Dienstag, 14. Februar 2012

Nachtkritik II

Neues aus der Mädels-WG.
Man konnte ja bisher glauben, dass der Schmarrn, der uns über die Serie „Um Himmels willen“ als authentisches katholisches Klosterleben verkauft wird, aus purer Dummheit entstanden ist. Woher sollen’s die Drehbuchautoren des SED-Heidensenders MDR auch besser wissen.

Doch so langsam kommt der Verdacht auf, dass da System und volle Absicht dahintersteckt.
Ein Bischof (der in München ja eigentlich ein Erzbischof ist) will nicht Kardinal werden und wird’s dann nur, weil die Frau Baronin Nonne ihre „Beziehungen in Rom spielen“ lässt. Und natürlich werden ständig Gelder hin und her geschoben. Und so ein Orden hat natürlich auch einen Steuerberater, der weiß wie man unrechtmäßig erworbene Gelder in einer Stiftung auf Guernsey verschwinden lässt.

Und die armen Nonnen im Kloster mühen sich den ganzen Tag ab, um die Menschen im Ort glücklich zu machen und deren Probleme zu lösen.

Heute war der Pfarrer am Weinen. Keiner liebte ihn, weil man sein linkes Gedankengut in diesem Ort nicht hören wollte. (Richtig, da lassen wir Bayern uns nun mal nicht "umerziehen"). Die bösen Gemeindemitglieder sind einfach nicht zur Messe gekommen, sondern in die Nachbargemeinde gegangen, weil’s dort anständige heilige Messen gab. Abstimmung mit den Füßen nennt man so was im allgemeinen. Das ganze wurde natürlich so verpackt, dass der Priester sich ausschließlich am Wort Christi orientiert. 

Jetzt war der arme Kerl aber so verzweifelt, weil niemand sein Priesterjubiläum mit ihm feiern wollte. Da musste natürlich die Nonne helfen. Flugs hat sie dem Piratensender der Schüler im Klosterturm ein neues zuhause gegeben, damit sie Werbung für ihn machen. Damit nicht genug. Die Damen des von der „Baronin“ geerbten ortsansässigen Etablissements schuldeten der Nonne auch noch einen Gefallen und versprachen der Nonne, bei der heiligen Messe anwesend zu sein. Und schon war die Kirche voll. Der Priester war von der halbgefüllten Kirche derart überwältigt, dass er gar nicht mehr predigen konnte und lieber mit der Gemeinde ein Lied sang „Großer Gott wir loben dich“ klang es dünn aus den Kirchenbänken und es zeigte sich, dass eine Nonne selbst bei einem der schönsten und bekanntesten Kirchenlieder nicht textsicher ist. Kein Wunder, sie hat ja auch so viel anderes zu tun....

Aber wenigsten wir Münchner können das (das muss jetzt einfach sein!):

Bei einer geistig so völlig abwesenden  Klostergemeinschaft kann man dem Bischof nur noch empfehlen: Schließen Sie das Kloster und versetzen Sie die Damen in den Osten. Es ist an der Zeit, dass dort mal tüchtig Neu-Evangelisiert wird. Gleichzeitig könnte man noch was für die Bildung der TV-Redakteure und deren Drehbuchautoren tun. Anderenfalls sollte man dem MDR empfehlen, lieber bei den Doktorspielen zu bleiben und eine Kirchenserie dann doch denen zu überlassen, die was davon verstehen.

1 Kommentar:

  1. es soll ja Drehbuchautoren geben, die über ihr Sujet, Gepflogenheiten,& Usus im Umfeld ihrer "Helden" zumindest rudimentäre Recherchen anstellen. Vielleicht handhabt der MDR das aber so, daß wenn keine größeren Proteste kommen, man immer tiefer in Onkel Mielkes Mottenkiste greifen kann und sich nicht weiter dran stört, wenn die Grenze zu mehr oder weniger schwachsinnigem Klamauk überschritten wurde.

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