Mittwoch, 2. Mai 2012

Projekt Samuel – damit Träume wahr werden!


Nach den Freiburger Luftwürsten war’s ja ein bisschen still geworden um den Freiburger BDKJ. So schnell sie ins Rampenlicht geraten sind, so schnell waren sie auch wieder weg. 
Da musste eine neue Provokation her, um sich für den „Katholikentag“ eine Pole-Position zu sichern und im Gespräch zu bleiben. Was liegt da näher, dachten sie sich wohl in Freiburg, als wieder mit den schon immer gleichen langweiligen Fragen erneut zu provozieren, denn in diesen altbekannten Themen steckt noch viel Aufmerksamkeitspotential. Aber da sie ja diesmal die Vorgabe ihrer grünen Landesregierung einhalten mussten, und CO2 sparen ein ganz wichtiges Thema des Katholikentages ist, waren die Luftwürste diesmal tabu.


Deshalb macht man sich die Sache etwas leichter, und stellt die Fragen, für deren Beantwortung man in Freiburg noch eine Luftwurst aufblasen musste, ins Internet - getarnt als "ganz neue Aktion Samuel".

Hier dürfen sich nun die (Berufs)Jugendlichen erneut mit den immer gleichen Fragen beschäftigen. Allerdings sind ein paar davon ziemlich tricky und die Kids sollten aufpassen, dass sie da nix falsches anklicken.

Voraussetzung für die Teilnahme ist ein jugendliches Alter (da darf man mogeln) und die Mitgliedschaft in einem Verband.

Deshalb haben wir heute Den BDKBBJ (BundDeutscherKatholischerBei-bootJugend) gegründet und wir laden alle Leser zu einer kostenlosen Mitgliedschaft ein.

Diese Mitgliedschaft berechtigt alle, den Fragebogen aufzurufen und anschließend abzustimmen.
Allerdings sollte man die Fragen genau durchlesen, um sicher pro Kirche abzustimmen, damit die Initiatoren ein Ergebnis verkünden können, das sie so nicht erwartet haben.

Denn wir können, wie so oft, davon ausgehen „Wir sind die meisten“.  Und nicht die lautesten.
Bei reger Beteiligung könnte es uns gelingen, die Initiatoren des Projektes Samuel recht schnell aus ihren Träumen zu reißen!

Wir sind dabei!

10 Kommentare:

  1. Kleine Rätselfrage: Wie sinnvoll ist es, einen Fragebogen zu einem Projekt auszufüllen, der vor einem Jahr online gestellt wurde und dessen Auswertung mit dem Positionspapier "Unsere Kirche" vor zwei Wochen veröffentlicht wurden?

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    1. Es ist immer sinnvoll einen Fragebogen auszufüllen, der Online steht - kostet ja nix! Und es zeigt den Initiatoren der Aktion
      a), dass sie vergessen haben, den Fragebogen abzuschalten
      b) lernen sie daraus, dass es viele andere gibt, die ihre wiederholte "Kirche von ganz unten"-Aktion schrecklich albern finden ... denn wer sich gegen die Kirche auflehnt, lehnt sich gegen Gott auf,

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    2. Wie kann man diesen Fragebogen so ausfüllen, dass die Verfasser merken, dass man ihn albern findet? Ist bei Ja/Nein-Möglichkeiten etwas kompliziert... Aber ich wünsche allen viel Spaß beim Ausfüllen.

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    3. Erschreckend, dass Sie über die Ja/Nein-Felder nicht hinausgekommen sind. Denn weiter unten gibt es ein Feld, in dem man eigene Vorschläge anbringen kann: "Was ich schon immer sagen wollte".

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    4. Oh, das hab ich wohl, da ich eine Teilnahme eh nicht in Erwägung gezogen habe, übersehen. Halte ein Ausfüllen nachwievor jedoch nicht für sinnvoll. Denn die Fronten in dieser Auseinandersetzung sind doch eh viel zu verhärtet. Im Sinne der Einheit der Kirche sollte man doch mehr miteinander sprechen, den anderen wertschätzen und versuchen für die eigenen Positionen zu werben. Aber das ist wohl zu kühn.

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    5. wer sich zum Projekt äußern möchte, sollte eine entsprechende e-mail an folgende Adressen schreiben: pressestelle@erzbistum-freiburg.de, info@bdkj-freiburg.de das ist mit Sicherheit sinnvoller.

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    6. sinnvoller als was ? Im Übrigen darf man darauf wetten, daß derlei mails dort sogleich im Papierkorb des mail-accounts landen.

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  2. Anonym das stimmt schon was sie sagen mit dem miteinander reden.
    Seit ich wieder "nach Hause" geklommen bin und mir immer wieder die Sprüche von wegen "Ökumene", "interreligiöser Dialog", "Dialog mit allen gesellschaftlich relevanten Kräften" und überhaut Gespräch mit allen und jeden, anhören muss, denke ich mir
    "Wundervoll, nur brauchen wir erstmal das Gespräch, den Dialog, die Ökumene untereinander.
    Und das tun wir alle im Reallife so gut es halt geht.

    Aber, wie wir beständig belehrt werden, gehören die Massenkommunikationsmittel eben auch zur modernen Art der Kmmunikation, davon abgesehen, das es mich nervt, obwohl ich es selber nutze -und es oft putzig finden wenn ich in der Bahn sitze und alles kommuniziert mit Handy, Laptop, u.s.w. nur nicht mit den Gegenüber- versuchen wir halt mit dem Medium und den modernen Kommunikationsmitteln so umzugehn, wie wir es eben damit können.

    Im übrigen hätte ich nix dagegen, fände es sogar gut, wenn der BDKJ zu "Freude am Glauben" käme, wäre bestimmt eine fetzige Podiumsdiskussion.

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  3. Hier übrigens in dem Blogbeitrag http://dashoerendeherz.blogspot.de/2012/05/projekt-samuel-reloaded.html der Link zu einer Umfrage der anderen Art

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    1. Danke Ester :)

      Die Umfrage-Idee kam, wie erwähnt, aus Facebook und da gab es durchaus geteilte Meinungen. Nicht dass die Gegner der Satire Umfrage jetzt pro-BDKJ gewesen wären, es ist nur anscheinend so, dass nicht unbedingt jeder Satirisches versteht. However, ich hab mich köstlich amüsiert. Ist auch ein bisschen Medizin, die mich davor bewahrt, in Schreikrämpfe zu verfallen. Ich hab ja leider hier keine Hügel, die ich ankreischen könnte;)

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