnamesische Gruppe) nicht hören oder sehen, die sich vor dem Gefängnis versammelt hatten, um unsere Lieblingseihnachtslieder zu singen. Ich weiß nicht, ob viele Häftlinge sie hören konnten, was doppelt unglücklich ist. 

In der Freiheit Roms, das leider ohne Pilger ist, denke ich an diesem Weihnachten besonders an jene, die im Gefängnis sind, getrennt von ihren Familien, ob sie wegen einer gerechten Strafe im Gefängnis sind oder weil sie für die Freiheit kämpfen oder weil sie zu einer verfolgten religiösen oder sozialen Gruppe gehören. Selbst im besten der Systeme gibt es unschuldige Gefangene und da, wo die Systeme korrupt sind oder in denen es systematische Unterdrückung oder Verfolgung gibt, leiden viele unschuldige Gefangene. 

An sie sollten wir diesesmal besonders denken. wenn wir zuerst um "Frieden auf Erden für alle Menschen guten Willens" beten. 

Der Hl. Paulus hat Weihanchten den Menschen in Galata -rund 60 Jahre nach dem ersten Weihnachten- mit diesen Worten erklärt: "Als die festgelegte Zeit kam, schickte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau, um die dem Gesetz Unterworfenen zu erlösen und uns zu ermöglichen, als seine Söhne und Töchter angenommen zu werden," 

Die Geburt war wirklich wunderbar- trotz des Stallgeruchs und der ärmlichen Umgebung. weil die Mutter des Kindes Maria eine Jungfrau war und ihr Ehemann Joseph nicht Sein biologischer Vater.

Maria und Joseph waren ihrer Herkunft und ihrer Religion nach Juden. Die Evangelien berichten uns, daß Joseph ein "dikaios" war- griechisch für einen gerechten und guten Mann- imd Maria wurde von allen Christen als die Größte aller Heiligen angesehen, so daß beide Mitglieder des auserwählten Volkes Gottes waren, um den Monotheismus in die Geschichte einzuführen. Es ist nur ein Gott, in den drei großen monotheistischen Traditionen, Judentum, Christentum und Islam unterschiedlich erklärt - aber nur wir Christen feiern Weihnachten als die Geburt des einzigen Sohnes Gottes. 

Das Christentum war überall in der westlichen Welt stark präsent- mindestens seit 1000 Jahren, seit die Russen sich bekehrten und viel früher in Italien, Griechenland, Frankreich und Spanien seit Konstantin, der erste christliche Kaiser des Römischen Reichs 313 A.D. dieser verfolgten Minderheit Religionsfreiheit gewährte. Aber das Christentum ist keine westliche Religion, nicht einfach nur weil der Mittlere Osten und ganz Nordafrika einmal christlich waren, sondern weil das Chrsitentum im Oaten geboren wurde oder zumindest im Mittleren Osten, der Heimat des jüdischen Volkes. Deshalb verehren wir Chtisten den Gott Abrahams, Jakobs, Isaacs und Moses. der auch der Vater des Christus-Kindes, unseres Herrn, ist. 

Zur Zeit Jesu war Jerusalem bereits eine heilige Stadt, beherrscht von einem prächtigen Tempel, aber es war in keinem Sinn eine große Hauptstadt, sondern gehörte eher zu einer armen und lästigen Provinz des Römischen Reichs (63 vor Christus von Pompeji erobert) -regiert von einem tyrannischen König Herodes. Es war grundlegend und stolz jüdisch- wenn auch von griechischem Denken und Handeln beeinflußt und dem westichen Rom gegenüber feindlich. 

Die jüdische Religion brachte auch eine große Veränderung in die Kultur, die Welten der Philosophie und Religion- verkörptert durch das Weihnachtsfest. Für die alten Griechen - wie für Buddhisten und Hindus  bewegt sich alles in einem endlosen Kreis, Tag und Nacht und die Rückkehr der Jahreszeiten sind ein Hinweis auf  die ewige Wiederkehr. 

Die Juden führten den Zeitbogen in das allegmeine >denken ein, die Idee der Erlösungsgeschoichte-wie sie auf den Messias warteten und warten. Aus dieser Theorie der Forwärtsbewegung  entwickelte sich die westliche Wahrnehmung des Fortschritts und natürlich weist und auch das Kind Christus - wenn er erwachsen ist (durch seinen Tod und seine Auferstehung) vorwärts auf die letzten Tage hin, sein zweites Kommen am Ende der Zeit auf das Jüngste Gericht. 

So nähren wir uns alle vom Weihnachtsfest - wie wir hoffnungsvoll auf diese wundervolle Entwicklung zurückblicken. Jesus wurde sowohl von den Hirten der Gegend als auch von den Wahrheitssuchern, Astrologen und Philosophen, vielleicht weise Männer aus dem Iran- begrüßt, weil er uns den Weg zum Leben gab- nicht  nur eine Theorie, die nur Gelehrten zugänglich ist. 

Weihnachten ist ein Fest der Hoffnung für uns alle, mit dem Gottes neugeborener Sohn uns auf die letzten Zeiten hinweist, wenn alles gut sein wird- auf einen Himmel, wo es kein Gefängnis geben wird, keine Gefangenen und kein Covid. "

Quelle: Kardinal G.Pell, Settimo Cielo, S.Magister


Freitag, 25. Dezember 2020

Fr. Hunwicke spricht

bei liturgicalnotes heute über Maria, und ihre Rolle im Weihnachtsgeschehen. 
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                           "MARIA MUTTER GOTTES" 

Vor langer Zeit, vor 1000 Jahren gab es in der großen Basilika von Blachernae in Konstantinopel - hoch oben an der Deckje über dem Altar, ein riesiges Bild eines Teenagers aus Palästina, genau von diesem Mädchen, die diese Führungsrolle in der Weihnachtgsliturgie spielt. Da stand sie, betend, orans, Vermittlerin aller Gnaden, wie wir Westlichen sagen würden, ihre Hände im Gebet erhoben und in ihrem Leib-in einem Kreis ein Gemälde ihres Göttlichen Sohnes- seine Hand zum Segnen erhoben.      Dieses Bild Mariens wurde als Platytera tou kosmou bezeichnet- "weiter als der Kosmos". Maria war groß mit dem Kind, ihr Kind war der Allmächtige Gott. In ihr war der Eine, dem der Himmel zu eng ist, um ihn zu halten. Kann ein Fuß größer sein als der Stiefel, oder eine Auster größer als ihre Schale? Für Christen offensichtlich ja:  sehr oft thront in Marias schlankem Leib der Schöpfer des Universums, der Gott, der größer ist als alle Galaxien am Firmament. Der Bauch eines Mädchens ist größer als die Schöpfung. 

