Mittwoch, 16. Mai 2012

TV-Kritik oder Katholikenbashing?

Leider habe ich die Diskussion bei Sandra Maischberger gestern abend nicht gesehen. Aber Matthias Matussek hat "unsere Sache" mal wieder laut, vehement und dem Anlass entsprechend verteidigt. Das hat vielen Zeitungsschreiberlingen gar nicht gefallen.
Besonders die SZ Redaktion bringt es auf den Punkt. Sie überschreibt ihren Kommentar zur Sendung "Wenn Katholiken lautstark Unverständnis predigen".
Man muss dazu sagen, dass es in dieser Sendung um die gewaltbereiten Salatfixen ging, deren Vertreter so tolle Sätze von sich geben durfte wie "Solange wir in der Minderheit sind, gilt für uns das Grundgesetz". Dieser Satz war dem SZ Redakteur offensichtlich entfallen. Oder er hat sich beim Schreiben daran erinnert, dass er in einem freistehenden Hochhaus sitzt...
     
Jedenfalls Danke an Matthias Matussek für den Satz des Tages:
   
"Ich sehe immer nur, dass ich mich nackig ausziehen muss, wenn ich fliegen will, nicht wegen dem Katholizismus, sondern wegen dem Islam."

Kommentare:

  1. Ich habe die Sendung teilweise gesehen- in der Zeit sprach der Herr Matussek moderat und höflich über die Einstellung der Kirche zum Islam und belegte das mit Aussagen des II. Vaticanischen Konzils und Zitaten des Hl. Vaters.
    Eines kann man aber angesichts der Schmähkritik der Ässzätt an Matussek inzwischen mit voller Überzeugung sagen- sie,die SZ, fügt sich nahtlos in die Reihe Prawda und Neues Deutschland ein und verzichtet immer mehr darauf ihre einseitige, polemisch-propagandistische Ausrichtung, ihr durch und durch ideologisches Meinungsdiktat und ihren Haß auf die Römische Kirche zu bemänteln sondern trägt das alles zunehmend unverfroren offen zur Schau- gleichzeitig spielt man sich- obwohl deutlich erkennbar auf dem absteigenden Ast- als Oberzensor und Juror für alle anderen Zeitungen und journalistischen Kollegen auf.
    Aber -wie sagt der Volksmund so treffend-Hochmut kommt vor dem Fall und wir hoffen, daß dieser Fall möglichst bald eintreten möge und uns weitere Ergüsse aus der Münchener Redaktion erspart bleiben- wenn es geht-für immer.
    Ach ja und noch ein kleiner bescheidener Wunsch: die dann arbeitslosen Schreiber sollten dann bitte bei der Bild-Zeitung anfangen müssen.

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    1. Die SZ hat bei ihrem Umzug nach Zamdorf wahrscheinlich "vergessen", das Hochaus durch einen Priester weihen zu lassen, wie es in Bayern ja sonst durchaus üblich ist. (BMW macht das z.B. sogar weltweit.). Und jetzt haben sie natürlich Angst so hoch oben in ihrem einsamen Hochhaus.

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  2. eines noch- wer täglich durch den Anblick des Prantl-Journals belästigt wird, sollte sich diesen Link merken:
    http://www.suedwatch.de/blog/
    da werden die Glanzleistungen der selbsternannten Eliteschreiber kontinuierlich gewürdigt.

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  3. habe die Sendung auch nicht gesehen, aber Leute haben mir erzählt das Mattusek einfach brillant war und er Scheik zugegeben hat was Sache ist.
    Also wir halten uns an die Gesetze wo wir in der Minderheit sind un machen unserer eigenen wo wir die Macht haben.
    Wobei ich selber das vollkommen logisch und auch in Ordnung finde.
    Zeichen der Blauäugigekit unserer Mitbürger ist, das wir uns schon lange aus der Diskussion "Was ist Gut und was ist Böse" und "welche Wert sind es wert verteidigt zu werden?" ausgeklinkt haben.
    Wir tun alle so., als seinen unsere Gesetzte das absolute Nonplusultra, und reflektieren die Grundlagen unseres Seins für keine FünfPfennig.
    Einerseits tun wir so, als entsprächen solche Dinge wie Wahlrecht, unabhängige Richter, Sozialstaat, einfach dem unmittelbar gegebenen, und vergessen dabei ganz, das, viele unserer Werte,eine 2000jährige Geschichte bedurften um vollends ans Tageslicht zu kommen.
    Gleichzeitig zündeln wir ja auch selber an den Grundlagen unserer Zivilisation wenn unsere Oberhirten solchen Sätze sagen wie:

    Wir sehnen uns nach einem Aufbruch zu einer menschlicheren, gerechteren und friedlicheren Welt. Wir spüren: Unser Lebensstil ist nicht zukunftsfähig. So kann es nicht weitergehen.

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