Samstag, 5. Mai 2012

Eine Patrona Bavaria für Ecuador


Südamerikanische Stimmung im Herzen Münchens. Die diesjährige feierliche Stadtmaiandacht auf dem Marienplatz stand ganz im Zeichen der seit 50 Jahren bestehenden Partnerschaft mit Ecuador. Eine offizielle Pressemitteilung des Erzbistums "Marx: Mariensäule ist „Bekenntnis und Auftrag zugleich“ ist schon fertig, außerdem kann man dort die Ansprachen von Kardinal Marx und Erzbischof Arregui nachhören. Deshalb hier nur meine ganz persönlichen Eindrücke von der Feier:

Mariensäule, München, Deutschland2
"Die Himmelskönigin"
auf ihrem Platz in München 
©von Poco a poco (Eigenes Werk) 
[CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/
licenses/by-sa/3.0), 
via Wikimedia Commons
Große Freude, 
denn diesmal hat alles gepasst: Die Abendsonne ließ die Gottesmutter noch mehr erstrahlen, auch wenn es für die, die im Gegenlicht standen, zu Beginn etwas anstrengend war. Zu südamerikanischen Rhythmen zogen der Kardinal, die Bischöfe, das Domkapitel und die Dienste auf den Marienplatz ein – und es war noch voller als sonst. Ich war früh genug da und hatte einen schönen Blick auf das Podest ...


Große Freude,
denn wir verehrten unsere Patrona Bavaria mit all den schönen Marienliedern, wie „Sagt an, wer ist doch diese“, „Ave Maria zart“,  und natürlich meinem persönlichen Lieblingslied „O himmlische Frau Königin“ sowie „Freu dich Du Himmelskönigin“.

Große Freude über die „Lauretanische Litanei“, die vom Kardinal (auf Latein) vorgebetet wurde.
Große Freude über das Magnificat, das die Jahre vorher immer durch das Lied „Den Herren will ich loben“ ersetzt wurde.

Große Freude über die wunderbaren südamerikanischen Klänge, die ein bisschen an den Besuch von Papst Benedikt in Mexiko und Kuba erinnerten und nach dem Auszug der Dienste selbst die Älteren im Publikum zum Mitklatschen und Mitswingen brachte.

Große Freude über die wunderbaren Gebete, die unserer Gottesmutter zuteil wurden und die unseren Dank für ihre Hilfe und ihren Schutz zu ihren Füßen legten ...

Große Freude darüber, dass der Platz der der Gottesmutter geweiht ist, auch einmal „ihr gehörte“. Wenn man bedenkt, was sie dort über’s Jahr sonst so alles mit ansehen muss.

Alles in allem war’s ein schönes Fest und unserer Gottesmutter würdig. Schmerzender Rücken und Füße vom Stehen gehören da einfach dazu und sind es wert.

Und hier gibt es ein paar Bilder dazu.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Mit dem Posten eines Kommentars erteilen Sie die nach der DSGVO nötige Zustimmung, dass dieser, im Falle seiner Freischaltung, auf Dauer gespeichert und lesbar bleibt. Von der »Blogger« Software vorgegeben ist, dass Ihre E-Mail-Adresse, sofern Sie diese angeben, ebenfalls gespeichert wird. Daher stimmen Sie, sofern Sie Ihre email Adresse angeben, einer Speicherung zu. Gleiches gilt für eine Anmeldung als »Follower«. Sollten Sie nachträglich die Löschung eines Kommentars wünschen, können Sie dies, unter Angabe des Artikels und Inhalt des Kommentars, über die Kommentarfunktion erbitten. Ihr Kommentar wird dann so bald wie möglich gelöscht.