Dann in der kühlen Nacht hörte man den Schrei eines neugeboirenen Babys. Der kam aus der Grotte, die sowohl ein Stall als auch ein Geburtsort war. "Dieser Stall in Bethelehem"  erklärt C.S. Lewis erinnerungswert in "Die letzte Schlacht", trug etwas in sich, das größer war als unsere ganze Welt." Der Stall war - wie Maria- groß mit dem Kind, sehr groß, weil dieses Kind Gott ist.  Und was für den Leib der Mutter Gottes gilt und was für dStall von BeThlehem wshr ist, ist auch die große Wahrheit des Altarsakramentes.  Brot wird Gott der Allmächtige; kleine runde Scheiben ungesäuerten Brotes, durch das wir vom Schöpfer der Welt selber neu geschaffen werden. Wie Marias Neugeborenes größer war als alle Schöpfung. als alle Sterne und die Menge der Wolken, so ist das Heilige Sakrament des Altars größer als der Kosmos. 

Als Sie Ihre weihnachtliche Kommunion empfangen haben. kam seine glorreiche und unendlich liebende  Unendlichkeit in Ihren armen Körper, so daß - als Sie für den Rest von Weihnachten nach Hause gingen oder fuhren-auch Sie "platyteroi tou kosmou" waren- größer als das Universum. " 

Quelle: litugicalnotes, Fr. J.Hunwicke


Herrscher des Himmels....

   

                 

Tweet zum Tage

Gott ist Mensch geworden, er ist gekommen, um mitten unter uns zu wohnen. Gott ist nicht fern, er ist nah (...) er ist kein Unbekannter: er hat ein Gesicht. das Gesicht Jesu. Das ist eine immer neue Botschaft, immer überraschend, weil sie auch unsere kühnste Hoffnung übersteigt."   

Donnerstag, 24. Dezember 2020

George Weigel über die Weisen aus dem Morgenland

George Weigel hat bei firstthingsfirst einen sehr schönen Text über die drei Weisen aus dem Morgenland veröffentlicht und begründet, warum wir sie heute noch genau so brauchen wie zu jesder anderen Zeit, seit sie aus dem Osten aufbrachen, um dem neugeborenen König der Juden zu huldigen,  Hier geht´s zum Original:  klicken

                     "WAS DIE WEISEN UNS LEHREN" 

"Von den amtierenden Skeptikern unter den Professoren wurden nur wenige Episoden des Evangeliums häufiger als "Mythologie" in Scheiben und Würfel geschnitten und auf den Boden des Sezierraums geworfen als die Geschichte der Heiligen Drei Könige. Die "Weisen aus dem Ostenn  kamen nach Jerusalem und sagten:" Wo ist der, der als König der Juden geboren wurde? Denn wir haben seinen Stern im Osten gesehen und sind gekommen, um ihn anzubeten "(Matthäus 2:2).

In "Jesus von Nazareth: Die Kindheitserzählungen" vermeidet Joseph Ratzinger/ Papst Benedikt XVI die unglückliche akademische Angewohnheit, antike Texte mit hochmütigem Mißtrauen zu behandeln und nimmt einen anderen Standpunkt ein. Die Magier- schreibt er- sind keine mythischen Figuren in einer unter dem Mantel von Erzählungen verborgenen Meditation. Eher "erzählt Matthäus die wirkliche Geschichte", aber die Geschichte durchdachte und interpretierte sie dann.""Deshalb hilft uns die Geschichte der Magier, "das Geheimnis Jesu besser zu verstehen,"

Was lehren und die Magier? 

Zuerst verankern sie Jesus im menschlichen Drama, in realer Zeit und an realem Ort, indem diese exotischen Pilger in Verbindung mit Herodes dem Großen in Verbindung gebracht werden, über dessen brutale Herrschaft wir viel wissen; die Bezugnahme auf Caesar Augustus in Lukas 2,1 hat die gleiche verankernde Funktion. Ganz am Anfang der Jesus-Erzählung erzählen Matthäus und Lukas ihren Lesern (oder zu ihrer Zeit eher Zuhörern), daß Jesus von Nazareth  nicht Fiktion ist oder jemandes fieberhafte religiöse Phantasie. Jesus ist so real, wie Realität nur sein kann. 

Zweitens- haben die proteushaften Leistungen der Magier - sie waren philosophische Weise, Priester und Sternenkundige- eine Bedeutung, die über Glaubwürdigkeit hinausgeht. Sie erinnern uns daran, wie Benedikt XVI feststellt, daß "religiöse und philosophische Weisheit“ im Leben "ein Anreiz sein kann, in die richtige Richtung aufzubrechen“: das heißt, menschliche Weisheit kann diejenigen mit offenem Verstand und offenem Herzen schließlich zu Christus.führen. 

Fundstück

In diesem leider sehr unweihnachtlichen Fundstück berichtet A.C: Wimmer bei CNA über einen Milliarden-Transfer aus dem Vatican nach Australien und stellt die Frage nach dem "wofür". In der Hoffnung, daß wir wenigstens während der Feiertage der Geburt Christi von weiteren Hiobs-Botschaften aus der Kirche verschont bleiben. In diesem Sinne geht´s hier zum Original:  klicken

Unter dem Titel: 

"Berichte: Aus Vatikan seit 2014 insgesamt 2,3 Milliarden Dollar nach Australien überwiesen"

beginnt der Beitrag so ZITAT

"Einem australischen Nachrichtendienst zufolge hat der Vatikan binnen weniger Jahre insgesamt 2,3 Milliarden australische Dollar nach Australien überwiesen – offenbar ohne das Wissen der australischen Bischöfe." (...)

