Donnerstag, 23. Februar 2012

Männerquote?

Hatte Luther doch recht? Von ihm ist ja der Spruch überliefert:
„Der Weiber Regiment nimmt selten ein gutes End“

Auf evangelisch.de habe ich heute einen interessanten Artikel dazu gefunden, den wir eigentlich unseren „Modernisierern“, „Memorandisten“, dem ZDK, KFD und sonstigen „protestantischen Katholiken“ täglich unter die Nase halten sollten.
Da jammern sie doch seit Jahr und Tag, dass der katholischen Kirche der Priesternachwuchs ausgehe, wegen der altbekannten "Mängel" Zölibat und Frauenordination ...
Und jetzt lesen wir in dem obigen Artikel, dass das bei den Evangelischen genauso ist! Wieso das denn, die haben doch alles?. Die dürfen heiraten, Frauen dürfen Pfarrer werden. Also alles das, was von den katholischen Besserwissern seit Jahr und Tag gefordert wird.

Der Pfarrerberuf hat auch bei den Evangelischen an Attraktivität verloren und bei der Suche nach Gründen ist man auf die „Pfarrerin“ gestoßen. Das Berufsbild der Pfarrerin hat wegen des „sozialen Touchs“ wg. Kindergottesdienst und Seniorenarbeit den Beruf des Pfarrers für Männer unattraktiv gemacht. Männer sehen die „Pfarrerin“ auf einer Stufe mit der Kindergärtnerin, also total verweiblicht.
Die evangelische Kirche will nun diesen Trend stoppen und wieder mehr Männer für den Pfarrerberuf begeistern. Deshalb wird jetzt mit attraktiven Managementaufgaben gelockt und mit Verantwortung für Menschen und Mitarbeiter. Tolle Flyer und Bilder im Internet und coole Darstellungen sollen mehr Männer ins Pfarrhaus locken. Dieser „Job“ soll auch wieder für junge Männer interessant werden.
Natürlich steht in dem ganzen Artikel nicht einmal der Satz: Wir wollen für mehr Berufungen beten. Wenn es ein Werbeetat und bunte Broschüren auch tun, scheint es ja wohl nicht nötig zu sein.
Die Frage aber, die sich jetzt zum wiederholten Mal an unsere sog. Modernisierer stellt: Haben die schon wieder mal den Zeitgeist verschlafen? Mit den Forderungen nach der Frauenordination hecheln sie einem Szenario hinterher, was sich bei den Protestanten als untauglich erweist.
Wir lernen daraus, dass die Dinge so, wie sie unser Herr eingesetzt hat, wahr, gut und richtig sind. Wir müssen es also gar nicht versuchen, uns von seinem Wort abzuwenden, und zu „modernisieren“ und zu "reformieren". Gottes Wille setzt sich immer wieder durch.
Der Wille unseres Herrn ist eben manchmal politisch ziemlich unkorrekt.

Sparen wir uns also  Zeit und Energie und nutzen sie, um für unseren Papst und unsere Kirche zu beten – und dafür, dass unser Herr uns viele heilige Priester schenkt. Priester, die von ihm berufen sind und keinen „Job“ machen wollen.

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