Dienstag, 14. Februar 2012

Grundgesetz, Frauen in die Produktion und das Streben nach Glück

Nachdem ich zuerst mit der katholisch korrekten Empörung folgende Analyse aus Achse des Guten gelesen habe. habe ich mir überlegt was da eigentlich drin steht.
Ich habe folgendes verstanden:
Es geht dem Staat so schlecht, weil er alles und jedes subventioniert und unterstützt, das er, der Staat, es sich nicht länger leisten kann, die Mütter zu Hause zu lassen.
Weil, zu Hause sich mit ihren Kindern amüsierenden und am eigenen Herd kochende und Strümpfe strickende Mütter die basteln mit dem was sie finden und deren Kinder am liebsten mit den Küchenutensilien (Kochlöffel auf Blechdeckel, fein) spielen, die zahlen zuwenig Steuern, keine Lohnsteuer und keine Mehrwertsteuern für die chiquen Büroklamotten und keine Mineralölsteuer für die tägliche Reise ins Büro.

Auch an den Betreuungsleistungen die, für das mitteleuropäsiche Hort- und Krippenkind anfallen,  kassiert der Staat prächtig: Lohn- und Einkommenssteuer der Erzieherinnen und Hilfskräfte bei Essenslieferung und Putzen, Mehrwertsteuer für Möbel und pädagogisch wertvolles Spielzeug, Grundsteuer fürs Gelände und nicht zu vergessen die Einkommenssteuer der notwendigen Therapeuten für genervte Kinder und gestreßte Mütter.
Ja der arme Staat kann seinem Grundgesetzauftrag (Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutz des Staates)  nicht nachkommen und nun müssen die Frauen das tun, was seit dem Neandertal ihr Schicksal zu sein scheint, nämlich die Suppe auslöffeln.
Nur sonderbarerweise wird das alles so wunderbar glänzend und toll und befreiend super neu hingestellt.
Ja es ist so befreiend an der Kasse bzw. hinter dem Computer zu sitzen und das Kind zu fremden Leuten zu geben......
Warum ich das unter seltsame Begegnungen schreibe:
Nun, vor einiger Zeit zog der Bundestagsabgeordnete einer großen Partei, mit roten Nelken, durchs Viertel und klingelte an jeder Tür, überreichte eine rote Nelke und forderte auf , doch bitte, bitte  zur Wahl zu gehen.
Ich öffne die Tür, hinter mir Wuselware!
Er stutzt, überreicht die Nelke sagt sein Sprüchlein und fügt hinzu "Sie wissen doch bestimmt, das gerade meine Partei sich sehr für die Betreuung auch kleiner Kinder einsetzt?!"
Sag ich "es will mir einfach nicht in den Kopf, warum ausgerechnet die Sozialdemokraten so versessen darauf sind, dass die Mütter ihre Arbeitskraft an den erstbesten hergelaufenen Kapitalisten verkaufen sollen!"
Ja, es will mir, noch weniger in den Kopf, warum Christdemokraten dafür sind.

1 Kommentar:

  1. Früher hat man die Frauen als Dienstmagd genutzt, sie mussten zu hause bleiben, nicht nur, weil es dort genügend Arbeit gab (man denke an die Wäsche) und Kaiser, König, Staat Soldaten (also viele Kinder) gebraucht haben.
    Heute braucht man die Frauen, damit sie mit ihren Steuern die Versprechen der Regierung bezahlen können.
    Man deutelte die Sklavenarbeit im Supermarkt etc. als "Selbstverwirklichung" um und schon war jede bereit, von dem wenigen Geld, das sie verdient, den Großteil als Steuern (Klasse 5), Renten- und Krankenversicherung, Kinderbetreuung etc. wieder an den Staat zurückzuzahlen. Für die effektiv übrigbleibenden 200 - 400 Euro geht frau dann shoppen und fühlt sich ganz unabhängig und emanzipiert.

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