Dienstag, 14. Februar 2012

United Colors of Grappa!

Offensichtlich hat das Werben aus dunklen Motiven heraus in Italien eine lange Tradition:

Wenn man es richtig macht, hat man mit wenig Aufwand viel kostenlose Werbung. Wenig Aufwand ist z.B. "gegen Papst und Kirche sein".

Thomas hatte gestern schon seinen heiligen Zorn darüber geäußert. Wir können ihm nur zustimmen:
Denn dieses Mal ist es einem italienischen Grappa-Hersteller gelungen, es bis in die FAZ zu schaffen – natürlich mit einem altbewährten und beliebten Helfershelfer: Hans Küng durfte mal wieder seine bekannte, nur noch langweilende Meinung über Papst und Kirche von sich geben, diesmal in der italienischen Provinz.
Dort nahm er einen Preis entgegen, den ein Grappa-Hersteller gestiftet hat.
Herr Küng bekam diesen Preis aber nicht, weil er gerne und viel Grappa trinkt (sozusagen durch Einlösung von Rabattmarken), sondern weil er gegen den Papst ist.
Denn die Kombination Papstkritik und lauter Katholikenprotest erhöht den Aufmerksamkeitswert für das Produkt ungemein. 

Das haben schon andere italienische Marken erfolgreich durchexerziert.
Die Begründung für den Preis an Papstgegner, dass die Papstkirche die Freiheit einschränkt, beweist einmal mehr, dass in der Firmenleitung Menschen sitzen, die zwar getauft, aber nicht katholisch sind.
Sie haben ebenfalls nicht bemerkt, dass die Freiheit von ganz anderer Seite eingeschränkt wird, aber dann müssten sie ja Rückgrat beweisen und der Werbeeffekt wäre nicht so positiv.

Hinzu kommt, dass die Stifterin des Preises auch noch nicht bemerkt hat, dass man mit der Verleihung des Preises an Herrn Küng gläubigen Katholiken nicht mal mehr ein leises Hüsteln hervorlocken kann. 

Aber der Küng Hansi darf sich trotzdem freuen. Ist doch dieser Preis der Auftakt für viele gewinnbringende Auftritte in diesem Jahr:
Der Papst wird am 16. April 2012 85 Jahre alt. Das wird viele TV-Anstalten, Print- und Online-Medien wieder zu vielen Gedenksendungen und "Jubel"-Artikeln veranlassen. Und da dürfen die „konstruktiven“ Beiträge von Hans Küng natürlich nicht fehlen.

Fazit: Wir sollten uns schon jetzt darauf vorbereiten, dass uns Herr Küng in allen Kanälen seine Ansichten von Papst und Kirche nahebringen wird, die uns eigentlich gar nicht interessieren.
Hoffen wir für Hans Küng, dass der Preis in erster Linie aus Naturalien bestand, damit es nicht so schlimm für ihn wird, wenn ihn Papst und gläubige Katholiken auch in diesem Jahr weiterhin ignorieren.
Prost! 

3 Kommentare:

  1. Aber soweit herabgesunken, sich für Werbezwecke zur Verfügung zu stellen, war er bisher nicht, der Tübinger Alttheologe.
    Mittlerweile scheint ihm jedes Mittel Recht und keines zu abgeschmackt zu sein als daß er - der Weltethos-chef- es für seiner Neidkampagne gegen den Hl. Vater zu verschmähte oder als Vehikel in ein Medium, welches auch immer.
    Und wenn man schon keine weiße Soutane und keinen weißen Pileolus bekommen kann, nimmt man mit Hochprozentigem und PR-Gedöns-preisen vorlieb.
    Als dritter im Bunde hat dann Daniel Deckers von der FAZ in seine altgediente Benedikt-XVI-Diffamierungskiste gegriffen und den billigen und willigen medialen Handlanger gegeben.
    Da haben wir ein etwas schäbiges Trio Infernal: Grappa-Hersteller,egomanisch-narzistischer Theologendarsteller K. und der journalistische Kirchenressort-Kanalarbeiter D.D., der immer noch schattenboxend die theologischen Richtungskämpfe der 70-und 80er Jahre in seinem FAZ-Sandkasten nachspielt.
    Und wir? Wir müßten viel Grappa trinken- aber bitte von einem anderen Hersteller, um das ertragen zu können.
    Überlassen wir vielleicht doch dem Trio Infernal das Schädigen der eigene Leber.
    Zu mehr wird´s eh- auch bei maximaler Anstrengung nicht reichen- auch nicht anläßlich des anstehenden 85. Geburtstages.
    Ach und noch was: nicht nur der Küng-Hansi wird auf allen Kanälen seine 3. Zähne zeigen, auch Uta R-H. und E.Drewermann werden mit Sicherheit zwecks Zurschaustellung in allen Talklshows exhumiert werden, und was sich sonst noch so auftreiben läßt- H. Geißler als Jesusversteher, BTP Lammert als dito. Man mag sie gar nicht alle aufzählen.

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  2. die blogozoese läuft sich zu diesem Thema so langsam warm. Jedenfalls kann man bei elsa und alipius auch schon passende Beiträge zu dieser Tresterverkostung mit Preisverleihung lesen.
    Und man kann sehen, wie man aus dem neidzerfressenen Weltethos-chef im Handumdrehen einen sentimental glücklichen Pensionisten machen kann: durch hemmungslose Schmeichelei.
    Die entlockt ihm dann ein gerührtes, tränenumflortes: "ich sehe, hier werde ich gemocht". Tja , wenn er nicht mehr braucht....

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  3. Irgendwie absurdes Theater die ganze Preisverleihung und der Herr Küng.
    Lässt einen Chor auftreten der nicht singen kann.
    Ja soll das eine Anspielung auf ihn selber sein?

    Versteht man ihn in "Rom" vielleicht nicht, weil er nix zu sagen hat?

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