Donnerstag, 16. Februar 2012

Massenproteste in Augsburg!

Wie die SZ das Faschingsloch füllt.

Fasching • Fastnacht • Karneval: Mit Beginn der Weiberfastnacht am heutigen Donnerstag beginnen die sog. tollen Tage und Deutschland ist im Partyfieber.

Da schweigt die Politik und auch ansonsten ist nicht viel los. Die Medien wissen nicht, wie sie ihre Seiten füllen sollen und schon ist jeder Strohhalm recht.
So geschehen wieder mal bei unserer "Lieblingszeitung" Süddeutsche.de.

Hier heißt der Strohhalm „Pfingsterklärer“. Wir erinnern uns, das war die Laienspiel-Truppe aus Augsburg, die nach dem gemeinsam mit der SZ herbeigeführten Sturz von Bischof Mixa das Regiment im Bistum übernehmen wollte. Ganz sicher haben sie sich gefühlt, das Augsburger Bistum nach ihren Vorstellungen umgestalten zu können.
Doch sie haben ihre Rechnung ohne den Papst gemacht. Mit Bischof Konrad Zdarsa kam ein Mann, der Kirche, der zwar die leisen Töne bevorzugt, aber eine feste Vorstellung über die Führung eines Bistums hat – und dazu gehört, dass dort nicht jeder machen kann, was er will.

Der Fruststau bei den Pfingsterklärern muss ernorm sein, lesen wir doch heute im „Live-Ticker“ der SZ: „Aus der Mitte der Kirche". Unter dieser Headline finden sich dann Aussagen wie:
„Die Katholiken im Bistum Augsburg können einem leid tun: Nach Skandal-Bischof Mixa ist nun auch sein Nachfolger Konrad Zdarsa gescheitert - und damit die Personalpolitik von Papst BenediktXVI.“

Und weiter wissen die SZ Redakteure zu berichten, dass der aktuelle Aufstand aus der „Mitte der Kirche“ komme und das ganze Bistum inzwischen gegen den Bischof protestiert – und das obwohl doch Priester zum Gehorsam verpflichtet seien...“

Gehorsam sein soll aber – nach Ansicht der SZ und der Pfingsterklärer: Bischof Zdarsa, der natürlich nur dann ein guter Bischof ist, wenn er das tut, was diese beiden "Verbündeten im Glauben“ wollen.

Und zu guter letzt weint sich dieses Traumpaar auch noch darüber aus, dass es in Augsburg noch konservative Kreise gibt, die Bischof Zdarsas „mittelalterlichen Stil“ gutheißen und die deshalb dafür verantwortlich sind, dass nicht nur die Menschen im Bistum Augsburg, sondern in ganz Bayern das Vertrauen in die „Amtskirche“ verloren haben ...“

Lassen wir die Augsburger weiter protestieren: Lt. Stadtportal findet am 18. Februar auf dem Rathausplatz das Narrenbaumsetzen statt, das von einem Auftritt aller Garden begleitet wird und mit einem Faschingsumzug endet.
Vielleicht sollten sie den einen oder anderen SZ-Redakteur daran beteiligen?

Helau und Alaaf!

2 Kommentare:

  1. ja, der SZ-Redakteur könnte den Narrenbaum ersetzen- weil närrischer geht´s nimmer.
    Was sich die Kirchenredaktion (sie sieht sich als legitimes Ersatzleramt) der SZ ( neues Neues Deutschland, oder auch Stasi-Zeitung ) vorgenommen hat, ist schlicht und einfach die Diözese Augsburg nach ihrem Gutdünken zu einer Art Musterkolchose umzugestalten.
    Wenn man schon in Bayern trotz maximalen Einsatzes den Sozialismus nicht herbeizwingen kann, dann eben in der Kirche in Gestalt einer
    von Laien dominierten Abstimmungs-Stuhlkreiskirche mit Betroffenheitsseminaren aber ohne Glauben.
    Dieses horrorszenarioähnliche Schreckensbild immer als Fata Morgana vor Augen spielt die SZ ein ganz ungutes & unsauberes Spiel mit den diversen Spaltergrüppchen in Augsburg, für deren mehr oder weniger eigenützige und oftmals nicht gerade ehrbare Motive sie sich vorsichtshalber blind stellen.
    Das fällt bei ihrer bestenfalls Einäugigkeit nicht weiter schwer.
    Alaaf !

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  2. Sollte Ersatzlehramt heißen- soviel Zeit muß auch zu Karnevals-und Faschingszeiten sein.

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