Samstag, 23. Juni 2012

Carl hat sich’s anders überlegt....


... denn ihm ist im Jahr 2035 eine Zeitung aus dem Jahr 2012 in die Hände gefallen. Und das hat ihn doch etwas erschrocken.
Eine damals als „liberal“ angesehene Zeitung aus München hatte sich mal wieder für eine Handvoll Kampf-Emanzen stark gemacht, die bestimmen wollten, wer in Deutschland was darf und wer nicht. Und wer in Deutschland warum und wofür demonstrieren darf und wer nicht. 

Diese (vermeintlich) Meisten wollten doch tatsächlich der Deutschen Bahn verbieten, Teilnehmern einer ProLife Demo in Berlin einen Veranstaltungsrabatt zu gewähren.
Dabei war diese Demo nicht nur im Rahmen des Grundgesetzes erlaubt, sondern wurde auch von der Politik, den Kirchen und anderen gesellschaftlich relevanten Gruppen unterstützt.

Eine ganz normale demokratische Angelegenheit also und so sah es auch die Führung der Bahn.
Das muss man sich mal vorstellen. Es gab Zeiten, da hat man künftige Ingenieure wie Carl, Erfinder, Künstler, Ärzte, Fußballgenie in den Mülleimer geworfen, bevor sie geboren werden konnten! Und um dies zu verhindern, sind Menschen auf die Straßen gegangen!

Und die Bahn hat diesen Menschen eine verbilligte Bahnfahrt zugestanden, weil sie das bei Gruppenreisen zu  Großveranstaltungen immer so macht.

Deshalb hat Carl sich entschlossen, ein Zeichen zu setzen. Er sagt „Danke Bahnchef und Danke Deutsche Bundesbahn für eure richtige und standfeste Reaktion und für euren Einsatz für Demokratie und Demographie“.

Und deshalb ist Carl 2047 Bahningenieur und steuert den Hochgeschwindigkeitsverkehr in Europa, der seine Generation schnell und sicher von Stadt zu Stadt bringt. 

2 Kommentare:

  1. liberal? Da muß sich jemand verhört haben. Nicht vielleicht : lieber Aal? Wenn wir das gleiche Blättchen meinen ( auch Prantl gehört zu Deutschland) dann wissen wir doch, daß man es allenfalls als militant linksdoktrinär einordnen kann (mit einem ausgeprägten Haß auf Kinder- die nach Redaktionsmeinung besser alle nicht geboren würden)

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  2. Liberal so sehen sie sich aber im Hochhaus in Zamdorf.... Die alten Träume leben weiter. Deshalb glaubt man bei der SZ auch, dass es richtig ist, die ewig gestrigen zu unterstützen. Bei der Achse des Guten gibt es übrigens dazu einen netten Kommentar: www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/die_sterbeverweigerer/
    Das wird vielleicht auch den einen oder anderen SZ-Praktikanten ins Grübeln bringen...

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