Donnerstag, 23. Februar 2012

Die bundesrepublikanische Wirklichkeit und der kfd

Also, nein im Prinzip ist mir das Privatleben unserer Repräsentanten egal, weil ich mit meinem eigenen genug zu tun habe.
Aber irgendwie leide ich unter einem guten Gedächtnis und so sind mir doch die Wort des großen Vorsitzenden der deutschen Bischöfe noch im Ohr, der doch anlässlich des Papstbesuches im Herbst 2011 mal wieder, anlässlich des Privatlebens unseres damaligen politischen Repräsentanten die Zulassung (gähn, langweil) wiederverheirateter Geschiedener zum Kommunionempfang forderte.
Diskutiert man solche und ähnliche bekannte Forderungen mit den entsprechenden Befürwortern fällt immer das Wort von der 'gesellschaftlichen Realität'.
Irgendwie erinnert mich das an einen alten Witz:
Mose kommt nach 40 Tagen vom Berg Sinai herunter und sagt "Also ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht! Die gute ist: 'Ich habe ihn auf 10 Gebote runterhandeln können. Die schlecht ist: Ehebruch ist immer noch dabei"
Auf jeden Fall belehrt uns das neueste Konradsblatt (Wochenzeitung für die Erzdiözese Freiburg) darüber das der katholische Frauenbund seit dem Papstbesuch fleißig Unterschriften sammelt um die wiederverheirateten Geschiedenen.......
Mädels kann man da nur sagen, ihr seid von gestern.
Die gesellschaftliche Realität sind wiederverheiratete Nochnichtgeschiedene, wiederverheiratete Unverheiratete, wiederunverheiratete Verheiratete, unverheiratete Geschiedene und wiederunverheiratete Nochnichtgeschiedene.

1 Kommentar:

  1. So ist es Ester.
    Man hört ja auch schon, daß die deutschen Journalisten für die zeitgeistgemäße Abschaffung des 8.Gebotes plädieren sollen und schon einmal vollendete Tatsachen geschaffen haben. In einigen Haftanstalten sollen Unterschriften gegen das 5. und 7.Gebotes gesammelt werden, wg. der gesellschaftlichen Realität.
    Ganz abgesehen davon sind flächendeckende Abtreibungen ebenfalls gesellschaftliche Realität- soll die Kirche deshalb ihre Einstellung revidieren und ihr Placet geben?
    Selbst die Verbandsfrauen sollten wissen, daß man per Abstimmungsmehrheit oder einigen tausend Unterschriften nicht Recht aus Unrecht oder Wahrheit aus Unwahrheit machen kann.

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