Samstag, 4. Februar 2012

Das katholische Abenteuer geht weiter


Deutschland nach dem Papstbesuch.
Unter diesem Überbegriff hielt Matthias Matussek gestern in der Münchner Stadtpfarrkirche St. Peter ("Alter Peter") eine Katechese.
Die Katechese ist traditionell Bestandteil des Herz-Jesu-Amtes am ersten Freitag-Abend des Monats. Viele renommierte Theologen und Wissenschaftler halten dort ihre Katchesen. Matthias Matussek war der erste Journalist.

Der Abend begann mit dem Rosenkranzgebet vor der Abendmesse, die wie immer sehr feierlich war. Danach gab es, wie in allen Münchner Kirchen am 3. Februar üblich, den Blasius-Segen. Einfach wunderschön das ganze und sehr katholisch.
Nach einer kurzen Einführung durch einen Priester begann Matthias Matthias mit seiner Katechese. Zunächst ging er auf seinen Essay über die Sünde ein, den er im Spiegel veröffentlich hat und den man in seinem Blog nachlesen kann:
www.matthias-matussek.de/2010/02/auf-teufel-komm-raus/#more-693

Dann ging er in seiner gewohnt fetzigen Sprache auf den Zustand der deutschen Kirche ein und es wurde etwas persönlicher. Matthias Matussek zeigte sich sehr begeistert von der feierlichen heiligen Messe und berichtete, dass dies sein erster Blasius-Segen seit 40 Jahren war.
In einem kurzen Rückblick auf den Papstbesuch betonte er, wie wichtig dieser Deutschlandbesuch des Papstes gewesen sei. Und dass es an seinen Aussagen nichts zu rütteln gäbe. Zur Freiburger Rede des Papstes und zur Entweltlichung vertrat Matthias Mattusek die Meinung, dass es an den Aussagen des Papstes nichts zu interpretieren gäbe, auch wenn einige Mitglieder des deutschen Episkopates dies immer wieder versuchen würden.

Matthias Matussek betonte, wie wichtig es ist, dass die Kirche an ihren Traditionen und ihren „Ritualen“ festhält , die er als wesentliche Voraussetzung für einen festen Glauben sieht.

Wir, die wir Matthias Matussek aus vielen Veröffentlichungen, Büchern und Artikeln kennen, konnten also nicht viel Neues erfahren.
Er vertrat deutlich seinen Standpunkt, der uns konservativen Katholiken aus der Seele spricht.
Es waren aber sicher auch viele Leute in der Kirche, die nicht so viel von ihm gelesen haben. Und es gab langanhaltenden Beifall nach dem Ende der Katechese. Er hat wie immer den Glauben verteidigt, das Konservative. Und das kam bei den Besuchern in St. Peter sehr gut an.

Nach der Katechese wurde die heilige Messe mit der Aussetzung des Allerheiligsten und einer Andacht fortgesetzt und mit dem Eucharistischen Segen beendet.
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Ich habe die Gelegenheit genutzt, ihm zu sagen, dass ich sein Buch und seine Artikel Klasse finde und dass es gut ist, dass es Leute wie ihn gibt, die aus der Höhle des Löwen (Spiegel) heraus für den Glauben und die Kirche kämpfen. Und ich hatte den Eindruck, dass ich nicht die Einzige war. 

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