Quelle: A.C: WImmer, CNA

      

                                                                    🎄🌟🎄  


     WIR WÜNSCHEN ALLEN EIN GESEGNETES FROHES                                           WEIHNACHTSFEST

Mittwoch, 23. Dezember 2020

Weihnachtswünsche von Sandro Magister

Hier geht´s zum Original:  klicken   

EIN FROHES WEIHNACHTSFEST! 

"Et peperit filium suum primogenitum;
et pannis eum involvit
et reclinavit eum in præsepio".

(Lk 2,7) 

Tweet zum Tage

Wer den Schock wegen der "Krippe" auf dem Petersplatz überlebt hat, kann sich im Peters-Dom erholen.

Kardinal Pell sagt

daß sein konservativer Glaube und seine Einstellung zu Fragen wie Lebensrecht und Abtreibung etc.in Australien zu einer feindlichen Atmosphäre ihm gegenüber führten. KNA und Domradio de.berichten.
Hier geht´s zum Original:  klicken

Unter dem Titel 

"Feindliche Atmosphäre"beginnt der Artikel so:

"Nach Ansicht des australischen Kardinals George Pell hat seine konservative Haltung die Öffentlichkeit ihm gegenüber negativ beeinflusst. Pell war im April von Australiens oberstem Gericht vom Vorwurf des Missbrauchs freigesprochen worden." (...)

Quelle: domradio.de 

Fr. Hunwicke spricht...

heute bei liturgicalnotes über die griechische Mosaik-Inschrift einer gerade von Archäologen im Garten Gethesemane- ausgegrabenen frühbyzantinischen Kirche. 
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"ATTENDITE AD ABRAHAM PATREM VESTRUM...ABER NUR FÜR HELLENISTEN" 

Attendite ad Abraham patrem vestrum ed a Saram, quae peperit vos: quia unum vocavit eum. Bewegt von der heutigen ersten Lesung Jesaja -präsentiere ich den Hellenisten ein Weihnachtsrätsel. Das Roh-Material ...ein Fotografie..bei Mail-online gestern, Dienstag. 

Vor kurzem wurde in Gethsemane eine byzantinische Kirche ausgegraben. Darin findet sich eine griechische Bodeninschrift, die wie man uns sagt, übersetzt worden ist. 

"Zur Erinnerung und für die Ruhe der Liebenden Christi (Kreuz). Gott, der du das Opfer Abrahams empfangen hast, nimm das Opfer deiner Diener an und gewähre ihnen Vergebung der Sünden. (Kreuz) Amen“.

Leider bin ich kein Epigraphiker, Der enzige Satz, den ich auf dem Foto sicher (?!) erkennen konnte ist: "... ho theos ho prosdexamenos ten thus{i}an tou Abraam ..."

Ich nehme an, daß wir hier eine Anspielung auf  das Opfer Isaaks haben-  Vorgriff auf das Opfer Christi- dargeboten auf dem Berg, der als Kalvarienberg identifiziert wurde,  auf den die Pilger von Gethsemane aus steigen wollten. "

Quelle: liturgicalnotes, Fr. J.Hunwicke

p.s. hier ein Artikel über die Ausgrabung    klicken

Fundstück

Der Franziskaner-Pater Paulus Tautz erklärt im Gespräch mit der "Tagespost" die Bedeutung, die der Hl. Joseph in der heuttigen Zeit hat.
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Unter dem Titel:

"PATER PAULUS TAUTZ: JOSEF IST EIN VORBILD FÜR MÄNNER"

beginnt der Beitrag so  -ZITAT

"Die Bereitschaft, auf Gottes Willen zu hören, zeichnet den heiligen Josef aus Sicht des Franziskanerpaters Paulus Maria Tautz aus. Im Gespräch mit der Tagespost zieht der Männerseelsorger auch Parallelen zu den Krisen heutiger Männer." (...)

Quelle: Die Tagvespost. Pater P.M. Tautz

Dienstag, 22. Dezember 2020

God rest you merry gentlemen ....

 

               

So erging es nicht nur einem....

Hannah Brockhaus beschreibt für CNA die Rückkehr eines Katholiken zur Kirche und zum Glauben -in Folge des Geschehens um den 5. April 2005. 
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"FOLGE MIR NACH. WIE JOHANNES PAUL II UND BENEDIKT XVI EINEN KATHOLIKEN ZUM GLAUBEN ZURÜCK BRAC HTEN" 

Angelo Ciappellomi hörte diese Worte, während er am 8. April auf der Piazza del Popolo stand. Zusammen mit Hunderttausenden in der Ewigen Stadt und weiteren Millionen in aller Welt verfolgte er die Requiem-Messe für Papst Johannes Paul II. 

"Folge mir nach" diese lapidaren Worte Christi können als Schlüssel gesehen werden, um die Botschaft zu verstehen, die unser verstorbener, geliebter Papst Johannes Paull II uns hinterlassen hat",  sagte der damalige Kardinal Joseph Ratziunger in seiner Predigt auf dem Peters-Platz. 

"Ich war von der Tiefe und gleichzeitig der Einfachheit der Worte tief bewegt" sagte Ciappelloni. 

"Und von da aus startete ich auf dem richtigen Weg." 

Tatsächlich begann Ciappellonis Rückkehr zum Katholischen Glauben einige Tage vorher, am Todestag des Hl. Johannes Pauls II, berichtete er CNA: 

Zu Beginn des Jahres 2005 dachte der damals 47-jährige Ciappelloni, daß von einem materiellen Standpunkt aus in seinem Leben "nichts fehle. Ich hatte Arbeit, ein Haus, Freunde, Familie...aber nichts, was mir Sinn gab." 

Wie viele Italiener war Ciappelloni katholisch aufgewachsen, aber er hatte die Sakramente und den Glauben aufgegeben. Er respektierte die Kirche, aber der Glaube interessierte ihn nicht, erklärte er. 

"Ich habe am Leben der Kirche nicht teilgenommen. Ich nahm leichte Drogem und lebte ein Leben voller Spaß, ging aus, in Clubs tanzte ich mit Freunden imd lebte in sexueller Hinsicht ein libertäres Leben" stellte er fest "Aber ich war nicht zufrieden, ich war nicht glücklich, ich fühlte mich nicht friedlich und ruhig."

