Samstag, 4. Februar 2012

Demonstrieren für den Frieden?


In München herrscht Ausnahmezustand. Nicht nur, weil es mit Minusgraden im zweistelligen Bereich auch tagsüber sehr kalt ist. Nein – es ist Sicherheitskonferenz, die traditionell Anfang Februar in einem bekannten Hotel in der Innenstadt stattfindet. Staatsoberhäupter, Außenminister, Verteidigungsminister uva. treffen sich zum Austausch und zu Beratungen, wie man die Welt etwas sicherer machen könnte.
Dieses Jahr sind es noch 3100 Polizisten, die aus der ganzen Bundesrepublik zusammengerufen wurden, um uns zu beschützen.
Heute nun fand der "Höhepunkt" dieser Konferenz statt: Während im Bayerischen Hof Herr Westerwelle und Mrs. Clinton sprachen, sollten lt. Medienberichten 5000 Demonstranten gegen diese Sicherheitskonferenz die Stadt etwas unsicherer machen und die Geschäftsleute in Angst und Schrecken versetzen.

Aber es kam anders. Petrus hatte ein Einsehen und schickte das Hoch „Dieter“ zum rechten Zeitpunkt nach München. Trotz Sonnenschein lockte die Aussicht, sich ein paar Stunden in der Kälte für den "Frieden" einzusetzen höchstens 500 Menschen auf die Straße.

Unter den Augen der Gottesmutter fand auf dem Marienplatz die sog. Schlusskundgebung statt. Aktivisten zogen mit den roten und bunten Fahnen der allseits bekannten Parteien und Organisationen auf den Marienplatz und forderten laut den Frieden in der Welt.

Die Gottesmutter aber stand über allem und zeigte ihr Kind. Sie muss sich wohl gedacht haben: Was glaubt ihr wohl, warum ich dieses Kind geboren habe? Geht und betet den Rosenkranz, besucht die Gottesdienste. Dann werdet auch ihr den Frieden finden.
Ich darf dazu erwähnen, dass beim letztjährigen Stadtrosenkranzgebet am 13. Oktober an gleicher Stelle deutlich mehr Menschen anwesend waren.

Vielleicht hätte man den Demonstranten auch noch den Tipp geben sollen, dass die umliegenden Kirchen alle ein Ort des Friedens sind, wo man den Frieden Gottes atmen kann – und bei diesen Temperaturen sogar ein bisschen Wärme findet, denn die Kirchen sind beheizt. 

2 Kommentare:

  1. aber bei Frieren für den Frieden hört die Friedensliebe auf.
    Wahrscheinlich haben sich die sicherheitsfeindlichen menschlichen Friedenstauben auch, weil sie großenteils Anhänger der Klimareligion sind und -komme was da wolle- an die Klimaerwärmung glauben, nicht mit warmer aber CO²neutraler Winterkleidung eingedeckt.

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  2. Prima - und willkommen!
    Schon vorgemerkt für die kath. Bloggerliste!
    www.bloggerliste.blogspot.com

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