Samstag, 10. März 2012

Klima, Hochwasser und die Vorsehung Gottes

Heute Mittag fiel mir plötzlich auf, dass ich selber fast so alt bin wie die berühmte "Club of Rome" Studie.
Im Nachdenken fiel mir weiterhin auf, dass ich eigentlich von Kindheit an mit Horrormeldungen von wegen Weltuntergang, konfrontiert bin. Mal  wegen des Waldsterbens, mal wegen dem  demnächst ausbrechenden dritten Weltkrieg, der Überbevölkerung, den permanent hochgehenden AKW's der zunehmenden Massenarbeitslosigkeit, der diversen Ölpesten, den zunehmenden Kämpfen um knappe Ressourcen und der demnächst eintretenden Sintflut wegen der Erhöhung des Meersspiegels wegen  der abschmelzenden Polkappen, die das tun wegen der Zunahme des bösen, bösen CO2 in der Atmosphäre, um nur ein paar zu nennen.


Rückblickend fiel mir dann auf, dass aus all diesen Katastrophen dann doch nix geworden ist. Ich erinnere mich noch, dass ich als Kind die 'Club of Rome' Berechnung der Reichweite  der wichtigsten Rohstoffe las und dachte "Naja, wenn du mal 50 bist, dann ist fast alles aus". Mittlerweile bin ich so alt  und wenn mich die Spritpreise  auch  ärgern, aber "aus" ist der Sprit nun noch nicht und auch anderes, wie  Kupfer, Kohle und diverse Erze gibt es immer noch!
Weiter fiel mir spontan ein : "Hurra wir leben noch und das eigentlich nicht schlecht!" Neulich war ich auf einer Beerdigung einer Dame die mit 101 Jahren dann schlußendlich doch gestorben ist. Der Pfarrer meinte es sei schon seine 2te Beerdigung einer Frau über Hundert in diesem Jahr.
Also irgendwann einmal habe ich einen Artikel  gelesen, dass das mit dem CO2 halb so wild wäre, weil nämlich die Antarktis  eine natürliche Falle für CO2 ausbildet. Hier der Link zu einem ähnlichen Artikel http://www.g-o.de/wissen-aktuell-10786-2009-11-11.html.
Meines Erachtens zeigt sich hier wundervoll der Regelkreis der Natur und das was meine alte Tante immer so ausdrückte: "Der liebe Gott, der lässt die Bäume nicht in den Himmel wachsen!"
Also das beliebteste Horrorszenario ist der Anstieg des Meeresspiegels um ca . 100 Meter wegen der Klimaerwärmung, da kann man sich bekanntlich so schön fürchten und wahrscheinlich spielt da auch eine, im Wortsinn, archetypische Urangst mit.
Auf jeden Fall eröffnete das bekannte Magazin aus der alten Hansestadt seinen erstaunten Lesern, dass die Erde, man höre und staune ein Leck hat, und Meerwasser verliert.
Nix von wegen Überschwemmung der Norddeutschen Tiefebene! Nein! Zuwenig Meerwasser, wir verlieren welches!
Wer es nicht glauben will, der gugge hier .
Ganz am Ende nachdem dem Leser eröffnet wird, das die Erde seit ihrem Entstehen ein Viertel ihres Meerwassers verloren hat! wird uns relativierend mitgeteilt,  dass der Effekt klein ist, ca 1 Millimeter Absenkung des Meeresspiegels pro Jahr, aber das läppert sich bekanntlich.
Ich meine in 10.00 Jahren sind das dann, wenn ich mich nicht verrechnet habe, schon 10 Meter!
Der Beitrag ist nicht ganz ernst gemeint, aber ernsthaft würde ich mal behaupten, dass der liebe Gott bei der Erschaffung der Welt und des Menschen schon gewusst hat, wie doof wir bisweilen sind und eben Regelmechanismen eingebaut hat.
Vielleicht ist es das was Christus meint, wenn er sagt, wir sollen werden wie die Kinder.
Das Kind ist felsenfest davon überzeugt, das sein Vater alles wieder heil machen kann.
Und im Gegensatz zu irdischen Vätern, die eben auch begrenzt sind, was das wieder heil machen von kaputtem Spielzeug angeht, so kann unser himmlischer Vater das sicher, wirklich  und wahrhaftig!

1 Kommentar:

  1. Unsere Welt wir sicher nicht an Wassermangel zugrunde gehen, eher schon weil soviel Dreck und Müll drin war. Ansonsten toller Artikel!

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