Und dann erkrankte Papst Johannes Paul II . Ciappelloni war überrascht, daß er sich dafür interessierte. 

"Die Krankheir Johannes Pauls II hat mich sehr beunruhigt, weil ich 20 Jahre alt war, als er Papst wurde und so war er ein bißchen der Papst meiner Jugend". "In Rom zu leben und im Fernsehen zu sehen, daß dieser Papst litt, hat mich sehr bewegt." 

Dann kam die Nachricht, daß der Papst gestorben war. 

"Als ich die Nachricht hörte. als sie uns mitteilten, daß er gestorben war, brach ich in Tränen aus" erzählt Ciappelloni-und fügte hinzu, daß diese unerwarteten Tränen beim Tod des Papstes ihn bewegten. 

Montag, 21. Dezember 2020

Fr. Hunwicke spricht

heute bei liturgicalnotes über Widersprüche im Sprechen und Tun des aktuellen Pontifikates.
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                               "WIDERSPRÜCHE" 

Mir scheint, daß immer öfter von mir verlangt wird, gleichzeitig zwei Ansichten zu vertreten,
die sich gegenseitig widersprechen.
In der Welt der Welt:
Eine Zeitung brachte kürzlich an erster Stelle einen Bericht über den Generalsekretär
der UNO, der in einer Rede die Menschheit kritisiert hatte, weil sie „Krieg gegen die
Natur“ führe. (Meine spontane Reaktion war, mich zu fragen, warum er die Natur nicht
aufgefordert hatte, Krieg gegen die Menschheit zu führen oder zumindest höflich
nachzufragen, was denn ihre Bedingungen für einen Waffenstillstand wären).
Zweite Nachricht in der gleichen Zeitung war der Krieg gegen den Coronavirus. Dabei
wurde generell davon ausgegangen, daß hier ein guter und gerechter Krieg geführt
würde.
Es wurde kein Gedanke darauf verschwendet, daß diese beiden Haltungen vielleicht in einem Widerspruch zueinander stehen könnten: ist es nun gut, oder ist es schlecht, Krieg gegen die Natur zu führen?
Vielleicht gibt es hier irgendwelche Nuancen, die mir entgangen sind. Vielleicht hängt es noch von anderen Überlegungen ab, ob es nun gut oder schlecht ist, Krieg gegen die Natur zu führen. Keine Ahnung – ich habe noch nie gehört, daß jemand sich die Mühe macht, das zu erklären.

Vielleicht liegt das Schwert, mit dem wir diesen Gordischen Knoten durchschlagen könnten, ja leicht erreichbar unmittelbar in Griffweite. Aber wie kommt es, daß ich soweit ich sehe, anscheinend der einzige bin, der hier ein Problem sieht? Bin ich denn ganz besonders dämlich?

Und doch, selbst wer laut über meine Dummheit lachen muß, wird doch zugeben müssen, daß wir hier zumindest dem äußeren Anschein nach einen Widerspruch haben.

In der Welt der Kirche. Wie ich höre, mißachtet die neue italienische Übersetzung des Novus Ordo die ausdrückliche Aufforderung von Papst Benedikt, das „pro multis“ wörtlich als „für viele“zu übersetzen. Anscheinend wird es weiterhin mit Zustimmung der italienischen Bischöfe und von PF so übersetzt, als ob da "für alle Menschen“ stünde. Theologisch kann man diesem Sprachgebrauch auch kaum widersprechen. In der authentischen Form des römischen Ritus erhebt der Priester beim Offertorium den  Kelch und bittet den Vater, ihn "für das Heil der ganzen Welt“ anzunehmen. Diese Formulierung bedeutet im orthodoxen katholischen Glauben, daß die Erlösung durch Christi Blut ausnahmslos allen Menschen zugänglich ist, die Gott im Glauben darum bitten. So wie Harrys Körnerbrot für jedermann und alle Welt erhältlich ist, die zum Supermarkt gehen um es zu kaufen.

Weihnachten - und es gibt sie doch die Wunder

Lesern unseres Blogs ist ja sicher noch in Erinnerung, wie wir uns über die Jahre immer mal wieder besonders an der SZ abgearbeitet haben .... zu recht in den meisten Fällen und besonders deren Chefredakteur war besonders oft in unserer Schusslinie.

Nun der Chefredakteur ist ja inzwischen nicht mehr der selbe und der ehemalige ist inzwischen im Ruhestand und schreibt noch eine wöchentliche Kolumne. 

Womit wir bei den Wundern wären:

Es weihnachtet und Weihnachten ist ja dieses Jahr ein ganz besonderes. Mussten wir den Advent schon, besonders in Bayern, als "staade Zeit" erleben, wurde uns dann vor einer Woche die Ausgangssperre an Weihnachten verhängt - und somit Christmetten zur gewohnten Stunde unmöglich gemacht.

Da hat sich auch Herr Prantl mal an seine katholische Herkunft erinnert und einen Kommentar in der SZ verfasst, die gewisse Dinge wieder gerade rücken.

Sätze wie: 

"Mir ist bei einer Haltung unwohl, die so tut, als sei das Virus die Neuausgabe einer archaischen Gottheit, die man durch symbolhafte Opfergaben und Verzichtsgehorsam befriedigen muss.

"---- verweisen auf die Weihnachtsbotschaft "Fürchtet Euch nicht" und gleichfalls auf ihre Verantwortung den Menschen gegenüber. Sie wollen sich nicht einfach verängstigt zurückziehen, sie wollen nicht, dass sich Resignation ausbreitet; sie plädieren für "verantwortlichen Mut".

"Wenn es nur noch Rückzug gibt, leidet die Hoffnung, leidet das Vertrauen, leidet der Zusammenhalt, der dringend nötig ist. Weihnachten ist eine Gelegenheit, Kraft zu schöpfen und sich gegenseitig zu stärken."

sind beeindruckend. Respekt! Herr Prantl. Das hätte ich wirklich nicht von Ihnen erwartet. Danke!

Hier geht's zum Artikel, der Satz für Satz wirklich lesenswert ist! Klicken

und vielleicht den einen oder anderen wieder auf den Boden zurückbringt!

