Freitag, 4. Mai 2012

und noch eine Schwalbe

Bei uns in der Stadt gibt es die üblichen Flusswiesen auf denen bei schönem Wetter die ältere und jüngere Jugend "chillt"
Heute liefen auf selbiger Wiese ein Trupp polnischer Priester in vollener Kampfmontur herum und sprach die jungen und nicht mehr so jungen Leute an.
"Glaubst du an Gott?"
"Gehst du manchmal in die Kirche"

sagt meine Tochter knurrig "Ich, ich geh jeden Sonntag!"
sagt die neben ihr "ich auch!"
dann haben die beiden, die sich schon jahrelang kennen angefangen darüber zu reden und festgestellt, beide waren auf dem Weltjugendtag und beiden hat es gefallen.

Es ist das Drama von Kindern katholischer Eltern, das die sich oft vorkommen wie die Exoten vom Dienst und auch die Eltern oft weite Fahrten auf sich nehmen, damit das Kind halt andere Kinder kennenlernt, die auch so komische Eltern haben.
Wir hätten es gerne das die Kinder dann das tun, wovor wir uns selber oft drücken, nämlich am Arbeitsplatz und in der Freizeit, für unseren Glauben einzustehen (ich habe mal von einer Wandergruppe gehört die sind 15 Jahre lang zusammen gewandert und dann  stellte sich heraus mehr als die Hälfte ist gut katholisch, der Rest sehr offen für Glaubensfragen. Dann haben die angefangen auch zu Wallfahrtsorten zu wandern).
Praktisch schweigen sich aber selbst gestandenen Oberministranten gerne aus über ihre Sonntagsaktivitäten.

Unter diesem Hintergrund bin ich ganz begeistert von diesem Tag.
Es scheint, als würde der Wind wirklich drehen und hoffe, und wir mühen uns in der Blogozese ja auch darum, das die Neuvangelisation nicht nur eine Gerede ist.
Wir sind nicht die verlöschende Abendröte einer untergehenden Zeit, Nein, wir sind das was Kirche schon immer ist: "Morgenröte die auf Christus wartet"



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