Dienstag, 21. Februar 2012

Es wird ernst: Dreißigjähriger Krieg 2.0?

Die Ereignisse überschlagen sich: Der designierte, aber noch nicht gewählte Bundespräsident Joachim Gauck beschäftigt die Medien – offensichtlich ist sonst nix los in der Welt.
Da schreibt doch so ein (nicht nur vom Heiligen Geist) verlassener Eckhard Fuhr heute in Welt Online, was Deutschland zu erwarten hat, wenn die Republik jetzt von Protestanten: einer Pfarrerstochter und einem Pfarrer regiert würde.

Offensichtlich finden sie sonst nix bei ihm, die üblichen, von der SED lancierten  Stasi-Verbindungen scheinen nicht viel herzugeben und auch das Thema Ehefrau ist wohl „ausgelutscht“.
Also werden die Deutschen damit in Panik versetzt, dass demnächst ein neuer protestantischer Calvinismus die Republik „heimsuchen“  wird und wir dankbar sein sollen, dass wir derzeit vom Katholiken Horst Seehofer regiert werden.
Jedenfalls meint Eckhard Fuhr, der Blinde, in diesem Zusammenhang dann folgendes:

"Nun aber zurück zur Ausgangsfrage: Werden wir in Deutschland künftig mehr protestantischen Geist und weniger katholisches Gemauschel haben, mehr Fleiß und weniger Faulheit, mehr Sparsamkeit und weniger Verschwendung, mehr inneres Strahlen und weniger äußeren Schein, noch mehr Arbeit und noch weniger Feiertage?"

Was erlaubt sich dieser Schreiberling eigentlich? Da ganze Republik lebt vom katholischen Süden und der attestiert dann den Protestanten "mehr Fleiß?"

Ja, wo samma denn?

Wir, Herr Fuhr, werden unsere katholischen Feiertage mit unserem Blut verteidigen.
Und, wenn’s gar nicht anders geht, einen Dreißigjährigen Krieg 2.0 anzetteln. Und uns dann den Österreichern anschließen!

Es reicht! Mach die Grenzen dicht, Horsti !!. Bringen wir die Kanonen in Stellung und polieren die Kanonenkugeln, damit die Preißn bei jedem Einschlag sehen, wie sorgfältig wir putzen können! 

1 Kommentar:

  1. ach cinderella, das sind die uralt, alten Vorurteile, die besonders in den Köpfen erfolgloser Prostestanten, oder solcher deren Vorfahren dereinst protestantisch waren und die jetzt selbt dem Neuheidentum angehören, klebt wie Kaugummi an der Zahnprothese.
    Wenn sie nichts können und wissen- gar nichts- wissen sie immer noch, daß der Katholizismus ihr Feindbild ist, weil er alles das verkörpert, was sie gern wären und hätten, aber niemals, in Ewigkeit nicht, - erreichen können.
    Und dann muß man natürlich sagen, daß in den online-foren der Journale sich ein geistig-moralisches Prekariat herausgebildet hat, dessen weit unter dem Nullpunkt zu verortendes Niveau jede noch so negative Erwartung weit unterschreitet. Ein absolut abtoßendes Gemisch aus Neid,Häme,Wut,Mißgunst und dem Stolz der Hirnlosen auf ihre Hirnlosigkeit.
    Und die trifft inzwischen wahllos jeden, dessen Kopf über den Jauchespiegel herausragt, unter dessen Oberfläche sie sich so pudewohl fühlen.
    Wahrscheinlich wollen sie uns mit ihrem Rudelverhalten beweisen, daß der Mensch von der Amöbe im Schmutztümpel abstammt.

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