Aus der Geschichte der Berichterstattung über den Vatican

In seiner montäglichen Kolumne in Monday in the Vatican vergleicht A. Gagliarducci die heutige Berichterstattung der Vaticanisti mit der eines Altmeisters- Benny Lai. Dabei spart er nicht mit Kritik an der Arbeit der jetzigen Vatican-Korrespondenten.
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"PAPST FRANZISKUS - WIE CHARAKTERISIERT MAN SEIN PONTIFIKAT?"

Papst Franziskus ist 84 geworden und hat seinen 8. Geburtstag gefeiert seit er Papst wurde.  2020 war ein herausforderndes Jahr - gekennzeichnet durch die Pandemie. Es gab weder internationale Reisen noch große Ereignisse. Dennoch wurde vieles erreicht. Die Kurien-Reformpläne sollen bald vollendet werden. Allerdings ist die Kurienreform bereits auf dem Weg, weil viele der neuen Dicasterien schon arbeiten. Beim Konsistorium vom 28. November hat Papst Franziskus ein Kardinalskollegium geschaffen, das mehr denn je den Papstr wiederspiegelt. Der Papst ist jetzt auch bereit, wieder zu reisen: er wird vom 5.-8. März in den Irak reisen und es sieht so aus, als gäbe es Pläne für Reisen nach Serbien und nach Kasachstan. 

Wenn man jedoch auf das Pontifikat von Papst Franziskus zu sprechen kommt, bleibt immer eine offene Frage: wurde sein Pontifikat verstanden? Analysen neigen oft dazu, einige seiner Gesten überzuinterpretieren -und andere Entscheidungen zu unterschätzen. In vielen Fällen wird der Bericht durch die Betonung des Beginns des Pontifikats verzerrt, als die Medien darauf bedacht waren, ein neues und anderes Pontifikat zu präsentieren. Am Ende kann sich niemand dem Narrativ eines bahnbrechenden Pontifikats entziehen. 

Wie können wir Papst Franziskus dann verstehen? Im Jahr der Wahl von Papst Franziskus starb Benny Lai, Doyen der Vatiocanisten, und hinterließ ein unermeßliches Erbe. Er war seit 1946  Vatican-Kommentator, seine Tagebücher wurden in dem Buch "Mein Vatican"  veröffentlicht und sie sind wertvoll um erstens den Vatican und dann die Päpste- alle Päpste- zu verstehen. 

Ein Pontifikat kann nicht außerhalb seiner Umgebung interpretiert werden, genau so wie eine Pflanze ohne fruchtbaren Boden gedeihen kann Sicher hat sich Benny Lais Vatican sehr vom heutigen unterschieden. Dennoch gelten viele seiner Prinzipien immer noch.

Benny Lais Arbeiten zeigen sieben Jahre nachdem er starb, daß Journalismus nutzlos wird, wenn er nicht als Provokation gedacht wird.

Es ist natürlich, Benny Lais Geschichten mit denen von Marco Ansaldo, früherer Vaticanist der italienischen Tageszeitung "La Repubblica" zu vergleichen. In seinem Buch "Der andere Papst" sagt Ansaldo, daß er allen vaticanischen "Raben"  begegnet sei- außer Paolo Gabriele. Er schrieb auch, daß die "Raben"  sich selbst als eine Art Lobby der "geleakten" Informationen vorgestellt haben. Das Buch sagt nichts Neuen. 2013 hat Ansaldo diese "Raben" sogar interviewt, die dann das gleiche sagten. 2013 starb Benny Lai - fast verblüfft durch einen Vatican, den er nicht wiedererkannte. 

Benny Lais Vatican war der "Flüstervatican" -bestehend aus Monsignori, die in der Lage waren, mit einem ätzenden Satz Welten zu enthüllen und aus Leuten im Schatten, die dennoch sehr wichtig waren und aus wertvollen Quellen- so daß ein Text glatt und tief wurde. 

Blättern wir in diesen Tagebüchern. Ein Kardinal riet Benny Lai "Sie sollten sehr genau sein, wenn Sie über uns schreiben". Er antwortete in freunldicher Frechheit "Fair genug. Aber ich weiß viel Genaues, worüber ich nicht schreibe." 

Sonntag, 20. Dezember 2020

Messias

ER ist auf dem Weg,...

Händels "Messias"  Teil 1, in einer Aufführung der Academy of Ancient Music unter der Leitung von Barnaby Smith.

                 

Fr. Hunwicke spricht

heute bei liturgicalnotes über  "ad orientem" und kleine moderne Tische vor alten Hochaltären.
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"DER HERR WIRD AUS DEM OSTEN KOMMEN"

Auctoritas hat- glaube ich- mehr mit traditionellem Denken als nur mit Macht zu tun. Deshalb frage ich: "Wie kann man das Prinzip der auctoritas auf die Frage anwenden, ob die Eucharistie ad populum zelebriert werden sollte, oder nicht?"  Ich fühle, daß da bestimmte Prinzipien zusammen angewandt werden sollten. 

Der Zelebrant sollte sich nach Osten wenden. Das hat enorme auctoritas - sowohl wegen archäologischer Beweise für die "Orientation" [Ostung] der Kirchengebäude und in frühen Christlichen Schriften. Ich verzichte darauf, auf die riesige Anzahl gelehrter patristischer Literatur zu verweisen, die das bestätigt- von der Zeit der an, als unsere "Ritualisten" für die Ostausrichtung gegen den damals modernen Nordausrichtungs-Usus argumentierten. In jüngerer Zeit haben Liturgisten vom Schlage Michael-"Überlieferungs"-Moretons diese Wahrheit erneut herausgestellt- gefolgt von Römischen Katholiken wie Kardinal Ratzinger und Dr, Lang. 

Die Idee, daß es wichtig ist, daß Priester und Volk in die selbe Richtung schauen- ist, wie ich finder, ein sehr schwacher Beweis, wenn überhaupt. "Traddies" übersehen oft, daß in die selbe Richtung zu schauen, nicht notwendigerweise nach Osten bedeutet. Weil....

1) einige Gebäude- bemerkenswerterweise auch die Römische Basilika , aber nicht nur- so ausgerichtet sind, daß der nach Osten gewandte Zelebrant dorthin schaut, wo die Gemeinde versammelt ist. Die Regeln des Missale von Pius V .schreiben ausdrücklich vor, was der Priester in solchen Situationen tun soll. Der Usus der urbs seit Menschengedenken selbst hat große auctoritas  und das hat auch die traditionelle Praxis, die das Missale des Hl. Pius V bezeugt. 

