Mittwoch, 29. Februar 2012

Seligsprechung von Opfern des Genozids an den Armeniern

Folgende Meldung ist mir beim Runterfahren des Computers aufgefallen.
Ich poste es unter Wunder, weil der ganze Themenkomplex in den Fallstricken des politisch Korrekten meist unerwähnt bleibt.
In Anbetracht des in unseren Breiten  immer mehr um sich greifenden Negierens der Sterblichkeit aller Menschen und auch solcher Begründungen "Ich kann nicht mehr an Gott glauben, seit meine Großmutter gestorben ist!" und der Nachfrage "ist sie denn jung gestorben und hat lange gelitten?" man dann zu hören kriegt "Nein sie war bis sie 96, war eigentlich immer rüstig und ist dann aber an Krebs gestorben. Wir haben sogar eine Kerze gestiftet, aber trotzdem..."
Also im Gegensatz dazu sind folgende Worte des seliggesprochen werdenden , auf dem Todesmarsch umgekommenen Kapuzinerbruders ein Juwel:

 „Ich habe volles Vertrauen in Gott, ich habe keine Angst vor dem Tod“.

Der Bruder Thomas Saleh wurde verhaftet und verurteilt, weil er einen armenischen Priester beherbergt hatte und dann mitten im Winter verschleppt. Auf diesem Weg hat er immer wieder diese Worte gesagt.

1 Kommentar:

  1. Hoffentlich protestiert die türkische Regierung nicht gegen diese Seligsprechung, wo sie doch den Todesmarsch vehement leugnet und gern zu einer Art Massenausflug uminterpretiert.
    Wer sich ein Bild von den Ereignissen in Armenien Anfang des 20. JH machen möchte, lese
    "Die 40 Tage des Musa Dagh" von Franz Werfel.
    Man kann nicht umhin auf die biblische Zahl 40, die sich hier auf den Überlebenskampf der Armenier am heiligen Berg Musa Dagh bezieht, aufmerksam zu werden.

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