Samstag, 25. Februar 2012

Die Aufhebung des Zölibats

Immer wieder wird das Thema hochgekocht, dabei hat Conrad Zander (um ein wenig Schleichwerbung zu betreiben) hier alle wesentlichen Argumente aufgeführt.
Mal von einer anderen Seite beleuchtet : Es gibt so Witze die sind immer gut, einer geht so:
Guggt die Ehegattin am Morgen des 50ten Hochzeitstages in den Spiegel, begutachtet frustriert Falten und Fältchen, den Speck an den Bäckchen und das Grau der Haare und sagt dann resolut "Das hat er aber verdient"
Ich kann mich an eine große Familienfete erinnern, alles unterhielt sich gebildet und hochdeutsch radebrechend über Geschichte, speziell über  Kriege , 30jähriger Krieg, 100 jähriger Krieg und was es sonst noch alles so an über die Dauer definierte Kriege gibt...
Da sagte mein Vater plötzlich "Und den 25 jährigen Krieg, wisst ihr wie man den nennt?" Schweigen und dann sagt er "Silberne Hochzeit".
Zustimmendes Gelächter!
Der Hirtenbrief der Bischöfe der oberrheinischen Kirchenprovinz (Saier R.I.P., Lehmann (wer sonst) und Kaspar (dem die nachfolgende römische Luftveränderung sehr gut getan hat)),  der  von vielen Priestern als Erlaubnis wiederverheiratete Geschiedene zur Kommunion zuzulassen gesehen wird, selbst  dieser Hirtenbrief beginnt mit den Worten. "Die christliche Ehe ist viel Kreuz und Leid................."

Franz von Sales empfiehlt seinen Priestern, verheirateten Personen keine extra Buße aufzugeben, ihr Stand sei Buße genug.
Und Padre Pio antwortete auf die Beschwerden eine Dame: "Wußtest du nicht, das die Ehe ein lebenslanges Martyrium ist ?"
Betrachtet man die Sache mal sorum, so kommt man nicht umhin festzustellen,  das Ehe der Stütze und der Hilfe bedarf.
Und ich denke mal, gerade Priester sind hier eine gute Adresse und genau deshalb, weil sie die Sache von außen betrachten können.
Ich meine, wenn wer in den Bergen abzustürzen droht, dann hilft ihm keiner, der auch sein Seil durchscheuert.
Und ich frage mich, was das soll?
Kriegt der Herr Pastor seine Ehe "geregelt", denkt das arme mit Eheproblemen gebeutelte Schäfchen "Ei je der hat halt keine Geldsorgen, keine sich in alles hineinhängende Schwiegermutter, diese Sorge und jenes Leid, das gerne eine Ehe ruiniert, das hat er nicht" Subtext "Der hat gut reden, der weiß gar nicht wie´s mir geht"
Fährt  der verheiratete Hochwürden seine Ehe an die Wand, denkt sich das Schäfchen:
"Ei ja wenn der Pfarrer es nicht gebacken kriegt, wie soll ich es dann hinkriegen?"


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