2) einige Kirchen, besonders wenn sie in begrenzter stäsdtischer Umgebung gebaut wurden, nicht entlang einer Ost-West-Achse gebaut sind. Einige Traddies versuchten, dieses Problem dadurch zu lösen, daß sie fröhlich auf etwas hinweisen, das sie den "rituellen Osten" nennen, so als ob es von uns abhängt, daß Osten jeweils da ist, wo es für uns bequem ist.  Das betrachte ich als durch und durch frivol. Wichriger: frühe Schriftsteller, die die Notwendigkeit betonen, sich nach Osten zu wenden, schreiben über die Notwendigkeit dem Herrn entgegen zu sehen, der aus dem Osten zu uns kommt und über den Sonnenaufgang als seine große Ikone. Ich denke nicht, daß sie von der Ansicht beeindruckt wären, daß Osten da ist, wo es uns gefällt. Diese Ansicht untergräbt jede Möglichkeit, mit Worten etwas auszudrücken. War es die Rote Königin in Alice im Wunderland, die behauptete, Worte alles bedeuten lassen zu können, was sie wollte? Ebenso wie viele"Trendies"  etwas, was ich einen gleichermaßen unglücklichen Fetisch nenne, darin zu haben scheinen. dem Volk den Rücken zuzukehren. Ich vermute, daß  keiner dieser beiden Fetische den Ost-oder den Westchristen des ersten Christlichen Jahrtausends  verständlich gewesen wäre. 

Aber anders als Kevin und Sharon wußten sie, wo der OSTEN war. 

Tweet zum Tage

Vielleicht sollte man das mal unseren Politikern und allen Pessimismus verbreitenden verabreichen:




Damit ist dann auch schon alles gesagt! 

Fundstück

Burkhardt Gorissen hat für "Die Tagespost"  Paul Badde zu seinem neuen Buch "Abendland" und zum Begriff Abendland in heutiger Zeit interviewt.
Hier geht´s zum Original:  klicken

Unter dem Titel: 

"DAS ABENDLAND IST EIN LABOR DER KRISEN" 

beginnt der Aritkel so - ZITAT

"Wo und was ist das Abendland?  Darf man den Begriff überhaupt noch verwenden? Wenn ja, lässt es sich überhaupt ohne das Christentum verstehen? Der katholische Bestseller-Autor Paul Badde tut es in seinem neuen Buch, ohne sich zu schämen.  Im Gegenteil." (...)

Quelle: B. Gorissen, Die Tagespost 

Samstag, 19. Dezember 2020

Sanctus

 Sanctus und Benedictus aus Beethovens Missa Solemnis unter der Letiung von Maestro Harnoncourt   

               

Aus Rom: Ein tröstendes Wort zum Advent und zur Weihnachtszeit 2020

 Erzbischof Georg Gänswein : "Fürchtet euch nicht!" 

                 

Heute vor 650 Jahren,

am 19.12.1370 starb in Avignon Papst Urban V 
Franz Brüggemann hat für domradio.de und KNA eine Chronologie und eine Würdigung seines Pontifikates im französischen Exil verfaßt.
Hier geht´s zum Original: klicken

Unter dem Titel:

"BENEDIKTINER VERSUCHTE VERGEBLICH DIE RÜCKKEHR NACH ROM" 

beginnt der Beitrag so- ZITAT. 
 

"O großer Mann, ohnegleichen in unserer Zeit". So lobt der scharfe Papstkritiker Petrarca den Franzosen Urban V. Der versuchte, das Papsttum nach 70 Jahren aus Avignon nach Rom zurückzuführen. Doch er starb an der Rhone.
Man kann sich ein schlimmeres Exil vorstellen als Avignon - und das werden sich auch jene Päpste, Kurialen und Höflinge gesagt haben, die dort im 14. Jahrhundert Hof hielten. Von 1309 bis 1376 war das Städtchen an der Rhone Rom. Denn dorthin hatte es das Papsttum verschlagen: unter dem Druck der französischen Krone - und wegen der politischen Wirren und Adelsfehden in Italien. Rom galt als unregierbar. Dennoch stand das Ziel einer Rückkehr in die Ewige Stadt fast immer im Raum. Unter Urban V., der am 19. Dezember 1370, vor 650 Jahren, starb, hätte es fast geklappt." (...) 

Quelle: 

Eine Vorschau auf die Krippe 2021

Seinen Unmut über die diesjährige Krippe auf dem Petersplatz kann Aldo Maria Valli nicht verbergen und damit er nächstes Jahr nicht wieder überrascht wird, hat er sich jetzt schon einmal über die Entwürfe für 2021 informiert und läßt uns großzügigerweise auf seinem blog an seinen Erkenntnissen teilhaben.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"EXKLUSIV. SO WIRD DIE KRIPPE AUF DEM PETERSPLATZ - AUSGABE 2021 " 

Nach den Diskussionen dieses Jahres über die Krippe auf dem Petersplatz (von den üblichen ultra-traditionalistischen Feinden der Kirche als furchtbar, wenn nicht sogar dämonisch beurteilt) hat der Vatican beschlossen, jetzt schon die Krippe für 2021 zu planen und wir können Sie mit einer kleinen Vorschau versorgen. 
So wird sich also die Krippe im nächsten Jahr präsentieren:

                                                           FOTO  klicken

Ein Verantwortlicher im Vatican hat erklärt, daß er die Schriften lange studiert habe - besonders den Roman "Urania" seines Onkels, und daß er dabei zum Schluss gekommen sei, daß zu den drei Personen, die man am leichteseten erkennen können muß die Hl. Familie gehört (man bemerke Joseph rechts) aber auch die Könige.

