Montag, 7. Mai 2012

Störche für Deutschland?


Zumindest beim rbb scheint man an diese Lösung zu glauben:
Bei einem meiner letzten Spaziergänge durch die TV-Kanäle bin ich bei der ARD-Sendung Kontraste hängengeblieben, die seit einem Jahr eine „aufrüttelnde Trilogie auf die Beine gestellt hat.

Teil 2 lief letzten am Donnerstag, 3 Mai: Frau Frohloff, die Moderatorin von „Kontraste“ gehört auch zu den schon angesprochenen „bösen Mädchen“, natürlich ein „bisschen“ ideologisch eingefärbt. Jetzt aber geht’ ums Ganze. Sie hat Angst vor dem demographischen Wandel, denn der ist dran schuld, wenn es irgendwann nicht mehr so ist, wie es einmal war.  Im Osten leeren sich die Städte und Dörfer. Immer weniger Menschen leben dort. Die alten bleiben da, die Jungen wandern ab. Da kann frau sich schon Sorgen machen, um die eigene Rente ... und plötzlich werden leere Städte und Dörfer zu einer ganz realen Gefahr und zum Schreckgespenst für die Zukunft.. Und bei rbb sucht man nach den Ursachen.
So baut man Spannung auf, denn da scheint sich eine Katastrophe anzubahnen, die vor einem Jahr im Teil 1 der Trilogie noch gar nicht abzusehen war. Oder?
Denn da spuckte Frau Frohloff noch andere Töne. In süffisanter Marietta Slomka Manier hetzte sie gegen Menschen, die sich gegen Abtreibung engagieren. Die z.B. in Gebetszügen in Münster für die abgetriebenen Kinder beteten. Sie hetzte auch gegen Gehsteigberaterinnen in München, die vor Abtreibungskliniken beteten und stellte den Arzt als unschuldig Verfolgten dar.

Da muss man Frau Frohloff doch direkt mal fragen, wieso  sie da keinen Zusammenhang zwischen Teil 1 und Teil 2 sieht. Man kann also vermuten, dass der böse demographische Wandel wie ein Gespenst  einfach aus dem nichts auftaucht. Und für den niemand etwas kann! Erinnert sich die Dame etwa nicht daran, was sie vor einem Jahr gesagt hat?

Deshalb möchte ich für Frau Frohloff gerne die Fortsetzung schreiben, wie sie den 3. Teil gestalten kann: Mit Würfelzucker!
Klapperstorch:
der Retter der
Renten. 
Carl Spitzweg 
wusste das
schon 1885
© public domaain
via wikimedia
commons

Ich erinnere mich da gerne an meine Kindheit: Immer wenn ich bei meiner Mutter den Wunsch nach einem weiteren Geschwisterchen äußerte, sagte sie „Leg Würfelzucker auf’s Fensterbrett, dann kommt der Klapperstorch und bringt eins“. Leider hat sich der Klapperstorch nicht locken lassen und mit zunehmendem Alter wurde ich dann ohnehin eines besseren belehrt. Aber man kann ja nie wissen. Vielleicht sind die alten Rezepte ja nicht die falschesten und der demographische Wandel lässt sich durch Würfelzucker und Klapperstörche doch noch aufhalten?
Aber vielleicht haben Frau Frohloff und der rbb noch eine andere Lösung parat. Lassen wir uns überraschen.

Wir können uns aber vielleicht schon jetzt auf Teil 3 im nächsten Jahr freuen, wo uns Frau Frohloff auffordern wird, den Störchen eine Heimat und ihnen möglichst viel Zucker zu geben.

3 Kommentare:

  1. Daß die gute Frau die Zusammenhänge nicht erkennen kann, aber auch nicht darf & will ( das ist schließlich ein absolutes Tabu-thema linker "Kultur-&-Medienschaffender" ),liegt an der in den durchgegenderten Redaktionen ÖR-Anstalten weit verbreiteten Rechen-und Denkschwäche.
    Die einfache Rechnung, daß wenn man jährlich mehrere Hunderttausend Kinder-und mit ihnen die potentiellen Mütter späterer Generationen abtreibt- immer weniger geboren werden und wie sich das von Generation zu Generation beschleunigt, ist für sie zu schwierig. Außerdem hat das ausgerechnet der zur Unperson erklärte und von den vereinigten ÖR-Medien und ihren linken Lippenablesern virtuell hingerichtete T.Sarrazin, das( bisher unwidersprochen-weil unwiderlegbar) vorgerechnet.
    Aber,das müssen wir Frau Frohloff denn auch noch sagen: an den Störchen kann der demographische "Wandel" nicht liegen, die sind in MVP und Brandenburg zahlreich genug vertreten.

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    1. Dann haben sie in MVP und Brandenburg wohl keinen Würfelzucker. Ohne den klappt das nämlich nicht mit den Störchen ....

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    2. so viele Kinder, wie die armen Störche heranschleppen müßten, können sie selbst dann nicht tragen, wenn sie tonnenweise Zucker bekämen.
      Aber vielleicht könnte man der Dame F. und ihren Mitstreiterinnen im Genderkrieg mal einen Tip geben, wie es noch gehen könnte.
      Aber das hatten wir ja schon : selbst wenn jetzt alle mehr Kinder bekämen- der Trend ist umumkehrbar geworden ( hat auch wieder Sarrazin anhand von Daten der UNO vorgerechnet ).
      Alarm und Kollektivjammern kommen viel zu spät und sind auch pure Heuchelei, weil diese Entwicklung ja -besonders von den Grünen- gewünscht und geplant wurde.

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