Andererseits hat der Ordensgeneral der Jesuiten präzisiert. daß es zur Zeit Jesu keine Aufnahmegeräte gab und noch viel offensichtlicher auch keine Kameras. Wer sind wir also- darüber zu urteilen? Laut Pater James Martin bietet eine Krippe, wie die für 2021 geplante, auch die Garantie dafür, unter dem Gender-Aspekt korrekt zu sein, "Tatsächlich" hat der bekannte LGBT-Jesuit erklärt- "fordere ich jeden auf, das Geschlecht dieser Personen zu erkennen." Das gilt auch -hat Pater Martin betont- für die Hirten, wie man hier gut sehen kann.:

                                                                 FOTO   
 
Als Geste des guten ökumenischen Willens haben die Planer der Krippe beschlossen, auch Persönlichkeiten mit hinein zu nehmen, die zu anderen Galaxien gehören. Und hier ein Beispiel: 

                                                               FOTO  

Msgr. ICS träumt von neuen Thesen- angeschlagen am Tor von Sant´Anna in Vaticano

und hält mit seiner Meinung zu den so großzügig vom amtierenden Pontifex zugetandenen Ablässen nicht hinter dem Berg. Marco Tosatti veröffentlicht die bei Stilum Curiae.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"MSGR.  ICS TRÄUMT: EIN BISCHOF SCHLÄGT IM VATICAN NEUE THESEN GEGEN DIE NEUEN ABLÄSSE AN" 

"Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae, Papst Bergoglios einzigartige Allianzen, die er mit den seltsamsten Bettgenossen zu pflegen scheint, haben Msgr. ICS betroffen gemacht, der uns von einem Traum -oder einer Vision- der letzten Tage erzählt. Gute Lektüre. 

§§§

Lieber Tosatti, als ich las, was unter diesem Link berichtet wird. hatte ich eine "paradoxe Vision."

Ich sah einen italienischen Bischof (den ich- glaube ich-wiedererkannt habe, aber das würde ich nicht beschwören) eine symbolische Geste vollführen, die dem entsprach, was Luther 1517 tat, als er seine 95 Thesen an das Tor der Schloßkirche zu Wittenberg nagelte. 

Er befestigte sie an der Porta Sant´Anna im Vatican.

Luther entschuldigte seine Reformation mit dem Ablassverkauf, der notwendig war, um den Neubau der Petersbasilika zu finanzieren. Heute würde man sagen, daß wir Ablässe verkaufen (oder eintauschen oder verschenken) um St. Peter zu zerstören. 

Die Ablässe, die heute gratis gewährt zu werden scheinen, betreffen sicher nicht begangene Sünden- sie sind die "moralsiche Legitimierung", die unsere Kirche heute Projekten, aber vor allem Personen garantiert, die Ziele verfolgen, die den erklärten Zielen widersprechen und seit langem darauf hinarbeiten, die Kirche, ihre Wahrheit und ihre Werte zu zerstören. 

Der hier wiedergegebene Link läßt keinen Zweifel daran- Dank des jüngsten Bündnisses mit "Global Impact of Education" die Welt zur Gleichstellung der Geschlechter und andere noble Ziele aufklären zu wollen.  

Aber dieses Projekt ist verwirrend, nicht so sehr wegen seiner Ziele, sondern wegen der Personen, mit denen es  verfolgt wird, d.h. ausgewiesenen Feinden der Katholischen Kirche. Von Ban Ki-Moon (Ex-Generalsekretär der UNO, der die Migration nutzen wollte, um einen religiösen Synkretismus zu realisieren), über die Unesco (= gnostischer Vatican) bis hin zur notorischen "Petersilie" des gnostischen, malthusianischen, ökologistischen, abtreibungdsbefürwortenden Freundes des Vorsitzenden der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften (Msgr. Sanchez Sorondo) Jeffrey Sachs usw. 

Einige Informationen über das, was 1515 geschah sollten neugierig machen, Schauen wir mal 

Der Papst, der 1515 die Verwirklichung des Verkaufs von Ablässen beschloss, war Leo X , Sohn von Lorenzo de Medici, dessen Ruf homosexuell zu sein (mit allen zweifelhaften Personen, mit denen er sich umgab) nicht einmal bezweifelt wurde. 

Freitag, 18. Dezember 2020

Erinnerungen an Msgr. Georg Ratzinger

zusammengestelllt  in drei Videos vom blog-di-raffaella
Hier geht´s zum Original: klicken 

                



               
 
 

                

Quelle: ilblogdiraffaella

Fundstück

Thorsten Paprotny hat bei  CNA eine geistliche Betrachtung zur "Jesus-Trilogie" von Papst Benedikt XVI veröffentlicht- Heute den 10. Teil.
Hier geht´s zum Original : klicken

Unter dem Titel: 

"VERSUCHUNGEN" 

beginnt der Beitrag so:- ZITAT

"Zu allen Zeiten der Geschichte sind Christen Versuchungen in unterschiedlicher Gestalt begegnet und ausgesetzt. Wer verführt uns? Wovon lassen wir uns in Versuchung führen? Ganz schlicht lässt sich zunächst erwägen, ob es sich nicht einfach so verhält: Wenn wir uns nicht von Gott und der Kirche führen lassen, sind wir schon ins Getriebe der Verlockungen dieser Welt geraten." (...)

Quelle: CNA, T.Paprotny

Heute vor 47 Jahren

".... am 18.12.1973 wurden Jòszef Kardinal Mindszenty von Papst Paul VI - in einer beschämenden Episode seines Pontifikates- die Titel Primus von Ungarn und Erzbischoi von Esztergom entzogen. Zuvoir hatte Paul VI die Exkommunikation seiner kommunistischen Verfolger aufgehoben." 

 

Donnerstag, 17. Dezember 2020

M. Tosatti: es besteht keine Bekehrungsgefahr mehr ...

Marco Tosatti veröffentlicht bei Stilum Curiae eine Botschaft, in der Romana Vulneratus Curria ihn davon unterrichtet, daß er nicht mehr befürchtet, vom amtierenden Pontifex zum Glauben an Pachamama bekehrt zu werden.
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"RVC IST ERLEICHTERT. ER HAT ENTDECKT, DASS BERGOGLIO IHN NICHT BEKEHREN WILL..." 

Liebe Stilumcuriale, Romana Vulneratus Curia (RVC für Freunde und Feinde) hat bei Aleteia einen interessanten Artikel über den amtierenden Pontifex und die Bekehrung gelesen; oder besser gesagt, die Nicht-Bekehrung, zu der Christen sehr zugeraten wird, wie dazu, aktiv Sport zu betreiben. Eine Haltung die sehr der der Buddhisten ähnelt (oder zumindest vieler von ihnen), die nicht bestrebt sind, uns zu zeigen, wIe schön ist, was sie tun, sie überlassen es Dir selbst, Dich ihnen anzuschließen. Mir scheint, daß das nicht genau das ist, was ein gewisser Jesus seinen Jüngern auftrug, aber ich bin nur ein armer Zeitungsmensch (soll heißen, ich bin Jounralist in dieser Zeit und schäme mich dafür) -kein Papst.  Gute Lektüre. 

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"Endlich, lieber Tosatti, habe ich die Erklärung gelesen, über die hier berrichtet wird- Papst Franziskus "Überzeugt nie einen Nichtgläubigen !" (aleteia org.) Ich habe einen Seufzer der Erleichterung ausgestoßen und eine Kerze für den Hl. Joseph angezündet. 

Die Aufforderung, über die hier berichtet wird, richtet sich eindeutig nur an die, die an ihn (Bergoglio) glauben und an die, an die er glaubt. 

Oder die zumindest zeigen, daß sie glauben.
Vor Jahren haben sie enorme Anstrengungen unternommen, um zu zeigen, an wen und an was sie glauben.

Jetzt bin ich sicher (...?) daß Bergoglio niemals versuchen wird, mich davon zu überzeugen, zu glauben was er glaubt. 

Das heißt an Pachamama und an den Großen Architekten, an ihr Sein und an ihre Herrschaft, an ihre 
Täuschungen, Lügen. Jetzt kann ich ruhiger schlafen,  Bergoglio hat seine Jünger aufgefordert, nicht zu versuchen, Nichtgläubige- wie mich- zu überzeugen.

Gott sei Dank! Ich, der ich ein Ungläubiger dessen bin, an wen und an was Bergoglio glaubt, kann ich in Frieden leben. Wissen Sie Tosatti, ich war dennoch besorgt, daß die Jünger Bergoglios seit einiger Zeit eine Strategie der (gnostischen) Bekehrung an uns ausprobieren (für Bergoglio Ungläubige dessen, an das er glaubt.)  

Nun waren wir "Ungläubigen" bemüht, sein Lehramt zu lesen- von Evangelii Gaudium bis zu Amoris Laetitia, zu Laudato Si´und Fratelli Tutti. 

Wir sind immer mehr zu der Überzeugung gekommen, daß er uns dazu bekehren wollte, zu glauben , daß Sünde nicht existiert und daß es keine Versuchungen gibt, das der wahre religiöse Geist pantheistisch ist und daß man an Pachamama glauben muß, wie die Amazonas- Indianer. 

Aber nach Fratelli Tutti waren wir sogar davon überzeugt, daß er uns davon überzeguen wollte, an den "Großen Architekten des Universums" zu glauben, in einem Geist universaler Brüderlichkeit, jenen Geist der vereinten Logen im Vatican, der "Großen Orient" und der des Westens, Nordens, der Mitte und des Südens.  

Wissen Sie, wie besorgt ich deswegen war? 

Aber Bergoglio hat jetzt verboten, mich dazu zu bringen, einen kleinen Schurz zu tragen und mich zu zwingen, einen Schwur auf Pachamama zu leisten....ich bin erleichtert! "
 
RVC

Quelle: Stilum Curiae, M.Tosatti, RVC 

Warum jetzt die Angriffe auf Johannes Paul II ? Fortsetzung....

Fortsetzung von hier und hier 

Johannes Paul II war ein Mann, der an Symbole glaubte. In seiner ersten Messe als Erzbischof von  Krakau suchte er sich die wertvollsten und ältesten Paramente, um die Anwesenheit der Kirche auf polnischem Boden in ihrer Würde und dem Gewicht ihrer Geschichte zu bezeugen. Das Ende der sowjetischen Herrschaft über Polen schien damals sehr weit entfernt. Diese Kraft der Symbole spiegelt sich in vielen kleinen Gesten im Pontifikat wider. Wie ein auf dem Boden liegendes Kruzifix zu küssen und den Boden im Land Osttimors nicht zu küssen, um die indonesische Besatzung, die zum Zeitpunkt der Reise 1997 bestand, nicht zu unterstützen. Oder wie 2004 die Ikone Unserer Lieben Frau von Kazan dem Moskauer Patriarchat zu schenken,  ein  extremer Versuch, eine Versöhnung mit der russisch-orthodoxen Kirche herbeizuführen.

Johannes Paul II war ein Mann des II. Vaticanischen Konzils, aber er hat aus dem II.Vaticanischen Konzil keine Ideologie gemacht. Und so hat er die Ideologie des II. Vaticanums am meisten bekämpft- mit den Waffen, die er kannte: Kultur und Bildung. Das war seine Methode in Polen gewesen, wo er dafür bekannt war, sich nicht direkt gegen die Kommunisten zu wenden, sondern eher indem er an den Flanken die Sowjets durch Kultur und Gebet schwächte. Das wurde auch in Rom seine Methode. 

Es genügt, seine Texte zu lesen, besonders die an den treuen Joseph Ratzinger gerichteten, um sich bewußt zu werden, daß die ganzen 27 Jahre des Pontifikates von Johannes Paul II vor allem darauf abzielten, die zerbrochene Theologie wieder auf die Beine zu stellen und zu versuchen, zum Evangelium und zu den Kirchenvätern zurück zu kehren, und die Konzepte von Wahrheit und Glaube, Familie und Leben zusammen mit anderen Schlüsselkonzepten- wie Hilfe für die Armen, die Witwen und Waisen, über die in der Bibel gesprochen wird, wieder zu bestätigen." 

Das Konzept von Johannes Paul II ist kohärent und der Informations-"Ingenieur" ("operator")  ist gerufen, das zuerst zu beachten bevor er ein wirklich komplexex Werturteil abgibt. Und nicht nur das: der Informations-"Ingenieur" muß auch die Gründe untersuchen, warum dieses kohärente Projekt auch Stimmen abseits der Lobgesangs-chöre hervorrief und besonders. warum diese Stimmen schwerer zu wiegen scheinen, als andere Rekonstruktionen.